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Perlen »Ein eindrucksvolles Debüt, sanft und schonungslos zugleich« WDR WESTART — Roman | »Ein zartes Buch über großen Kummer, darüber, wie er uns verändert und wie er doch heilen kann« Elke Heidenreich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,4/2 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pearl

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0565-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,4/2 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pearl

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0565-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Das Gestern und das Heute

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.05.2026

Bewertungsnummer: 3143170

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Perlen“ von Siân Hughes ist eine still erzähle Geschichte über den Verlust, die durch diese ruhig erzählte Art um so lauter schreit. Marianne ist Mutter und eben dadurch kommen alte Gedanken über die eigene Mutter wieder in ihren Gedankenkreislauf. Marianne war acht Jahre alt, als ihre Mutter Margaret spurlos verschwand. Das Leben des Kindes ist auf den Kopf gestellt, das Mädchen ist traumatisiert, kann aber in dieser vergangenen Zeit nicht mit diesem Trauma umgehen, erhält auch nicht wirklich Hilfe ihren Verlust zu verarbeiten. Die Familie um Marianne, ihr jüngerer Bruder Joe und ihr Vater Edward müssen irgendwie lernen mit diesem tragischen Verlust umzugehen. Denn auch der Vater ist traumatisiert, muss aber zugleich als Oberhaupt der Familie dafür sorgen, dass es für die Familie irgendwie weitergeht, jetzt, wo diese eine Person, die alles zusammengehalten hat, weg ist. Sie müssen umziehen, verlieren auch den Halt der gewohnten Umgebung. Und über allem schwebt dieses Warum, diese eventuelle Schuld. Habe ich etwas falsch gemacht, bin ich auch schuld am Verschwinden der geliebten Mutter, der geliebten Frau? Eine sehr schwierige Gemengelage! Der jüngere Bruder von Marianne ist zu klein, um an dieser schlimmen Situation aktiv beteiligt zu sein. Hier kommen die Folgen dann eventuell in späteren Jahren. Ein schwerwiegender Verlust! Kommt man aus solch einem Erleben wieder heraus? Schafft man es neu anzufangen? Sich ein weiteres, oder ein neues Leben aufzubauen? Siân Hughes erzählt darüber in ihrem Buch „Perlen“. Und sie erzählt ihre Geschichte einfach meisterhaft, bildschön, wortgewaltig. Ich habe „Perlen“ geliebt, wollte es in meine heiligen Bücherhallen in Buchform aufnehmen, aber eben diese heiligen Bücherregale ächzen und stöhnen. Und so warte ich noch auf die nächste Buchaussortieraktion, um danach einen Entschluss zu fassen. Marianne trägt diesen so tiefsitzenden Verlust aus ihrer Kindheit mit sich herum, trägt ihn weiter in ihren Erinnerungen. Erinnerungen an die Mutter, Erinnerungen an Lieder, an Gedichte, Erinnerungen, die Marianne Halt geben. Unter diesen Erinnerungen ist auch das titelgebende Gedicht Pearls. Und diese verschiedenen Erinnerungen an die Liebe einer Mutter lassen Marianne schlussendlich weitermachen, auch wenn hier dieses so oft erwähnte Vergessen nicht passiert. Doch wie soll man solch ein Trauma auch vergessen, wie soll das gehen? Gerade wenn die Kreisläufe des Lebens wiederkehren und damit die nicht mehr anwesende Mutter dennoch anwesend bleibt. Was schlussendlich aber auch gut sein kann, wenn es zum Verarbeiten hilft, für einen Umgang mit dem Unaussprechlichen führt. Was Marianne irgendwie passiert, und nicht nur das, irgendwie schafft sie es auch das geheimnisvolle Verschwinden der Mutter aufzulösen. Denn solch ein Verlust wiegt schwer, es ist schon schwer jemanden zu verlieren, wo man weiß, wie dies passiert ist. Aber nicht zu wissen, weshalb und wie ein geliebter Mensch verschwindet, wiegt ungleich schwerer. Es grenzt eigentlich an ein Wunder, dass Marianne es geschafft hat, sich ein Leben aufzubauen, sich aus dem Negativen herauszuziehen. Dass ihr das sehr schwergefallen ist, kann man unschwer an ihrer Geschichte im Buch erkennen. Ein wirklich unendlich berührendes Buch, traurig, aber auch hoffnungsvoll, da es ja auch innerhalb des Negativen etwas durchaus Positives aufweist und gerade dadurch auch ein wunderschönes Kraftbuch ist. Der Roman spielt in einem kleinen Dorf der Grafschaft Cheshire im Nordwesten Englands, Wales ist recht nahe. In den Erinnerungen an die Mutter ist eine Naturverbundenheit erkennbar, was mir wirklich sehr gefallen hat. Hier tritt altes Wissen zu tage, altes Wissen was nicht verschwand. Die Moderne zog ein, aber das Alte blieb. Was ich ausnehmend schön empfand. Liebe ich sehr! Übersetzt wurde das Buch von Tanja Handels. 

Das Gestern und das Heute

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.05.2026
Bewertungsnummer: 3143170
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Perlen“ von Siân Hughes ist eine still erzähle Geschichte über den Verlust, die durch diese ruhig erzählte Art um so lauter schreit. Marianne ist Mutter und eben dadurch kommen alte Gedanken über die eigene Mutter wieder in ihren Gedankenkreislauf. Marianne war acht Jahre alt, als ihre Mutter Margaret spurlos verschwand. Das Leben des Kindes ist auf den Kopf gestellt, das Mädchen ist traumatisiert, kann aber in dieser vergangenen Zeit nicht mit diesem Trauma umgehen, erhält auch nicht wirklich Hilfe ihren Verlust zu verarbeiten. Die Familie um Marianne, ihr jüngerer Bruder Joe und ihr Vater Edward müssen irgendwie lernen mit diesem tragischen Verlust umzugehen. Denn auch der Vater ist traumatisiert, muss aber zugleich als Oberhaupt der Familie dafür sorgen, dass es für die Familie irgendwie weitergeht, jetzt, wo diese eine Person, die alles zusammengehalten hat, weg ist. Sie müssen umziehen, verlieren auch den Halt der gewohnten Umgebung. Und über allem schwebt dieses Warum, diese eventuelle Schuld. Habe ich etwas falsch gemacht, bin ich auch schuld am Verschwinden der geliebten Mutter, der geliebten Frau? Eine sehr schwierige Gemengelage! Der jüngere Bruder von Marianne ist zu klein, um an dieser schlimmen Situation aktiv beteiligt zu sein. Hier kommen die Folgen dann eventuell in späteren Jahren. Ein schwerwiegender Verlust! Kommt man aus solch einem Erleben wieder heraus? Schafft man es neu anzufangen? Sich ein weiteres, oder ein neues Leben aufzubauen? Siân Hughes erzählt darüber in ihrem Buch „Perlen“. Und sie erzählt ihre Geschichte einfach meisterhaft, bildschön, wortgewaltig. Ich habe „Perlen“ geliebt, wollte es in meine heiligen Bücherhallen in Buchform aufnehmen, aber eben diese heiligen Bücherregale ächzen und stöhnen. Und so warte ich noch auf die nächste Buchaussortieraktion, um danach einen Entschluss zu fassen. Marianne trägt diesen so tiefsitzenden Verlust aus ihrer Kindheit mit sich herum, trägt ihn weiter in ihren Erinnerungen. Erinnerungen an die Mutter, Erinnerungen an Lieder, an Gedichte, Erinnerungen, die Marianne Halt geben. Unter diesen Erinnerungen ist auch das titelgebende Gedicht Pearls. Und diese verschiedenen Erinnerungen an die Liebe einer Mutter lassen Marianne schlussendlich weitermachen, auch wenn hier dieses so oft erwähnte Vergessen nicht passiert. Doch wie soll man solch ein Trauma auch vergessen, wie soll das gehen? Gerade wenn die Kreisläufe des Lebens wiederkehren und damit die nicht mehr anwesende Mutter dennoch anwesend bleibt. Was schlussendlich aber auch gut sein kann, wenn es zum Verarbeiten hilft, für einen Umgang mit dem Unaussprechlichen führt. Was Marianne irgendwie passiert, und nicht nur das, irgendwie schafft sie es auch das geheimnisvolle Verschwinden der Mutter aufzulösen. Denn solch ein Verlust wiegt schwer, es ist schon schwer jemanden zu verlieren, wo man weiß, wie dies passiert ist. Aber nicht zu wissen, weshalb und wie ein geliebter Mensch verschwindet, wiegt ungleich schwerer. Es grenzt eigentlich an ein Wunder, dass Marianne es geschafft hat, sich ein Leben aufzubauen, sich aus dem Negativen herauszuziehen. Dass ihr das sehr schwergefallen ist, kann man unschwer an ihrer Geschichte im Buch erkennen. Ein wirklich unendlich berührendes Buch, traurig, aber auch hoffnungsvoll, da es ja auch innerhalb des Negativen etwas durchaus Positives aufweist und gerade dadurch auch ein wunderschönes Kraftbuch ist. Der Roman spielt in einem kleinen Dorf der Grafschaft Cheshire im Nordwesten Englands, Wales ist recht nahe. In den Erinnerungen an die Mutter ist eine Naturverbundenheit erkennbar, was mir wirklich sehr gefallen hat. Hier tritt altes Wissen zu tage, altes Wissen was nicht verschwand. Die Moderne zog ein, aber das Alte blieb. Was ich ausnehmend schön empfand. Liebe ich sehr! Übersetzt wurde das Buch von Tanja Handels. 

Eine Perle Mariannes Mutter…

caro_phie am 14.07.2025

Bewertungsnummer: 2948784

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Perle Mariannes Mutter geht als diese acht Jahre alt ist. Sie tritt aus der Haustür ohne Schuhe, ohne etwas mitzunehmen und kommt nicht wieder. Die Polizei vermutet bald Selbstmord, doch die Spuren am Fluss sind vom Regen verwischt und für die Tochter beginnt ein langer Prozess des Verarbeitens eines Verlusts, der sich kaum verarbeiten lässt. Denn könnte ihre Mutter nicht noch irgendwo dort draußen sein? Und warum hat sie ihre Tochter zurückgelassen, die sie doch so liebte? "Perlen" ist ein Schatz. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt - über die gesellschaftliche Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen - und gleichzeitig die unglaublich intensive, persönliche Geschichte einer Mutter-Tochter Beziehung erzählt. Ganz leise und poetisch kommt es am Anfang daher und trägt doch von Seite eins an eine tiefe Verzweiflung in sich - eine Zerrissenheit zwischen den kindlichen Erinnerungen von Marianne an ihre fröhliche, liebevolle Erinnerungen und dem gleichzeitigen Wissen um die psychische Erkrankung ihrer Mutter. Die anfängliche Trauer und Fassungslosigkeit schlägt mit Beginn der Pubertät in eine dumpfe Wut um und das Buch entfaltet plötzlich eine ganz neue Dynamik. Siân Hughes schreibt in ihrer Danksagung, dass sie ihr halbes Leben an diesem Buch geschrieben hat und das spürt man auf jeder Seite. Jeder Satz schein mit äußerster Sorgfalt formuliert, jede Emotion der Protagonistin spiegelt sich in der Erzählweise wider. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr getragen hat, das so mühelos zwischen unterschiedlichen Erzähltempi gewechselt hat und mich am Ende absolut sprachlos zurückgelassen hat. "Perlen" ist eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr - wenn nicht überhaupt - gelesen habe. Eine sehr große Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch!

Eine Perle Mariannes Mutter…

caro_phie am 14.07.2025
Bewertungsnummer: 2948784
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Perle Mariannes Mutter geht als diese acht Jahre alt ist. Sie tritt aus der Haustür ohne Schuhe, ohne etwas mitzunehmen und kommt nicht wieder. Die Polizei vermutet bald Selbstmord, doch die Spuren am Fluss sind vom Regen verwischt und für die Tochter beginnt ein langer Prozess des Verarbeitens eines Verlusts, der sich kaum verarbeiten lässt. Denn könnte ihre Mutter nicht noch irgendwo dort draußen sein? Und warum hat sie ihre Tochter zurückgelassen, die sie doch so liebte? "Perlen" ist ein Schatz. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt - über die gesellschaftliche Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen - und gleichzeitig die unglaublich intensive, persönliche Geschichte einer Mutter-Tochter Beziehung erzählt. Ganz leise und poetisch kommt es am Anfang daher und trägt doch von Seite eins an eine tiefe Verzweiflung in sich - eine Zerrissenheit zwischen den kindlichen Erinnerungen von Marianne an ihre fröhliche, liebevolle Erinnerungen und dem gleichzeitigen Wissen um die psychische Erkrankung ihrer Mutter. Die anfängliche Trauer und Fassungslosigkeit schlägt mit Beginn der Pubertät in eine dumpfe Wut um und das Buch entfaltet plötzlich eine ganz neue Dynamik. Siân Hughes schreibt in ihrer Danksagung, dass sie ihr halbes Leben an diesem Buch geschrieben hat und das spürt man auf jeder Seite. Jeder Satz schein mit äußerster Sorgfalt formuliert, jede Emotion der Protagonistin spiegelt sich in der Erzählweise wider. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr getragen hat, das so mühelos zwischen unterschiedlichen Erzähltempi gewechselt hat und mich am Ende absolut sprachlos zurückgelassen hat. "Perlen" ist eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr - wenn nicht überhaupt - gelesen habe. Eine sehr große Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch!

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Perlen

von Siân Hughes

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Claudia

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

"Zimt, Brot, Schafwolle, frischer Sand."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ich mir einen richtig guten Roman vorstelle, sehe ich "Perlen". Mit ihrem ersten Roman schaffte es Siân Hughes direkt auf die Booker Prize Longlist 2023 und erscheint nun in deutscher Übersetzung aus dem Englischen von Tanja Handels. Ich habe eine Schwäche von Büchern, welche von Buchhändlerinnen geschrieben sind - die Geschichten stecken oftmals voller literarischer Nuggets und was gibt es schöneres, als die Liebe zur Literatur in Literatur zu finden. In ihrem Debüt schreibt Hughes über Trauer, Identität, Selbstfindung, Liebe und darüber, einen Weg zwischen all dem zu finden. Unsere Hauptcharakterin Marianne ist acht Jahre alt, als ihre Mutter verschwindet. Sie fragt sich stets nach dem Warum und nachdem sie selbst zur Mutter wurde, beginnt sie einen Weg zurück in die Vergangenheit, zurück zu ihrer eigenen Mutter zu suchen. "Perlen" ist ein fantastisches Leseerlebnis - eine Geschichte, in der sich Leser*innen verlieren können, voller lyrischer Sanftheit und unverschonter Realität, zusammengebunden in einer eigenen Welt, die stimmig ist und nahe geht. Große Leseempfehlung.
  • Claudia
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Zimt, Brot, Schafwolle, frischer Sand."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ich mir einen richtig guten Roman vorstelle, sehe ich "Perlen". Mit ihrem ersten Roman schaffte es Siân Hughes direkt auf die Booker Prize Longlist 2023 und erscheint nun in deutscher Übersetzung aus dem Englischen von Tanja Handels. Ich habe eine Schwäche von Büchern, welche von Buchhändlerinnen geschrieben sind - die Geschichten stecken oftmals voller literarischer Nuggets und was gibt es schöneres, als die Liebe zur Literatur in Literatur zu finden. In ihrem Debüt schreibt Hughes über Trauer, Identität, Selbstfindung, Liebe und darüber, einen Weg zwischen all dem zu finden. Unsere Hauptcharakterin Marianne ist acht Jahre alt, als ihre Mutter verschwindet. Sie fragt sich stets nach dem Warum und nachdem sie selbst zur Mutter wurde, beginnt sie einen Weg zurück in die Vergangenheit, zurück zu ihrer eigenen Mutter zu suchen. "Perlen" ist ein fantastisches Leseerlebnis - eine Geschichte, in der sich Leser*innen verlieren können, voller lyrischer Sanftheit und unverschonter Realität, zusammengebunden in einer eigenen Welt, die stimmig ist und nahe geht. Große Leseempfehlung.

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Anita Summer

Thalia Eisenstadt

Zum Portrait

4/5

Sehr poetisch und emotional, dabei dennoch ruhig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman 'Perlen' erzählt die Geschichte der achtjährigen Britin Marianne, deren Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Der Verlust und die Trauer prägen fortan ihr Leben und das ihrer Familie und führen zu tiefgreifenden Veränderungen. Sie stellt sich durchgehend die Frage: Warum ist ihre Mutter verschwunden? Sian Hughes beschreibt Mariannes Leben als zutiefst emotional und aufwühlend, ohne dass die Erzählung dabei unruhig wirkt. Besonders bemerkenswert ist der poetische Schreibstil der Autorin, der durch Zitate, Zählreime und Gedichte zu Beginn jedes Kapitels unterstrichen wird. „Perlen“ ist keine leichte Lektüre, man muss sich auf die Geschichte einlassen, wird dafür jedoch mit einer intensiven und bewegenden Erzählung belohnt. Besonders Leserinnen und Leser, die sich für einfühlsame, tiefgründige Romane interessieren, werden an diesem Buch ihre Freude haben.
  • Anita Summer
  • Buchhändler/-in

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4/5

Sehr poetisch und emotional, dabei dennoch ruhig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman 'Perlen' erzählt die Geschichte der achtjährigen Britin Marianne, deren Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Der Verlust und die Trauer prägen fortan ihr Leben und das ihrer Familie und führen zu tiefgreifenden Veränderungen. Sie stellt sich durchgehend die Frage: Warum ist ihre Mutter verschwunden? Sian Hughes beschreibt Mariannes Leben als zutiefst emotional und aufwühlend, ohne dass die Erzählung dabei unruhig wirkt. Besonders bemerkenswert ist der poetische Schreibstil der Autorin, der durch Zitate, Zählreime und Gedichte zu Beginn jedes Kapitels unterstrichen wird. „Perlen“ ist keine leichte Lektüre, man muss sich auf die Geschichte einlassen, wird dafür jedoch mit einer intensiven und bewegenden Erzählung belohnt. Besonders Leserinnen und Leser, die sich für einfühlsame, tiefgründige Romane interessieren, werden an diesem Buch ihre Freude haben.

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Perlen

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