Die Liebe ist nicht blind, manchmal sieht sie nur etwas verschwommen
Gerade noch feierte die junge Malerin Sadie den Finaleinzug beim Wettbewerb der North American Portrait Society, dann liegt sie mit einer Gesichtsblindheit im Krankenhaus - jedes Gesicht sieht für sie nun aus wie ein durcheinandergeworfenes Puzzle.
Während Sadie darum kämpft, trotzdem noch ihren künstlerischen Traum zu verwirklichen, gleichzeitig familiäre Probleme zu managen und ihren geliebten Hund Peanut zu versorgen, stolpert sie in die Arme nicht nur eines, sondern gleich zweier sehr unterschiedlicher Männer: Der charmante Tierarzt ihres Hundes und ihr Vespa-fahrender Nachbar wetteifern um ihre Aufmerksamkeit. Sadie ringt um Klarheit in ihrem Leben und in der Liebe - und erkennt, dass die beste Art, die Welt zu sehen, immer noch mit dem Herzen ist.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
42 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Sadie mitten im Gefühlschaos
_lenas.buecherwelt_ am 18.11.2025
Bewertungsnummer: 2657866
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Sadie zieht als Finalistin bei einem renommierten Kunstwettbewerb ein. Es könnte ihr großer Durchbruch sein, aber dann landet sie im Krankenhaus und wacht nach der OP mit einer Gesichtsblindheit auf. Auf einmal steht Sadies Leben Kopf. Sie stolpert von einer Katastrophe in die nächste und für das Finale muss sie noch ein Porträt malen ...
Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen, denn der Schreibstil ist so locker und leicht. Sadie mag ich richtig gern. Mit ihr habe ich gelacht und auch sehr mitgefühlt. Durch Sadie habe ich noch einmal eine ganz andere Perspektive auf manche Dinge im Leben bekommen.
Ihren Hund Peanut habe ich auch sehr lieb gewonnen.
Außerdem trifft Sadie auf den charmanten Tierarzt Oliver und träumt direkt von einer Hochzeit. Doch auch ihr hilfsbereiter Nachbar Joe lässt Sadies Herz höherschlagen. Ich mochte beide sehr gern und habe sehr mit Sadie mitgefiebert.
Besonders berührend war für mich auch Sadies Familie. Ihre Beziehung zu ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ist nicht so einfach und besonders ihre Stiefschwester macht es Sadie ganz schön schwer. Aber sie machen immer mal wieder ein paar Schritte aufeinander zu und dabei habe ich total mit Sadie mitgefühlt. Ganz besonders schön ist auch Sadies Beziehung zu ihrer Mama.
Und zwischen all diesem Gefühlschaos muss Sadie auch noch das Porträt für den Wettbewerb malen ...
Sadies Geschichte ist witzig und zugleich berührend, gibt neue Perspektiven auf und regt zum Nachdenken an.
Einfühlsamer, humorvoller…
Chiralu am 21.10.2025
Bewertungsnummer: 2966661
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Einfühlsamer, humorvoller Liebesroman "Hello Stranger" war das erste Buch von Katherine Center, das ich gelesen habe. Es ist mir aufgrund seines Covers ins Auge gestochen und der Klappentext klang ansprechend, weshalb ich mich auf eine leichte Liebesgeschichte freute. Und genau das bekam ich auch, kombiniert mit humorvollen Schmunzlern sowie auch tiefsinnigen und ernsten Momenten, in denen es um Verlust und die Verarbeitung von Trauer geht sowie um familiäre Probleme. Auch hat die Autorin es geschafft den Nebenrollen eine gewisse Tiefe zu geben und darzustellen, dass ein bestimmtes Verhalten eventuell einen tieferen Ursprung hat - wenngleich es natürlich fiese und gemeine Handlungen nicht entschuldigt. Ich fand Sadie sehr sympathisch. Sie ist freundlich und humorvoll und etwas chaotisch. Außerdem versucht sie ihren eigenen Weg als Malerin zu gehen, auch wenn er schwer ist und sie keinerlei Unterstützung ihres Vaters erhält, da er lieber will, dass sie eine medizinische Berufskarriere einschlägt. Doch davon lässt sie sich nicht abbringen und ich bewundere ihr Entschlossenheit. Und als sie dann ihre Gesichtsblindheit bekommt, ist es natürlich noch schwerer. Wie soll man schließlich als Porträtmalerin Gesichter malen, wenn man diese nicht sehen konnte? Während der ganzen Geschichte habe ich sehr gehofft, dass dies wirklich nur ein vorübergehender Zustand ist und sie irgendwann wieder Gesichter sehen kann. Es muss ungemein hart sein, wenn man selbst sein eigenes ach so bekanntes Gesicht plötzlich nicht mehr erkennen kann. Und wie schwer ist es im Alltag, wenn man nicht weiß, wer da gerade vor einem steht? Und trotz dieser schweren Situation schafft die Autorin, dass man beim Lesen nicht von Dunkelheit erdrückt wird. Man fliegt nur so durch die Geschichte, da der Schreibstil sehr flüssig und leicht ist. Obwohl die Geschichte nicht an der Oberfläche kratzt, sondern teilweise sehr emotional ist, ist es trotzdem einfach warmherzig und mir hat das Buch auf jeden Fall ein gutes Gefühl beim Lesen gegeben. Im Laufe der Geschichte lernt Sadie zwei Männer gehen. Da gibt es den tollen Tierarzt Dr. Addison und den Nachbarn Joe, der für viele Fragezeichen sorgt. Ich mochte es, wie nach und nach die Rätsel um Joe aufgelöst werden und man merkt, wie schnell man eigentlich Vorurteile entwickelt, obwohl es ganz einfache Erklärungen für gewisse Situationen gab. Den großen Plot Twist habe ich allerdings nicht kommen sehen und war kurz überrascht, auch wenn es eigentlich sehr naheliegend war. Da ich aber so gefangen von der Geschichte war, habe ich daran einfach gar nicht gedacht. Und genau das möchte ich abschließend noch einmal betonen: Mich hat die Geschichte mitgerissen und begeistert. Ich hatte viele tolle Lesestunden und bin begeistert von dem Schreibstil der Autorin, sodass es bestimmt nicht das letzte Buch sein wird, das ich von ihr lesen werde.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.