Eleanore, von allen nur Nore genannt, liebt ihr beschauliches Leben in Lower Whilby. Sie kennt jeden Winkel ihrer Heimatstadt, genießt die Vertrautheit des kleinen Ortes und bewegt sich am liebsten innerhalb ihrer gewohnten Komfortzone. Doch als sie auf den Musiker Dex trifft, gerät ihr geordnetes Leben gehörig ins Wanken. Dex trägt selbst einiges an Ballast mit sich herum: den Druck seiner berühmten Eltern, familiäre Enttäuschungen und der eigene ausbleibende Ruhm.
Zwischen den beiden entsteht ein ungewöhnlicher Deal: Während Dex Nore dabei hilft, mutiger zu werden und über sich hinauszuwachsen, unterstützt sie ihn dabei, wieder zu sich selbst zu finden.
Zwischen Festivalvorbereitungen, Konzerten, Iced Caramel Coffee, Mutproben und vielen gemeinsamen Momenten kommen sich die beiden dabei immer näher.
Mit "The Iced Caramel Coffee Agreement" hat Kyra Groh für mich erneut bewiesen, warum sie zu meinen liebsten Autorinnen im New-Adult-Bereich gehört. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder zurück im gemütlichen Lower Whilby und habe mich sofort zuhause gefühlt. Dieses Kleinstadt-Setting strahlt einfach eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre aus, die mich bereits im ersten Band begeistert hat. Gleichzeitig schafft Kyra Groh es, die vertraute Umgebung mit neuen Geschichten und Charakterentwicklungen lebendig zu halten, sodass sich nichts wiederholt oder langweilig anfühlt.
Besonders hervorheben möchte ich wieder ihren Schreibstil. Dieser typische Kyra-Groh-Humor ist einfach unverwechselbar. Die Geschichte liest sich locker, modern und unglaublich flüssig. Die Dialoge wirken natürlich, die Situationskomik sorgt immer wieder für einige Lacher und gleichzeitig schafft die Autorin es mühelos, emotionale und tiefgründige Themen einzubauen. Genau diese Mischung aus Leichtigkeit und Gefühl macht ihre Bücher für mich so besonders.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Das lag vor allem an Nore. Sie wirkte auf mich zunächst sehr zurückhaltend, pessimistisch und teilweise etwas schwarzmalerisch. Oft stand sie sich selbst im Weg und erschien mir stellenweise fast ein wenig zu naiv. Dadurch fiel es mir anfangs schwer, eine direkte Verbindung zu ihr aufzubauen. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr konnte ich ihre Gedanken, Ängste und Unsicherheiten nachvollziehen. Gerade ihre Entwicklung gehört letztendlich zu den größten Stärken des Buches.
Denn Nore macht im Verlauf der Geschichte eine wirklich schöne und glaubwürdige Entwicklung durch. Sie lernt, für sich selbst einzustehen, mutiger zu werden und Chancen zu ergreifen, statt sich von ihren Ängsten zurückhalten zu lassen. Es war schön zu beobachten, wie sie Schritt für Schritt aus ihrer Komfortzone herauskommt und mehr Selbstvertrauen gewinnt.
Aber auch Dex konnte mich überzeugen. Hinter seiner lockeren Art steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Seine familiären Probleme bzw. der Verrat, den er erlebt hat, verleihen seiner Figur eine emotionale Tiefe, die mich sehr berührt hat.
Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch insgesamt noch etwas tiefgründiger ist als der erste Band.
Die Liebesgeschichte zwischen Nore und Dex entwickelt sich angenehm langsam und natürlich. Ich liebe solche ruhigen Beziehungsentwicklungen, bei denen die Gefühle nicht von heute auf morgen entstehen. Stattdessen gibt es viele kleine Momente, Gespräche und Begegnungen, die die Verbindung der beiden wachsen lassen. Gleichzeitig ist da diese permanente Spannung zwischen ihnen, dieses unterschwellige Knistern, das man als Leserin auf jeder Seite spürt. Die Chemie zwischen den beiden war für mich von Anfang an greifbar und hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.
Auch die Nebencharaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Sie erfüllen nicht nur die Rolle von Statisten, sondern tragen aktiv zur Geschichte bei und verleihen Lower Whilby noch mehr Leben. Die Dynamiken innerhalb des Freundeskreises sorgen für viele schöne, lustige und emotionale Momente. Gerade dadurch fühlt sich die Geschichte so herzlich und authentisch an.
Die gesamte Atmosphäre des Buches schreit für mich nach Frühlingsgefühlen. Die Festivalvorbereitungen, die gemeinsamen Ausflüge, die Konzertbesuche, die vielen kleinen Momente dazwischen und natürlich der titelgebende Iced Caramel Coffee erzeugen eine warme, leichte Stimmung, die einfach Spaß macht.
Fazit
Für mich war "The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh wieder eine wunderbare Mischung aus Humor, Gefühl, Romantik und Charakterentwicklung. Die Geschichte ist herzlich, ehrlich, authentisch und unglaublich unterhaltsam.
Insgesamt hat mir dieser Band sogar noch etwas besser gefallen als sein Vorgänger, weil er für mich emotional noch mehr Tiefe besitzt und die Figurenentwicklung besonders gelungen ist. Und jetzt freue ich mich mehr denn je auf Olives Geschichte (ehrlich gesagt schon seit dem ersten Band).
Frühling in Lower Whilby
Nancy (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158924
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Eleanore, von allen nur Nore genannt, liebt ihr beschauliches Leben in Lower Whilby. Sie kennt jeden Winkel ihrer Heimatstadt, genießt die Vertrautheit des kleinen Ortes und bewegt sich am liebsten innerhalb ihrer gewohnten Komfortzone. Doch als sie auf den Musiker Dex trifft, gerät ihr geordnetes Leben gehörig ins Wanken. Dex trägt selbst einiges an Ballast mit sich herum: den Druck seiner berühmten Eltern, familiäre Enttäuschungen und der eigene ausbleibende Ruhm.
Zwischen den beiden entsteht ein ungewöhnlicher Deal: Während Dex Nore dabei hilft, mutiger zu werden und über sich hinauszuwachsen, unterstützt sie ihn dabei, wieder zu sich selbst zu finden.
Zwischen Festivalvorbereitungen, Konzerten, Iced Caramel Coffee, Mutproben und vielen gemeinsamen Momenten kommen sich die beiden dabei immer näher.
Mit “The Iced Caramel Coffee Agreement” hat Kyra Groh für mich erneut bewiesen, warum sie zu meinen liebsten Autorinnen im New-Adult-Bereich gehört. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder zurück im gemütlichen Lower Whilby und habe mich sofort zuhause gefühlt. Dieses Kleinstadt-Setting strahlt einfach eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre aus, die mich bereits im ersten Band begeistert hat. Gleichzeitig schafft Kyra Groh es, die vertraute Umgebung mit neuen Geschichten und Charakterentwicklungen lebendig zu halten, sodass sich nichts wiederholt oder langweilig anfühlt.
Besonders hervorheben möchte ich wieder ihren Schreibstil. Dieser typische Kyra-Groh-Humor ist einfach unverwechselbar. Die Geschichte liest sich locker, modern und unglaublich flüssig. Die Dialoge wirken natürlich, die Situationskomik sorgt immer wieder für einige Lacher und gleichzeitig schafft die Autorin es mühelos, emotionale und tiefgründige Themen einzubauen. Genau diese Mischung aus Leichtigkeit und Gefühl macht ihre Bücher für mich so besonders.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Das lag vor allem an Nore. Sie wirkte auf mich zunächst sehr zurückhaltend, pessimistisch und teilweise etwas schwarzmalerisch. Oft stand sie sich selbst im Weg und erschien mir stellenweise fast ein wenig zu naiv. Dadurch fiel es mir anfangs schwer, eine direkte Verbindung zu ihr aufzubauen. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr konnte ich ihre Gedanken, Ängste und Unsicherheiten nachvollziehen. Gerade ihre Entwicklung gehört letztendlich zu den größten Stärken des Buches.
Denn Nore macht im Verlauf der Geschichte eine wirklich schöne und glaubwürdige Entwicklung durch. Sie lernt, für sich selbst einzustehen, mutiger zu werden und Chancen zu ergreifen, statt sich von ihren Ängsten zurückhalten zu lassen. Es war schön zu beobachten, wie sie Schritt für Schritt aus ihrer Komfortzone herauskommt und mehr Selbstvertrauen gewinnt.
Aber auch Dex konnte mich überzeugen. Hinter seiner lockeren Art steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Seine familiären Probleme bzw. der Verrat, den er erlebt hat, verleihen seiner Figur eine emotionale Tiefe, die mich sehr berührt hat.
Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch insgesamt noch etwas tiefgründiger ist als der erste Band.
Die Liebesgeschichte zwischen Nore und Dex entwickelt sich angenehm langsam und natürlich. Ich liebe solche ruhigen Beziehungsentwicklungen, bei denen die Gefühle nicht von heute auf morgen entstehen. Stattdessen gibt es viele kleine Momente, Gespräche und Begegnungen, die die Verbindung der beiden wachsen lassen. Gleichzeitig ist da diese permanente Spannung zwischen ihnen, dieses unterschwellige Knistern, das man als Leser*in auf jeder Seite spürt. Die Chemie zwischen den beiden war für mich von Anfang an greifbar und hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.
Auch die Nebencharaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Sie erfüllen nicht nur die Rolle von Statisten, sondern tragen aktiv zur Geschichte bei und verleihen Lower Whilby noch mehr Leben. Die Dynamiken innerhalb des Freundeskreises sorgen für viele schöne, lustige und emotionale Momente. Gerade dadurch fühlt sich die Geschichte so herzlich und authentisch an.
Die gesamte Atmosphäre des Buches schreit für mich nach Frühlingsgefühlen. Die Festivalvorbereitungen, die gemeinsamen Ausflüge, die Konzertbesuche, die vielen kleinen Momente dazwischen und natürlich der titelgebende Iced Caramel Coffee erzeugen eine warme, leichte Stimmung, die einfach Spaß macht.
Fazit
Für mich war “The Iced Caramel Coffee Agreement” von Kyra Groh wieder eine wunderbare Mischung aus Humor, Gefühl, Romantik und Charakterentwicklung. Die Geschichte ist herzlich, ehrlich, authentisch und unglaublich unterhaltsam.
Insgesamt hat mir dieser Band sogar noch etwas besser gefallen als sein Vorgänger, weil er für mich emotional noch mehr Tiefe besitzt und die Figurenentwicklung besonders gelungen ist. Und jetzt freue ich mich mehr denn je auf Olives Geschichte (ehrlich gesagt schon seit dem ersten Band).
Meinung aus der Buchhandlung
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Der zweite Band der Reihe hat mir sogar noch besser gefallen als der erste. Man taucht viel tiefer in die Welt von Eleonore ein und begleitet sie auf einer sehr persönlichen, emotionalen Reise. Besonders berührend ist ihre Entwicklung – von Selbstzweifeln und dem Gefühl, nicht genug zu sein, hin zu mehr Selbstsicherheit und dem Finden zu sich selbst.
Die Geschichte ist super schön geschrieben, mit einer tollen Balance aus Leichtigkeit und Tiefe. Auch die Dynamik zwischen Eleonore und Dex hat mir richtig gut gefallen – ehrlich, stimmig und einfach zum Mitfiebern.
Die Kleinstadt-Atmosphäre macht das Ganze besonders cozy und einladend. Der Humor lockert die emotionaleren Themen wunderbar auf, und der Spice-Anteil ist angenehm dosiert. Insgesamt ein rundes, warmes und richtig schönes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.
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Die Autorin schreibt immer wundervolle Wohlfühlromane und auch dieses Buch hat mir gut gefallen. Es war schön wieder nach Lower Whilby zu reisen und einfach die Seele baumeln zu lassen!
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