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Ein Zimmer für sich allein Übersetzt von Christel Kröning

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24476

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Weiß / Grau

Originaltitel

A Room of One's Own

Übersetzt von

Christel Kröning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0853-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24476

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Weiß / Grau

Originaltitel

A Room of One's Own

Übersetzt von

Christel Kröning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0853-1

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

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  • the hopeless romantic

    5/5

    08.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Muss man gelesen haben!

    Virginia Woolf greift in ihrem Essay grundlegende Probleme und Missstände für die Frau in Literatur und Gesellschaft auf, die damals und heute aktuell sind. Mir gefällt ihre Feinfühligkeit, ihre Sprache, ihre Gedanken zu dem Thema, die Art und Weise wie eindringlich sie, besonders an uns Frauen, appelliert. Frauen vor uns haben für all die Vorzüge und Rechte gekämpft, die uns zuteil werden, und wir können uns nicht mehr damit aufhalten, dass wir ,,unterlegen“ sind. Ich persönlich möchte mich auch an Lyrik und Poesie herantasten, bin aber immer davor zurückgeschreckt, weil ich an all die großen, MÄNNLICHEN autoren vor mir denke und mich in einem ständigen konkurrenzkampf befinde, in dem ich glaube mich behaupten zu müssen. dieser essay hat mich erleuchtet und mir geholfen, zu erkennen, dass ich jeden pfad entlanglaufen, jede tür öffnen kann. ich bin so dankbar, dass ich dieses buch aufgeschlagen habe.

  • L. S. Tietz

    aus Osnabrück

    5/5

    29.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Muss fürs Leben

    Mir hat Virginia Woolf's Essay sehr gefallen, da sie über sehr wichtige Themen geschrieben bzw. gesprochen hat. Über die Geschlechterrollen, den Geist, die Ungerechtigkeit der Gesellschaft durch vorgelegte Normen und Gesetze, die schwierigen Zugänge zur Literatur für Frauen, die vielen Männer die regelrecht darum gekämpft haben, ihr Selbstbewusstsein, ihre Überlegenheit, ihren Stolz etc. aufrecht zu erhalten - man sieht, es kommt viel bei raus. Was ich schade finde, ist, dass solche Werke, wie dieses eben, nicht auf die Literaturliste in Schulen gesetzt wird. Nur weil es in Deutschland z.B. keine Verweigerung des Wahlrechts für Frauen mehr gibt, heißt das noch lange nicht, dass es in anderen Ländern auch so ist. Virginia Woolf klärt über generelle Probleme auf, die alle Frauen betreffen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch schön, zu lesen, was wir alles schon geschafft haben (Bezug auf Heimatland und Virginia Woolf's beschriebenes England). Frauen dürfen ihr Einkommen behalten und müssen es nicht an den Gatten abgeben, es ist regelrecht untersagt, Frauen in der Öffentlichkeit zu schlagen/ auch im Privaten, der Zugang zur Literatur und das Publizieren eigener Werke führt keine Komplikationen mehr mit sich, und und und. Ich könnte lange so weitermachen. Natürlich ist die Sprache anspruchsvoller, was für viele ein Grund für Verständnisfragen sein könnte. Auch ich musste ab und an intensiver über einen Satz nachdenken, doch wenn man sich wirklich auf das Werk einlässt und Zeit zum Lesen einplant, dann kann man richtig Freude an Woolf's Essay haben.

  • selina (ig: literaturnen)

    5/5

    02.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein einsteigewerk für alle, die interessiert sind an feminismus & literatur!

    von Virginia Woolfs 'Ein Zimmer für sich allein' war ich von der ersten seite an absolut begeistert. tatsächlich hatte ich den titel schon sehr oft gehört (looking at you, englisch lk), aber nie richtig mitbekommen worum es geht. das werk stand zwar auf meiner liste, aber ich dachte tatsächlich, dass es nur irgendein roman sei. das thema ist aber um längen interessanter als das, es handelt sich hier nämlich um einen sechsteiligen essay mit thema: frauen & fiction - frauen in der literatur. woolf beginnt, indem sie das thema an sich hinterfragt: was genau kann man darunter verstehen? die beschaffenheit der frau? ihr schreibstil? ihre darstellung in von männern geschriebener fiction? diese thematische ambivalenz scheint im gesamten werk durch, da woolf versucht allen dieser fragen auf den grund zu gehen. in ihrer recherche stößt sie jedoch direkt auf probleme: als frau erhält sie keinen zugang zur bibliothek, vor 1800 sind kaum bücher von frauen vorhanden, etc. doch anstatt uns mit bloßen fakten zu versorgen nimmt sie uns mit auf ihren weg dort hin. indem woolf die allgemeine soziale & finanzielle situation der frau beschreibt führt sie auch die gründe auf, die sie vom schreiben abhalten: finanzielle abhängigkeit, vorurteile & gehässigkeiten der männer, sowie - zentrales motiv im essay - dass sie kein"zimmer für sich allein" hat. definitiv ein sehr sehr lesenswertes werk, besonders bemerkenswert fand ich die klarheit von woolfs gedanken & beobachtungen bezüglich des geschlechterverhältnisses sowie auch die (relative) progressivität ihrer meinung zu sexismus, feminismus & sogar homosexualität.

  • SternchenBlau

    5/5

    27.11.2024

    Hörbuch-Download

    Wundervoll frische Klassiker-Lesung

    Ein Zimmer für sich allein – diesen prägnanten Satz kennen vermutlich viele Frauen, die sich schon mit dem Feminismus beschäftigt haben. Er ist nicht nur Titel des gleichnahmigen Essays von Virginia Woolf, er vermittelt die schlichte Wahrheit, dass Frauen (und anderen marginalisierten Gruppen) viel zu lange ein zentraler Punkt fehlte, um ihre Persönlichkeit und Kreativität zu entfalten. Das Buch ist ein Klassiker der feministischen Literatur und ich habe es bereits als Teenager schon mal angefangen. Aber damals erschien mir das, was Woolf schildert, schon zu überholt. Klar, viele Baustellen gab es noch, aber die Dringlichkeit habe ich nicht mehr gesehen, und das Buch damals nicht beendet. Welche Hybris! Auf alle Fälle war es nun lange auf meiner Leseliste und als ich entdeckt habe, dass es ein Hörbuch gibt, wollte ich es nun endlich lesen. Und ich muss sagen, ich bin gegeistert, wie modern dieser Klassiker ist! Der sprühende Witz, der Sarkasmus und die feinen Beobachten machen das Buch zu einem Vergnügen. Heute kann ich erkennen, dass die Schilderungen von Woolf leider an vielen Stellen noch so aktuell sind wie beim Erscheinen des Essays in den 1920ern. Erst recht, wenn wir an den antifeministische Backlash denken, der immer mehr um sich greift. Besonders fasziniert hat mich, dass Woolf in ihrem Essay auch eine Aufhebung der Geschlechterbinarität im Denken anlegt. Sehr pointiert sind auch die Darstellungen der Männer. „Die Geschichte des Widerstands der Männer gegen die Emanzipation der Frauen ist vielleicht interessanter als die Geschichte dieser Emanzipation selbst.“ Welch wahrer Satz. Und diesen Witz und diesen Ernst, ja, die Tragik dieser Gegebenheiten, bringt Sprecherin Sandra Voss kogenial auf den Punkt. Ihre Lesung macht den Klassiker richtig lebendig. Die Übersetzung von Antje Rávik Strubel ist ebenfalls absolut zeitgemäß und frisch. Große Empfehlungen für den Klassiker – erst recht in dieser Lesung von Sandra Voss.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    24.07.2024

    Hörbuch-Download

    Auch hundert Jahre später noch aktuell

    Virginia Woolfs Sicht auf das Schreiben als Frau in diesem Essay zu hören, fand ich extrem spannend, besonders da sie ja dabei sehr aus eigener Erfahrung schreiben kann. Vor allem eben die Rolle, die dabei ein eigenes Zimmer und alles, wofür es steht, spielen, war extrem spannend. Auch das ganze anhand des fiktiven Beispiels Shakespeares Schwester fand ich toll und nachvollziehbar gemacht. Und auch fast hundert Jahre nach dem Entstehen des Essays, ist das Thema aktueller denn je und lädt dazu ein, zu reflektieren, wie weit wir in Hinblick auf ihre im Buch formulierten Wünsche bisher gekommen sind.

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    Victoria

    Thalia Villach – Hauptplatz

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    4/5

    17.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitloses Plädoyer für Frauenrechte

    Ein faszinierendes Buch über ein nach wie vor aktuelles Thema: Feminismus und Gleichberechtigung. ‚Ein Zimmer für sich allein‘ ist nicht nur ein passendes Geschenk zum Weltfrauentag, sondern auch zeitlos lesenswert. Virginia Woolf beschreibt eine Epoche, in der Frauen noch stark eingeschränkt waren, und setzt diese klar in Beziehung zu den Freiheiten der Männer. Ihre Gedanken sind prägnant, inspirierend und regen zum Nachdenken an – ein Klassiker, der nichts von seiner Relevanz verloren hat.

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