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Die verschwundenen Jahre

29

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Herausgeber

Astrid Töpfner

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

18,8/12/3,8 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Karamell / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-28428-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Herausgeber

Astrid Töpfner

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

18,8/12/3,8 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Karamell / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-28428-8

Herstelleradresse

NOVA MD
Martinistraße 7
83370 Seeon-Seebruck
DE

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  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unbekannte spanische Geschichte...

    Mit "Die verschwundenen Jahre" gelingt Astrid Töpfner ein eindrucksvoller historischer Roman, der persönliche Schicksale mit einem bewegenden Kapitel der europäischen Geschichte verbindet. Die Autorin nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf eine emotionale Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zeigt eindrucksvoll, wie lange die Schatten der Geschichte nachwirken können. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: 1936, kurz vor dem Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs, und im Jahr 2019. In der Vergangenheit erleben wir die Liebesgeschichte von Clara und Daniel, deren Leben durch die politischen Umbrüche jäh auseinandergerissen wird, als Daniel plötzlich verschwindet. Jahrzehnte später stößt Claras Enkelin Marina, eine Fernsehreporterin, bei einer Recherche zur Exhumierung des Diktators Francisco Franco auf die verdrängte Familiengeschichte – und beginnt, das Geheimnis um Daniels Schicksal zu lüften. Besonders gelungen ist die Art, wie die Autorin historische Ereignisse mit einer sehr persönlichen Familiengeschichte verknüpft. Der Roman macht deutlich, wie tief die Wunden des Bürgerkriegs und der anschließenden Diktatur noch Jahrzehnte später in den Familien nachwirken. Gleichzeitig gelingt es Töpfner, ihre Figuren sehr lebendig und authentisch zu zeichnen. Vor allem Clara bleibt im Gedächtnis: eine starke Frau, die ein Leben lang mit Erinnerungen, Verlust und Hoffnung ringt. Auch stilistisch überzeugt das Buch. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und emotional, ohne dabei überladen zu wirken. Die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgen für Spannung und machen es leicht, tief in die Geschichte einzutauchen. So entsteht eine bewegende Mischung aus Liebesgeschichte, Familiensaga und historischem Roman. Das Buch vermittelte vor allem Einblicke in die mir sehr wenig bekannte Geschichte Spaniens und war somit eine lesenswerte Geschichtsstunde.

  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    5/5

    10.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    so toll und bewegend

    Es ist 1936 und Spanien steht vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs. Clara wird im hohen Alter von 102 Jahren noch immer von ihrer ersten großen Liebe und ihrem ersten Ehemann Daniel in ihren Gedanken verfolgt. Ivo, ihr gemeinsamer Sohn, kam nie mit dem Schmerz mit, den Daniel in die Familie brachte, als er vom Erschießungskommando mitgenommen wurde. Stand er doch auf der falschen Seite und kam in Kriegsgefangenschaft. Clara und Daniel waren immer verbunden und auch nach all den Jahren uns seinem Tod spürt sie noch die Verbundenheit. Auch wenn sie einen anderen Mann nach Daniels Tod heiratete und auch zwei gemeinsame Kinder bekam, so schweben die Lügen, die beide voreinander haben immer über ihnen. Erst Claras Enkeltochter bringt Clara dazu über ihren Schmerz zu reden und versteht dadurch um so mehr ihre Familiengeschichte. Ein sehr bewegendes Buch mit tollen Protagonisten, die sehr nahe geschrieben ist. Ein Buch, das ich empfehlen kann.

  • Claudia

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spaniens Franco-Diktatur hautnah

    Das Buch von Astrid Töpfner erzählt vom Schicksal einer Familie während der Diktatur von Francisco Franco. Diese dauerte über 40 Jahre und hat sehr viel Leid hinterlassen. Stellvertretend für die Frauen, die nicht wussten was aus ihren Männern geworden waren, erzählt die Autorin von Clara. Sie verliert ihren ersten Mann und kann einfach keine Ruhe finden, da sie nicht weiß wo er verscharrt wurde. Als ihr 2. Mann stirbt offenbart sich eine unvorstellbare Wahrheit. Und erst Jahre später wird ihre Enkelin Marina überhaupt in der Familiengeschichte nachbohren und so das ganze Ausmaß der Tragödie zu Tage fördern. Wie gewohnt schreibt Astrid Töpfner wunderbar. Man ist sofort im Geschehen drin und fiebert sowohl mit den Personen in der Vergangenheit mit, als auch mit Marina und ihrer Familie im Jetzt. Mir hat das Buch äußerst gut gefallen und mich mehr als einmal zu Tränen gerührt.

  • Bewertung

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebe fürs Leben

    Als die Journalistin Marina über die Exhumierung des Diktators Franco aus seinem Grab in der Basilika des Tals, der Gefallenen berichten soll, wird sie mit ihrer eigenen Familiengeschichte konfrontiert. Sie erfährt von ihrer 102-jährigen Großmutter Clara, eine Geschichte von unglaublichen Ausmaß, über welche die alte Dame bisher eisern geschwiegen hat. Marina setzt alles daran ihrer Großmutter den letzten Wunsch zu erfüllen,nämlich den um Gerechtigkeit,was die große Liebe ihres Lebens betrifft. Das Buch wird in zwei Zeitabschnitten erzählt und zwar in der Vergangenheit ab 1936-1980 und in der Gegenwart im Jahre 2019. Die Lebens - und Liebesgeschichte von Daniel und Clara ,sowie ihrem Freund Fernando und dem zweiten Mann Alejandro ,wird auf eine beeindruckende Weise mit den Ereignissen rund um die Francodiktatur und ihren weitreichenden Folgen verwoben.Ich habe mit Clara gelacht und geweint,ihr Leben und das ihrer Familie hat mich tief berührt.Durch den einfühlsamen Schreibstil fühlte ich mich teilweise als Teil der Geschichte.Außerdem habe ich viel über die Geschichte Spaniens erfahren,was mir bis jetzt nicht bekannt war. Auch wenn der historische Part der Geschichte den größten Anteil hatte,gefiel mir Marina sehr gut.Die Art ,wie sie ihr Leben durch die Erzählung ihrer Großmutter veränderte und zu neuen Erkenntnissen gelangte,war sehr eindrucksvoll geschildert.Für Liebhaber historischer Romane eine absolute Empfehlung.

  • Ingeborg Geib

    aus Kaiserslautern

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitreise in Spaniens Geschichte

    Ein Buch das mich sehr bewegt hat ,denn es ist nicht nur die Geschichte einer großen Liebe sondern auch ein Zeitzeugnis was Menschen anderen Menschen angetan haben . Wie Hass und Neid Leben zerstört hat und die über Generationen hinweg .darunter leiden. Nicht nur Deutschland hat viel Schlimmes in seiner Vergangenheit getan auch andere Länder haben ihre dunklen Kapitel. Zwei junge Menschen verlieben sich ,doch dann bricht der Krieg aus und Francisco Franco kommt an die Macht . Es folgen Jahrzehnte voller Grausamkeiten ,in der Familien getrennt werden und Tausende Menschen einfach verschwinden . So auch Daniel ,Clara ´s Freund und späterer Mann .Alle Versuche herauszufinden wo er abgeblieben ist sind gefährlich .. Die heimliche Hochzeit mit Daniel kurz vor seinem Verschwinden wird nicht anerkannt und so steht ihr keine Hilfe zu .Terror und Gewalt sind an der Tagesordnung. Jahrelang versucht Clara herauszufinden wo Daniels Leiche abgeblieben ist ,denn das er noch lebt davon ist nicht auszugehen. Dann tritt Alejandro in ihr Leben und zaghaft beginnt Clara wieder zu leben ohne zu ahnen ,das Alejandro weiß was mit Daniel geschah und das er ihn sogar kurz kannte. Clara und er heiraten , bekommen Kinder und führen ein relativ gutes Leben . Bis zu jenem schicksalhaften Tag als Clara Nachricht über den Verbleib von Daniel erhält. Ich denke es muss furchtbar sein nicht zu wissen was mit dem Menschen geschah den man liebt und die damalige Zeit war furchtbar .Man musste ständig Acht geben das man nicht aneckte und einem der Nachbar anzeigt, dazu die Hungernöte . Das Verschwinden vieler Menschen ,die es gewagt haben anderer Meinung zu sein und so hilflos zu sein ,weil jede manchmal och so kleine tat oder Äußerung einen ins Gefängnis bringen konnte . Die Autorin hat es geschafft uns ein Bild der damaligen Zeit zu zeigen ohne erhobenen Zeigefinger ,aber mit viel Empathie ,das es in allem Schlimmen immer auch etwas Gutes gibt und das das Leben weiter geht und das man manches nicht ungeschehen machen kann und es vor allem nicht totschweigen soll, denn die Konsequenzen sind mit unter nach Jahrzehnte später spürbar. ein überaus berührendes Buch das mich zu Tränen gerührt hat

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Bewertungen (29)

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  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    In Zeitsträngen, toll erzählt .

    Ein wirklich gutes Buch. Für Leser der Bücher von Trude Teige, Mechthild Borrmann. Wir befinden uns in Spanien, Francos Regime ist an der Macht. 2019, Franco wird exhumiert, und die grausamen Erinnerungen einer 102-jährigen Yaya (Abuelita) kommen wieder hoch. La nieta versucht durch das Aufarbeiten der grausamen Bilder, nun Frieden und einen Abschluss für die Großmutter zu schaffen. Großartiges Buch.

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