Aggie ist gerne alleine und freut sich darauf, endlich in ihr eigenes Haus einzuziehen – bis sie feststellt, dass dort bereits ein Geist wohnt. Das Zusammenleben läuft mehr schlecht als recht: Ob beim Zähneputzen oder abendlichen Lesen, nirgendwo hat Aggie vor ihrem Mitbewohner ihre Ruhe. Entschlossen versucht sie die Situation mit einer Liste von Regeln zu entschärfen: Kein Spuken nach Sonnenuntergang. Kein Stehlen von Socken. Vorräte aufessen verboten. Doch der Geist hält sich nicht gerne an Regeln und so fordert Aggie ihn zu einer entscheidenden Runde Tic-Tac-Toe heraus – wer gewinnt, bekommt das Haus.Von Matthew Forsythe, dem preisgekrönten Schöpfer von „Pokko und die Trommel“ und „Mina“ kommt ein überraschendes neues Bilderbuch. Mit beeindruckenden Bildwelten und unverwechselbarem Humor erzählt „Aggie und der Geist“ eine Geschichte über Regeln,Teilen und eine epische Runde Tic-Tac-Toe.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Claudia R.
aus Berlin
5/5
02.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
regelrecht allein
Klappentext / Inhalt:
Aggie ist gerne alleine und freut sich darauf, endlich in ihr eigenes Haus einzuziehen – bis sie feststellt, dass dort bereits ein Geist wohnt. Das Zusammenleben läuft mehr schlecht als recht: Ob beim Zähneputzen oder abendlichen Lesen, nirgendwo hat Aggie vor ihrem Mitbewohner ihre Ruhe. Entschlossen versucht sie die Situation mit einer Liste von Regeln zu entschärfen: Kein Spuken nach Sonnenuntergang. Kein Stehlen von Socken. Vorräte aufessen verboten. Doch der Geist hält sich nicht gerne an Regeln und so fordert Aggie ihn zu einer entscheidenden Runde Tic-Tac-Toe heraus – wer gewinnt, bekommt das Haus.
Von Matthew Forsythe, dem preisgekrönten Schöpfer von „Pokko und die Trommel“ und „Mina“ kommt ein überraschendes neues Bilderbuch. Mit beeindruckenden Bildwelten und unverwechselbarem Humor erzählt „Aggie und der Geist“ eine Geschichte über Regeln,Teilen und eine epische Runde Tic-Tac-Toe.
Cover:
Ein kleines Mädchen im Regen und dahinter eine geisterhafte Gestalt zieren dieses Cover. Die Gestaltung an sich und auch farblich ist es recht Ton in Ton und einfach gehalten, was zum Ganzen recht gut passt.
Meinung:
Ein niedliches Buch übers Allein sein wollen, Zusammenleben und so manche Regel. Aggie möchte gern allein sein, aber ein Geist ist stets an ihrer Seite. An Regeln hält sich dieser auch nicht und so suchen sie einen Kompromiss. Ob sich Aggie und der Geist einigen können?
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel erzählen und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. In die Geschichte findet man sich gut hinein. Die Sätze und Abschnitte sind kurz und knapp. Die Bilder dafür um so gewaltiger und sehr ausdrucksstark. Anhand der Bilder wird viel erzählt und auch die Situationen und Emotionen werden dadurch gut wiedergegeben. Auch wenn die Farben teils etwas dunkler sind, so wirkt es nie zu beängstigend oder schreckhaft. Die Geschichte ist interessant umgesetzt und zeigt das Zusammenspiel aus Zusammenleben und Regeln auf. Eine niedliche Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
Die Illustrationen sind sehr schön umgesetzt und anhand dieser kann man der Geschichte sehr gut folgen.
Das Text-Bild Verhältnis ist dem Alter angemessen. Die kurzen Sätze und Passagen machen es einfach und gut zu lesen. Es eignet sich gut als Vorlesegeschichte und auch für Zwischendurch ist es gut eignet. Eine niedliche Geschichte, die zeigt, dass Regens wichtig sind, aber nicht alles im Leben sind. Manchmal möchte man zwar allein sein, aber wenn man es dann ist, ist es auch nicht immer die Erfüllung. Ein Zwischnweg ist da meist die beste Lösung.
Die Geschichte ist schön gemacht und toll umgesetzt. Die Zeichnungen runden das Ganze perfekt ab. Die Illustrationen sind ausdrucksstark und passend gewählt.
Fazit:
Ein niedliches Buch übers Allein sein wollen, Zusammenleben und so manche Regel.
Claudia R.
aus Berlin
5/5
02.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Cover: Ein kleines Mädchen im…
Cover: Ein kleines Mädchen im Regen und dahinter eine geisterhafte Gestalt zieren dieses Cover. Die Gestaltung an sich und auch farblich ist es recht Ton in Ton und einfach gehalten, was zum Ganzen recht gut passt. Meinung: Ein niedliches Buch übers Allein sein wollen, Zusammenleben und so manche Regel. Aggie möchte gern allein sein, aber ein Geist ist stets an ihrer Seite. An Regeln hält sich dieser auch nicht und so suchen sie einen Kompromiss. Ob sich Aggie und der Geist einigen können? Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel erzählen und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. In die Geschichte findet man sich gut hinein. Die Sätze und Abschnitte sind kurz und knapp. Die Bilder dafür um so gewaltiger und sehr ausdrucksstark. Anhand der Bilder wird viel erzählt und auch die Situationen und Emotionen werden dadurch gut wiedergegeben. Auch wenn die Farben teils etwas dunkler sind, so wirkt es nie zu beängstigend oder schreckhaft. Die Geschichte ist interessant umgesetzt und zeigt das Zusammenspiel aus Zusammenleben und Regeln auf. Eine niedliche Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Die Illustrationen sind sehr schön umgesetzt und anhand dieser kann man der Geschichte sehr gut folgen. Das Text-Bild Verhältnis ist dem Alter angemessen. Die kurzen Sätze und Passagen machen es einfach und gut zu lesen. Es eignet sich gut als Vorlesegeschichte und auch für Zwischendurch ist es gut eignet. Eine niedliche Geschichte, die zeigt, dass Regens wichtig sind, aber nicht alles im Leben sind. Manchmal möchte man zwar allein sein, aber wenn man es dann ist, ist es auch nicht immer die Erfüllung. Ein Zwischnweg ist da meist die beste Lösung. Die Geschichte ist schön gemacht und toll umgesetzt. Die Zeichnungen runden das Ganze perfekt ab. Die Illustrationen sind ausdrucksstark und passend gewählt. Fazit: Ein niedliches Buch übers Allein sein wollen, Zusammenleben und so manche Regel.
Liesa_Kinderbuchbloggerin
aus Niederkrüchten
5/5
21.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Geschichte über das Zusammenleben: Rücksichtnahme, Teilen, Regeln
Wir alle kennen es: so sehr wir einander auch lieben, ein Zusammenleben funktioniert langfristig nur, wenn jeder bereit, Rücksicht auf den anderen zu nehmen.
Genau das merken auch Aggie und ihr Mitbewohner ganz schnell. In dem neuen wunderschön illustrierten Bilderbuch "Aggie und der Geist" von Matthew Forsythe werden wir von einer ganz entzückenden, humorvollen Geschichte überrascht. Überrascht, weil uns das Cover thematisch etwas ganz anderes vermuten lässt.
Schon lange hatte Aggie darauf gewartet. Nun ist es endlich soweit: das Mädchen darf ganz allein in ihrem eigenen Haus wohnen. Keiner, der seine Zahnpastatube aufgedreht am Waschbecken liegen lässt, niemand, der ihr laut schnarchend den Schlaf raubt, keine Menschenseele da, die sie beim Musizieren stört. So hatte es sich Aggie eigentlich vorgestellt, doch dann realisiert sie schon nach kurzer Zeit, dass sie von dieser Wunschvorstellung weit entfernt ist, denn in ihrem Häuschen spukt es. Auf Schritt und Tritt wird das Mädchen von einem Geist verfolgt. Und wenn das noch nicht genug wäre, sorgt der unerwünschte Mitbewohner auch immer wieder für ein großes Chaos.
So kann es nicht weitergehen! Also stellt Aggie mitunter diese Regeln auf:
"Nicht nach Anbruch der Dunkelheit spuken.
Nicht meine Socken stehlen.
Und hör auf, den ganzen Käse zu essen." (Buchzitat)
Leider, leider hat der Geist keine große Lust darauf, diese Regeln einzuhalten:
"Es gibt zu viele Regeln in diesem Haus und ich bin nicht gut darin, mich an Regeln zu halten." (Buchzitat)
Doch in einer Sache ist der Geist dafür unschlagbar, so ist er sich zumindest sicher und fordert Aggie zum Tic-Tac-Toe heraus. Stundenlang spielen die zwei. Tatsächlich hat ihr unliebsamer Mitbewohner in dem Mädchen eine ebenbürtige Gegnerin gefunden. Sie spielen, bis Aggie vor Müdigkeit einschläft.
So sehr die zwei das Spielen auch genossen haben, für das Mädchen wird es wieder Zeit für neue Regeln. Grund genug für den Geist, jede von ihnen zu brechen und im Anschluss zu verschwinden. Doch für immer? Und glaubst du, Aggie wird nun endlich die Ruhe genießen oder wird sie den Störenfried vielleicht sogar ein ganz klein wenig vermissen?
Ich liebe dieses Buch! Die Geschichte überzeugt mich vollends und auch die kunstvollen Illustrationen lassen mein Herz höher schlagen. Dank der kurzen aber prägnanten Texte wird den Bildern ausreichend Raum gelassen, auf die Leser*Innen zu wirken und so ins Gespräch zu kommen.
So eine wunderwunderschöne Geschichte, wie wir sie doch alle aus unserem Alltag kennen. Wenn wir uns mal wieder darüber aufregen, dass die Kids ihr Spielzeug nicht aufräumen, Türen offen stehen, Essensreste auf den Tellern verkrusten und wir am Wochenende mal wieder nicht ausschlafen können. Wir versuchen es mit Regeln, doch irgendwie mag sich kaum einer daran halten. So manche vermeintliche "Macke" gilt es einfach manchmal zu akzeptieren und lieben zu lernen. Bei anderen Dingen helfen dann statt starrer Regeln oftmals gute Gespräche, in denen wir über unsere Gefühle und Bedürfnisse sprechen. Ja, das geht auch schon mit Kindern. Und so hilft es immer wieder, Kompromisse zu finden und Gegenangebote zu machen, statt auf die Einhaltung unzähliger Regeln zu pochen.
Beide Daumen hoch für dieses tolle Buch!
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