Schottland, Winter 1900. Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt. Als der Fischer Joseph ihn ins Dorf trägt, erntet er ungläubige Blicke, denn das Kind ähnelt auf unheimliche Weise dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der in einer längst vergangenen Nacht ans Meer ging und nie mehr gesehen wurde. Ausgerechnet Dorothy erklärt sich bereit, das rätselhafte Kind aufzunehmen, bis seine Herkunft geklärt ist. Doch die Anwesenheit des Jungen wühlt nicht nur Dorothy auf, sondern stellt die gesamte Dorfgemeinschaft vor Fragen. Weshalb war Joseph sowohl an dem Tag am Strand, als der fremde Junge angespült wurde, als auch in der Nacht, als Dorothys Kind verschwand? Worüber haben Dorothy und Joseph damals so erbittert gestritten? Und warum wurden sie nie ein Paar, obwohl sie sich für jedermann offensichtlich liebten?Das Hörbuch wird berührend und nuancenreich gelesen von Astrid Kohrs.Holzschnitt Das Geschenk des Meeres von (c) Franziska Neubert
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Belm
5/5
25.08.2025
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Geheimnisvoll und mitreißend
Ich liebe mitreißende Romane die spannend sind und voller Geheimnisse. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig gut von dem Hörbuch unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen und konnte mich packen.
Die Handlung führt nach Schottland in den Winter 1900. Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt. Als der Fischer Joseph ihn ins Dorf trägt, erntet er ungläubige Blicke, denn das Kind ähnelt auf unheimliche Weise dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der in einer längst vergangenen Nacht ans Meer ging und nie mehr gesehen wurde. Ausgerechnet Dorothy erklärt sich bereit, das rätselhafte Kind aufzunehmen, bis seine Herkunft geklärt ist. Doch die Anwesenheit des Jungen wühlt nicht nur Dorothy auf, sondern stellt die gesamte Dorfgemeinschaft vor Fragen. Weshalb war Joseph sowohl an dem Tag am Strand, als der fremde Junge angespült wurde, als auch in der Nacht, als Dorothys Kind verschwand? Worüber haben Dorothy und Joseph damals so erbittert gestritten? Und warum wurden sie nie ein Paar, obwohl sie sich für jedermann offensichtlich liebten?
In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker und leicht ohne viel Geschnörkel, bildlich. Ich konnte mich deshalb sehr gut auf die Geschichte konzentrieren und wollte sie in jeder freien Minute anhören. Die Geschichte aus Sicht von Dorothy erzählt, doch später kommen auch noch andere Dorfbewohner zu Wort. Ich fande das wirklich toll, da man so die Gedanken und Gefühle der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen konnte und es sich am Ende ein spannendes Gesamtbild ergeben hat. Ich konnte die Handlungen und Gedanken der Charaktere meist nachvollziehen und fand vorallem Dorothy sehr sympathisch und habe mit ihr mitgelitten. Die Geschichte hat auf jeden Fall etwas märchenhaftes an sich und ich fand sie wirklich toll geschrieben.
Die Spannung ist in diesem Roman ist von konstant spannender Art, ich wurde sehr von der Handlung mitgerissen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Ausserdem gibt es bis zum Ende immer wieder überraschende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.
Die Sprecherin hat mir alle gut gefallen und hatte eine angenehme Stimme, die gut zu diesem märchenhaften Buch gepasst hat. Das Hörbuch wurde immer lebendig vorgelesen und ich habe gerne zugehört.
Zusammengefasst ist "Das Geschenk des Meeres“ ein mitreißender Roman voller Geheimnisse, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Hörbuch deshalb auch die volle Punktzahl.
Bewertung
aus Penzberg
5/5
25.07.2025
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Eine schwermütige Geschichte um Liebe und Verlust, Geheimnisse und Lügen
Als Fischer Joseph am Strand von Skerry einen leblosen Jungen entdeckt und ihn ins Dorf trägt, sind die Bewohner alarmiert. Doch der Kleine überlebt und findet beim Pfarrer Aufnahme. Da die Pfarrersfrau selbst ein Kind erwartet, übernimmt die Lehrerin Dorothy die weitere Pflege des schwachen Jungen, der bei fast allen im Ort die unterschiedlichsten Gefühle hervorruft. Denn Dorothy hatte vor Jahren selbst einen kleinen Jungen an das Meer verloren.
Das Haus auf den Felsen, die steile, steinerne Treppe ans Meer: Dieses Cover zeigt Skerry, wie es im Buch beschrieben ist und passt daher perfekt.
Doch das Glück, dieses Kind lebend gefunden zu haben, entfesselt so viel Schwermut und unterschwellige Gefühle bei den Dorfbewohnern, weckt Erinnerungen an Liebe und Verlust, aufwühlende Geheimnisse, Neid und Lügen. Dorothy, die sich aufgrund ihrer lieblosen und verächtlichen Erziehung nicht öffnen kann, sucht nach Nähe, trauert um ihr eigenes Kind und vermischt Realität und Vergangenheit. Nur allmählich kann die in sich gekehrte, als hochnäsig verkannte Frau über ihren Schatten springen und sich ihrem Schicksal stellen. Doch dazu braucht es Jahre, die nicht nur an ihr, sondern auch an einigen weiteren Dorfbewohnern nagen. So mancher hütet Geheimnisse, trägt eine Last und hadert mit dem Schicksal, oft einsam und unverstanden.
Die Autorin zeichnet ihre Protagonisten sehr lebendig, echt und überzeugend.
Die Geschichte ist dramatisch, voller verpasster Chancen und verlorener Träume, berührend, aber auch sehr schwermütig und eigentlich zutiefst deprimierend. Sie macht nachdenklich und ein bisschen demütig, und passt in dieses Dorf, dessen Bewohner aufeinander angewiesen sind, und doch jeder sein eigenes Päckchen trägt.
Astrid Kohrs liest das Hörbuch einerseits wohltönend und angenehm, interpretiert den Inhalt aber mit so viel Hingabe und Gefühl, dass einem nicht selten eine Gänsehaut überläuft! Perfekt!
Newspaper
aus Wachtendonk
5/5
15.07.2025
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Meeresrauschen und Lebensfragen
Dies ist eine Geschichte, die nicht nur durch ihre Erzählweise, sondern auch durch die tiefgründige emotionale Reise der Charaktere überzeugt. Die Autorin entführt uns auf eine faszinierende Entdeckungsreise an die Küste von Cornwall, wo das Meer nicht nur ein Kulisse ist, sondern eine zentrale Rolle im Leben der Protagonistin spielt.
Das Hörbuch wird von einer warmen, fast meditativen Stimme begleitet, die die Atmosphäre perfekt einfängt und die Seele streichelt. Die Erzählung dreht sich um die Suche nach innerer Heilung, das Loslassen von Schmerzen und das Finden von Liebe und Frieden, die oft in den einfachsten Momenten des Lebens verborgen sind.
Die Geschichte ist emotional, aber niemals aufdringlich. Vielmehr schafft es die Autorin, die großen Themen wie Trauer und Hoffnung auf eine sehr einfühlsame Weise anzusprechen. Gerade die Protagonistin, deren Entwicklung und Selbstfindung im Mittelpunkt stehen, wirkt authentisch und greifbar, was durch die Erzählweise noch verstärkt wird. Die ständigen Rückblicke auf ihre Vergangenheit und die intensive Auseinandersetzung mit ihren eigenen Gefühlen und Ängsten lassen den Zuhörer regelrecht mit ihr mitfühlen.
Besonders schön finde ich die Tatsache, dass die Autorin hier keine spektakulären Wendungen oder dramatischen Höhepunkte braucht, um die Zuhörer zu fesseln. Stattdessen zieht sie den Hörer mit einer ruhigen, aber stetig wachsenden Spannung in den Bann. Der Weg ist das Ziel – und dieser Weg ist sowohl im Inneren der Protagonistin als auch in der wunderschönen Landschaft von Cornwall zu finden.
Insgesamt ist es ein Hörbuch, das durch seine sanfte Erzählweise und die starke emotionale Tiefe überzeugt. Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die gleichzeitig berührt und beruhigt, wird hier fündig.
Das Meer als Metapher für das Leben – mit seinen Tiefen, seinen Stürmen, aber auch seinen ruhigen Momenten.
Claudia S. / Kreis HD
5/5
15.07.2025
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Wunderschöne Melancholie
In einer Winternacht im Jahr 1900 wird ein Kind am Strand vom schottischen Skerry gefunden. Der Fischer Joseph trägt ihn zum Pfarrer, dessen Frau jedoch hochschwanger ist. Und so kommt der kleine Junge, der nicht spricht, zu der Dorflehrerin Dorothy, die vor so vielen Jahren ihren Sohn an das Meer verloren hat. Nicht nur sie staunt über die Ähnlichkeit der beiden Kinder und nicht nur sie fragt sich, was von den alten Sagen und Mythen wohl wahr ist. Und während der Pfarrer versucht, die Herkunft des Kindes zu klären, kommen bei so einigen Dorfbewohnern Dinge an die Oberfläche, die verborgen bleiben sollten.
Dieses Hörbuch wurde von Astrid Kohrs mit so viel Gefühl eingesprochen, dass man fast meinen könnte, sie erzählt ihre eigene Geschichte. Sie übertreibt an keiner Stelle, legt aber immer perfekt das passende Gefühl in ihre Stimme.
Die Figuren sind klar umrissen und gezeichnet. Man kann sie sofort bestens unterscheiden. Die komplette Zeit spürt man nahezu körperlich, dass es in Skerry nicht nur ein Geheimnis gibt. Bei William hatte ich sehr früh eine Ahnung und die wurde dann auch bestätigt. Hier brach mir dennoch fast das Herz, denn Dorothy und er hätten einfach nur miteinander sprechen müssen, um eins der Dramen vermeiden zu können.
Die Darstellung der geduldeten Gewalt, die so einige Männer ihren Frauen gegenüber für von Gott gegeben anbringen, ist schockierend. Auch die Selbstherrlichkeit, die Männer für fehlerfrei darstellt. Der Boden ist unfruchtbar, nicht die Saat? Wow! Welch Arroganz!
Der kleine Junge ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Natürlich schon deshalb, weil er all die Dinge im Dorf ins Rollen bringt und durch ihn das eine oder andere doch anders wird und einige Frauen geradezu aufwachen. Auch weil er auf seine Weise versucht, mit den Geschehnissen klarzukommen. Ein verletzter Vogel ist ihm so wichtig, wie er für Dorothy. Er kann sich nicht verständlich machen. Der Vogel verbindet ihn aber mit Joseph und Dorothy.
So viele besondere Momente hat mir diese Geschichte geschenkt! Sie lässt mich nachdenklich werden, sensibler für das was unter anderen Dächern passiert, hat mich darin bestärkt, lieber dreimal nachzufragen, als mir etwas zusammenzureimen.
Die Geschichte spielt im Winter 1900 und das vergisst man sehr schnell, denn ganz viele Aspekte dabei haben sich bis heute nicht verändert. Frauen haben mehr Rechte, lassen sich weniger gefallen, sind selbstbewusster, doch haben sich die Menschen insgesamt nur wenig geändert, wie mir scheint. Ich bin unsagbar beeindruckt von diesem Hörbuch, von der Story, von Julia R. Kellys feinfühliger Erzählung. Ganz klar ein Highlight! Fünf Sterne!
Wortschätzchen
aus Kreis HD
5/5
15.07.2025
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Wunderschöne Melancholie In…
Wunderschöne Melancholie In einer Winternacht im Jahr 1900 wird ein Kind am Strand vom schottischen Skerry gefunden. Der Fischer Joseph trägt ihn zum Pfarrer, dessen Frau jedoch hochschwanger ist. Und so kommt der kleine Junge, der nicht spricht, zu der Dorflehrerin Dorothy, die vor so vielen Jahren ihren Sohn an das Meer verloren hat. Nicht nur sie staunt über die Ähnlichkeit der beiden Kinder und nicht nur sie fragt sich, was von den alten Sagen und Mythen wohl wahr ist. Und während der Pfarrer versucht, die Herkunft des Kindes zu klären, kommen bei so einigen Dorfbewohnern Dinge an die Oberfläche, die verborgen bleiben sollten. Dieses Hörbuch wurde von Astrid Kohrs mit so viel Gefühl eingesprochen, dass man fast meinen könnte, sie erzählt ihre eigene Geschichte. Sie übertreibt an keiner Stelle, legt aber immer perfekt das passende Gefühl in ihre Stimme. Die Figuren sind klar umrissen und gezeichnet. Man kann sie sofort bestens unterscheiden. Die komplette Zeit spürt man nahezu körperlich, dass es in Skerry nicht nur ein Geheimnis gibt. Bei William hatte ich sehr früh eine Ahnung und die wurde dann auch bestätigt. Hier brach mir dennoch fast das Herz, denn Dorothy und er hätten einfach nur miteinander sprechen müssen, um eins der Dramen vermeiden zu können. Die Darstellung der geduldeten Gewalt, die so einige Männer ihren Frauen gegenüber für von Gott gegeben anbringen, ist schockierend. Auch die Selbstherrlichkeit, die Männer für fehlerfrei darstellt. Der Boden ist unfruchtbar, nicht die Saat? Wow! Welch Arroganz! Der kleine Junge ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Natürlich schon deshalb, weil er all die Dinge im Dorf ins Rollen bringt und durch ihn das eine oder andere doch anders wird und einige Frauen geradezu aufwachen. Auch weil er auf seine Weise versucht, mit den Geschehnissen klarzukommen. Ein verletzter Vogel ist ihm so wichtig, wie er für Dorothy. Er kann sich nicht verständlich machen. Der Vogel verbindet ihn aber mit Joseph und Dorothy. So viele besondere Momente hat mir diese Geschichte geschenkt! Sie lässt mich nachdenklich werden, sensibler für das was unter anderen Dächern passiert, hat mich darin bestärkt, lieber dreimal nachzufragen, als mir etwas zusammenzureimen. Die Geschichte spielt im Winter 1900 und das vergisst man sehr schnell, denn ganz viele Aspekte dabei haben sich bis heute nicht verändert. Frauen haben mehr Rechte, lassen sich weniger gefallen, sind selbstbewusster, doch haben sich die Menschen insgesamt nur wenig geändert, wie mir scheint. Ich bin unsagbar beeindruckt von diesem Hörbuch, von der Story, von Julia R. Kellys feinfühliger Erzählung. Ganz klar ein Highlight! Fünf Sterne!
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5/5
15.07.2025
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eine starke wunderbare dramatische Geschichte erwartet uns hier
Wunderschön, ist diese Geschichte um Dorothy, Moses, Joseph, den kleinen angeschwemmten Junge und die Dorfgemeinschaft, die abseits auf der Insel Skerry (Schottland) um 1900 spielt, wir bekommen Einblicke in damals und jetzt, mit so viel Gefühl und Dramatik. Alles wird so atmosphärisch geschildert, es fesselt bis zum Schluss - man kann sich ihr nicht entziehen. Volle Empfehlung von mir - einfach TOPP!
Eine berührende Geschichte einer Frau, die das wertvollste verliert - ihren Sohn. Jahre später taucht auf rätselhafte Weise ein Junge auf, der ihrem Sohn zum verwechseln ähnlich sieht.
Die Autorin zeichnet eine Geschichte vor der rauen Kulisse Schottlands. Das unbarmherzige Meer und die Härte des Dorflebens in einem abgelegenen Fischerort werden spürbar.
Die Handlung wechselt zwischen zwei Zeitebenen und macht das Buch zu einem stillen, aber eindrucksvollen Leseerlebnis mit viel Atmosphäre und Gespür für die Landschaft und ihre Bewohner.
Ein sehr emotionales, interessantes Buch, das mich sehr beeindruckt hat.Die Protagonistin aufgewachsen in einer Zeit, in der man lieber schweigt als zu reden.
Es hat mich wahnsinnig gemacht das Dorothy und Joseph nie wirklich miteinander gesprochen haben.
Und dann kommt ein kleiner Junge und bringt Dorothy`s Leben durcheinander und die Vergangenheit schlägt zurück.
Eine wunderbare Geschichte von Verlust, Liebe und Emotionen.
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