Ein einfühlsames Bilderbuch über Vermissen, Nähe und das große Wieder-in-die-Arme-Schließen
Manchmal kann das Kuscheltier einfach nicht mitkommen – und muss zu Hause bleiben .
Aber was macht es, wenn das Kind weg ist? Ganz klar: Es vermisst .
Und es wartet – eine Sendung mit der Maus lang und noch viel länger.
Es fühlt sich wie eine Mütze ohne Kopf , wie ein Toast ohne Butter , wie ein Mond ohne Sterne .
Denn die Zeit vergeht besonders langsam, wenn man auf jemanden wartet, den man lieb hat.
Doch dann, endlich: Die Tür geht auf , das Kind ist wieder da!
Und das Kuscheltier weiß – jetzt ist alles wieder gut.
Ein berührendes Bilderbuch über das Warten und Wiedersehen
Hilft Kindern, über eigene Gefühle zu sprechen – liebevoll und alltagsnah
Von Katharina Grossmann-Hensel: warmherzig, ehrlich, mit feinem Humor
in Kuscheltier als Identifikationsfigur – tröstlich, zärtlich, echt
Perfekt zum gemeinsamen Vorlesen ab 4 Jahren – über Nähe, Geduld und Liebe
In zarten Bildern und feinfühligen Worten erzählt Katharina Grossmann-Hensel von Gefühlen, die alle Kinder kennen: Warten, Vermissen und Wieder-in-die-Arme-Schließen .
Ein Bilderbuch, das Trost spendet , Gesprächsanlässe schafft und Kindern zeigt, dass Gefühle kommen und gehen.
Kundinnen und Kunden meinen
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Ein zauberhaftes, gefühlvolles, fantasievolles Bilderbuch, das auch Trost spendet
Bewertung am 13.01.2026
Bewertungsnummer: 2979905
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein zauberhaftes, emotionales, fantasievolles Bilderbuch über das Warten. Kurzweilig und auch Trost spendend
Freut euch auf ein fantasievolles und sehr emotionales Bilderbuch über das Warten
und in dem Zusammenhang das Vermissen, die Sehnsucht und die große Freude des "wieder-in die Arme-schließens"
Eine Geschichte, die eine auf eine fantasievolle Reise mitnimmt, viel entdecken lässt und auch Trost spenden kann.
Für Kinder ab 4 Jahren
Vorab
In erster Linie ist dieses wundervolle Bilderbuch eine sanfte, emotionale, fantasievolle und auch Trost spendende Geschichte über das Warten und in diesem Zusammenhang das Vermissen eines anderen.
Die Erfahrungen mit Kindern im Alter zwischen 4 und 6 Jahren hat gezeigt, dass die Kinder absolut begeistert waren und einige es auch als Traumreise empfunden haben.
Es gab aber auch Kinder, die in einer emotional schwierigen Phase waren, z.B. einen Elternteil schon länger vermissen oder sogar den Tod eines Menschen oder Tiers verarbeiten müssen.
Hier stellten wir fest, dass die Geschichte viel emotionales Vermissen und Erinnerungen ausgelöst hat und die Kindertränchen rollten. Es gab ganz individuelle Momente innerhalb der Geschichte, die triggerten. Solltet ihr das Buch also mit einem Kind lesen, dass in einer emotional schwierigen Situation, insbesondere Tod konfrontiert ist, kann aus dem eigentlich tröstenden Aspekt auch ein schmerzliches Vermissen und dem Bewusstsein, dass es eben kein Vermissen auf Zeit mit Happy End, sondern ein Vermissen auf EWIG hervorrufen. Selbst einigen Erwachsenen ist es beim Vorlesen so gegangen.
Wer darauf vorbereitet ist, kann besser reagieren und agieren.
Lasst euch aber bitte davon nicht abschrecken dieses wundervolle Bilderbuch zu entdecken, denn die meisten Leser verzaubert es und spendet ihnen Trost.
Doch nun zur Geschichte, die Katharina Grossmann-Hensel in fantasievoller, emotionaler und fast schon poetischer Weise in Wort und Bild(ern) erzählt.
Hase kann an diesem Tag nicht mit dem Menschenkind mitgehen. Er muss warten, bis das Kind zurückkommt. Warten kann ein sich lang hinziehender Prozess sein. Doch Hase stellt sich vor, was sie alles zusammen erleben könnten, und erinnert sich an das, was sie schon alles zusammen gemacht haben.
Und so wird aus Warten nicht nur Vermissen, sondern eine Fantasiereise, in der die Gefühlsmomente des Wartens zu Bildern werden.
Wie fühlt es sich an, zu warten?
Wie fühlt es sich an, zu vermissen?
Wie fühlt es sich an, wenn man das Gefühl hat, die Zeit vergeht gar nicht?
Und dann endlich ist es so weit. Das Kind kommt zurück und schließt Hase in die Arme.
Und ja, auch dieses "wieder-in-die-Arme-Schließen" ist über die Geschichte und die Bilder deutlich zu spüren.
Auf euch wartet ein wirklich tolles, Trost spendendes Bilderbuch, das das Warten auf eine neue Ebene bringen kann.
Einfühlsam erzählt Katharina Grossmann-Hensel von etwas, was jedes Kind nur allzu gut kennt, und mit seinen eigenen emotionalen Erfahrungen andocken kann. Sicherlich finden sich die Kinder hier nicht nur an etwas erinnert und aufgehoben, sondern nehmen auch für die Zukunft etwas mit aus der Geschichte heraus.
Gleichzeitig liefert die Geschichte reichlich Anlässe für Gespräche über Gefühle und Emotionen, die das Warten und Vermissen beschreibt.
Die fantasievollen Bilder und die vielen Erlebnisse, die in wundervollen Bildsequenzen festgehalten sind, nehmen die Kinder zuweilen mit auf eine fantasievolle Reise und lassen viel entdecken. Mal schaffen sie Nähe, mal entführen sie selbst zum Träumen oder Fantasieren und so kann es schon mal passieren, dass die Gedanken der kleinen Leser abschweifen und mehr Bilder vor dem inneren Auge vorbeiziehen, als wirklich im Buch sind (Beschreibung einiger Kinder).
Einige Kinder beschäftigten sich nach dem Vorlesen allein mit dem Buch und erzählten später von schönen Momenten, in denen das Warten mit dem Buch zu einem kurzweiligen Abenteuer wurde.
Jedes Bild erzählt so viel mehr, als in der erzählenden Geschichte zu hören ist. Jedes Bild lässt Raum für eigene Fantasie und Interpretation bzw. die Auseinandersetzung mit dem, was man sieht.
Genau das ist es dann auch, was das Buch unter anderem so wertvoll und besonders macht.
Warten fühlt sich manchmal ewig an
LaLi am 17.01.2026
Bewertungsnummer: 2983516
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Hase wartet und wartet darauf, dass sein Kind wieder nach Hause kommt. Und beim Warten vergeht Zeit einfach anders. Sie zieht sich, fühlt sich endlos an. Der Hase findet viele Vergleiche für dieses Warten und entdeckt Dinge, die er tun kann, bis sein Kind endlich zurück ist.
Meine Meinung:
Die große Vermissung aus der Perspektive eines Kuscheltiers finde ich sehr berührend. Mein Kind wurde vom Hasen auf dem Cover sofort angesprochen und auch mich hat die Grundidee überzeugt.
Beim Vorlesen hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Text für die angegebene Altersgruppe stellenweise recht „anspruchsvoll“ ist. Die Sprache ist sehr ruhig, nach innen gerichtet und arbeitet viel mit Bildern und Vergleichen. Das ist schön und stimmig, verlangt aber auch viel Aufmerksamkeit. Für ein vierjähriges Kind kann das an manchen Stellen etwas „abstrakt“ wirken.
Gleichzeitig passt genau diese Erzählweise hervorragend zum Thema. Das lange Warten, dieses Ziehen der Zeit, das Gefühl, dass Minuten sich dehnen, wird durch den Text sehr gut spürbar gemacht. Die Langsamkeit ist also kein Zufall, sondern Teil der Stimmung. Für mich als erwachsene Vorleseperson hat das gut funktioniert, für jüngere Kinder passt es vielleicht nicht immer.
Eine ruhige Erzählung, die zeigt, wie lang sich Warten anfühlen kann
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