Produktbild: Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter)

Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter) Roman | National Book Award for Fiction 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/3,5 cm

Gewicht

519 g

Farbe

Mint / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The True, True Story of Raja The Gullible (and his mother)

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84335-8

Beschreibung

Rezension

"Rabih Alameddine geht ... Stoffe couragiert und eigenwillig, mit Ironie und Witz an, riskiert dabei auch mal einen Misston. Doch sein jüngster, in den USA mit dem National Book Award gekrönter Roman ist zum Triumph geraten."




Perlentaucher Vorworte, Angela Schader



Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/3,5 cm

Gewicht

519 g

Farbe

Mint / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The True, True Story of Raja The Gullible (and his mother)

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84335-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Buch

    Ich habe dieses Buch gelesen, ohne auf den Klappentext zu schauen. Einfach, weil mich der Titel angesprochen hat. Als ich beim ersten Hineinlesen erkannt habe, dass es dabei viel um den Krieg im Libanon gehen wird, war ich erst ein wenig abgeschreckt. Einen Kriegsroman wollte ich eigentlich nicht lesen - und über den Krieg im Libanon weiß ich, ehrlich gesagt, gar nichts. Also kein guter Start. Aber ich wurde von diesem Buch völlig überrascht. Obwohl der Krieg eine ganz wichtige Rolle spielt und auch zu sehr bedrückenden Szenen führt, ist es ein Buch, dass in erster Linie für das Leben spricht! Der 63 jährige Radscha nimmt eher unfreiwillig seine Mutter in seiner kleinen Wohnung auf, und man merkt sehr schnell, wie verschieden die zwei sind. Das führt wohl oder übel zu Konflikten und einigen etwas derberen Gesprächen, aber man spürt immer ihre Liebe zueinander und kann im Laufe des Lebens auch gut nachvollziehen, wie ihre Leben sie zu dem gemacht haben, was sie sind. Ich habe dieses Buch wirklich sehr gemocht. Man findet in ihm viele Themen wie Krieg, Entführung, (sexueller) Missbrauch, Traumata, Queerness, aber auch ganz viel Überlebenswillen, Liebe und Hoffnung. Und trotz der schweren Kost schwebt auch immer ein leiser Humor mit. Wirklich toll!

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Laut, chaotisch, voller Leben

    Dieser Roman hat mich wirklich überrascht und zwar auf die beste Art. Im Mittelpunkt steht Radscha, ein 63jähriger Philosophieprofessor aus Beirut, der ein eher zurückgezogenes Leben führt oder führen möchte. Seine dominante und sehr exzentrische Mutter ist bei ihm eingezogen und wirbelt mit ihrer energiegeladenen Art nicht nur den Alltag, sondern Radschas Gefühlswelt durcheinander. Was zunächst nach einem schweren, vielleicht sogar bedrückenden Roman (weil die Geschichte des Libanons bedrückend ist) klingt, ist in Wahrheit eine unglaublich lebendige Mischung aus Tragik und Humor. Der Ton ist oft derb, frech und bissig. Die Dialoge zwischen Mutter und Sohn sind aber großartig laut und emotional und voller Leben. Dabei schreckt der Autor auch vor schwierigen Themen nicht zurück. Es geht um den Bürgerkrieg, um Bankenkollaps, Traums, Schuld und Queerness. Die traumatische Entführungsszenen mit vielen sexuellen Szenen empfand ich fast als schmerzhaft. Trotzdem ist dieser Roman für mich vor allem eine liebevolle und gleichzeitig chaotische Geschichte aus dem Libanon über Identität, Familie und das Leben selbst. All diese absurden, schönen und schmerzhaften Momente, über die Rabih Alameddine uns erzählt, ergeben ein wunderbares Mosaik aus Erinnerungen, Begegnungen und Emotionen. Eine große Leseempfehlung für diesen klugen und unterhaltsamen Roman.

  • Bewertung

    5/5

    28.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Der 63jährige Radscha lebt mit seiner recht dominanten Mutter zusammen in einer Wohnung in Beirut. Er ist Philosophieprofessor und lebt recht zurückgezogen. Seine exzentrische Mutter ist da ganz anders. Seit dem Tod des Vaters blüht sie richtig auf. Als Radscha die Möglichkeit bekommt eine Weile in den USA zu leben, nimmt er an um seinem Leben zu entfliehen. Während er noch über die Reise nachdenkt, beginnt er sein Leben zu reflektieren. Bürgerkrieg, eine schwierige Familie, eine Entführung. Er hat einiges erlebt. Auch seine Identität, seine Sexualität haben sein Leben nicht einfach sein lassen. Klingt erstmal nach einem schweren, traurigen Buch aber der Autor verbindet hier eindrucksvoll Humor und Tragik. Derb, frech, bissig wird hier erzählt. Die Dialoge zwischen Radscha und seiner Mutter sind einfach nur köstlich. Beide haben viel erlebt. Gerade der Bürgerkrieg, der Bankenkollabs werden hier mit viel ironischer Leichtigkeit rübergebracht, ohne ihre Schwere zu verlieren. Die Figuren wirken authentisch und glaubwürdig, liebenswert und verletzlich. Radscha und seine Mutter sind so unterschiedlich, doch sind sie eng miteinander verbunden. Wir begleiten die beiden durch mehrere Jahrzehnte. Gerade die Entführung von Radscha war traumatisch und wirkte sich auf sein späteres Leben aus. Das empfand ich beim Lesen schon als verstörend. Die Geschichte wird nicht linear erzählt. Vielmehr ist das Buch ein Porträt eines liebevoll chaotischen Mannes, der mit sich selbst Frieden schließen möchte. Queerness, Schuld und Familie sind hier wichtige Themen. Doch der Roman ist auch eine Liebeserklärung. Er ist eine Homage, an all die Schönheiten des Lebens, die sich in den absurdesten Ecken und den schlimmsten Zeiten verstecken. Ein tragisch-komischer, kluger und unterhaltsamer Roman, der sich ganz wunderbar lesen lässt und von sehr starken Charakteren lebt. Empfehle ich euch unbedingt weiter.

  • Eva

    5/5

    20.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine leuchtende Fackel des Humors, der Güte und der Liebe

    Radscha entscheidet sich für den Frieden. Die Philosophie, Toleranz, Verständnis, Menschlichkeit. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die sich für den Krieg entscheiden. Es sind diejenigen, die in unmittelbarer Nähe sind, aber Waffen in die Hand nehmen und die Sprache der Zerstörung sprechen. Radscha aber ist der Gutgläubige. Nur so kann er als Außenseiter im Libanon überleben. Es wird viel geschrien in dem Buch, es ist irre laut. Nervenzusammenbrüche und das alltägliche Chaos warten an jeder Ecke. Willkür und Verletzlichkeit aber auch. Alle wollen irgendetwas von Radscha, dabei möchte Radscha doch nur seine Ruhe, Ordnung und einsame Spaziergänge. Die Umstände verpflanzen seine Mutter, die alles, aber auch wirklich alles wissen will, in seine Wohnung. Ein dreimonatiges Stipendium in Virginia ist ein hervorragender Anlass, der eigenen Vergangenheit, der Mutter und der desaströsen Politik, die so dominant in das Private hineinragt, zu entfliehen. Der große Schritt in die Zukunft wird ein Rückblick. Auf die drei Katastrophen Beiruts und die größte Katastrophe von allen: den Einzug der verhassten Tante Jasmine in die eigene, beengte Wohnung. Immer wieder geht es in betörender Sprache, die zwischen Poesie, Ironie, Witz und Melancholie changiert und die niemals die derben und absurden Szenen des Alltags eines Homosexuellen in Beirut auslässt, um nichts weniger als das Menschsein. Rabih Alameddine wirft einen liebevoll ironischen Blick auf die Menschen in seinem Heimatland und zementiert die unbändige Hingabe seines Protagonisten an die Größe des menschlichen Geistes in der Überzeugung, „nicht an einem System teilnehmen zu können, das versucht, Menschen wie uns zu vernichten. Ich musste mich dem widersetzen, um mein Leben auf meine Weise zu leben.“ Das Ergebnis ist eine ausschweifende Feier der Liebe, des Lebens und der Zuversicht. Trotz allem. Ich habe mich unbändig über dieses Buch gefreut und konnte nicht aufhören zu lesen. Für mich ein leuchtendes Werk am Frühlingshimmel.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    20.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Radschas LEBEN

    Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter) ist eine ziemlich durchgeknallte Geschichte von Rabih Alameddine. Mit diesem Roman hat er den National Book Award for Fiction 2025 gewonnen. Der Roman lässt uns den libanesischen Bürgerkrieg in witzigem Stil erleben. Radscha und seine Eltern lebte in Beirut. Nachdem er als jugendlicher entführt wurde , geht es dann nur noch um Radscha und seine Mutter. Der Autor versteht es gut uns Leser in seinen Bann zu ziehen. Gut manchmal ist mir die Sprache etwas zu flapsig. Aber sonst war es eine interessante Geschichte aus dem Libanon.

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.03.2026

    eBook (ePUB)

    Paris des Nahen Ostens

    Mit erschrecken musste ich feststellen das ich das „Buch des Jahres“ gestern fertig gelesen habe und das sich ab gestern Abend alle kommende Bücher des Jahres 2026 an dieser Perle messen müssen. Über den Autor bin ich zufällig gestolpert, einige Zeit bevor Er zum National Book Award Preisträger wurde. Im Grunde bin ich nicht „Preisträger“ hörig, mein letztes „Preisträger“ Fiasko sitzt mir noch in den Knochen, filmischer Natur aber trotzdem ich sage nur „Marty Mauser“, was haben die an Marketing in uns gesetzt und dann… aber zurück zum Buch. Ich werde mich hüten zu viel des inhaltlichen hier wiederzugeben, ich möchte Ihnen die Gelegenheit geben diese „Perle“ zu erfahren, selbst zu entdecken und zu staunen. Aber so viel sei verraten der Autor schildert ein aufwachsen in einer Region die im Brennpunkt politischer und religiöser Spannungen steht, der Libanon und hier seine Heimatstadt Beirut. Erzählt wird von Krieg, Krieg und Bürgerkrieg, von einem Staatsbankrott und COVID und von einer Katastrophe, dem Einzug der verhassten Tante in die eigenen vier Wände. Das erstaunliche ist aber WIE er diese Katastrophen erzählt, immer positiv und mit so viel Humor und Einfühlungsvermögen das einem das Herz übergehen könnte. Vertrauen sie dem letztjährigen National Book Award Preisträger und lassen sie sich „entführen“ nach Beirut, nehmen sie Platz am großen Tisch den der Autor rettet und in seine eigene kleine Wohnung bringt und nehmen sie Platz, es erwarten sie, der Autor, seine Mutter, Madame Taweel, Budi, einige Leibwächter und natürlich Tante Yasmine. PhilSpasz

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