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Das Rad der Welt Der fesselnde historische Roman über die größte Weltkarte des Mittelalters

14

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/4,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01687-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/4,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01687-5

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Jasika

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Rad der Fortuna

    Die Ebstorfer Weltkarte zählt zu den bemerkenswertesten kartografischen Zeugnissen des Mittelalters. Entstanden vermutlich im 13. Jahrhundert im Kloster Ebstorf, verband sie geografisches Wissen mit religiösem Weltbild in einer Form, die bis heute Fragen offenlässt. Das Original ist im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen, doch Beschreibungen und Rekonstruktionen machen deutlich, welche Bedeutung dieses Werk gehabt haben muss. Genau dieser historische Kern bildet den Ausgangspunkt für den Roman von Hendrik Lambertus. Die Originalkarte umfasste fast 12 Quadratmeter Fläche. Geografische Gegebenheiten, biblische Geschichten, Sagen und Legenden sowie Vorstellungen von Orten, Menschen und Tieren fügten sich zu einem umfassenden Werk. Die Geschichte setzt bei Agnes ein, die als Tochter eines Herzogs in Lüneburg um 1300 aufwächst. Sie leidet unter den Machtspielen ihres Vaters Otto, der entschlossen ist, ihre Zukunft durch eine standesgemäße Heirat festzulegen. Agnes interessiert sich jedoch für Wissenschaft, studiert Werke der Naturkunde und Geografie und beginnt Skizzen für eine eigene Darstellung der Welt zu entwerfen, in die ihr gesamtes Wissen einfließen soll. Bei ihrer Suche begegnet sie Liudger, einem Krämer, der ihre Leidenschaft teilt. Zwischen beiden entsteht eine Verbindung und der Plan, gemeinsam zu fliehen und den Standeszwängen zu entkommen. Als der Vater davon erfährt, wird Agnes zur Buße für den Rest ihrer Tage ins Heidekloster Ebstorf geschickt. Im Kloster beginnt für Agnes eine neue Phase. Sie ist zunächst verzweifelt, entdeckt dann jedoch die Bibliothek als zentralen Ort des Wissens. Der Wunsch nach der eigenen Karte bleibt bestehen und wird dort weiterentwickelt, auch wenn der äußere Handlungsspielraum deutlich enger wird. Agnes und Liudger sind fiktive Figuren, ebenso wie die meisten anderen Personen der Geschichte. Der Autor orientiert sich dennoch eng an den überlieferten Umständen der Entstehung der Weltkarte im klösterlichen Alltag. Ich war schnell in der Geschichte. Lüneburg und seine Umgebung zur Zeit des Mittelalters werden atmosphärisch dicht beschrieben. Man findet sich schnell in dieser Zeit zurecht. Die vielen alten Begriffe werden in einem Glossar erklärt und erleichtern damit den Zugang. Der Autor verbindet historische Überlieferung und erzählerische Fiktion nachvollziehbar miteinander. Agnes wirkt in ihrem Wissensdrang und ihrer Situation sehr greifbar. Auch das Klosterleben mit seinen festen Abläufen und der Eintönigkeit ist gut dargestellt und erklärt ihre Entwicklung nachvollziehbar. Die Entstehung der Karte bleibt interessant und zugleich ein historisches Rätsel, das bis heute nicht endgültig geklärt ist, auch wenn es Hinweise auf das Kloster Ebstorf gibt. Die Ebstorfer Weltkarte ist im Original zerstört, erhalten geblieben sind jedoch Nachbildungen, die in Ausstellungen und Museen gezeigt werden. Die Vorstellung, dieses riesige, detailreiche Weltbild in Originalgröße betrachten zu können, ist beeindruckend. Fazit: Spannend, interessant und atmosphärisch dicht erzählter Roman, der historische Überlieferung und erzählerische Fiktion überzeugend miteinander verbindet. Für mich fühlt es sich wie ein Abtauchen in die Vergangenheit rund um die Entstehung der Ebstorfer Weltkarte an.

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Rad der Welt

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Historische Romane können manchmal etwas zäh sein, doch hier war das Gegenteil der Fall: Die Geschichte verbindet auf wunderbare Weise Geschichte, Wissenschaft, Liebe und den Mut einer außergewöhnlichen Frau. Agnes ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ihre Neugier, ihr Wissensdurst und ihr Wunsch, sich nicht den Erwartungen ihrer Zeit zu beugen, haben mich tief beeindruckt. Gerade weil Frauen damals kaum die Möglichkeit hatten, ihren eigenen Weg zu gehen, fiebert man bei jedem ihrer Schritte mit. Besonders faszinierend fand ich die Einblicke in das mittelalterliche Leben und die Bedeutung von Wissen in einer Zeit, in der Bücher und Bildung kostbare Schätze waren. Die Szenen im Kloster und in der Bibliothek haben eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Man spürt förmlich Agnes' Leidenschaft für ihre Weltkarte und ihren Traum, etwas Bleibendes zu erschaffen. Auch die Liebesgeschichte mit Liudger ist gefühlvoll erzählt, ohne jemals kitschig zu wirken. Sie verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe und macht Agnes' Schicksal umso bewegender. Für mich ist dieser Roman weit mehr als eine historische Erzählung. Er handelt von Selbstbestimmung, von der Kraft des Wissens und davon, niemals aufzuhören, an seine Träume zu glauben. Ein wunderschön geschriebener, atmosphärischer Roman, den ich allen Fans historischer Geschichten uneingeschränkt empfehlen kann.

  • Bewertung

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    mitreißender historischer Roman

    Wir befinden uns in Lüneburg um 1300. Agnes leidet unter ihrem Vater, der sie mit einem Adligen verheiraten will. Sie ist nicht an ihm interessiert und möchte außerdem mehr aus ihrem Leben machen. Besonders interessiert sie die Geografie und sie möchte gerne eine besondere Weltkarte erstellen. Als sie zufällig den Krämer Luidger kennenlernt ist es um ihr Herz geschehen. Doch diese Liebe darf nicht sein. Agnes wird in das Kloster Ebstorf geschickt und von ihrem Vater verstoßen. Dort ist sie zuerst sehr unglücklich. Aber dann findet sie einen Weg um an ihrem Traum weiterzuarbeiten. Für mich war es das erste historische Buch dieser Art. Die damalige Sprache ist anders als die heutige. Doch dank des Glossar und den Erklärungen im Buch habe ich nach kurzer Eingewöhnungszeit mit voller Spannung gelesen. Es gibt viele historische Hintergrundinfos, die ich sehr interessant fand. Das Klosterleben, das Leben auf der Lüneburg und auch die damalige Geografie. Diese Geschichte braucht Agnes, die mich so wunderbar durch diese Zeit geführt hat. Eine Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst. Dazu eine Liebesgeschichte mit Luidger, der auch eine ganz besondere Figur ist. Für mich war dies ein ganz besonderes Buch und wenn ich die Gelegenheiit habe werde ich das Kloster Ebstorf besuchen.

  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Karte

    Lüneburg um 1300. Die junge Agnes leidet unter den Machtspielen ihres Vaters, des Fürsten Otto, der entschlossen ist, seine Tochter an einen Adeligen zu verheiraten. Doch Agnes' Liebe gilt der Wissenschaft: Begeistert studiert sie Werke der Naturkunde und Geografie. Sie erstellt Skizzen für eine eigene Darstellung der Welt, eine Karte, in die ihr gesamtes Wissen einfließen soll. Bei ihrer Recherche begegnet sie dem jungen Krämer Liudger, der ihre Leidenschaft teilt und in den sie sich verliebt. Sie plant, mit ihm davonzulaufen, den Standeszwängen zu entfliehen und endlich etwas von der Welt zu sehen, als ihr Vater hinter die Affäre kommt und sie zur Buße für den Rest ihrer Tage ins Heidekloster Ebstorf schickt. Agnes ist verzweifelt, bis sie den großen Wissensschatz des Klosters entdeckt: die Bibliothek. Während ihr Traum zu reisen in unerreichbare Ferne rückt, wächst die Entschlossenheit, ihre Karte fertigzustellen. Ein prunkvolles Dokument, das die Welt als großes Ganzes abbildet – eine Karte, die in die Geschichte eingehen könnte. Wenn es Agnes gelingt, sie zu vollenden ... Der Schreibstil war immer sehr mitreißend und leicht zu lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogen. Ausserdem wurde die Welt zu dieser Zeit sehr gut beschrieben, das Buch war wie eine kleine Zeitreise ins 12. Jahrhundert. Die Handlung habe ich sehr gemocht, sie ist mitreißend und spannend geschrieben. Obwohl das Buch 600 Seiten hat, kam niemals Langeweile auf! Auch die Recherchearbeit war sehr penibel und wunderbar. Der Autor integriert immer wieder Traditionen und Feste von der damaligen Zeit in die Handlung, ich konnte deshalb allerlei dazu lernen. Auch die Zeit im Kloster wird anschaulich und lebendig beschrieben. Agnes ist ihrer Zeit vorraus, aber dadurch war ich als Leser auch immer sehr nah an ihr dran und konnte ihr Handeln nachvollziehen. Ein wirklich tolles Buch über eine mutige Frau, die die erste Karte der Welt vollenden möchte. Nur zu empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    20.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    zu empfehlen

    Bei „ Das Rad der Welt „ von Hendrik Lambertus handelt es sich um einen historischen Roman. Quellenangaben und ein ausführliches Glossar befinden sich im Anhang , ebenso ein sehr interessantes und aufschlussreiches Nachwort. Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Roman sehr flüssig lesen. Konnte mich sehr gut in das Jahr1300 hineinversetzen. Mir die Lebensgewohnheiten, Umgebung etc. gut vor Auge halten. Die Protagonisten werden sehr tief beschrieben und ihre Entwicklungen sind authentisch. Besonders das Leben von Agnes steht hier im Mittelpunkt. Ihr Leben im Kloster, ihre Gedanken, Gefühle etc. Es war sehr interessant sie und auch die anderen Protagonisten auf ihrem Weg begleiten zu können. Die historischen Fakten wurden sehr gut in die fiktive Geschichte eingebettet. Hier bekommt man, neben einem sehr interessanten Roman auch noch eine kleine Geschichtsstunde. Toll. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich empfehle dieses Buch weiter.

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