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Arbeit EINFACH lassen Warum MEHR das Ziel verfehlt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2025

Verlag

Businessvillage

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

20,7/14,5/1,7 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Himbeer / Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86980-822-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2025

Verlag

Businessvillage

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

20,7/14,5/1,7 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Himbeer / Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86980-822-2

Herstelleradresse

BusinessVillage GmbH
Reinhäuser Landstraße 22
37083 Göttingen
DE

Email: info@businessvillage.de

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    06.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Arbeit EINFACH lassen

    Wir leben in einer Arbeitskultur, die seit Jahrzehnten vom Leistungsdenken geprägt ist: Mehr Stunden. Mehr Output. Mehr Kontrolle. Doch „mehr“ bedeutet längst nicht mehr besser - oft nur erschöpfter. Doch dieses alte Paradigma greift immer weniger. Heute zeigt sich: „Mehr“ ist kein Fortschritt mehr. Wir erleben überladene Prozesse, endlose Meetings, Bürokratie und am Ende bleibt oft das Gefühl, viel getan und doch wenig bewirkt zu haben. Er nennt das treffend Ghost Working. Eine Kultur, in der Beschäftigte den Eindruck von Produktivität erzeugen, obwohl faktisch häufig nichts wirklich Relevantes geschieht. Ein moderner Selbstbetrug der Effizienzgesellschaft. Er zeigt praxisnah, dass radikale Vereinfachung nicht Verzicht bedeutet, sondern Gewinn: • Weniger Ballast bedeutet mehr Wirkung. • Vereinfachung schafft Klarheit, Entlastung und Innovation. • Vertrauen statt Kontrolle stärkt Menschen und Organisationen. Besonders stark finde ich seinen Blick auf Geschlechtergerechtigkeit und Care-Arbeit: Wenn 40 % der Beschäftigten - überwiegend Frauen - in Teilzeit arbeiten und zusätzlich unbezahlte Sorgearbeit leisten, zeigt das, dass unser System Dauerleistung belohnt, nicht Wirksamkeit. Eine 32-Stunden-Vollzeit klingt radikal. Die 5-Tage-Woche war es einst auch. Mehr Gleichheit, Gesundheit und Lebensqualität beginnen dort, wo wir unnötige Arbeit loslassen. „Suche die Bullshit-Anteile in deinem Job.“ (vgl. S. 19) Ein Satz, der hängen bleibt, weil er Mut zur Ehrlichkeit fordert. Wie sähe Arbeit aus, wenn wir sie wieder als sinnstiftend statt als erschöpfend verstehen würden? Vielleicht liegt genau darin die Zukunft unserer Arbeitskultur.

  • Bewertung

    5/5

    06.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Plädoyer für das Weglassen und fürs Atmen dazwischen

    Ich hatte das Gefühl, als würde jemand endlich laut aussprechen, was viele von uns leise denken: dass wir uns im Tun verlieren, im nächsten Haken auf der Liste, im ewigen „mehr, schneller, weiter“. Martins Worte treffen mitten ins Herz. Dieses Buch ist kein Ratgeber, der noch eine Methode mehr liefert. Es ist eine Einladung, loszulassen. Eine Erinnerung daran, dass Wirkung nicht durch Dauerleistung entsteht, sondern durch Bewusstheit, durch Leere, durch Pausen. Seit ich es gelesen habe, höre ich mir selbst öfter beim Arbeiten zu. Ich frage mich: Muss das wirklich sein? Und erstaunlich oft darf etwas wegfallen und das fühlt sich an wie Freiheit. Ein Buch, das nicht antreibt, sondern entschleunigt. Und gerade deshalb so viel bewegt.

  • Olivia Grove

    4/5

    13.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar unbequem

    Nachdem ich „ROCK YOUR WORK“ von Martin Gaedt gelesen hatte und noch ganz aufgeladen war von all den rebellischen Ideen rund um Sinn, Wandel und Vielfalt, war ich jetzt gespannt auf „Arbeit EINFACH lassen: Warum MEHR das Ziel verfehlt“. „Suche die Bullshit-Anteile in deinem Job.“ (S. 19) – dieser Satz bringt die Haltung des Buches perfekt auf den Punkt. Denn hier geht’s nicht um mehr Effizienz, sondern um ehrliche Selbstreflexion: Was tun wir da eigentlich den ganzen Tag. Und warum? Besonders prägnant beschreibt das Buch das Phänomen des Ghost Working, eine Arbeitskultur, in der Beschäftigte „den Eindruck von Produktivität erwecken, obwohl [...] faktisch häufig nichts erledigt wird.“ (S. 85) Den modernen Selbstbetrug der Effizienzgesellschaft sozusagen. Arbeit dehnt sich heute nicht nur über unsere verfügbare Zeit, sondern auch über unseren mentalen Raum aus. Bis kaum Platz für echte Schaffenskraft bleibt. Ein kluges, aufrüttelndes Buch über die Kunst, Dinge einfach zu lassen. Wunderbar unbequem. Genau das, was man in einer Welt voller To-do-Listen braucht.

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