Produktbild: 1984. Ein dystopischer Roman

1984. Ein dystopischer Roman Neuübersetzung mit einem Nachwort über den Roman als Spiegel unserer Zeit

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2025

Verlag

Aionas

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

2426 KB

Übersetzt von

Alexander Varell

Sprache

Deutsch

EAN

9783965451186

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

21.07.2025

Verlag

Aionas

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

2426 KB

Übersetzt von

Alexander Varell

Sprache

Deutsch

EAN

9783965451186

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  • Bewertung

    5/5

    19.09.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Buch, das den Blickwinkel verändert

    Es gibt Bücher, die man liest – und solche, die einen lesen. 1984 von George Orwell gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie. Als Leser bin ich spät auf diesen Klassiker gestoßen, und doch fühlt es sich an, als hätte er genau auf mich gewartet. Auf uns gewartet. Auf unsere Gegenwart. Ich wusste grob, worum es geht – Überwachung, Totalitarismus, Big Brother – doch nichts hat mich auf die emotionale Wucht vorbereitet, mit der dieses Buch zuschlägt. Orwell erzählt nicht einfach eine dystopische Geschichte. Er baut eine Welt, die beängstigend real wirkt. Eine Welt, die sich weniger nach Science-Fiction als nach einer dunklen Parabel auf unsere eigene Realität anfühlt. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind unheimlich. Der Neusprech, die Manipulation von Wahrheit, das Löschen von Geschichte – das alles wirkt nicht mehr wie bloße Fiktion, sondern wie eine erschreckend klare Analyse von Mechanismen, die auch in unserer digitalen Gesellschaft längst wirksam sind. Ich habe beim Lesen oft innegehalten, erschüttert von der Aktualität, von der Kälte, mit der Orwell das Menschliche im Menschen demontiert. Und dabei wirkt das Buch nie übertrieben – im Gegenteil. Es ist fast nüchtern in seiner Präzision, was es umso eindringlicher macht. Winston als Figur hat mich bewegt. Seine stille Rebellion, seine Suche nach Wahrheit und Liebe, und schließlich seine vollständige Auslöschung – das alles hat sich tief eingegraben. Ich habe nicht nur mit ihm mitgefühlt, sondern mich auch gefragt: Wie weit würde ich gehen? Wie stark ist meine eigene Unabhängigkeit des Denkens?

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