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Haralds Mama Roman. »Sarkastisch, messerscharf, entlarvend und so klug erzählt.« Welt am Sonntag

4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,9/12,7/3 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Haralds mamma

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0218-8

Beschreibung

Rezension

"Was für ein tiefenpsychologisches und immens böse-lustiges Kammerspiel; (...) sarkastisch, messerscharf, entlarvend und so klug erzählt." Welt am Sonntag"Eine sehr schwarze Komödie, die unerbittlich Beziehungsmuster und Verhaltensweisen ihrer Generation seziert und heutige Identitätsdiskurse und Lifestyle-Debatten auf die Schaufel nimmt. (...) Großartige, beängstigende Satire; ein bodenlos böses Buch." Kurier

"Sarkastisch, witzig, gnadenlos, schnell, polyglott ... Der Roman der schwedischen Autorin Johanna Frid ist ein meisterhaftes Kammerspiel: das Porträt einer dysfunktionalen Familiendynamik und eines Generationenkonflikts." Film, Sound & Media"Rotzig und sarkastisch erzählt Frid von einem Konflikt, der tragisch und komisch zugleich ist." Hörzu"Ein schlankes, schneidend ehrliches Kammerspiel über Macht und Fürsorge und die feinen Risse, die durch Familien laufen können." kreuzer"Johanna Fried erzählt in HARALDS MAMA vom Konflikt zweier Generationen. Unglaublich witzig!" PRESSE AM SONNTAG

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,9/12,7/3 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Haralds mamma

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0218-8

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Konfliktreiche Beziehungen

MarieOn am 04.08.2025

Bewertungsnummer: 2558063

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Haralds Mama und seine Freundin treffen sich auf dem Flughafen in der Pampa, um Harald abzuholen. Noch scheint unklar, mit wem er gehen wird. Die Freundin hat im Anschluss an Haralds Reha einen kurzen, wenn möglich erholsamen Spa-Aufenthalt gebucht, die Mama findet das unnötig und teuer. Die Freundin sinnt darüber nach, ob sie ihr kleines Vermögen damit rechtfertigt, dass sie den Betrag zusammengehurt oder einen Blancokredit aufgenommen hat oder doch bei der letzten Steuererklärung begünstigt wurde. Die Mama wird mir Harald auf die „Insel“ fahren und dort werden sie es sich ein,- zwei oder auch drei Wochen gemütlich machen. Das wolle sie an dieser Stelle einmal sagen. Die Freundin habe ihre Zeit unnötig verschwendet. Ding Dong: „Der Flug aus Strömme verspätet sich wegen vereister Fahrbahn um eineinhalb Stunden“. Die Freundin empfindet unspezifisches Entsetzen bei der Vorstellung, sich noch länger von einer alten Vettel anstinken zu lassen. Sie späht nach einer Nische, wo sie sich verstecken und leise weinen kann. Es erstaunt sie selbst, dass sie sich in Harald verliebt hat. Wäre er ein Hund, dann ein Golden Retriever. So einer, der voller Lust auf das Agility Feld galoppiert, um dann ohne Vorwarnung von der Hindernisbahn abzubiegen, weil er einen Tennisball erspäht hat, wie blöd loszurasen, und stolz und überglücklich mit einem riesigen Stock wiederzukehren. S. 21 Zum Ende seines Jurastudiums wollte er für Gerechtigkeit kämpfen und dann das Amt des Richters besetzen. Sein Vater hatte in Nicaragua für Demokratie und sauberes Wasser gekämpft und war zehn Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Er war Haralds Trauer. Seine Mutter war genau das Gegenteil, praktisch, bodenständig und furchtbar effizient, hatte Harald ihr zufrieden erklärt. Fazit: Johanna Frid hat ein effektives Kammerspiel geschaffen. Sie konzentriert sich auf drei Menschen, die innerhalb ihrer Beziehung konfliktreich aufeinandertreffen. Da ist zum einen Harald mit seinen psychischen Störungen und einer rasanten Talfahrt in die Psychopharmakaabhängigkeit. Die Hauptfigur, aus deren Sicht alles erzählt wird, die selbst psychisch labil und gesundheitlich angeschlagen ist und die kontrollierende, übergriffige Mutter, die sich nicht von ihrem Sohn lösen kann. Die Geschichte lebt von Momentaufnahmen, der Interaktion zwischen Mutter und Freundin und den Rückblicken der Freundin, die das ganze Drama ihrer Beziehung sichtbar machen. Die Sprache ist roh, die Gedanken der Protagonistin bissig und amüsant. Sie schluckt vieles runter, das augenscheinlich zu gemein ist und das Gewicht hätte den Konflikt richtig anzufachen. Die Autorin hat ein Händchen dafür, das ganze Drama einer Abhängigkeit mit allen Vertrauensbrüchen und Unzurechnungsfähigkeiten spürbar zu machen. Alle Beteiligten sind unsympathisch, wie im echten Leben und das befähigt mich als Leserin auf die Metaebene zu gehen und genüsslich von außen auf die Szenerie zu schauen. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat eine einzigartige Stimme und kluge Gedanken und ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Buch.

Konfliktreiche Beziehungen

MarieOn am 04.08.2025
Bewertungsnummer: 2558063
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Haralds Mama und seine Freundin treffen sich auf dem Flughafen in der Pampa, um Harald abzuholen. Noch scheint unklar, mit wem er gehen wird. Die Freundin hat im Anschluss an Haralds Reha einen kurzen, wenn möglich erholsamen Spa-Aufenthalt gebucht, die Mama findet das unnötig und teuer. Die Freundin sinnt darüber nach, ob sie ihr kleines Vermögen damit rechtfertigt, dass sie den Betrag zusammengehurt oder einen Blancokredit aufgenommen hat oder doch bei der letzten Steuererklärung begünstigt wurde. Die Mama wird mir Harald auf die „Insel“ fahren und dort werden sie es sich ein,- zwei oder auch drei Wochen gemütlich machen. Das wolle sie an dieser Stelle einmal sagen. Die Freundin habe ihre Zeit unnötig verschwendet. Ding Dong: „Der Flug aus Strömme verspätet sich wegen vereister Fahrbahn um eineinhalb Stunden“. Die Freundin empfindet unspezifisches Entsetzen bei der Vorstellung, sich noch länger von einer alten Vettel anstinken zu lassen. Sie späht nach einer Nische, wo sie sich verstecken und leise weinen kann. Es erstaunt sie selbst, dass sie sich in Harald verliebt hat. Wäre er ein Hund, dann ein Golden Retriever. So einer, der voller Lust auf das Agility Feld galoppiert, um dann ohne Vorwarnung von der Hindernisbahn abzubiegen, weil er einen Tennisball erspäht hat, wie blöd loszurasen, und stolz und überglücklich mit einem riesigen Stock wiederzukehren. S. 21 Zum Ende seines Jurastudiums wollte er für Gerechtigkeit kämpfen und dann das Amt des Richters besetzen. Sein Vater hatte in Nicaragua für Demokratie und sauberes Wasser gekämpft und war zehn Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Er war Haralds Trauer. Seine Mutter war genau das Gegenteil, praktisch, bodenständig und furchtbar effizient, hatte Harald ihr zufrieden erklärt. Fazit: Johanna Frid hat ein effektives Kammerspiel geschaffen. Sie konzentriert sich auf drei Menschen, die innerhalb ihrer Beziehung konfliktreich aufeinandertreffen. Da ist zum einen Harald mit seinen psychischen Störungen und einer rasanten Talfahrt in die Psychopharmakaabhängigkeit. Die Hauptfigur, aus deren Sicht alles erzählt wird, die selbst psychisch labil und gesundheitlich angeschlagen ist und die kontrollierende, übergriffige Mutter, die sich nicht von ihrem Sohn lösen kann. Die Geschichte lebt von Momentaufnahmen, der Interaktion zwischen Mutter und Freundin und den Rückblicken der Freundin, die das ganze Drama ihrer Beziehung sichtbar machen. Die Sprache ist roh, die Gedanken der Protagonistin bissig und amüsant. Sie schluckt vieles runter, das augenscheinlich zu gemein ist und das Gewicht hätte den Konflikt richtig anzufachen. Die Autorin hat ein Händchen dafür, das ganze Drama einer Abhängigkeit mit allen Vertrauensbrüchen und Unzurechnungsfähigkeiten spürbar zu machen. Alle Beteiligten sind unsympathisch, wie im echten Leben und das befähigt mich als Leserin auf die Metaebene zu gehen und genüsslich von außen auf die Szenerie zu schauen. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat eine einzigartige Stimme und kluge Gedanken und ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Buch.

Generationenkonflikt der besonderen Art

Bewertung am 28.07.2025

Bewertungsnummer: 2551689

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Trostlose Winterstimmung im Wartesaal eines Flughafens im Nirgendwo Schwedens. Zwei Frauen, zwei Generationen, ein Kampf, dessen Quelle: Harald, Sohn und Lebenspartner. In vielen Rückblenden erfahren wir die ganze Tragödie dieses sich ständige aufbauenden Konflikts um die Frage: Wem gehört Harald? Es lässt sich schwerlich sagen, wem von beiden ( oder von allen Dreien? ) unsere Sympatie gilt. Bissig, oft gnadenlos sarkastisch, manchmal auch erschütternd und - witzig !

Generationenkonflikt der besonderen Art

Bewertung am 28.07.2025
Bewertungsnummer: 2551689
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Trostlose Winterstimmung im Wartesaal eines Flughafens im Nirgendwo Schwedens. Zwei Frauen, zwei Generationen, ein Kampf, dessen Quelle: Harald, Sohn und Lebenspartner. In vielen Rückblenden erfahren wir die ganze Tragödie dieses sich ständige aufbauenden Konflikts um die Frage: Wem gehört Harald? Es lässt sich schwerlich sagen, wem von beiden ( oder von allen Dreien? ) unsere Sympatie gilt. Bissig, oft gnadenlos sarkastisch, manchmal auch erschütternd und - witzig !

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Haralds Mama

von Johanna Frid

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Meinung aus der Buchhandlung

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Katrin

Thalia Graz – Shopping Nord

Zum Portrait

1/5

Unsympathische Charaktere

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grundidee klang interessant und ich hatte auf gut durchdachte, ein wenig belustigende Streitgespräche gehofft. Teilweise war es aber schwierig, den Gesprächen zu folgen, da für mich nicht eindeutig heraus lesbar war, was wirklich gesagt wurde und was nur gedacht. Außerdem waren wirklich alle Charaktere dermaßen unsympathisch und von sich selbst eingenommen, beinahe unerträglich. Die Geschichte an sich empfand ich ebenfalls als eher langweilig.
  • Katrin
  • Buchhändler/-in

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1/5

Unsympathische Charaktere

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grundidee klang interessant und ich hatte auf gut durchdachte, ein wenig belustigende Streitgespräche gehofft. Teilweise war es aber schwierig, den Gesprächen zu folgen, da für mich nicht eindeutig heraus lesbar war, was wirklich gesagt wurde und was nur gedacht. Außerdem waren wirklich alle Charaktere dermaßen unsympathisch und von sich selbst eingenommen, beinahe unerträglich. Die Geschichte an sich empfand ich ebenfalls als eher langweilig.

Bianca Kulich

Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

Zum Portrait

3/5

Nicht wie erwartet

Bewertet: eBook (ePUB)

Auf diese Geschichte hatte ich mich sehr gefreut, der Klappentext versprach ein amüsantes und böses Stück, in dem die Dialoge niederträchtig und unterhaltsam sein würden. Leider wurde ich mit der Art und Weise der Erzählung überhaupt nicht warm, konnte der Ironie und dem Sarkasmus nichts abgewinnen und lustig fand ich es auch nur so ein bisschen. Die Treffen zwischen Lebensgefährtin und Schwiegermutter in spe hätten durchaus humorvoll sein können, waren es vielleicht auch, allerdings erschlossen sich mir einige Andeutungen kaum.
  • Bianca Kulich
  • Buchhändler/-in

3/5

Nicht wie erwartet

Bewertet: eBook (ePUB)

Auf diese Geschichte hatte ich mich sehr gefreut, der Klappentext versprach ein amüsantes und böses Stück, in dem die Dialoge niederträchtig und unterhaltsam sein würden. Leider wurde ich mit der Art und Weise der Erzählung überhaupt nicht warm, konnte der Ironie und dem Sarkasmus nichts abgewinnen und lustig fand ich es auch nur so ein bisschen. Die Treffen zwischen Lebensgefährtin und Schwiegermutter in spe hätten durchaus humorvoll sein können, waren es vielleicht auch, allerdings erschlossen sich mir einige Andeutungen kaum.

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