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Ron baut eine Stadt Kluges Bilderbuch über Fantasie, Konsum und Maßlosigkeit mit preisverdächtigen Illustrationen von Maja Kastelic

2

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

5 - 8 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Illustriert von

Maja P. Kastelic

Verlag

Aladin in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

30,2/24,1/1 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8489-0335-1

Beschreibung

Rezension

"Diese rätselhafte, mit viel Fantasie erzählte, konsumkritische Bilderbuchgeschichte [...] eröffnet viel Raum zur Diskussion über "blinde Gier" mit Kindern." Barbara Buchmaier ekz Bibliotheksservice 20260406

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

5 - 8 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Illustriert von

Maja P. Kastelic

Verlag

Aladin in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

30,2/24,1/1 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8489-0335-1

Herstelleradresse

Aladin Verlag
Blumenstraße 36
70182 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Ein außergewöhnliches Bilderbuch mit wunderschönen Illustrationen

CorniHolmes am 06.03.2026

Bewertungsnummer: 3067967

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An einem Sonntagmorgen baut sich Ron aus Stöcken, Rinde und alten Brettern eine Hütte. Richtig toll sieht sie aus. Das findet auch Ben, der gerade mit seinem Hund spazieren geht. Als er die Hütte sieht, kann er es zuerst gar nicht glauben, das Ron sie ganz alleine gebaut hat. Er will auch eine haben. Und Ron baut ihm kurzerhand eine. Daraufhin verlangt Ben nach einer größeren Hütte, einem richtigen Haus. Ron erfüllt ihm auch diesem Wunsch. Es dauert nicht lange und andere Stadtbewohner*innen werden auf Ron aufmerksam. Immer mehr wollen auch eine Hütte haben. Und Ron baut sie ihnen. Immer größer und prächtiger werden sie, einige haben sogar mehrere Türme wie ein Schloss. Irgendwann ist ein richtiges Dorf entstanden aus Villen, Palästen und Schlössern. Doch da in keinem der Bauten Betten stehen, kehren die Bewohner*innen abends in ihre Stadt zurück – wo sie eine böse Überraschung erwartet. Alle ihre Häuser sind verschwunden! Und Rons Prachtbauten? Die werden vom ersten Sturm verwüstet. Da erkennen die Bewohner*innen, was sie verloren haben und sie beschließen, ihre Stadt gemeinsam neu aufzubauen. Ein ungewöhnliches Bilderbuch haben uns Daniel Fehr und Maja P. Kastelic hier gezaubert. Einerseits ziemlich verrückt, andererseits aber auch sehr klug und überraschend tiefgründig. Manchmal kriegen wir den Hals nicht voll und wissen gar nicht zu schätzen, was wir bereits besitzen. Anstatt uns zufriedenzugeben, wollen wir immer mehr und erkennen in unserer Gier gar nicht, was im Leben wirklich zählt. Genau davon erzählt Daniel Fehler in diesem Bilderbuch und zwar mit jeder Menge Fantasie und einem Augenzwinkern. Dass ein kleiner Junge wie Ron innerhalb eines Tages mehrere Häuser und sogar Paläste bauen kann, ist natürlich äußerst unrealistisch. Im ersten Moment wundert man sich darüber und muss unweigerlich über diese kreative Geschichte schmunzeln. Gleichzeitig beginnt man sich aber auch zu fragen, ob man sich nicht vielleicht selbst manchmal ein bisschen wie die Stadtbewohner*innen verhält. Wünsche und Forderungen, die immer größer und selbstverständlicher werden, Verlangen und Naivität, die einen das richtige Maß vergessen lassen. Das Buch bietet einige tolle Anlässe, um mit älteren Kindern ins Gespräch zu kommen. Für jüngere Zuhörer*innen wird die Geschichte vermutlich etwas zu anspruchsvoll sein. Dennoch wird es auch schon den Kleinsten Freude bereiten, durch das Buch zu blättern und die wunderschönen Illustrationen zu betrachten. Optisch ist dieses Buch ein besonderer Genuss. Die eindrucksvollen Aquarellbilder von Maja P. Kastelic sind herrlich bunt und warm und stecken voller Details, die zum Verweilen und Entdecken einladen. Vor allem die verschiedenen Häuser, die Ron baut, sind großartig anzuschauen. Fazit: „Ron baut eine Stadt“ ist eine sehr fantasievolle, farbenfrohe und tiefsinnige Geschichte über Gier, Konsum und das richtige Maß. Ein außergewöhnliches Bilderbuch ab 5 Jahren, das zum Nachdenken einlädt und viele Gesprächsanlässe bietet. Mich persönlich konnte das Buch nicht vollends überzeugen, mir ist es für ein Kinderbuch dieser Alsterklasse ein wenig zu komplex. Optisch ist es für mich aber ein Highlight. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Ein außergewöhnliches Bilderbuch mit wunderschönen Illustrationen

CorniHolmes am 06.03.2026
Bewertungsnummer: 3067967
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An einem Sonntagmorgen baut sich Ron aus Stöcken, Rinde und alten Brettern eine Hütte. Richtig toll sieht sie aus. Das findet auch Ben, der gerade mit seinem Hund spazieren geht. Als er die Hütte sieht, kann er es zuerst gar nicht glauben, das Ron sie ganz alleine gebaut hat. Er will auch eine haben. Und Ron baut ihm kurzerhand eine. Daraufhin verlangt Ben nach einer größeren Hütte, einem richtigen Haus. Ron erfüllt ihm auch diesem Wunsch. Es dauert nicht lange und andere Stadtbewohner*innen werden auf Ron aufmerksam. Immer mehr wollen auch eine Hütte haben. Und Ron baut sie ihnen. Immer größer und prächtiger werden sie, einige haben sogar mehrere Türme wie ein Schloss. Irgendwann ist ein richtiges Dorf entstanden aus Villen, Palästen und Schlössern. Doch da in keinem der Bauten Betten stehen, kehren die Bewohner*innen abends in ihre Stadt zurück – wo sie eine böse Überraschung erwartet. Alle ihre Häuser sind verschwunden! Und Rons Prachtbauten? Die werden vom ersten Sturm verwüstet. Da erkennen die Bewohner*innen, was sie verloren haben und sie beschließen, ihre Stadt gemeinsam neu aufzubauen. Ein ungewöhnliches Bilderbuch haben uns Daniel Fehr und Maja P. Kastelic hier gezaubert. Einerseits ziemlich verrückt, andererseits aber auch sehr klug und überraschend tiefgründig. Manchmal kriegen wir den Hals nicht voll und wissen gar nicht zu schätzen, was wir bereits besitzen. Anstatt uns zufriedenzugeben, wollen wir immer mehr und erkennen in unserer Gier gar nicht, was im Leben wirklich zählt. Genau davon erzählt Daniel Fehler in diesem Bilderbuch und zwar mit jeder Menge Fantasie und einem Augenzwinkern. Dass ein kleiner Junge wie Ron innerhalb eines Tages mehrere Häuser und sogar Paläste bauen kann, ist natürlich äußerst unrealistisch. Im ersten Moment wundert man sich darüber und muss unweigerlich über diese kreative Geschichte schmunzeln. Gleichzeitig beginnt man sich aber auch zu fragen, ob man sich nicht vielleicht selbst manchmal ein bisschen wie die Stadtbewohner*innen verhält. Wünsche und Forderungen, die immer größer und selbstverständlicher werden, Verlangen und Naivität, die einen das richtige Maß vergessen lassen. Das Buch bietet einige tolle Anlässe, um mit älteren Kindern ins Gespräch zu kommen. Für jüngere Zuhörer*innen wird die Geschichte vermutlich etwas zu anspruchsvoll sein. Dennoch wird es auch schon den Kleinsten Freude bereiten, durch das Buch zu blättern und die wunderschönen Illustrationen zu betrachten. Optisch ist dieses Buch ein besonderer Genuss. Die eindrucksvollen Aquarellbilder von Maja P. Kastelic sind herrlich bunt und warm und stecken voller Details, die zum Verweilen und Entdecken einladen. Vor allem die verschiedenen Häuser, die Ron baut, sind großartig anzuschauen. Fazit: „Ron baut eine Stadt“ ist eine sehr fantasievolle, farbenfrohe und tiefsinnige Geschichte über Gier, Konsum und das richtige Maß. Ein außergewöhnliches Bilderbuch ab 5 Jahren, das zum Nachdenken einlädt und viele Gesprächsanlässe bietet. Mich persönlich konnte das Buch nicht vollends überzeugen, mir ist es für ein Kinderbuch dieser Alsterklasse ein wenig zu komplex. Optisch ist es für mich aber ein Highlight. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Immer höher, immer weiter

LaLi am 02.03.2026

Bewertungsnummer: 3063784

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Junge Ron baut sich eine Hütte. Als Ben sie sieht, staunt er nicht schlecht und wünscht sich ebenfalls eine. Ron baut weiter. Und höher. Bald wollen immer mehr Menschen seine Bauwerke haben. Die Begeisterung wächst, genauso wie die Ansprüche. Doch das Baumaterial stammt aus den Häusern der Stadt. Stück für Stück verschwindet das Alte, um Platz für immer größere Neubauten zu schaffen. Als schließlich ein Sturm aufzieht, wird alles verwüstet. Erst dann wird klar, was verloren gegangen ist und gemeinsam wird angepackt, um neu aufzubauen. Meine Meinung Die Geschichte ist überraschend tiefgründig und bietet viel Raum zum Philosophieren. Die Forderungen an Ron werden immer größer und selbstverständlicher. Gleichzeitig bleiben die neuen Gebäude leer, ohne Wärme, ohne echtes Zuhause Gefühl. Die Menschen sehnen sich nach ihrer alten Stadt, doch diese wurde für das Neue geopfert. Für mich steckt darin eine klare Auseinandersetzung mit Konsum, Maßlosigkeit und auch einer gewissen Naivität. Gerade mit älteren Kindern lässt sich darüber wunderbar ins Gespräch kommen. Während jüngere Kinder vor allem die farbenfrohen Bilder und das Bauen entdecken, lädt die Geschichte ältere Kinder dazu ein, über Verantwortung und Maß nachzudenken.

Immer höher, immer weiter

LaLi am 02.03.2026
Bewertungsnummer: 3063784
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Junge Ron baut sich eine Hütte. Als Ben sie sieht, staunt er nicht schlecht und wünscht sich ebenfalls eine. Ron baut weiter. Und höher. Bald wollen immer mehr Menschen seine Bauwerke haben. Die Begeisterung wächst, genauso wie die Ansprüche. Doch das Baumaterial stammt aus den Häusern der Stadt. Stück für Stück verschwindet das Alte, um Platz für immer größere Neubauten zu schaffen. Als schließlich ein Sturm aufzieht, wird alles verwüstet. Erst dann wird klar, was verloren gegangen ist und gemeinsam wird angepackt, um neu aufzubauen. Meine Meinung Die Geschichte ist überraschend tiefgründig und bietet viel Raum zum Philosophieren. Die Forderungen an Ron werden immer größer und selbstverständlicher. Gleichzeitig bleiben die neuen Gebäude leer, ohne Wärme, ohne echtes Zuhause Gefühl. Die Menschen sehnen sich nach ihrer alten Stadt, doch diese wurde für das Neue geopfert. Für mich steckt darin eine klare Auseinandersetzung mit Konsum, Maßlosigkeit und auch einer gewissen Naivität. Gerade mit älteren Kindern lässt sich darüber wunderbar ins Gespräch kommen. Während jüngere Kinder vor allem die farbenfrohen Bilder und das Bauen entdecken, lädt die Geschichte ältere Kinder dazu ein, über Verantwortung und Maß nachzudenken.

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Ron baut eine Stadt

von Daniel Fehr

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