Produktbild: Der Zauberberg

Der Zauberberg Leinen mit Goldprägung

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44653

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2026

Verlag

Nikol

Seitenzahl

992

Maße (L/B/H)

19,1/13,4/5,7 cm

Gewicht

801 g

Farbe

Beere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-43047-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44653

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2026

Verlag

Nikol

Seitenzahl

992

Maße (L/B/H)

19,1/13,4/5,7 cm

Gewicht

801 g

Farbe

Beere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-43047-0

Herstelleradresse

Nikol Verlagsges.mbH
Barkhausenweg 11
22339 Hamburg
DE

Email: info@nikol-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Novelle in schöner Geschenkausgabe

    Der Inhalt von Thomas Manns „Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis“ ist schnell erzählt: Der namenlos bleibende Ich-Erzähler verbringt – irgendwann in den 1920er Jahren – mit seiner Familie den Spätsommer am Tyrrhenischen Meer. Die Stimmung dort ist sichtlich aufgeheizt (was nicht nur an den sommerlichen Temperaturen liegt): Der Faschismus herrscht bereits in Italien; die Menschen sind nationalistisch gesinnt – ein Umstand, den auch die Familie des Ich-Erzählers zu spüren bekommt. Kernstück der Novelle ist eine Vorstellung des Zauberers Cavaliere Cipolla, die der Ich-Erzähler mit seiner Familie besucht – und diese hat es in sich. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Thematisiert werden hier auf eine eindrückliche Art und Weise die hypnotischen Verführungskünste Cipollas, der immer wieder den Willen der Zuschauenden bricht (daher kann man „Mario und der Zauberer“ auch als Parabel für den (italienischen) Faschismus (und daran anschließend aus der Retrospektive: als Parabel für den Nationalsozialismus) lesen). Wer Mann kennt, weiß, dass er gerne verschachtelte Sätze nutzt. Dies ist auch in „Mario und der Zaubrer“ der Fall. Man braucht ein, zwei Seiten, um sich an diesen Schreibstil (neu) zu gewöhnen – danach ist er aber äußerst reizvoll und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Auch optisch hat mir die Geschenkausgabe des Fischer-Verlags sehr gut gefallen: Sie ist gebunden in Leinen, ausgestattet mit einer stimmigen Umschlaggestaltung und gedruckt mit kompakter, aber angenehm zu lesender Schrifttype (Die Aufmachung reiht sich perfekt in die bereits erschienenen Mann-Schmuckausgaben ein). Abgerundet wird die Neuausgabe außerdem durch eine Zeitleiste zu Leben und Werk von Thomas Mann und ein Nachwort des Germanisten Hans Rudolf Vaget, in dem dieser der Entstehungsgeschichte der Novelle nachspürt. Insgesamt ist „Mario und der Zauberer“ eine sprachgewaltige Novelle mit einer eindrücklichen politischen Botschaft, die auch heute noch eine Relevanz besitzt – gerade jetzt.

  • Ste

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Novelle in…

    Eine eindrückliche Novelle in schöner Geschenkausgabe Der Inhalt von Thomas Manns „Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis“ ist schnell erzählt: Der namenlos bleibende Ich-Erzähler verbringt – irgendwann in den 1920er Jahren – mit seiner Familie den Spätsommer am Tyrrhenischen Meer. Die Stimmung dort ist sichtlich aufgeheizt (was nicht nur an den sommerlichen Temperaturen liegt): Der Faschismus herrscht bereits in Italien; die Menschen sind nationalistisch gesinnt – ein Umstand, den auch die Familie des Ich-Erzählers zu spüren bekommt. Kernstück der Novelle ist eine Vorstellung des Zauberers Cavaliere Cipolla, die der Ich-Erzähler mit seiner Familie besucht – und diese hat es in sich. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Thematisiert werden hier auf eine eindrückliche Art und Weise die hypnotischen Verführungskünste Cipollas, der immer wieder den Willen der Zuschauenden bricht (daher kann man „Mario und der Zauberer“ auch als Parabel für den (italienischen) Faschismus (und daran anschließend aus der Retrospektive: als Parabel für den Nationalsozialismus) lesen). Wer Mann kennt, weiß, dass er gerne verschachtelte Sätze nutzt. Dies ist auch in „Mario und der Zaubrer“ der Fall. Man braucht ein, zwei Seiten, um sich an diesen Schreibstil (neu) zu gewöhnen – danach ist er aber äußerst reizvoll und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Auch optisch hat mir die Geschenkausgabe des Fischer-Verlags sehr gut gefallen: Sie ist gebunden in Leinen, ausgestattet mit einer stimmigen Umschlaggestaltung und gedruckt mit kompakter, aber angenehm zu lesender Schrifttype (Die Aufmachung reiht sich perfekt in die bereits erschienenen Mann-Schmuckausgaben ein). Abgerundet wird die Neuausgabe außerdem durch eine Zeitleiste zu Leben und Werk von Thomas Mann und ein Nachwort des Germanisten Hans Rudolf Vaget, in dem dieser der Entstehungsgeschichte der Novelle nachspürt. Insgesamt ist „Mario und der Zauberer“ eine sprachgewaltige Novelle mit einer eindrücklichen politischen Botschaft, die auch heute noch eine Relevanz besitzt – gerade jetzt.

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieviel Demütigung, wenn auch...

    Wieviel Demütigung, wenn auch nur im "Scherz" gemeint, verträgt ein Mensch? Und wieviel ist die überall so gepredigte Würde des Menschen tatsächlich wert? Eine recht kurze Geschichte, die es aber in sich hat.

  • derreimfetischist

    4/5

    02.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wahrlich meisterhafte Erzählung

    Ich bin ziemlich begeistert von der Erzähltechnik, von den Bildern, von den Kontrasten, derer sich Thomas Mann bedient. Auch wenn ich teilweise etwas verwundert reagiert hatte, als ich erfuhr, dass das Ganze sich um zwei Männer in der Novelle dreht. Aber der Inhalt hat sich mit dem Lesefortschritt als interessant ergeben; dass Liebe und Bedürfnis auch diese Form annehmen können. Mich mögen nur die zahlreichen Bezüge auf das Mittelalter ‚gestört‘ haben, wobei es nicht so wäre, wenn ich mich da gut auskennen würde.

  • Zitronenblau

    4/5

    22.06.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Stilistisch höchste deutsche Literatur!

    "Der Tod in Venedig" gehört zu bekanntesten Werken Th. Manns. Die Novelle ist für mich persönlich weniger aufgrund der Geschichte per se als vielmehr durch das stilistische Schaffen des Literaten eine unbedingte Notwendigkeit, falls jemand frage, ob dieses Buch gelesen werden sollte. Ich glaube, man könnte gut und gerne von einer literarischen Perfektion sprechen. Mutig ist der homoerotische Inhalt, der somit noch einmal dem Ganzen einen "draufsetzt". Ein wahrer Hochgenuss und ein literaturgeschichtlicher novellistischer Meilenstein - wie ich denke. Sehr empfehlenswert!

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    4/5

    04.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    "Eine unmögliche Novelle" (Thomas Mann)

    „Der Tod in Venedig“, jene Novelle Thomas Manns über die unerfüllbare Liebe des alternden Schriftstellers Gustav Aschenbach zum schönen Knaben Tadzio, war zur Zeit ihrer Entstehung tatsächlich ein „unmöglicher Gegenstand“. Daher war ein glückliches Ende der Geschichte auch nicht denkbar. Im frühen 20.Jahrhundert war das Thema homoerotischer Liebe auch in liberaleren Gesellschaften als im wilhelminischen Deutschland verpönt. Das informative Nachwort von Terence James Reed bringt Hintergründe zu Entstehung und Publikation, sowie eine Übersicht zu Leben und Werk des Literaturnobelpreisträgers. (Siehe auch: Thomas Mann, Buddenbrooks)

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