Produktbild: Ein Zimmer für sich allein

Ein Zimmer für sich allein Feministische Literaturkritik über Frauenbildung, ökonomische Unabhängigkeit und weibliches Schreiben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2025

Verlag

Copycat

Seitenzahl

68

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/0,5 cm

Gewicht

114 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-283-9184-3

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2025

Verlag

Copycat

Seitenzahl

68

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/0,5 cm

Gewicht

114 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-283-9184-3

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  • the hopeless romantic

    5/5

    08.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Muss man gelesen haben!

    Virginia Woolf greift in ihrem Essay grundlegende Probleme und Missstände für die Frau in Literatur und Gesellschaft auf, die damals und heute aktuell sind. Mir gefällt ihre Feinfühligkeit, ihre Sprache, ihre Gedanken zu dem Thema, die Art und Weise wie eindringlich sie, besonders an uns Frauen, appelliert. Frauen vor uns haben für all die Vorzüge und Rechte gekämpft, die uns zuteil werden, und wir können uns nicht mehr damit aufhalten, dass wir ,,unterlegen“ sind. Ich persönlich möchte mich auch an Lyrik und Poesie herantasten, bin aber immer davor zurückgeschreckt, weil ich an all die großen, MÄNNLICHEN autoren vor mir denke und mich in einem ständigen konkurrenzkampf befinde, in dem ich glaube mich behaupten zu müssen. dieser essay hat mich erleuchtet und mir geholfen, zu erkennen, dass ich jeden pfad entlanglaufen, jede tür öffnen kann. ich bin so dankbar, dass ich dieses buch aufgeschlagen habe.

  • SternchenBlau

    5/5

    27.11.2024

    Hörbuch-Download

    Wundervoll frische Klassiker-Lesung

    Ein Zimmer für sich allein – diesen prägnanten Satz kennen vermutlich viele Frauen, die sich schon mit dem Feminismus beschäftigt haben. Er ist nicht nur Titel des gleichnahmigen Essays von Virginia Woolf, er vermittelt die schlichte Wahrheit, dass Frauen (und anderen marginalisierten Gruppen) viel zu lange ein zentraler Punkt fehlte, um ihre Persönlichkeit und Kreativität zu entfalten. Das Buch ist ein Klassiker der feministischen Literatur und ich habe es bereits als Teenager schon mal angefangen. Aber damals erschien mir das, was Woolf schildert, schon zu überholt. Klar, viele Baustellen gab es noch, aber die Dringlichkeit habe ich nicht mehr gesehen, und das Buch damals nicht beendet. Welche Hybris! Auf alle Fälle war es nun lange auf meiner Leseliste und als ich entdeckt habe, dass es ein Hörbuch gibt, wollte ich es nun endlich lesen. Und ich muss sagen, ich bin gegeistert, wie modern dieser Klassiker ist! Der sprühende Witz, der Sarkasmus und die feinen Beobachten machen das Buch zu einem Vergnügen. Heute kann ich erkennen, dass die Schilderungen von Woolf leider an vielen Stellen noch so aktuell sind wie beim Erscheinen des Essays in den 1920ern. Erst recht, wenn wir an den antifeministische Backlash denken, der immer mehr um sich greift. Besonders fasziniert hat mich, dass Woolf in ihrem Essay auch eine Aufhebung der Geschlechterbinarität im Denken anlegt. Sehr pointiert sind auch die Darstellungen der Männer. „Die Geschichte des Widerstands der Männer gegen die Emanzipation der Frauen ist vielleicht interessanter als die Geschichte dieser Emanzipation selbst.“ Welch wahrer Satz. Und diesen Witz und diesen Ernst, ja, die Tragik dieser Gegebenheiten, bringt Sprecherin Sandra Voss kogenial auf den Punkt. Ihre Lesung macht den Klassiker richtig lebendig. Die Übersetzung von Antje Rávik Strubel ist ebenfalls absolut zeitgemäß und frisch. Große Empfehlungen für den Klassiker – erst recht in dieser Lesung von Sandra Voss.

  • L. S. Tietz

    aus Osnabrück

    5/5

    29.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Muss fürs Leben

    Mir hat Virginia Woolf's Essay sehr gefallen, da sie über sehr wichtige Themen geschrieben bzw. gesprochen hat. Über die Geschlechterrollen, den Geist, die Ungerechtigkeit der Gesellschaft durch vorgelegte Normen und Gesetze, die schwierigen Zugänge zur Literatur für Frauen, die vielen Männer die regelrecht darum gekämpft haben, ihr Selbstbewusstsein, ihre Überlegenheit, ihren Stolz etc. aufrecht zu erhalten - man sieht, es kommt viel bei raus. Was ich schade finde, ist, dass solche Werke, wie dieses eben, nicht auf die Literaturliste in Schulen gesetzt wird. Nur weil es in Deutschland z.B. keine Verweigerung des Wahlrechts für Frauen mehr gibt, heißt das noch lange nicht, dass es in anderen Ländern auch so ist. Virginia Woolf klärt über generelle Probleme auf, die alle Frauen betreffen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch schön, zu lesen, was wir alles schon geschafft haben (Bezug auf Heimatland und Virginia Woolf's beschriebenes England). Frauen dürfen ihr Einkommen behalten und müssen es nicht an den Gatten abgeben, es ist regelrecht untersagt, Frauen in der Öffentlichkeit zu schlagen/ auch im Privaten, der Zugang zur Literatur und das Publizieren eigener Werke führt keine Komplikationen mehr mit sich, und und und. Ich könnte lange so weitermachen. Natürlich ist die Sprache anspruchsvoller, was für viele ein Grund für Verständnisfragen sein könnte. Auch ich musste ab und an intensiver über einen Satz nachdenken, doch wenn man sich wirklich auf das Werk einlässt und Zeit zum Lesen einplant, dann kann man richtig Freude an Woolf's Essay haben.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    24.07.2024

    Hörbuch-Download

    Auch hundert Jahre später noch aktuell

    Virginia Woolfs Sicht auf das Schreiben als Frau in diesem Essay zu hören, fand ich extrem spannend, besonders da sie ja dabei sehr aus eigener Erfahrung schreiben kann. Vor allem eben die Rolle, die dabei ein eigenes Zimmer und alles, wofür es steht, spielen, war extrem spannend. Auch das ganze anhand des fiktiven Beispiels Shakespeares Schwester fand ich toll und nachvollziehbar gemacht. Und auch fast hundert Jahre nach dem Entstehen des Essays, ist das Thema aktueller denn je und lädt dazu ein, zu reflektieren, wie weit wir in Hinblick auf ihre im Buch formulierten Wünsche bisher gekommen sind.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    15.06.2024

    Hörbuch-Download

    "Um gut schreiben zu können, muss man intensiv leben!"

    Hätte Shakespeare eine Schwester gehabt, begabt wie er – wie wäre es ihr ergangen? Einer Frau ohne Schulbildung, wie es für untere Stände im elisabethanischen Zeitalter üblich war? Sie bringt sich um. Und schon ist Virginia Woolf bei ihrem Thema, nämlich der Überlegung, welcher Zusammenhang zwischen der Ausbildung eines Talentes oder Genies und den äußeren Lebensbedingungen besteht. Virginia Woolfs Essay ist jetzt fast 100 Jahre alt, aber hat nichts Verstaubtes an sich. Sie versteht es, ihre Botschaft in anschauliche Bilder zu verpacken und kurzweilig zu präsentieren. Ich bin sicher, ihre Zuhörerinnen im Jahr 1928 hörten ihr genau so gebannt zu wie ich heute der Sprecherin! Virginia Woolf erzählt von einer fiktiven Figur Mary, in der man unschwer ihr Alter Ego erkennt. Mary besucht ein College für Männer, und dort darf den Rasen nicht betreten, weil sie eine Frau ist, und auch die Bibliothek wird ihr als Frau nur geöffnet mit einem Empfehlungsschreiben. Und sehr anschaulich beschreibt sie das leckere Mittagessen, das dort serviert wird. Anschließend besucht sie ein neugegründetes Frauen-College, das finanziell wesentlich schlechter ausgestattet ist und wo das Mittagessen auch wesentlich ärmlicher ausfällt. Warum ist das so? Warum sind Frauen arm? Welche Auswirkungen hat das auf ihren Geist? Warum wird ihre Arbeit so anders bewertet als die von Männern? Mary unternimmt einen Spaziergang und zugleich einen amüsanten und kurzweiligen Spaziergang durch die Kulturgeschichte des weiblichen Schreibens. Dabei erkennt sie, dass intellektuelle Freiheit immer von wirtschaftlichen Faktoren abhängig war. Sie sieht aber auch die inneren Auswirkungen. Wer nicht frei von Hass und Bitterkeit ist, kann keinen freien Geist entwickeln, und Einbildungskraft und Genie können sich nicht entfalten. Und so erklärt sich der Titel: Gebt Frauen also 500 Pfund pro Jahr, ein eigenes Zimmer und ein Schloss an der Tür! Das sind eigentlich Kampfthesen, aber Virginia Woolf erzählt sie so leichtfüßig, so anschaulich und unverkrampft, dass die Lektüre noch heute lohnend ist. Sandra Voss, die Sprecherin dieses Hörbuchs, trifft genau diesen unaufgeregten, aber trotzdem kritischen und zugleich eleganten Sprechduktus, den ich mir bei Virginia Woolf vorgestellt hätte. Sehr hörenswert!

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    Victoria

    Thalia Villach – Hauptplatz

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    4/5

    17.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitloses Plädoyer für Frauenrechte

    Ein faszinierendes Buch über ein nach wie vor aktuelles Thema: Feminismus und Gleichberechtigung. ‚Ein Zimmer für sich allein‘ ist nicht nur ein passendes Geschenk zum Weltfrauentag, sondern auch zeitlos lesenswert. Virginia Woolf beschreibt eine Epoche, in der Frauen noch stark eingeschränkt waren, und setzt diese klar in Beziehung zu den Freiheiten der Männer. Ihre Gedanken sind prägnant, inspirierend und regen zum Nachdenken an – ein Klassiker, der nichts von seiner Relevanz verloren hat.

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