Produktbild: Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?

Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? Roman | Über das Älterwerden und die Sehnsucht nach Nähe - erfrischend und voller Lebensmut| Für Leserinnen und Leser von Doris Knecht und Julia Schoch

71

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

46385

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

4699 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Redd deg selv, lille hjerte

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

EAN

9783312014804

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden

Verkaufsrang

46385

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

4699 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Redd deg selv, lille hjerte

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

EAN

9783312014804

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  • Bewertung

    4/5

    26.03.2026

    eBook (ePUB)

    Fesselnd, aber auch quälend

    Es geht um eine Liebe im fortgeschrittenen Alter. Erika hat Jan vor langer Zeit betrogen, wobei er ihr nicht glaubt, dass es sich um eine sehr kurze Beziehung gehandelt hat. Aber über diese Sache ist das Apartment längst hinweg. Denkt sie. Jan hat sie dafür aktuell schon lange betrogen, Rückblickend merkt Erika, dass ihr sogar kleine Veränderungen an ihm aufgefallen sind.. Außerdem verweigert Jan ihr schon lange körperliche Nähe. Erika kennt die Geliebte ihres Mannes. Trotz der Untreue sehnt sie sich nach Jan. Sie machen eine Paartherapie, bei dem Seitensprung am Anfang ihrer Beziehung hatte das geholfen. Das Buch hat mich gefesselt, Wencke Mühleisen hat das so gut geschafft, dass ich Erikas Gedanken teilweise als quälend empfunden habe, ich hätte sie gerne in den Arm genommen und ihr über die Phase hinweggeholfen. Für mich ergibt sich dennoch ein positiver wenn auch recht offener Schluss, im ersten Moment war ich enttäuscht am Ende angekommen zu sein, aber es hat dann doch gepasst und zum Nachdenken angeregt. Lesenswert.

  • Fredhel

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    12.03.2026

    eBook (ePUB)

    Ehe am Abgrund

    Erika hatte in jungen Jahren eine außereheliche Affäre, die ihr Mann Jan entdeckte. Schon damals stand die Ehe auf der Kippe. Wie tief dieser Fehltritt jedoch nachwirkt, zeigt sich erst Jahrzehnte später, als Jan selbst ein sexuelles Verhältnis zu einer jüngeren Frau gesteht. Jan und Erika sind inzwischen über sechzig. Ihre Ehe ist seit vielen Jahren sexlos, weil Jan jedes Interesse verloren hat, im Gegensatz zu Erika, die nicht weiß, wohin mit ihrem Begehren. Nach Jans Geständnis gerät Erikas Welt aus den Fugen. Sie steigert sich in ihre Wut hinein, wird zur gehässigen Furie, verliert jedes Maß. Nicht nur Jan beginnt, um ihre seelische Stabilität zu fürchten. Erika verliert sich in Hasstiraden und Rachefantasien, spinnt frei erfundene Szenarien weiter, bis Jan nur noch aus Angst vor einem möglichen Selbstmord bei ihr bleibt. Erika ist eine Figur, die mir Angst macht. Ihre ausufernde Emotionalität, ihre hemmungslose Verbitterung, all das ist für mich kaum greifbar und doch erschreckend nachvollziehbar geschildert. Die Autorin spricht Klartext. Sie scheut weder drastische Ausdrücke noch schonungslose Beschreibungen. Das tut beim Lesen weh, wirkt aber konsequent und ehrlich. Der saloppe Titel und das fröhlich bunte Cover wecken zunächst eine ganz andere Erwartung. Man rechnet mit Leichtigkeit, vielleicht mit einem augenzwinkernden Blick auf das Älterwerden. Stattdessen bekommt man eine beklemmende, intensive Studie über verletzten Stolz, unerfülltes Begehren und eine Gedankenspirale, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Ich hätte dieses Buch vermutlich nicht gelesen, wenn ich gewusst hätte, wie sehr sich alles um diese eine Tatsache von Jans Seitensprung dreht. Doch gerade diese radikale Fokussierung macht den Reiz aus. Die Geschichte reißt einen mit in Erikas Abgrund und lässt einen nicht unberührt zurück.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    06.03.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn eine lange Ehe plötzlich zerbricht

    An einem warmen Abend in Triest sitzt ein Ehepaar beim Essen, und plötzlich steht nichts mehr so, wie es all die Jahre schien. Ein Geständnis, das völlig unerwartet kommt, erschüttert eine lange Ehe und stellt alles infrage, was vertraut war. Von einem Moment auf den anderen wird aus Sicherheit Unsicherheit. Diese erste Szene bleibt im Kopf. Sie ist ruhig erzählt und trifft trotzdem tief. Es gibt kein großes Drama, nur einen klaren Moment, der alles verändert. Gerade das macht den Beginn so eindringlich. Erika steht nach diesem Abend nicht nur vor dem Ende ihrer Ehe, sondern auch vor ganz neuen Fragen. Jahrelang hat sie mit der Zurückweisung ihres Mannes gelebt, ohne wirkliche Antworten zu bekommen. Als er von seiner Affäre erzählt, bricht etwas in ihr zusammen. Doch es bleibt nicht nur bei Schmerz und Wut. Schnell rückt eine andere Frage in den Vordergrund. Was ist in ihrem Alter noch möglich? Der Roman begleitet Erika in dieser Zeit mit großer Offenheit. Vieles geschieht in ihren Gedanken. Es geht weniger um äußere Ereignisse als um das, was sie innerlich bewegt. Scham, Unsicherheit und ein leiser Wunsch nach Nähe und Begehren lassen sich nicht mehr verdrängen. Besonders beeindruckend sind die Passagen, in denen über Körper und Alter gesprochen wird. Weibliche Lust in der Lebensmitte wird hier nicht beschönigt und nicht versteckt. Das wirkt ehrlich und manchmal ungewohnt direkt. Einige Stellen können beim Lesen kurz verunsichern, weil sie so klar benannt sind. Und dadurch fühlen sie sich glaubhaft an. Mit der Zeit verändert sich der Blick auf Erika. Aus der verletzten Ehefrau wird eine Frau, die langsam beginnt, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Ihr Weg ist kein schneller Aufbruch. Er ist vorsichtig, tastend und nicht immer klar. Genau das macht ihn nachvollziehbar. Nicht jede Szene ist gleich stark. Manche Gedanken wiederholen sich leicht, und an einigen Stellen hätte der Text etwas straffer sein können. Doch die ruhige und nachdenkliche Art passt zum Thema. Es geht nicht um große Wendungen, sondern um einen inneren Prozess. Schließlich bleibt das Bild einer Frau, die sich nach einem tiefen Bruch nicht aufgibt. Schmerz und Zweifel gehören zu ihrem Weg, doch zugleich wächst der Mut, die eigenen Wünsche nicht länger kleinzureden. Der Roman zeigt ruhig und ehrlich, dass Nähe und Begehren kein Privileg der Jugend sind. 4 Sterne für eine Geschichte, die lange nachklingt und zum Nachdenken anregt.

  • Mandel120999

    4/5

    24.02.2026

    eBook (ePUB)

    Das Ende der Liebe

    Das Cover mit der in fröhlichen Farben gekleideten Frau zog mich sofort an; ich hielt das Buch wegen dieses Covers und des Klappentextes für einen zwar tiefsinnigen, doch leichten Roman, aber ich irrte mich. Es geht um die 65jährige Norwegerin Erika und ihren Mann Jan. Seit Jahren findet nichts Körperliches mehr zwischen den beiden statt. Im Italienurlaub eröffnet Jan Erika nun, dass er seit eineinhalb Jahren eine Beziehung mit einer jüngeren Frau hat. Für Erika bricht eine Welt zusammen. Zurück in Oslo begeben sich die beiden zu einem Paartherapeuten, doch die Situation scheint kompliziert und hoffnungslos … Fast der gesamte Roman besteht aus Gedanken und Analysen Erikas, unablässig ergründet sie ihr Innenleben und ihre Beziehung zu Jan.Es gibt wenig Handlung und kaum Dialoge, das Gesprochene wird fast ausschließlich durch indirekte Rede wiedergegeben. Erikas Introspektion ist gründlich, geht in die Tiefe. Beim Lesen ist es fast schmerzlich, wie sie mit sich und Jan ins Gericht geht. Stilistisch ist das Buch toll, es gibt viele lange, verschachtelte Sätze, die das komplizierte Innenleben Erikas widerspiegeln. Der Schmerz und die Trauer Erikas, nicht mehr begehrt zu werden, werden sehr eindringlich dargestellt. Ein Buch, das einen nachdenklich und betroffen zurücklässt.

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    4/5

    17.02.2026

    eBook (ePUB)

    Zurück ins Leben kämpfen

    Dieser Roman erzählt die Geschichte von Erika und Jan. Ein Paar über 60 Jahre. Am letzten Abend im Urlaub sagt Jan, dass er Erika über einen längeren Zeitraum betrogen hat. Erika fällt aus allen Wolken, obwohl sie früher auch einen Seitensprung hatte und diesen Jan auch gebeichtet hat. Trotz damaliger vielen Sitzungen in einer Therapie, hat dieser Seitensprung Jan sehr getroffen und das Vertrauen in Erika war einfach weg. Jetzt steht Erika auf der Seite der Betrogenen. Sie schreit, weint, ist verzweifelt und will Jan zurück oder doch nicht. Irgendwie ist sie sich nicht sicher, was sie letztlich wirklich will. Auch dieses Mal gehen die beiden zur Therapie und Jan erzählt seine ungeschönte Wahrheit, die Erika so manches Mal in völlige Verzweiflung stößt. Es dauert eine ganze Weile bis Erika erfasst, dass es auch ein Leben nach diesem Seitensprung gibt. Das Buch ist nicht leicht zu lesen - kein Liebesroman, der leicht und locker vor sich hin erzählt wird. Ich hatte mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt und ich hätte mir gewünscht, dass das verloren gegangene Selbstbewusstsein von Erika frühzeitiger wieder hergestellt wird.

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