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Band 3

Trag das Feuer weiter Der neue große Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin - »Was für ein schönes, großes, reiches Buch.« Volker Weidermann, DIE ZEIT

Aus der Reihe Das Land der Anderen
70

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7868

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.01.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,1 cm

Gewicht

613 g

Farbe

Hellbraun / Anthrazit

Originaltitel

J’EMPORTERAI LE FEU

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87648-1

Beschreibung

Rezension

»Was für ein schönes, großes, reiches Buch« ("Volker Weidermann / Die Zeit")
»Mit ›Trag das Feuer weiter‹, dem letzten Teil ihrer Romantrilogie, gelingt der französisch-marokkanischen Schriftstellerin Leïla Slimani ein weiteres literarisches Meisterwerk.« ("Katharina Stegelmann / Der Spiegel")
»Eine atemberaubende Lektüre« ("Martina Läubli / Neue Zürcher Zeitung")
»Ein unterhaltsamer Familienschmöker« ("Gerrit Bartels / Tagesspiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

7868

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.01.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,1 cm

Gewicht

613 g

Farbe

Hellbraun / Anthrazit

Originaltitel

J’EMPORTERAI LE FEU

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87648-1

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Spannender Einblick in eine andere Gesellschaft

Bewertung am 02.03.2026

Bewertungsnummer: 3062919

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fesselnd geschriebener Einblick in die patriarchalische Gesellschaftschicht. Die Nöte der einzelnen Charaktere sehr anschaulich beschrieben. Auch wie stark die Normen auch in der Fremde weiter einen grossen Einfluss auf die einzelnen Protagonist-innen haben.

Spannender Einblick in eine andere Gesellschaft

Bewertung am 02.03.2026
Bewertungsnummer: 3062919
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fesselnd geschriebener Einblick in die patriarchalische Gesellschaftschicht. Die Nöte der einzelnen Charaktere sehr anschaulich beschrieben. Auch wie stark die Normen auch in der Fremde weiter einen grossen Einfluss auf die einzelnen Protagonist-innen haben.

Suche nach Identität über mehrere Generationen, Religionen und Kontinente hinweg

Ingrid (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.02.2026

Bewertungsnummer: 3049482

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Roman „Trag das Feuer weiter“ beendet Leila Slimani ihre Familientrilogie, die auf wahren Begebenheiten aus dem Leben ihrer Familien beruht. Die Wurzeln der Autorin liegen sowohl in Frankreich wie auch in Marokko. Die überwiegende Handlung des dritten Bands spielt im Nordwesten Afrikas. Die ersten beiden Teile habe ich nicht gelesen. Dank einer kurzen Beschreibung der wichtigsten Figuren habe ich mich gut in die Erzählung eingefunden. Anfang der 1970er Jahre heiratet die Gynäkologin Aisha, deren Mutter aus dem Elsass stammt, den Finanzökonomen Mehdi. Ihre Tochter Mia wird 1974 geboren. In kurzen Zwischensequenzen erzählt diese aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart, in der sie als Schriftstellerin in Paris wohnt. Aufgrund einer Erkrankung empfiehlt ihr ein Arzt, sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit zu begeben. Daraufhin reist sie nach Marokko zur noch existierenden Farm ihrer Großeltern Mathilde und Amine, auf der ein Verwalter sich um das Anwesen kümmert. Die Geschichte von Mias Familie wird in auktorialer Erzählweise geschildert und setzt Mitte der 1970er Jahre ein. In dieser Zeit gelingt es Aisha, Beruf und Mutterschaft miteinander zu vereinbaren. Während ihrer Abwesenheit kümmert sich ein Hausmädchen um Haushalt und die Kinder. Mia lehnt ihre sechs Jahre jüngere Schwester Ines ab, die scheinbar von allen geliebt wird. Sie selbst begehrt gerne mal auf. Bücher eröffnen ihr den Blick auf die Welt. Sie sehnt sich nach Freiheit jenseits ihres privilegierten Elternhauses. Leïla Slimani vermittelt dem Lesenden eindrucksvoll politische und kulturelle Einblicke in Marokko. Sie stellt die Gegensätze der Denkweisen und gesellschaftlichen Konventionen heraus, ohne diese zu werten. Über die Jahre hinweg wird sichtbar, wie sich das Land verändert und mit ihm auch Mias Familie. Anfang der 1990er Jahre erleben Mehdi und Mia sowie ihr Großvater Amine einen Culture Clash auf ihre je eigene Weise. Amine ist verstört vom trubeligen New York, das er nur seines Sohns zuliebe besucht. Es wird deutlich, wie schwierig es für ihn ist, sich in dieser fremden Kultur zurechtzufinden, auch weil ihm die Sprachkenntnisse fehlen. Mehdis berufliche Tätigkeit zwingt ihn dazu, Verhandlungen im Ausland zu führen. Für ihn wird es zum Problem, Marokko als ein Land mit großer Zukunft vorzustellen, um es für Investoren attraktiv zu machen. Derweil beginnt Mia ein Wirtschaftsstudium in Paris und droht am Fehlen der familiären Zuwendung zu scheitern. In ihrem Roman „Trag das Feuer weiter“ zeigt Leïla Slimani die Suche nach Identität über mehrere Generationen, Religionen und Kontinente hinweg. Sie bindet bedeutende historische Ereignisse ein und verwebt sie mit den persönlichen Schicksalen der Protagonist*innen. Der Roman regt dazu an, über Familie, Herkunft und Selbstverwirklichung nachzudenken. Sehr gerne empfehle ich ihn weiter.

Suche nach Identität über mehrere Generationen, Religionen und Kontinente hinweg

Ingrid (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.02.2026
Bewertungsnummer: 3049482
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Roman „Trag das Feuer weiter“ beendet Leila Slimani ihre Familientrilogie, die auf wahren Begebenheiten aus dem Leben ihrer Familien beruht. Die Wurzeln der Autorin liegen sowohl in Frankreich wie auch in Marokko. Die überwiegende Handlung des dritten Bands spielt im Nordwesten Afrikas. Die ersten beiden Teile habe ich nicht gelesen. Dank einer kurzen Beschreibung der wichtigsten Figuren habe ich mich gut in die Erzählung eingefunden. Anfang der 1970er Jahre heiratet die Gynäkologin Aisha, deren Mutter aus dem Elsass stammt, den Finanzökonomen Mehdi. Ihre Tochter Mia wird 1974 geboren. In kurzen Zwischensequenzen erzählt diese aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart, in der sie als Schriftstellerin in Paris wohnt. Aufgrund einer Erkrankung empfiehlt ihr ein Arzt, sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit zu begeben. Daraufhin reist sie nach Marokko zur noch existierenden Farm ihrer Großeltern Mathilde und Amine, auf der ein Verwalter sich um das Anwesen kümmert. Die Geschichte von Mias Familie wird in auktorialer Erzählweise geschildert und setzt Mitte der 1970er Jahre ein. In dieser Zeit gelingt es Aisha, Beruf und Mutterschaft miteinander zu vereinbaren. Während ihrer Abwesenheit kümmert sich ein Hausmädchen um Haushalt und die Kinder. Mia lehnt ihre sechs Jahre jüngere Schwester Ines ab, die scheinbar von allen geliebt wird. Sie selbst begehrt gerne mal auf. Bücher eröffnen ihr den Blick auf die Welt. Sie sehnt sich nach Freiheit jenseits ihres privilegierten Elternhauses. Leïla Slimani vermittelt dem Lesenden eindrucksvoll politische und kulturelle Einblicke in Marokko. Sie stellt die Gegensätze der Denkweisen und gesellschaftlichen Konventionen heraus, ohne diese zu werten. Über die Jahre hinweg wird sichtbar, wie sich das Land verändert und mit ihm auch Mias Familie. Anfang der 1990er Jahre erleben Mehdi und Mia sowie ihr Großvater Amine einen Culture Clash auf ihre je eigene Weise. Amine ist verstört vom trubeligen New York, das er nur seines Sohns zuliebe besucht. Es wird deutlich, wie schwierig es für ihn ist, sich in dieser fremden Kultur zurechtzufinden, auch weil ihm die Sprachkenntnisse fehlen. Mehdis berufliche Tätigkeit zwingt ihn dazu, Verhandlungen im Ausland zu führen. Für ihn wird es zum Problem, Marokko als ein Land mit großer Zukunft vorzustellen, um es für Investoren attraktiv zu machen. Derweil beginnt Mia ein Wirtschaftsstudium in Paris und droht am Fehlen der familiären Zuwendung zu scheitern. In ihrem Roman „Trag das Feuer weiter“ zeigt Leïla Slimani die Suche nach Identität über mehrere Generationen, Religionen und Kontinente hinweg. Sie bindet bedeutende historische Ereignisse ein und verwebt sie mit den persönlichen Schicksalen der Protagonist*innen. Der Roman regt dazu an, über Familie, Herkunft und Selbstverwirklichung nachzudenken. Sehr gerne empfehle ich ihn weiter.

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Trag das Feuer weiter

von Leïla Slimani

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Elin K.

Thalia Ried – Weberzeile

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5/5

Fulminant!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mittelpunkt dieses abschließenden Teils einer Trilogie steht die Protagonistin/Schriftstellerin Mia Daoud und ihr Aufwachsen im Marokko der 1980er und 1990er Jahre. Ihre Familie ist wirtschaftlich priviligiert und auch wegen der französischen Vorfahren mütterlicherseits teils ein Fremdkörper in der Gesellschaft. Ein Außenseitertum spürt sie auch in der französischen Schule, in weiterer Folge tauscht sie Rabat gegen Paris ... Stimmen der ganzen Familie werden hier verflochten mit der der Protagonistin, die Familiengeschichte weitergeführt, während hinter allem die marokkanisch-französiche geschichtliche Verflechtung als Kulisse dient. Wie auch in den ersten Teilen wird man als Leser durch die klarsichtige, nicht verklärte, aber liebevolle Lebenserzählung in den Bann gezogen. Sie fühlt sich ungemein echt an - beruht sie auch auf Slimani’s persönlicher Familiengeschichte. Ein großes Thema ist die Suche nach Freiheit: die persönliche und politische Freiheit, die Freiheit als Frau wahrhaftig sein zu dürfen, in einem Land das vieles begrenzt. Selten findet man einen Roman, der einzelne Schicksale und die politische, kulturelle Geschichte – mit allen Schattenseiten - eines Landes so souverän und fesselnd darzustellen vermag.
  • Elin K.
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Fulminant!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mittelpunkt dieses abschließenden Teils einer Trilogie steht die Protagonistin/Schriftstellerin Mia Daoud und ihr Aufwachsen im Marokko der 1980er und 1990er Jahre. Ihre Familie ist wirtschaftlich priviligiert und auch wegen der französischen Vorfahren mütterlicherseits teils ein Fremdkörper in der Gesellschaft. Ein Außenseitertum spürt sie auch in der französischen Schule, in weiterer Folge tauscht sie Rabat gegen Paris ... Stimmen der ganzen Familie werden hier verflochten mit der der Protagonistin, die Familiengeschichte weitergeführt, während hinter allem die marokkanisch-französiche geschichtliche Verflechtung als Kulisse dient. Wie auch in den ersten Teilen wird man als Leser durch die klarsichtige, nicht verklärte, aber liebevolle Lebenserzählung in den Bann gezogen. Sie fühlt sich ungemein echt an - beruht sie auch auf Slimani’s persönlicher Familiengeschichte. Ein großes Thema ist die Suche nach Freiheit: die persönliche und politische Freiheit, die Freiheit als Frau wahrhaftig sein zu dürfen, in einem Land das vieles begrenzt. Selten findet man einen Roman, der einzelne Schicksale und die politische, kulturelle Geschichte – mit allen Schattenseiten - eines Landes so souverän und fesselnd darzustellen vermag.

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