Produktbild: Haralds Mama
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Johanna Frid

1. Haralds Mama

Haralds Mama

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Henrike Tönnes

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020760

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Henrike Tönnes

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020760

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  • MarieOn

    5/5

    04.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Konfliktreiche Beziehungen

    Haralds Mama und seine Freundin treffen sich auf dem Flughafen in der Pampa, um Harald abzuholen. Noch scheint unklar, mit wem er gehen wird. Die Freundin hat im Anschluss an Haralds Reha einen kurzen, wenn möglich erholsamen Spa-Aufenthalt gebucht, die Mama findet das unnötig und teuer. Die Freundin sinnt darüber nach, ob sie ihr kleines Vermögen damit rechtfertigt, dass sie den Betrag zusammengehurt oder einen Blancokredit aufgenommen hat oder doch bei der letzten Steuererklärung begünstigt wurde. Die Mama wird mir Harald auf die „Insel“ fahren und dort werden sie es sich ein,- zwei oder auch drei Wochen gemütlich machen. Das wolle sie an dieser Stelle einmal sagen. Die Freundin habe ihre Zeit unnötig verschwendet. Ding Dong: „Der Flug aus Strömme verspätet sich wegen vereister Fahrbahn um eineinhalb Stunden“. Die Freundin empfindet unspezifisches Entsetzen bei der Vorstellung, sich noch länger von einer alten Vettel anstinken zu lassen. Sie späht nach einer Nische, wo sie sich verstecken und leise weinen kann. Es erstaunt sie selbst, dass sie sich in Harald verliebt hat. Wäre er ein Hund, dann ein Golden Retriever. So einer, der voller Lust auf das Agility Feld galoppiert, um dann ohne Vorwarnung von der Hindernisbahn abzubiegen, weil er einen Tennisball erspäht hat, wie blöd loszurasen, und stolz und überglücklich mit einem riesigen Stock wiederzukehren. S. 21 Zum Ende seines Jurastudiums wollte er für Gerechtigkeit kämpfen und dann das Amt des Richters besetzen. Sein Vater hatte in Nicaragua für Demokratie und sauberes Wasser gekämpft und war zehn Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Er war Haralds Trauer. Seine Mutter war genau das Gegenteil, praktisch, bodenständig und furchtbar effizient, hatte Harald ihr zufrieden erklärt. Fazit: Johanna Frid hat ein effektives Kammerspiel geschaffen. Sie konzentriert sich auf drei Menschen, die innerhalb ihrer Beziehung konfliktreich aufeinandertreffen. Da ist zum einen Harald mit seinen psychischen Störungen und einer rasanten Talfahrt in die Psychopharmakaabhängigkeit. Die Hauptfigur, aus deren Sicht alles erzählt wird, die selbst psychisch labil und gesundheitlich angeschlagen ist und die kontrollierende, übergriffige Mutter, die sich nicht von ihrem Sohn lösen kann. Die Geschichte lebt von Momentaufnahmen, der Interaktion zwischen Mutter und Freundin und den Rückblicken der Freundin, die das ganze Drama ihrer Beziehung sichtbar machen. Die Sprache ist roh, die Gedanken der Protagonistin bissig und amüsant. Sie schluckt vieles runter, das augenscheinlich zu gemein ist und das Gewicht hätte den Konflikt richtig anzufachen. Die Autorin hat ein Händchen dafür, das ganze Drama einer Abhängigkeit mit allen Vertrauensbrüchen und Unzurechnungsfähigkeiten spürbar zu machen. Alle Beteiligten sind unsympathisch, wie im echten Leben und das befähigt mich als Leserin auf die Metaebene zu gehen und genüsslich von außen auf die Szenerie zu schauen. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat eine einzigartige Stimme und kluge Gedanken und ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Buch.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Generationenkonflikt der besonderen Art

    Trostlose Winterstimmung im Wartesaal eines Flughafens im Nirgendwo Schwedens. Zwei Frauen, zwei Generationen, ein Kampf, dessen Quelle: Harald, Sohn und Lebenspartner. In vielen Rückblenden erfahren wir die ganze Tragödie dieses sich ständige aufbauenden Konflikts um die Frage: Wem gehört Harald? Es lässt sich schwerlich sagen, wem von beiden ( oder von allen Dreien? ) unsere Sympatie gilt. Bissig, oft gnadenlos sarkastisch, manchmal auch erschütternd und - witzig !

  • Bewertung

    aus Leipzig

    4/5

    31.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer liebt mehr?

    Wer liebt mehr? Wenn zwei Frauen den gleichen Mann lieben, dann kommt es eigentlich immer zu Komplikationen. Allerdings geht es in diesem Buch nicht um zwei Liebhaberinnen, sondern um Freundin und Mutter. Jede der beiden Frauen denkt, es besser zu wissen und das Beste zu wollen. Doch was, wenn beide gegen Wände rennen? Wenn beide Angst haben, jemanden zu verlieren? Wir befinden uns in einem kleinen Flughafen im Norden Schwedens. Mutter und Freundin warten auf Harald. Dieser war wegen eines Vorfalls und seiner Tablettensucht in einer Klinik und soll nun zurückkommen. Beide wollen ihn abholen und dann kommt es, wie es kommen muss. Sein Flieger hat Verspätung und beide müssen warten. Im beengten Raum und mit vielen Vorurteilen und Unverständnis der anderen gegenüber. Beim Lesen dieses Buches musste ich sofort daran denken, dass ich hoffentlich nicht mal so werde. Ich möchte nicht die “böse” Schwiegermutter sein, sondern für meinen Sohn da sein. Aber auf eine gute Art. Denn die Angst, den eigenen Sohn zu verlieren, zieht sich wie ein roter Faden durch die Seiten. Auch wenn seine Mutter nach außen schnippisch und egozentrisch wirkt, hat sie Angst, die Bindung zu ihm zu verlieren. Doch muss sie es irgendwie schaffen, ihm den Freiraum zu geben und zu akzeptieren, dass nun eine andere Frau seine Nummer eins ist. Dass er sich ein Leben mit ihr aufbauen möchte. Zwischen der erdrückenden Liebe, die manchmal kaum Luft zum Atmen lässt, und der verzweifelten Suche nach dem richtigen Maß an Nähe und Freiheit entfaltet sich eine sehr intensive Stimmung zwischen der Mutter und der Freundin von Harald. Zwischen Gegenwart und Rückblicke auf das bisherige Leben kann man viel von der Dynamik zwischen den einzelnen Protagonisten mitbekommen. Und die ist nicht gerade herzlich. Der Schreibstil ist dabei sehr deutlich und ungeschönt. Gedanken werden frei herausgelassen und lassen keinen Raum für Interpretation. ISBN: 978-3847902188 Autorin: Johanna Frid Verlag: Eichborn Veröffentlicht. 25.07.25 Umfang: 320 Seiten

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    3/5

    31.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leider nicht mein Fall

    Harald war aufgrund seiner Medikamentenabhängigkeit in einer Klinik, heute nun soll er endlich entlassen werden und nach Hause fahren dürfen. In einem kleinen Flughafen sitzen in der Wartehalle zwei Frauen und warten auf ihn. Beide sind fest entschlossen, den Wartebereich zusammen mit Harald zu verlassen, und so entspinnt sich ein zuweilen skurriler Dialog darüber, wer aus dem Schlagabtausch als Siegerin hervorgehen wird. Währenddessen kommt ein Schneesturm auf und die Ankunft von Harald verzögert sich beträchtlich. Auf diese Geschichte hatte ich mich sehr gefreut, der Klappentext versprach ein amüsantes und böses Stück, in dem die Dialoge niederträchtig und unterhaltsam sein würden. Leider wurde ich mit der Art und Weise der Erzählung überhaupt nicht warm, konnte der Ironie und dem Sarkasmus nichts abgewinnen und lustig fand ich es auch nur so ein bisschen. Anscheinend haben die Autorin und ich nicht den gleichen Humor. Die Treffen zwischen Lebensgefährtin und Schwiegermutter in spe hätten durchaus humorvoll sein können, waren es vielleicht auch, allerdings erschlossen sich mir die Andeutungen kaum, verstand ich die Metaphern nicht. Mit diesem speziellen Humor wird das Buch aber sicherlich die richtigen Leserinnen und Leser finden.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    1/5

    24.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unsympathische Charaktere

    Die Grundidee klang interessant und ich hatte auf gut durchdachte, ein wenig belustigende Streitgespräche gehofft. Teilweise war es aber schwierig, den Gesprächen zu folgen, da für mich nicht eindeutig heraus lesbar war, was wirklich gesagt wurde und was nur gedacht. Außerdem waren wirklich alle Charaktere dermaßen unsympathisch und von sich selbst eingenommen, beinahe unerträglich. Die Geschichte an sich empfand ich ebenfalls als eher langweilig.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Kulich

    Bianca Kulich

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    3/5

    30.12.2025

    eBook (ePUB)

    Nicht wie erwartet

    Auf diese Geschichte hatte ich mich sehr gefreut, der Klappentext versprach ein amüsantes und böses Stück, in dem die Dialoge niederträchtig und unterhaltsam sein würden. Leider wurde ich mit der Art und Weise der Erzählung überhaupt nicht warm, konnte der Ironie und dem Sarkasmus nichts abgewinnen und lustig fand ich es auch nur so ein bisschen. Die Treffen zwischen Lebensgefährtin und Schwiegermutter in spe hätten durchaus humorvoll sein können, waren es vielleicht auch, allerdings erschlossen sich mir einige Andeutungen kaum.

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Bewertungen (2)

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