• Produktbild: Unterwassertage – Wie man wieder sichtbar wird
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Unterwassertage – Wie man wieder sichtbar wird Roman | Sommerliche Healing Fiction über die große Liebe und ein lange verborgenes Geheimnis

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17838

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Friends To Lovers + weitere

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

3,1/13,6/21 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

HOW TO HIDE IN PLAIN SIGHT

Übersetzt von

Birgit Niehaus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26404-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17838

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Friends To Lovers
  • Forbidden Love/Romance
  • Secret Identity

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

3,1/13,6/21 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

HOW TO HIDE IN PLAIN SIGHT

Übersetzt von

Birgit Niehaus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26404-4

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Europeantravelgirl

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    How to hide in plain sight

    Achtung: Ich muss es gleich vorweg sagen, dies ist kein Wohlfühl-Sommerroman mit leichter Lovestory und einem schönen Wassercover. Wer Emma Noyes und vielleicht sogar ihren bewegenden Roman Guy´s Girl kennt, erkennt schnell, dass sich hinter dem unbekümmert wirkenden Äußeren eine Geschichte voller Tiefgang verbirgt. Genauso ist es mit Eliot. Von außen betrachtet ist sie die Jüngste einer Patchwork-Großfamilie, das Küken. Da wird gefrotzelt, gelacht und aktuell gemeinsam gefeiert. Emma Noyes lässt uns aber in ihr Inneres blicken, und dieser Anblick ist beim Lesen manchmal kaum auszuhalten. Denn Eliot leidet unter einer Zwangsstörung. Nicht in der Art des ständigen Händewaschens. Nein, ihr Gehirn redet rund um die Uhr auf sie ein, redet ihr hässliche Dinge ein, lässt sie das Allerschlimmste von sich selbst glauben. Während Eliot nach außen still wirkt, tobt in ihrem Gehirn ein Shitstorm. „Ich verband Glück nicht mit einem Gefühl der Fülle, sondern mit Leere. Mit Abwesenheit. Glück war für mich die Abwesenheit von Grübelei.“ Mir hat es beim Lesen mehr als einmal das Herz gebrochen, das Mädchen und später die junge Frau so an sich selbst leiden zu sehen. Ganz besonders, weil die Autorin offen damit umgeht, dass sie Ähnliches selbst erleidet und an einer solchen Zwangsstörung leidet. Ich war überwältigt von der Familienwucht, der Wucht von Eliots Grübelgedanken, und mehr als alles andere von der Hilflosigkeit und Ohnmacht. Es war eine sehr intensive, aufwühlende Lektüre, in der nur die eingeflochtene zarte Lovestory mit Manuel Stütze geboten hat. Manuel nimmt Eliot genau so an, wie sie eben ist, und das fühlte sich warm und tröstend an. Mich hat dieser Roman gepackt, mir ins Herz gegriffen und mich zutiefst aufgewühlt, aber mir auch die Augen geöffnet. Große Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schockierend ehrlich

    Dieses Buch hat mich mit offenem Mund zurückgelassen. Zu wissen, dass die Geschichte stark autobiografisch geprägt ist, macht vieles noch schockierender und teilweise kaum vorstellbar. Die Autorin schreibt unglaublich ehrlich und direkt, wodurch sich alles sehr echt und authentisch angefühlt hat. Erzählt wird die Geschichte ausschliesslich aus Eliots Sicht, was gut funktioniert hat. Trotzdem hätte ich es spannend gefunden, auch Einblicke in Manuels Gedanken und Gefühle zu bekommen. Die Geschichte hat mich durchgehend gefesselt und das Ende hat für mich gut gepasst. Ein ehrliches, bewegendes und stellenweise schockierendes Buch, das noch lange nachhallt.

  • Leseflamingo

    aus Dinslaken

    5/5

    09.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    wow

    Meine Meinung: Schon der Titel und der Klappentext haben mich sofort fasziniert, da es um ein absolutes Tabuthema geht, über das viel zu wenig geredet wird, nämlich um Zwangsstörungen. Obwohl ich auf den ersten 75 Seiten echte Anfangsschwierigkeiten hatte, hat mich dieses Buch letztendlich unglaublich tief berührt. Als ich erfuhr, dass der Schreibstil so verworren sein muss, um die Erkrankung widerzuspiegeln, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man muss am Anfang einfach etwas durchhalten, denn man wird mit einer Geschichte belohnt, die einen tief in Elliots Kopf hineinzieht. Die liebenswürdige Elliot leidet seit dem Tod ihres Bruders unter einer schweren Zwangsstörung, die man nicht mit normalem Händewaschen vergleichen kann. Bei ihr sind es reine Zwangsgedanken, ein sogenanntes Pure O. Sie hat ständig Angst, eine Gefahr für ihre Familie zu sein, und neutralisiert diese unsichtbar in ihrem Kopf durch abgebrochene Sätze oder Wortwiederholungen. Nach außen wirkt sie normal, doch in ihr drin herrschen Abgründe, weshalb sie sich komplett isoliert. Vor drei Jahren hat sie sogar den Kontakt zu ihrer Familie und ihrem besten Freund Manuel, ihrer heimlichen großen Liebe, abgebrochen und ist nach New York geflüchtet. Erst eine Hochzeit zwingt sie zur Rückkehr nach Cradle Island, wo das unaufhörliche Tickern in ihrem Kopf sofort wieder von vorne beginnt. Zudem quält sie sich seit Jahren mit einem großen Geheimnis und zerstörerischem Selbsthass. Das emotionale Wiedersehen mit Manuel wirbelt all ihre unterdrückten Gefühle und alten Ängste direkt wieder heftig auf. Das wunderschöne Setting bildet einen tollen Kontrast zu der anspruchsvollen Geschichte. Dieses Buch ist nichts für nebenbei, sondern ein Werk mit sehr viel Tiefgang und Liebe. Besonders bewegt hat mich, dass die Autorin selbst unter einer Zwangsstörung leidet und das Thema deshalb so authentisch vermittelt. Für mich ist dieses emotionale Buch eine absolute Herzensempfehlung, um diese Krankheit besser zu verstehen.

  • Jürg K.

    4/5

    04.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein berührender, atmosphärischer Roman

    Dieser Roman, von Emma Noyes, hat mich gefesselt, weil er die sommerliche Leichtigkeit einer Familienfeier mit der tiefen inneren Zerrissenheit einer jungen Frau verbindet. Eliot kehrt nach drei Jahren auf die Privatinsel im Huronsee zurück. Äusserlich gefasst, innerlich jedoch voller Angst, wieder in alte Muster zu fallen. Ihre Flucht nach New York war ein Versuch, sich selbst zu retten, Abstand zu gewinnen, die obsessive Sehnsucht nach Manuel zu ersticken. Die Begegnung mit Manuel gleich zu Beginn trifft Eliot wie ein Schlag. Er ist nicht nur der beste Freund ihrer Kindheit, sondern der Mensch, den sie immer geliebt hat und vor dem sie gleichzeitig am meisten davonlaufen musste. Zwischen ihnen liegt eine Spannung, die nicht romantisiert wird, sondern schmerzt. Nähe, die gefährlich ist, weil sie alte Wunden aufreisst. Und ein Geheimnis, das Eliot seit Jahren mit sich trägt und das wie ein unsichtbarer Schatten über jedem Blick, jedem Gespräch liegt. Besonders stark fand ich, wie der Roman psychische Fragilität darstellt. Nicht als Schwäche, sondern als Kampf, den Eliot täglich führt. Ihre Angst, wieder in alte Muster zu rutschen, ist greifbar. Gleichzeitig spürt man, wie sehr sie sich nach Verbindung sehnt und wie sehr Manuel diese Sehnsucht ungewollt verstärkt. Die Insel, die Familie, die Hochzeit, all das bildet eine warme, sommerliche Kulisse, die im Kontrast zu Eliots innerem Chaos steht. Ein berührender, atmosphärischer Roman über erste Liebe, alte Narben und den Mut, endlich die Wahrheit auszusprechen, bevor es zu spät ist.

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    3/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Schmerz und Selbstheilung

    **** Mein Eindruck **** „Du bist nicht das Monster, für das du dich hältst.“ Dieser Satz aus der Danksagung blieb mir nach dem Lesen besonders im Kopf. Vor allem in Verbindung mit Eliot, deren Gedanken mich durch die gesamte Geschichte begleitet haben. Sie sind intensiv, erschütternd und voller Schmerz. Es fiel mir schwer, sie so leiden zu sehen. Die Geschichte besitzt viel emotionale Tiefe. Die familiären Verstrickungen sind schmerzhaft, vieles ist nicht so, wie es zunächst scheint, und immer wieder werden neue Perspektiven auf die Ereignisse eröffnet. Mittendrin stehen Eliot und ihre einst große Liebe Manuel. Zwischen all den zerstörerischen Momenten wirkten die beiden auf mich wie ein Anker – etwas Gutes, etwas Echtes, das seinen Weg zurückfinden möchte. Ich schätze die Bücher der Autorin sehr, gerade weil sie sich an Themen heranwagt, über die oft geschwiegen wird. Umso schwerer fällt mir meine Kritik. Inhaltlich hat die Geschichte viel zu bieten, dennoch konnte ich keine durchgehende Verbindung zu ihr aufbauen. Das lag vor allem an der Erzählstruktur. Die ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Erinnerungsmails haben mich immer wieder aus dem Geschehen herausgerissen. Ich hätte die vier Tage auf der Insel gerne direkter erlebt und die Hintergründe nach und nach über Gespräche und Erinnerungen erfahren. Stattdessen blieb ich oft auf Distanz, obwohl mich die Themen eigentlich sehr angesprochen haben. Ich merke zunehmend, dass diese Form des Storytellings nicht mehr ganz meine Art zu lesen ist. Das ist letztlich eine persönliche Vorliebe und keine Frage der Qualität. Die Geschichte hat viel Potenzial und wird sicherlich viele begeisterte Leser*innen finden. Für mich wurde sie leider nicht das erhoffte Highlight. **** Empfehlung? **** Für Leser*innen, die emotionale Familiengeschichten mit schwerwiegenden Themen, Zeitsprüngen und viel psychologischer Tiefe mögen. Wer verschachtelte Erzählweisen schätzt, wird hier vermutlich deutlich stärker mit der Geschichte mitgehen können als ich.

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