Eine unscheinbare junge Frau trifft auf den attraktiven Witwer Maxim de Winter. Der ist ein bekanntes Gesicht der britischen Upper Class, noch in Trauer um seine glamouröse erste Frau Rebecca. Die beiden heiraten und das frischgetraute Paar zieht auf Maxims herrschaftliches Anwesen Manderley. Und was der glückliche Beginn einer jungen Ehe sein könnte, entpuppt sich als albtraumhafte Beziehung zu dritt: Maxim, die zunehmend verzweifelte "zweite Mrs. de Winter" und die übermächtige tote Vorgängerin. Deren Andenken von der ihr immer noch zutiefst ergebenen Haushälterin Mrs. Danvers eifersüchtig hochgehalten wird. Und nicht nur Mrs. Danvers, auch Maxim scheint Rebecca noch immer zu lieben. Oder steckt am Ende etwas ganz anderes hinter seinem schroffen Verhalten und seinen düsteren Stimmungen?
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Klassiker, den man gelesen haben muss
Bewertung am 31.05.2026
Bewertungsnummer: 3153725
Bewertet: eBook (ePUB)
Rebecca ist ein Klassiker, den man gelesen haben sollte: voller Gefühl, Spannung und dichter historischer Atmosphäre. Eine zeitlose, fesselnde Geschichte, die lange und intensiv nachhallt.
Die junge, namenlose Protagoni…
Sandrina aus Rastatt am 26.11.2024
Bewertungsnummer: 2915389
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die junge, namenlose Protagonistin ist die Gesellschafterin einer Dame, die gerade in einem Hotel in Monte Carlo logiert. Dort lernen Sie den Witwer Maxim de Winter kennen und durch Zufall werden er und die Protagonistin miteinander vertraut. Nach einem herzlosen Antragt folgt sobald die Hochzeit. Auf Manderley angekommen, hat die Protagonistin das Gefühl, dass die Präsenz von Rebecca allgegenwärtig ist. Die Möbel sind von ihr, das Essen so, wie sie es haben wollte, die Blumen, wie sie ihr gefielen und Maxim scheint immer genervt zu sein. Die Protagonistin ist sehr jung, wahrscheinlich keine 20 Jahre jung, unerfahren, unsicher, kann sich nicht durchsetzen und himmelt diesen fremden, mindestens 40 Jahre alten Mann an. Warum, bleibt der Leserin ein Rätsel. Er ist lieblos, ablehnend, ignoriert sie, hilft ihr nicht, bei Streitigkeiten trägt sie immer die Schuld, obwohl das offensichtlich nicht der Fall ist. Durch einen Fund behauptet die Protagonistin von sich, sie habe sich verändert und ist erwachsen geworden. Jedoch stellt sie das nie unter Beweis, da die Geschehnisse von ihr ablenken und Maxim in den Vordergrund rückt. Ihr verblendetes Verhalten merkt man spätestens, als Maxim ihr erklärt, er habe Rebecca nie geliebt und sie ermordet. Den einzigen Gedanken, den sie dazu hat, ist, dass Maxim, Rebecca nie geliebt hat, sondern nur sie. Maxim ist und bleibt das ganze Buch über unsympathisch. Die Beziehung ist maximal ungesund und mehrere Male hätte ich die Protagonistin gerne geschüttelt und ihr geraten, sie solle weit fort gehen. Der Schreibstil ist angenehm und atmosphärisch, die Landschaftsbeschreibungen fühlen sich an, als wäre man vor Ort und das Wetter scheint mit der Stimmung verknüpft zu sein. Die Autorin spielt hier sehr gut mit dem Empfinden über Gut und Böse und man fragt sich am Ende, ob es nun gut oder schlecht ausging. Dadurch dass wir die Geschehnisse aus der Sicht der Protagonistin erfahren, möchten wir natürlich, dass Maxim dem Galgen entkommt. Aber ist das wirklich richtig ? Die psychologische Komponente ist in diesem Buch sehr gut widergegeben. Einerseits fand ich das richtig gut gemacht, andererseits war die Charakterentwicklung fragwürdig. Es gab Szenen, die aufgebauscht wurden und nie wieder Beachtung fanden (Besuch bei der Oma oder der Ball). Das Ende finde ich leicht fragwürdig, auf die Art, es wäre ja sowieso bald geschehen, also ist das Problem doch gar nicht so schlimm. Ein Buch, das mich fasziniert zurück lässt.
Meinung aus der Buchhandlung
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Eine Liebesgeschichte mit klassischen Schauerelementen, die man Satz für Satz genießen kann.
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Manchmal habe ich Respekt vor Klassikern, insbesondere wenn sie so seitenstark sind wie "Rebecca". Doch zahllose positive Stimmen haben mich neugierig gemacht, so ist dieser Roman doch für viele ein Lebens-Lese-Highlight.
Nach Erscheinen dieser wunderschönen Schmuckausgabe aus dem Coppenrath Verlag konnte ich dann nicht mehr widerstehen und habe mich in den Bann von Manderley ziehen lassen. Und auch für mich wird es ein unvergessliches Leseerlebnis bleiben. Der Plot, das Setting und die Charaktere, alles ist so detailliert ausgearbeitet, als wäre man gemeinsam mit der Protagonistin auf dem verwunschenen Anwesen eingezogen.
Die Sprache habe ich ebenfalls sehr genossen. Über die Geschichte an sich möchte ich eigentlich gar nichts sagen, der Klappentext verrät fast schon zu viel. Der Roman spielt außerdem selbst genug mit zahlreichen Metaphern und Andeutungen.
"Rebecca" ist meine Empfehlung für ein verregnetes Wochenende, an dem man sich die Zeit nehmen kann, diesen wundervollen Klassiker Seite für Seite zu entdecken.
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Ich wollte unbedingt einmal die Geschichte von Rebecca von Daphne du Maurer lesen. Dieser Klassiker hat mich völlig begeistert und perfekt unterhalten. Der Autorin ist es mit diesem Buch gelungen eine Mischung aus Krimi und Thriller zu schreiben. Die Geschichte spielt in den späten 30gern des letzten Jahrhunderts, die Atmosphäre der damaligen Zeit kommt sehr gut rüber.Man kann die prächtigen Bälle und das geheimnisvolle Manderley förmlich vor Augen sehen, als wäre man selbst Teil der Geschichte. Die Handlung ist mitreißend und spannend. Es gibt viele Träumereien, aber keinerlei Sentimentalitäten und kein Kitsch. Das Ende beschäftigt mich immer noch, - damit hatte ich so nicht gerechnet. Ich werde sicher bald wieder etwas von Daphne du Maurier lesen.
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