Produktbild: Sein Wort auf den Lippen

Sein Wort auf den Lippen

19

17,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.06.2025

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3395 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775176613

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

06.06.2025

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3395 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775176613

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  • clematis

    4/5

    12.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sich finden Sich finden…

    Sich finden Sich finden Schweiz, 1897: Charlotte wächst behütet auf, dennoch fühlt sie sich stets weniger geliebt als ihre Schwester Agathe, insbesondere von ihrer Mutter. Zuflucht sucht sie in der Musik, ein Geheimnis um ihre Familie erfährt sie zufällig. Entsetzt flüchtet Charlotte sich zu ihrem Patenonkel in Bern, den sie überhaupt noch nie gesehen hat, der ihr aber helfen soll, sich selbst zu finden. Dabei trifft sie auf zwei recht unterschiedliche Glaubensgemeinschaften und nicht zuletzt auf die Stimme ihres Herzens. Liebevoll im Detail erzählt Claudia Dahinden Charlottes Geschichte, welche anfangs geprägt ist von Selbstzweifeln und Mutlosigkeit. Das ändert sich sehr schnell, als die Zwanzigjährige in Bern auf Aimée trifft und in die örtliche Kirchengemeinde eingeführt wird. Gemeinsames Klavierspiel und Gesang, vermischt mit Bibelrunden und regen Diskussionen ziehen Charlotte in ihren Bann und lassen sie den Weg zu Gott finden. Gleichzeitig lernt sie die Heilsarmee kennen, wo auch Frauen das Wort des Herrn verkünden dürfen, im Gegensatz zur Gemeinde rund um Pater Elias Weber. Es geht also einerseits um Charlottes ganz persönliches Schicksal, andererseits um allgemeine Themen wie Gleichwertigkeit und Würde aller Menschen, unabhängig, ob Mann oder Frau. Geschickt verknüpft die Autorin diese Ebenen zu einem stimmigen Roman, der überdies reale historische Personen zu Wort kommen lässt. Eher ruhig fließt die Handlung dahin, größere emotionale Wogen bleiben aus, dennoch werden vielerlei Denkanstöße geliefert, die zum Innehalten motivieren. Vielleicht meldet sich dann auch wieder eine leise Stimme, die ermutigt, dem Herzen zu folgen statt den Erwartungen anderer Menschen [kindle, Pos. 3902]. Im Mittelpunkt dieses Romans steht eine mutige Frau, die man gerne dabei begleitet, sich selbst und ihren ganz persönlichen Lebensweg zu finden. 4 Sterne.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    26.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein beeindruckender Roman

    Das Buch "Sein Wort auf den Lippen" nimmt den Leser mit auf eine stille, aber tief bewegende Reise ins schweizerische Bern des Jahres 1897. Die Hauptfigur Charlotte entdeckt durch Zufall ein lang gehütetes Geheimnis über ihre Herkunft, das sie zutiefst erschüttert. Ihre Flucht nach Bern und die Begegnung mit Gott sowie die Inspiration durch die Heilsarmee bringen sie dazu, für ihren Glauben und ihre Überzeugungen einzustehen, auch wenn das bedeutenden Widerstand in ihren eigenen Reihen bedeutet. Was das Buch besonders auszeichnet, ist die charmante und lebendige Erzählweise. Obwohl die Handlung keine dramatischen Höhen und Tiefen bietet, liest sich die Geschichte leicht und flüssig, was dem angenehmen Schreibstil von Claudia Dahinden zu verdanken ist. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und wirken durch ihre Sympathie glaubwürdig. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung von Charlotte und Aimée, die mutig über sich hinauswachsen und ihre Stimmen finden, um für das einzustehen, was ihnen wichtig ist. Das Setting in der Schweiz ist authentisch und spricht den Leser direkt an. Die Mischung aus humorvollen, kecken Momenten und ernsthaften, tiefgründigen Passagen verleiht dem Roman eine angenehme Balance. Die Einblicke in die Strukturen und Hintergründe der Heilsarmee geben zusätzlich einen bleibenden Eindruck und machen das Buch zu einem lehrreichen Leseerlebnis. Besonders fasziniert hat mich, wie gut es der Autorin gelingt, die Charaktere und ihre inneren Konflikte darzustellen. Das Buch ist kein Spannungsroman im klassischen Sinne, aber die emotionale Tiefe und die authentische Schilderung des Glaubensprozesses machen es zu einem berührenden Leseerlebnis. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen – man lacht mit den Figuren, leidet mit ihnen und fühlt sich mitten im Geschehen verankert. Insgesamt zeigt Claudia Dahinden hier einmal mehr, dass ein großartiger Roman nicht auf großes Drama angewiesen ist, sondern vielmehr auf gut entwickelte Charaktere und eine authentische Erzählweise. "Sein Wort auf den Lippen" ist ein inspirierendes Buch, das nicht nur die Geschichte einer Frau erzählt, sondern auch die Kraft des Glaubens und des Mutes, für das Richtige einzustehen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschlechterrollen und Berufung im Gemeindekontext

    Claudia Dahinden hat einen feinen unaufgeregten Roman zu einem Thema geschrieben, das schon seit Jahrhunderten heiß diskutiert wurde und immer noch wird, von daher immer aktuell: die Rolle der Frau aus biblischer Sicht. Es sind die stets gleichen Fragen, die aufkommen: Darf eine Frau predigen? Welchen Aufgaben darf eine Frau im gemeindlichen Kontext nachgehen? Inwiefern spielt Berufung für eine christliche Frau überhaupt eine Rolle? Nun bettet die Autorin diese Debatte in eine Geschichte von einer jungen Frau, die sich zu der Zeit der Schweizer Erweckungsbewegung bekehrt und in sich den Ruf verspürt, Menschen zu evangelisieren. Wir befinden uns im Jahre 1897 in der Schweiz. Charlotte wächst zusammen mit ihrer Schwester in einer privilegierten Familie auf. Sie spürt jedoch schon immer, dass sie anders behandelt wird als ihre Schwester. Als sie auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis stößt, ist es wie ein Befreiungsschlag und ein Fall ins Bodenlose gleichzeitig. Charlotte flieht nach Bern zu ihrem Patenonkel und findet dort in einer Kirche nicht zur Zuflucht, sondern sie begegnet Gott. Endlich fühlt sie sich angenommen und geliebt. Ihre Begeisterung für das Wort Gottes und ihr Hunger nach mehr schenkt ihr die große Sehnsucht, Menschen die frohe Botschaft näher zu bringen. Dieser Wunsch jedoch handelt ihr so einige große Probleme ein, vor allem von Autoritätspersonen… Hier treffen zwei Ebenen aufeinander: Einmal Charlottes Schicksal- ihre Fragen nach der eigenen Identität, diesem Gefühl nirgendwo zugehörig und ungewollt zu sein- und das Andere ist das Thema, was die globale Kirche schon immer beschäftigt hat, nämlich die Geschlechterrollen im christlichen Kontext. Die Autorin verknüpft diese Stränge sehr gelungen miteinander und erschafft einen tiefgründigen, sehr emotional aufgeladenen und theologisch wichtigen Roman. Charlottes Ringen mit der Frage nach Identität und Berufung ist so authentisch und ergreifend- ihr Wunsch danach, sich gemäß der Bibel zu verhalten und gleichzeitig ihr Streben danach, sich nicht mit Standardantworten abzufinden, sondern tiefer zu graben ist so bewundernswert, ansteckend und feurig, dass sie mich einfach total überzeugt hat. Ich mag ihren Charakter sehr und konnte mich mit Leichtigkeit identifizieren. Schmunzeln musste ich sowieso bei allen Charakteren, denen Charlotte in der Kirchgemeinde begegnet, denn seien wir mal ehrlich- sie bilden alle Typen ab, die wir alle irgendwie kennen im Gemeindekontext. Sehr interessant fand ich auch den Charakter Lukas, er war für mich neben Charlotte der Interessanteste und seine Entwicklung insgesamt war sehr echt, von daher fand ich das Ende sehr stimmig; dass er sich letztendlich so entscheidet wie er es tut, zeugt von seinem starken Charakter, das beeindruckte mich. Was die Autorin außerdem einfließen lässt, sind die Gemeindestrukturen, mit denen Charlotte letztendlich struggled. Auch da ist viel Fingerspitzengefühl von Nöten, weil sehr brisantes Thema, das schon viel Versetzung und Missbrauch hervorgebracht hat. Dahinden behandelt all diese Aspekte offen, herausfordernd und nüchtern; ihr Roman lädt einfach dazu ein, die eigenen Überzeugungen zu überprüfen und sich gegebenenfalls korrigieren und inspirieren zu lassen. Spannend sind die vielen Informationen über die Heilsarmee und ihre Entstehungsgeschichte, die in die Geschichte eingearbeitet sind. Wie unerschrocken und mit wieviel Liebe und Engagement sie die Botschaft von Jesus nicht nur verkündet haben, sondern sie auch in Taten umgesetzt haben ist beeindruckend. Das zeigt sich unter anderem in einem ebenso wichtigen Aspekt dieser Geschichte, nämlich der Umgang mit Randgruppen unserer Gesellschaft, z.B. mit Prostituierten. Charlotte macht eine enorme Reifeentwicklung durch, ich würde sagen von einem unsicheren etwas verlorenen Mädchen hin zu einer selbstbewussten geisterfüllten Tochter Gottes mit einem mutigen Herz und einer großen klaren Vision. Einfach wunderbar! Eine klare Leseempfehlung gibt es von mir für diesen tollen Roman!

  • MeineKleineBuecherecke

    5/5

    24.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter, historischer Roman

    Ein toller, mitreißender und spannender Roman, der uns in die Schweiz, ins Jahr 1897, führt und wo wir die Geschichte der jungen Charlotte erzählt bekommen, die nachdem sie ein gut und lang gehütetes Geheimnis über ihre Herkunft aufdeckt, ihre Familie verlässt und in Bern ein neues Zuhause findet. Dort hat sie dann auch eine alles verändernde Begegnung mit dem lebendigen Gott und entwickelt einen tiefen Hunger für das Wort Gottes. Bald wird sie tätig – inspiriert durch ein Feuer in ihrem Herzen und die Menschen der Heilsarmee, deren Leben einen bleibenden Eindruck auf die junge Frau machen. Sie fängt an, den Menschen um sich herum, die Not leiden, zu helfen. Doch nicht alle sind begeistert davon… vor allem nicht einige Geschwister im Herrn. Es ist alles andere als einfach für Charlotte, doch sie möchte den Auftrag Gottes auf ihrem Leben erfüllen – um jeden Preis! Ein historischer Roman der besonderen Art, der Einblicke in die Schweizer Erweckungsbewegung gibt und zeigt, dass auch Frauen als Sprachrohr Gottes verwendet werden können… ganz gemäß dem Titel „Sein Wort auf meinen Lippen“.

  • agnes.bookworld

    aus Heiligenhaus, NRW

    5/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erweckungsarbeit in der Schweiz

    In diesem Buch nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine Reise in ihre Heimat, die Schweiz. Claudia Dahinden erzählt eine berührende und eindrucksvolle Geschichte rund um die Entstehung der Heilserweckung – und zeigt dabei, was es bedeutet, mit Leidenschaft und Hingabe für den Glauben zu leben. Der Schreibstil ist angenehm leicht zu lesen und zugleich fesselnd. Die Geschichte war für mich sehr bildhaft dargestellt und weckte den Wunsch, die Schweiz – insbesondere Bern – einmal selbst zu besuchen. Im Mittelpunkt steht Charlotte. Kurz nach ihrem Geburtstag erfährt sie etwas, das eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt war. Als sich die Gelegenheit ergibt, ihren Patenonkel in Bern zu besuchen, ergreift sie die Chance. Dort eröffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Sie findet zu Gott – und begegnet einer Art von Liebe, die ihr bisher völlig fremd war. Bei und mit Gott fühlt sie sich zum ersten Mal verstanden und angenommen – genauso, wie sie ist: Genug. Ich finde, Claudia Dahinden ist es sehr gut gelungen, die Atmosphäre in den damaligen Entstehungsgemeinden lebendig und authentisch wiederzugeben. Dabei habe ich Parallelen zu manchen konservativen Gemeinden von heute erkannt. Besonders schön fand ich, dass der Glaube im Buch eine zentrale Rolle spielt, ohne dabei aufdringlich oder missionarisch zu wirken. Stattdessen ist er informativ und einfühlsam in die Handlung eingebettet. Auch die Rolle der Frau in der damaligen Zeit wird thematisiert – Frauen hatten in den Gemeinden kein Mitspracherecht und durften nicht predigen. Der Gedanke, dass Frauen predigen können oder sollten, ist für mich persönlich ungewohnt, da ich anders geprägt bin. Dennoch mochte ich es, dass die Hauptfigur für ihren Glauben brannte und den Wunsch hatte, ihn mit anderen zu teilen – unabhängig vom Gesellschaftsstand. Ein starkes Buch, das ich mit großer Freude gelesen habe und von Herzen gern weiterempfehle.

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