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Unter Tieren Das neue literarische Meisterwerk der Nobelpreisträgerin für Literatur

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25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

850

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.06.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,6 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Weiß / Camel

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00967-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Eine vertrackte Geschichte, die mit den Zeitebenen spielt und dies literarisch genüsslich auskostet. Dabei verliert die Autorin nie den Faden, es entsteht ein spannendes Gewebe von Vergangenheit und Gegenwart, das viel Lesegenuss bereitet.

Produktdetails

Verkaufsrang

850

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.06.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,6 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Weiß / Camel

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00967-0

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Villach

    4/5

    15.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine einfache Lektüre

    huuu, die neue Jelinek war kein leichtes Unterfangen. Kuh, Schwein, Ratte, Esel, Fuchs, Hase, Dachs uvm erzählen ihre Sicht auf den Kapitalismus und die Bevorzugung der Reichen gegenüber den Armen. Man muss wohl österreichische Zeitungen lesen, um immer zu verstehen, auf wen oder welche Geschichte sie anspielt: Rene Benko war leicht zu erkennen und auch Sigi Wolf, die Bank Burgenland ebenfalls, weil sie genannt wird. Aber darüber hinaus fabulieren die Tiere über Kredite, Banken, Geld und Eigentum; da bin ich mir sicher, nicht jede Anspielung oder Metapher verstanden zu haben – aber das ist halt die Jelinek. Es war vergnüglich zu lesen, aber nicht immer und nicht durchgehend. Das Cover lässt vermuten, dass es leicht zu lesen ist, weil die Kuscheltiere so niedlich lächlen oder an Orwells Farm der Tiere erinnert – weder noch! Ich habe mich zeitweise schon geplagt, wenn ich seitenlang nicht verstehen konnte, auf wen oder was sie anspielt, hatte aber auch immer wieder Aha-Erlebnisse gehabt, wenn ich was aus der jüngeren Skandalgeschichte Österreichs wiedererkannt habe und mich darüber dann gefreut – so habe ich quasi in Gedanken gut mitreden können. Ich weiß nicht, wem ich zu dem Buch raten soll – Österreicher*innen auf jeden Fall, vermutlich auch Deutschen, die Politik und Boulevard in Österreich verfolgen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rina Salinger

    Rina Salinger

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Sarkasmus und Sprachgewalt

    Elfriede Jelinek bleibt auch in „Unter Tieren“ ihrer ganz eigenen Sprache treu: scharfzüngig, bissig, assoziativ und voller Wortspiele. Mit beeindruckender Beobachtungsgabe nimmt sie Geld, Macht und Kapitalismus auseinander und findet dabei immer wieder überraschende Verbindungen und sprachliche Spitzen. Allerdings ist „Unter Tieren“ definitiv kein Text, den man einfach nebenbei lesen kann, denn Jelineks Gedanken springen, überschlagen sich und verlieren sich immer wieder in langen sprachlichen Schleifen, bevor sie zum eigentlichen Punkt zurückkehren und genau das macht ihren Stil so unverwechselbar – kann beim Lesen aber auch anstrengend sein. Wer Jelineks Sprache bereits kennt und schätzt, dürfte hier viel Freude an ihrer Schärfe und ihrem Sprachwitz finden. Für Leser, die bisher wenig Berührung mit ihrem Werk hatten, würde ich allerdings eher empfehlen, „Unter Tieren“ vor dem Lesen auf der Bühne zu erleben. Dort können die verschiedenen Stimmen, der Sarkasmus und die sprachlichen Absurditäten vermutlich unmittelbarer wirken. Insgesamt ein kluger, bissiger und sprachlich eigenwilliger Text, der einmal mehr zeigt, warum Jelinek eine so besondere Stimme der deutschsprachigen Literatur ist, auch wenn man sich auf diese Stimme erst einmal einlassen muss.
  • Zum Bewerterprofil von Mara Hollenstein-Tirk

    Mara Hollenstein-Tirk

    Thalia Graz – Murpark

    Buchhändler*in

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    3/5

    07.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Gesellschaft - eine Anklage

    Schon lange hat Jelinek keinen Roman mehr verfasst. Das Geschichtenerzählen war ihr irgendwann scheinbar nicht mehr genug, deswegen gibt es seit Jahren nur mehr Texte, Fragmente, Monologe - gern auch mal als Theaterstück konzipiert. Immer wortgewaltig, immer austeilenden, um sich schlagend, dabei nie subtil und immer mit dem Finger in den vielen Wunden der Gesellschaft. Ist das wichtig zu lesen - auf jeden Fall. Ist das anstrengend zu lesen - auf jeden Fall. Funktioniert es meist als Theaterstück besser - auf jeden Fall.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    2/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besser als Bühnenstück

    Man merkt, dass das Buch ursprünglich als Bühnenstück erdacht wurde, die Adaption als Roman ist eher suboptimal. Es folgt Monolog auf Monolog, man muss hoch konzentriert lesen, es erfordert einiges an Anstrengung. Zusätzlich braucht es gewisses Wirtschaftsverständnis und Interesse an Politik und Geld.

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