Produktbild: Facharztwissen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
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Facharztwissen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

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153,84 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

11.09.2026

Abbildungen

XXI, mit 150 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Herausgeber

Frank Schneider + weitere

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

753

Maße (L/B)

27,9/21 cm

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-70667-1

Beschreibung

Portrait

Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychologischer Psychotherapeut, tätig am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin   der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 

PD Dr. med. Isabella Schneider ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Schema- und DBT-Therapeutin und derzeit am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) tätig.

Produktdetails

Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

11.09.2026

Abbildungen

XXI, mit 150 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Herausgeber

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

753

Maße (L/B)

27,9/21 cm

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-70667-1

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • S.A.W

    5/5

    25.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    auf dem neuesten Stand!

    In 40-jähriger Praxis als Psychotherapeut hatte ich mit vielen psychiatrischen Fällen zu tun. Deshalb interessiert mich der laufende Stand des fachärztlichen Wissens, das in diesem Buch sehr übersichtlich und klar präsentiert wird. Dazu einige exemplarische Beispiele aus dem Buch: Die Lebenszeitprävalenz für psychische Störungen beträgt in Deutschland 43% (Frauen 49%, Männer 37%), Angststörungen, affektive Störungen und Suchtmittelmissbrauch sind am häufigsten. Am häufigsten treten sie bei jungen Erwachsenen und bei niederen Schichten auf. 68% der Diagnostizierten hatten keine therapeutische Versorgung. In Krankheitsjahren gerechnet ist die unipolare Depression die häufigste Krankheit überhaupt (10%). Ätiologisch sind genetische u. epigenetische Faktoren, Neurotransmitterstörungen, Stress (Cortisol), frühkindliche Vulnerabilität, Traumata, auslösende, aufrechterhaltende und organische Faktoren in Diskussion. Es gibt ein aufgesplittertes Therapieangebot: stationäre, pflegerische, rehabilitorische Maßnahmen, Psychotherapie, Soziotherapie. Die Kosten/Patient/Jahr betragen 40.000, die Gesamtkosten/Jahr 22 Mia, die Fehlversorgung 7 J. In Deutschland gibt es einen Trend zur Hospitalisierung, die eigentlich nur bei Fremd- u Selbstgefährdung und bei massiven Störungen angezeigt ist. Das triadisch traditionelle Diagnosesystem teilt nach Ursachen ein. DSM-5 (American Psychiatric Association) und ICD-10 (WHO) sind phänomenologisch-deskriptiv. Triadisches System (Kraepelin, Jaspers, Schneider, Huber): körperlich begründbare Psychosen (Demenz, Delir), körperlich nicht begründbare P.(MDR, Schizophrenie), Abnorme Variationen seelischen Wesens (Neurosen, Psychopathien) Der psychopathologische Befund wird immer erhoben und bildet das Erleben und Leiden des Patienten durch einen klinischen Fragebogen ab. Quantitative Bewusstseinsstörungen sind ein Hinweis auf organische Ursachen oder Intoxikationen/Suchtmittel. Ängste, Zwänge, Wahnvorstellungen, Antriebs- und Affektstörungen, Ich-Störungen und Sinnestäuschungen sind die häufigsten pathologischen Anzeichen. In der Pharmakotherapie stehen zur Verfügung: Antidepressiva (die älteren wirken auf mehrere Transmitter, die neueren gezielt auf einzelne und haben daher weniger Nebenwirkungen), Stimmungsstabilisierer (Lithium, Antikonvulsiva) wirken auf die second messenger systeme, Antipsychotika (D2-Rezeptorantagonisten mit pyramidalen Nebenwirkungen, Dopamin), Anxiolytika (Benzodiazepine, wirken auf den GABAa-Rezeptorkomplex), Antidementiva (Acetylcholin), Hypnotika (GABA), Psychostimulantien (Konzentrationshäufung von Katecholaminen, Dopamin, Noradrenalin), Sucht-Rückfallprophylaxe. Die Wirksamkeit von Psychotherapie ist nachgewiesen und ähnlich stark wie die Pharmakotherapie. Der Trend geht zu integrativen Modellen wie dem von Grawe, der 4 Wirkfaktoren unterscheidet: Klärung, Problembewältigung, Problemaktualisierung, Ressourcenaktivierung. In der Ätiologie der Schizophrenie geht man von genetischen, intrauterinen, perinatalen und adoleszenten Risikofaktoren aus. Laut Bleuler ist sie durch Assoziationslockerung, Affektstörungen, Ambivalenz und Autismus gekennzeichnet. Depressive Episoden: bei mittelgradigen Psycho- oder Pharmakotherapie, bei hochgradigen beides. Depressive haben in der Kindheit 2-3mal so häufig Verluste von Bezugspersonen erlebt. Bei Angststörungen liegt eine Dysregulation des Angst-Netzwerkes vor, mit einer Überempfindlichkeit der Amygdala. Bei Konversionsstörungen liegt ein enger Zusammenhang zu Traumatisierungen und Belastungen vor, Psychotherapie ist angezeigt. Somatoforme Störungen haben eine starke Chronifizierungstendenz. Ausgezeichnetes Fachbuch, gut als Nachschlagewerk geeignet. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Familienmuster“

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  • 1 Epidemiologie und Ätiologie psychischer Erkrankungen.- 2 Psychosoziale Versorgung.- 3 Diagnose und Klassifikation.- 4 Leitsymptome.- 5 Klinische Untersuchung.- 6 Testpsychologische Untersuchungen.- 7 Laborchemische und humangenetische Untersuchungen.- 8 Neurophysiologische Diagnostik.- 9 Bildgebung.- 10 Allgemeine Psychopharmakotherapie.- 11 Psychopharmakotherapie bei schwangeren und stillenden Patientinnen.- 12 Arzneimittelinteraktionen.- 13 Durch Medikamente ausgelöste psychische Störungen.- 14 Psychotherapie.- 15 Neuromodulationsverfahren.- 16 Spezielle neurobiologische Therapien.- 17 Familiengesundheit, Betroffenenpartizipation und Trialog.- 18 Digitale Gesundheitsapplikationen für psychische Störungen.- 19 Neuromentale Entwicklungsstörungen.- 20 Schizophrenie und andere primäre psychotische Störungen.- 21 Katatonie.- 22 Affektive Störungen.- 23 Angst- und furchtbezogene Störungen.- 24 Zwangsstörung und verwandte Störungen.- 25 Spezifisch Belastungs-assoziierte Störungen.- 26 Dissoziative Störungen.- 27 Essstörungen.- 28 Somatische Belastungsstörung und Störungen der Körpererfahrung.- 29 Störungen durch Substanzgebrauch.- 30 Störungen der Impulskontrolle und Verhaltenssüchte.- 31 Persönlichkeitsstörungen.- 32 Paraphile Störungen und Zustände mit Bezug zu sexueller Gesundheit.- 33 Artifizielle Störung.- 34 Neurokognitive Störungen.- 35 Schlaf-Wach-Störungen.- 36 Prävention.- 37 Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie und -psychosomatik mit speziellen Aspekten der Psychoinfektiologie, Psychodermatologie, Transplantationsmedizin, Neurologie/Neurochirurgie und Adipositastherapie.- 38 Psychoimmunologie.- 39 Psychoonkologie.- 40 Psychokardiologie.- 41 Psychoendokrinologie.- 42 Chronischer Schmerz.- 43 Somatische Morbidität psychisch Kranker.- 44 Psychische Erkrankungen bei älteren Patienten .- 45 Geschlechtsspezifische Aspekte psychischer Erkrankungen.- 46 Umwelt, Klima und psychische Gesundheit.- 47 Inter- und transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie.- 48 Suizidalität.- 49 Notfälle.- 50 Unterbringung.- 51 Begutachtung.