Barbara Blaha weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Ihr feministisches Bühnenprogramm ist ein überwältigender Erfolg : Tausende haben es bereits gesehen, jede Vorstellung ist ausverkauft. Damit zeigt sie, dass Feminismus endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
In ihrem Buch verbindet sie persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien und zeigt, warum ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind. Sie macht sichtbar, warum Frauen seltener führen dürfen, öfter unterbrochen und schlechter bezahlt werden, weshalb in Branchen mit hohem Frauenanteil die Löhne sinken und selbst ein Vollzeitjob nicht vor der zweiten Schicht zu Hause schützt.
„Barbara Blaha schreibt mit kompromissloser Präzision und der Wut einer Frau, die nichts mehr hinnimmt. Ein kluges, kraftvolles, notwendiges Buch.“
Mareike Fallwickl
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
02.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Klug, wütend und sehr relevant
„Funkenschwestern“ ist ein kluges, kraftvolles und sehr aktuelles Buch, das mich von Anfang bis Ende überzeugt hat. Barbara Blaha schreibt direkt, pointiert und mit einer spürbaren Dringlichkeit, ohne dabei belehrend oder trocken zu wirken. Gerade diese Mischung macht das Buch so stark.
Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Beobachtungen und strukturelle Zusammenhänge miteinander verbindet. Dadurch wird sehr greifbar, dass viele Ungleichheiten, mit denen Frauen konfrontiert sind, eben keine Einzelfälle sind, sondern Teil eines grösseren Systems. Das Buch schafft es, diese Mechanismen verständlich und eindrücklich sichtbar zu machen.
Inhaltlich ist „Funkenschwestern“ breit aufgestellt und behandelt viele Bereiche, die im Alltag und in der Gesellschaft eine grosse Rolle spielen, zum Beispiel Rollenbilder, Arbeit, Zeit, Geld, Macht und Gewalt. Gerade diese thematische Breite hat mir sehr gefallen, weil deutlich wird, wie eng all diese Fragen miteinander verknüpft sind. 
Auch sprachlich hat mich das Buch sehr abgeholt. Barbara Blaha schreibt klar, intelligent und mit viel Energie. Manche Passagen haben mich nachdenklich gemacht, andere wütend, und genau das erwarte ich von einem starken Sachbuch: dass es nicht nur informiert, sondern wirklich etwas auslöst.
Das Cover passt für mich perfekt zum Inhalt: auffällig, modern und selbstbewusst. Auch der Titel „Funkenschwestern“ ist sehr passend gewählt, weil er Kraft, Verbindung und Aufbruch vermittelt. 
Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für Gleichstellung, gesellschaftliche Entwicklungen und feministische Perspektiven interessieren. „Funkenschwestern“ ist ein Buch, das aufrüttelt, Denkanstösse gibt und noch lange nachwirkt.
Bewertung
aus Villach
5/5
24.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein gelunger Überblick, warum Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist
Barbara Blahas Funkenschwestern zeigt auf, dass die Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist.
In dem Buch wird auch mit Zahlen, Daten und Fakten belegt, wie es um die Verteilung von Gerechtigkeit - in allen beruflichen und privaten Bereichen – bestellt ist. Das Ergebnis? – ist nicht unerwartet nach wie vor äußert bescheiden.
In sieben Kapiteln werden sämtliche Lebenswelten von Frauen durchforstet, die aufzeigen, an welchen Schrauben noch gedreht werden muss: Frauen werden weniger kompetent empfunden, daher wird ihn auch weniger zugetraut; sie werden abgewertet. Nach wie vor bekommen Frauen weniger Geld für die gleiche Arbeit Durch Care-Arbeit bleibt ihnen für ihre Interessen kaum Zeit und Energie. Sie beleuchtet Sexismus, häusliche Gewalt und Femizide und wie ungleich die Rollen in Beziehungen verteilt sind.
Mit persönlichen Anmerkungen, dass auch Barbara Blaha keine perfekte Feministin ist, wird das Buch aufgelockert und an manchen Stellen ist sie auch wütend. All das liest sich sehr gut.
Es ist das richtige Buch für den Einstieg zum Thema, weil es wahnsinnig plastisch beschreibt, fundiert aufklärt und erklärt.
Chiara
Thalia Book Circle Community
5/5
20.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wichtig, aufrüttelnd und absolut notwendig
Ich fand das Buch wirklich sehr gut. Inhaltlich steckt unglaublich viel drin – Barbara Blaha verbindet persönliche Erfahrungen mit Zahlen, Fakten und Studien und macht sehr deutlich, wie eng Feminismus und wirtschaftliche Strukturen miteinander verknüpft sind. Das regt definitiv zum Nachdenken an.
Der Schreibstil ist gut zugänglich, auch wenn mir an ein, zwei Stellen ein klarer roter Faden gefehlt hat. Trotzdem lässt sich das Buch insgesamt gut lesen – wobei ich es ehrlich gesagt gar nicht am Stück lesen konnte. Die Themen gehen unter die Haut, machen nachdenklich und teilweise auch richtig wütend.
Genau das zeigt aber, wie wichtig dieses Buch ist. Es macht sichtbar, wie viele Ungleichheiten noch bestehen und dass wir noch lange nicht an einem Punkt sind, an dem wir uns zurücklehnen können. Feminismus bleibt ein zentrales Thema, und Funkenschwestern zeigt sehr eindrücklich, warum.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass konkrete Handlungsempfehlungen teilweise etwas zu kurz kamen. Ich hätte es spannend gefunden, noch mehr Impulse zu bekommen, wie man selbst aktiv werden kann. Gleichzeitig verstehe ich aber auch, dass das den Rahmen des Buches gesprengt hätte.
Insgesamt ein sehr wichtiges, kluges Buch, das aufrüttelt und zum Weiterdenken anregt – und genau deshalb gelesen werden sollte.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
19.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kluges, wütendes, vielschichtiges Plädoyer für Feminismus
Wer sich fragt, ob wir wirklich noch ein Buch zum Thema Feminismus brauchen – im Fall von Barbara Blahas Neuveröffentlichung „Funkenschwestern“ ist meine Antwort eindeutig: JA!
In sieben Kapiteln vermittelt die Autorin ein umfassendes Wissen zu Themen wie strukturelle Ungerechtigkeit, ungleiche Bezahlung / Finanzen, Care Arbeit und Familie, Mental Load, Zeit, Gesundheit, Hass und Gewalt gegen Frauen, etc.
Trotz des Umfangs an Zahlen, Fakten und Studien liest sich das Buch sehr leicht und gut verständlich, auch dank Barbara Blahas persönlichen Geschichten und Erfahrungen.
Auch wer sich (wie ich) schon intensiv mit dem Thema Feminismus, Patriarchat und strukturelle Ungleichheit befasst hat, kann in diesem Buch noch viel mitnehmen.
Die Autorin schafft es, komplexe Zusammehänge gut verständlich zusammenzufassen. Und auch wenn man vieles schon wusste oder persönlich erfahren hat, macht es beim Lesen erneut oft wütend und fassungslos.
„[…] Manche tun genau das. Andere macht allein das Wort Feminismus schon nervös. Nicht, weil sie etwas gegen die Gleichberechtigung der Frauen haben, sondern weil sie tief drinnen wissen, dass sie Privilegien haben, die der Feminismus ans Tageslicht holt. Abseits von ein paar wenigen Psychopathen wacht kein Mann morgens auf und denkt als erstes: „Heute knechte ich wieder ein paar Frauen.“ Aber alle Männer werden in einer Welt groß, in der ihnen die meisten Türen dank ihres Geschlechts offenstehen (es gibt Ausnahmen, rassistischer Ausschluss beispielsweise betrifft Männer genauso). Und wenn sie ihr Leben lang durch fast jede Tür durchspazieren können, dann merken sie vielleicht irgendwann nicht mehr, dass für andere viele Türen versperrt bleiben. Wenn Frauen dann auf diese Türen aufmerksam machen, dann fühlt sich das für viele Männer wie Kritik an. Aber es ist nicht zwingend ein Vorwurf, sondern die Einladung, Verantwortung zu übernehmen. Die Einladung, das Patriarchat wieder zu verlernen. Oft lese ich unter meinen Videokolumnen, die feministische Themen behandeln, das sei doch blanker Männerhass. Das ist ein Totschlag-Argument, das die Männer pauschal entlastet. Wenn es nur „Männerhass“ ist, dann muss man sich auch nicht mit den Zahlen, den Daten und den Fakten beschäftigen, die belegen, wie das Patriarchat bis heute Frauen auf allen Ebenen ausbeutet.“
„Eine Frau namens Amber Henry hat diese Verwechslung auf TikTok in wunderbare Worte gefasst: ‚Ich hasse Männer nicht. Ich hasse, wie ihre Blicke Orte finden, an die sie nicht eingeladen wurden. Ich hasse, dass ein ‚Nein‘ oft zu einer Debatte wird, statt eine Antwort zu sein. Ich hasse, dass jede Frau, die ich kenne, eine Geschichte trägt, die sie nie erzählen wollte. Ich hasse die Loyalität, die sie Tätern schenken, und wie sie unsere Selbstbestimmung gegen ihr Begehren eintauschen. Ich hasse, zehnmal so hart zu arbeiten wie sie. Für nur ein Zehntel der Anerkennung.‘ Wir hassen nicht die Männer, wir hassen das Patriarchat. All das, was Amber Henry da so zutreffend formuliert, wollen Männer meist nicht hören. Es ist so viel einfacher zu hören: ‚Ich hasse Männer.‘ Keine Frau sagt: ‚Du bist ein schlechter Mensch, weil du ein Mann bist.‘ Wir sagen: ‚Weil du ein Mann bist, hast du all diese Vorteile, kassierst – ob du willst oder nicht! –, die Dividende des Patriarchats und manche deiner Verhaltensweisen helfen mit, die Verhältnisse zu stabilisieren.‘“
„Funkenschwestern“ ist ein wirklich kluges, vielschichtiges und wichtiges Buch, das von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt!
Vielen Dank an die Verlagsgruppe Styria | Molden Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!
Bewertung
5/5
11.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Persönlich und politisch zugleich
In Funkenschwester verbindet Barbara Blaha auf überzeugende Weise persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse. Gerade diese Mischung macht das Buch so zugänglich: Eigene Erlebnisse aus ihrer Kindheit stehen neben Zahlen, Studien und strukturellen Einordnungen. Dadurch wird deutlich, dass viele Probleme nicht individuell sind, sondern tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert liegen.
Besonders gelungen ist, wie verständlich und anschaulich komplexe Themen erklärt werden. Blaha zeigt, dass ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind und umgekehrt.
Das Buch wirkt dabei nie belehrend, sondern einladend und motivierend. Es schafft es, persönliche Geschichten mit politischen Zusammenhängen zu verbinden und damit ein breites Publikum anzusprechen. Gerade deshalb ist Funkenschwester ein hochaktuelles Buch, das nicht nur Frauen lesen sollten. Auch Männer können hier viel über gesellschaftliche Strukturen und Ungleichheiten lernen. Ein wichtiges, kluges und sehr zugängliches Sachbuch.
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5/5
20.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wichtiges Buch für alle!
Ein unglaublich wichtiges Buch, das Fakten und Tatsachen mit eigenen persönlichen Erfahrungen von Barbara Blaha verbindet. In sechs Kapiteln werden die Themen unfaire Bezahlung, Beruf, ungleiche Haushaltsaufteilung und Care-Arbeit, sexualisierte Gewalt sowie Beziehungen behandelt und aufgezeigt, wieso Feminismus noch immer gebraucht wird. Dieses Buch kann alle motivieren, sich mehr für den Feminismus einzusetzen und niemals aufzuhören, für einen fairen Feminismus zu kämpfen.
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