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Und sie schenkten ihnen ein Zuhause Roman | Historischer Roman über Anna Freud und ihren Einsatz für Kinder

6

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5234

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,6 cm

Gewicht

491 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07238-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5234

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,6 cm

Gewicht

491 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07238-0

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Emotional, eindringlich und zugleich unglaublich spannend

Schmökerwelten am 25.05.2026

Bewertungsnummer: 3148195

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Und sie schenkten ihnen ein Zuhause" hat mich tief berührt und nachhaltig beeindruckt. Die Geschichte begleitet die drei jüdischen Wiener Freundinnen Helene, Lotte und Lilli, deren Leben durch die Ereignisse des Jahres 1938 auf tragische Weise auseinandergerissen werden. Während Helene nach England fliehen kann und dort in einem Londoner Kriegskinderheim arbeitet, gelingt Lilli die Emigration nach New York. Nur Lotte schafft die Flucht nicht mehr – sie wird nach Theresienstadt deportiert. Ihr Schicksal setzt sich erst nach und nach zusammen. Parallel dazu lernen wir die Buchhändlerin Rose kennen, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter beginnt, sich intensiver mit ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Auf der Suche nach ihren Wurzeln stößt sie nach und nach auf lange verborgene Geheimnisse. Besonders die Beziehung zu ihrer Großmutter, die vieles aus der Vergangenheit nur zögerlich preisgibt, verleiht der Geschichte eine berührende und emotionale Tiefe. Besonders interessant fand ich den historischen Hintergrund rund um die von Anna Freud gegründeten War Nurseries in London. Von diesen Kriegskinderheimen hatte ich zuvor noch nie gehört, umso spannender war es, mehr darüber zu erfahren. Laura Baldini verbindet historisch belegte Ereignisse und reale Figuren gekonnt mit einer fiktiven Handlung und macht dadurch ein wichtiges Stück Geschichte greifbar. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wodurch eine starke Spannung entsteht. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und wirkten auf mich sehr authentisch, ihre Schicksale gingen mir sehr nahe. Besonders gefallen hat mir auch der atmosphärische Schreibstil. Viele Szenen waren so bildhaft beschrieben, dass sie beim Lesen wie kleine Filmszenen vor meinem inneren Auge entstanden. Emotional, eindringlich und zugleich unglaublich spannend erzählt. Wer bewegende historische Romane liebt und mehr über die Londoner Kriegskinderheime erfahren möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen.

Emotional, eindringlich und zugleich unglaublich spannend

Schmökerwelten am 25.05.2026
Bewertungsnummer: 3148195
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Und sie schenkten ihnen ein Zuhause" hat mich tief berührt und nachhaltig beeindruckt. Die Geschichte begleitet die drei jüdischen Wiener Freundinnen Helene, Lotte und Lilli, deren Leben durch die Ereignisse des Jahres 1938 auf tragische Weise auseinandergerissen werden. Während Helene nach England fliehen kann und dort in einem Londoner Kriegskinderheim arbeitet, gelingt Lilli die Emigration nach New York. Nur Lotte schafft die Flucht nicht mehr – sie wird nach Theresienstadt deportiert. Ihr Schicksal setzt sich erst nach und nach zusammen. Parallel dazu lernen wir die Buchhändlerin Rose kennen, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter beginnt, sich intensiver mit ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Auf der Suche nach ihren Wurzeln stößt sie nach und nach auf lange verborgene Geheimnisse. Besonders die Beziehung zu ihrer Großmutter, die vieles aus der Vergangenheit nur zögerlich preisgibt, verleiht der Geschichte eine berührende und emotionale Tiefe. Besonders interessant fand ich den historischen Hintergrund rund um die von Anna Freud gegründeten War Nurseries in London. Von diesen Kriegskinderheimen hatte ich zuvor noch nie gehört, umso spannender war es, mehr darüber zu erfahren. Laura Baldini verbindet historisch belegte Ereignisse und reale Figuren gekonnt mit einer fiktiven Handlung und macht dadurch ein wichtiges Stück Geschichte greifbar. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wodurch eine starke Spannung entsteht. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und wirkten auf mich sehr authentisch, ihre Schicksale gingen mir sehr nahe. Besonders gefallen hat mir auch der atmosphärische Schreibstil. Viele Szenen waren so bildhaft beschrieben, dass sie beim Lesen wie kleine Filmszenen vor meinem inneren Auge entstanden. Emotional, eindringlich und zugleich unglaublich spannend erzählt. Wer bewegende historische Romane liebt und mehr über die Londoner Kriegskinderheime erfahren möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen.

Wenn Geschichte leise anklopft und mitten ins Herz trifft

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.05.2026

Bewertungsnummer: 3143975

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal liegt da so ein Buch vor einem und man weiß schon nach wenigen Seiten: Na gut, emotionaler Schutzhelm wäre jetzt angebracht gewesen. Und sie schenkten ihnen ein Zuhause ist genau so ein Roman. Einer, der nicht laut brüllt, sondern sich leise neben dich setzt, dir die Hand auf die Schulter legt und dann trotzdem mitten ins Herz trifft. Laura Baldini erzählt von Anna Freud, den Kriegswaisenhäusern und Kindern, die Dinge erlebt haben, für die es eigentlich keine Worte geben sollte. Das ist schwer, ja. Aber nie reißerisch. Nie billig auf Tränen gedrückt. Eher so, als würde jemand ganz vorsichtig eine alte Tür öffnen und sagen: Schau hin, auch wenn es weh tut. Besonders stark fand ich diese Verbindung aus Vergangenheit und späterer Spurensuche. Rose entdeckt nach und nach, dass Herkunft manchmal kein gerader Weg ist, sondern ein ganzes Knäuel aus Schweigen, Liebe, Verlust und Mut. Und Helen? Puh. Diese Figur trägt so viel Wärme in sich, dass man zwischendurch wirklich kurz durchatmen muss. Der Roman ist historisch, aber nicht staubtrocken. Er hat Herz, Haltung und diesen leisen Sog, bei dem man denkt: Nur noch ein Kapitel. Spoiler: Lüge. Es werden drei. Für mich ist das kein Buch, das man mal eben nebenbei wegliest. Es bleibt hängen. Nicht, weil es einen kaputt macht, sondern weil es zeigt, wie viel Menschlichkeit selbst dort wachsen kann, wo vorher alles zerstört wurde.

Wenn Geschichte leise anklopft und mitten ins Herz trifft

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.05.2026
Bewertungsnummer: 3143975
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal liegt da so ein Buch vor einem und man weiß schon nach wenigen Seiten: Na gut, emotionaler Schutzhelm wäre jetzt angebracht gewesen. Und sie schenkten ihnen ein Zuhause ist genau so ein Roman. Einer, der nicht laut brüllt, sondern sich leise neben dich setzt, dir die Hand auf die Schulter legt und dann trotzdem mitten ins Herz trifft. Laura Baldini erzählt von Anna Freud, den Kriegswaisenhäusern und Kindern, die Dinge erlebt haben, für die es eigentlich keine Worte geben sollte. Das ist schwer, ja. Aber nie reißerisch. Nie billig auf Tränen gedrückt. Eher so, als würde jemand ganz vorsichtig eine alte Tür öffnen und sagen: Schau hin, auch wenn es weh tut. Besonders stark fand ich diese Verbindung aus Vergangenheit und späterer Spurensuche. Rose entdeckt nach und nach, dass Herkunft manchmal kein gerader Weg ist, sondern ein ganzes Knäuel aus Schweigen, Liebe, Verlust und Mut. Und Helen? Puh. Diese Figur trägt so viel Wärme in sich, dass man zwischendurch wirklich kurz durchatmen muss. Der Roman ist historisch, aber nicht staubtrocken. Er hat Herz, Haltung und diesen leisen Sog, bei dem man denkt: Nur noch ein Kapitel. Spoiler: Lüge. Es werden drei. Für mich ist das kein Buch, das man mal eben nebenbei wegliest. Es bleibt hängen. Nicht, weil es einen kaputt macht, sondern weil es zeigt, wie viel Menschlichkeit selbst dort wachsen kann, wo vorher alles zerstört wurde.

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Und sie schenkten ihnen ein Zuhause

von Laura Baldini

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

War Nurseries

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1985: Ein Nachlass, eine fehlende Geburtsurkunde, endlich erfährt Rose was ihre Großmutter ihr immer verschwiegen hat. 1940-45: Flucht jüdischer Pädagoginnen von Wien nach Großbritannien: Hier gründen engagierte Pädagoginnen, wie Anna Freud „War Nurseries“ ein Kriegskinderhaus, welches vielen Kinder die schreckliches gesehen und erlebt haben, so etwas wie Normalität bietet. Die Geschichte wird in 2 Zeitebenen, Erschütternd, berührend und hoffnungsvoll erzählt. Sehr interessante Geschichte. Empfehlung.
  • Ingrid Führer
  • Buchhändler/-in

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5/5

War Nurseries

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1985: Ein Nachlass, eine fehlende Geburtsurkunde, endlich erfährt Rose was ihre Großmutter ihr immer verschwiegen hat. 1940-45: Flucht jüdischer Pädagoginnen von Wien nach Großbritannien: Hier gründen engagierte Pädagoginnen, wie Anna Freud „War Nurseries“ ein Kriegskinderhaus, welches vielen Kinder die schreckliches gesehen und erlebt haben, so etwas wie Normalität bietet. Die Geschichte wird in 2 Zeitebenen, Erschütternd, berührend und hoffnungsvoll erzählt. Sehr interessante Geschichte. Empfehlung.

Birgit Matthews

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

3/5

Anna Freuds Kriegswaisenhäuser

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Und sie schenkten ihnen ein Zuhause von Laura Baldini ist ein bewegender historischer Roman über Krieg, Verlust und Menschlichkeit. Im Mittelpunkt steht die Arbeit von Anna Freud mit traumatisierten Kriegswaisen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Autorin verbindet historische Fakten mit einer emotionalen Familiengeschichte und schafft damit eine berührende Atmosphäre, die lange nachwirkt. Ein warmherziges, gut recherchiertes Buch für Leserinnen und Leser, die historische Romane mit starken Figuren und wahrem Hintergrund mögen.
  • Birgit Matthews
  • Buchhändler/-in

3/5

Anna Freuds Kriegswaisenhäuser

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Und sie schenkten ihnen ein Zuhause von Laura Baldini ist ein bewegender historischer Roman über Krieg, Verlust und Menschlichkeit. Im Mittelpunkt steht die Arbeit von Anna Freud mit traumatisierten Kriegswaisen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Autorin verbindet historische Fakten mit einer emotionalen Familiengeschichte und schafft damit eine berührende Atmosphäre, die lange nachwirkt. Ein warmherziges, gut recherchiertes Buch für Leserinnen und Leser, die historische Romane mit starken Figuren und wahrem Hintergrund mögen.

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