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Produktbild: Jenseits der See

Jenseits der See Roman | SWR Bestenliste September 2025

9

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.07.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3418 KB

Auflage

3. Auflage, 2025

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783608124859

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Ja

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

12.07.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3418 KB

Auflage

3. Auflage, 2025

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783608124859

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Ein atmosphärisch dichter Roman - besonders und eindringlich erzählt

Nicoles Bücherwelt am 22.08.2025

Bewertungsnummer: 2574228

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach dem beeindruckenden Werk „Das Lied des Propheten“ für das Paul Lynch 2023 den Booker Prize erhalten hat, ist „Jenseits der See“ nun der neue Roman des Autors. Hier erzählt er mit einem eindringlichen Schreibstil, wie die Welt für zwei Männer aus den Fugen gerät. Hauptfiguren hier sind die beiden Fischer Bolivar und Hector. Anders als seine Kollegen startet Boliver erst spät in den Tag, raucht und trinkt regelmäßig bei Rosa, in die er heimlich verliebt ist und lebt ein eher einfaches Leben. Als er am späten Nachmittag zu einem Fang rausfahren möchte, wird er von mehreren Leuten gewarnt: Ein heftiger Sturm wird aufbrechen. Doch Bolivar ignoriert die Warnungen und heuert den jungen Fischer Hector an, der das zusätzliche Geld gut gebrauchen kann. Schon bald wird deutlich, dass sie einen Fehler gemacht haben: Der vorausgesagte Sturm erwischt sie mit voller Wucht und treibt das kleine Boot auf das offene Meer hinaus. Allein auf hoher See kämpfen die Männer nun gemeinsam – und auch jeder für sich- ums nackte Überleben… Schon auf den ersten Seiten wird der besondere und eindringliche Schreibstil deutlich. Atmosphärisch dicht, beklemmend und gleichzeitig auch etwas poetisch schildert der Autor das Schicksal der beiden Fischer, die mitten in einen Sturm geraten. Mit nur wenigen Worten werden wir mitten in den Sturm hineingeworfen und verfolgen die dramatischen Stunden von Bolivar und Hector. Am Anfang noch etwas bruchstückhaft, lernen wir in der Mitte des Romans die beiden Figuren etwas besser kennen und auch ihr Miteinander. Die beklemmende Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht, ist hier sehr gut gelungen. Einige Momentaufnahmen werden gut und bildlich geschildert, andere wiederum etwas entrückt und nicht ganz greifbar, was aber wahrscheinlich genau so sein soll. Wie beim letzten Roman gibt es auch hier keine Anführungszeichen bei den Dialogen, woran man sich aber schnell gewöhnt. Man muss sich darauf einlassen - es gibt ein paar Lücken und manchmal hätte ich mir mehr Details an einigen Stellen gewünscht. Da ich aber damit gerechnet habe, ist das nur eine kleine Kritik am Rande. Dennoch ist diese Geschichte packend, etwas dystopisch und manchmal zwischen Realität und Illusion schwankend, wo auch oft das poetische noch deutlicher hervortritt. Gleichzeitig wird es oft rau, manchmal brutal und dramatisch. Eine außergewöhnliche Mischung, die gut umgesetzt wurde. Mein Fazit: Ein atmosphärisch dichter Roman mit einem besonderen Erzählstil, der zugleich beklemmend und auch etwas poetisch ist. Eindringlich und zum Nachdenken anregend erzählt der Autor von einer mächtigen Naturgewalt und einer unberechenbaren See, von den Momenten zwischen Leben und Tod und auch einer unerschütterlichen Hoffnung auf Rettung - ein außergewöhnlicher und anspruchsvoller Roman, der ein sehr besonderes Leseerlebnis ist. Ich vergebe 4,5 Sterne.

Ein atmosphärisch dichter Roman - besonders und eindringlich erzählt

Nicoles Bücherwelt am 22.08.2025
Bewertungsnummer: 2574228
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach dem beeindruckenden Werk „Das Lied des Propheten“ für das Paul Lynch 2023 den Booker Prize erhalten hat, ist „Jenseits der See“ nun der neue Roman des Autors. Hier erzählt er mit einem eindringlichen Schreibstil, wie die Welt für zwei Männer aus den Fugen gerät. Hauptfiguren hier sind die beiden Fischer Bolivar und Hector. Anders als seine Kollegen startet Boliver erst spät in den Tag, raucht und trinkt regelmäßig bei Rosa, in die er heimlich verliebt ist und lebt ein eher einfaches Leben. Als er am späten Nachmittag zu einem Fang rausfahren möchte, wird er von mehreren Leuten gewarnt: Ein heftiger Sturm wird aufbrechen. Doch Bolivar ignoriert die Warnungen und heuert den jungen Fischer Hector an, der das zusätzliche Geld gut gebrauchen kann. Schon bald wird deutlich, dass sie einen Fehler gemacht haben: Der vorausgesagte Sturm erwischt sie mit voller Wucht und treibt das kleine Boot auf das offene Meer hinaus. Allein auf hoher See kämpfen die Männer nun gemeinsam – und auch jeder für sich- ums nackte Überleben… Schon auf den ersten Seiten wird der besondere und eindringliche Schreibstil deutlich. Atmosphärisch dicht, beklemmend und gleichzeitig auch etwas poetisch schildert der Autor das Schicksal der beiden Fischer, die mitten in einen Sturm geraten. Mit nur wenigen Worten werden wir mitten in den Sturm hineingeworfen und verfolgen die dramatischen Stunden von Bolivar und Hector. Am Anfang noch etwas bruchstückhaft, lernen wir in der Mitte des Romans die beiden Figuren etwas besser kennen und auch ihr Miteinander. Die beklemmende Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht, ist hier sehr gut gelungen. Einige Momentaufnahmen werden gut und bildlich geschildert, andere wiederum etwas entrückt und nicht ganz greifbar, was aber wahrscheinlich genau so sein soll. Wie beim letzten Roman gibt es auch hier keine Anführungszeichen bei den Dialogen, woran man sich aber schnell gewöhnt. Man muss sich darauf einlassen - es gibt ein paar Lücken und manchmal hätte ich mir mehr Details an einigen Stellen gewünscht. Da ich aber damit gerechnet habe, ist das nur eine kleine Kritik am Rande. Dennoch ist diese Geschichte packend, etwas dystopisch und manchmal zwischen Realität und Illusion schwankend, wo auch oft das poetische noch deutlicher hervortritt. Gleichzeitig wird es oft rau, manchmal brutal und dramatisch. Eine außergewöhnliche Mischung, die gut umgesetzt wurde. Mein Fazit: Ein atmosphärisch dichter Roman mit einem besonderen Erzählstil, der zugleich beklemmend und auch etwas poetisch ist. Eindringlich und zum Nachdenken anregend erzählt der Autor von einer mächtigen Naturgewalt und einer unberechenbaren See, von den Momenten zwischen Leben und Tod und auch einer unerschütterlichen Hoffnung auf Rettung - ein außergewöhnlicher und anspruchsvoller Roman, der ein sehr besonderes Leseerlebnis ist. Ich vergebe 4,5 Sterne.

Wow!

Bewertung am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3159281

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der mir immer in Erinnerung bleiben wird: kraftvoll, bewegend, erschütternd, aber trotzdem oder vielleicht auch deswegen poetisch und wunderschön! Selten fühlte ich vom Schicksal der Protagonisten dermaßen in den Bann gezogen, noch nie loderte in mir das Mitgefühl auf diese tiefe Weise auf. Ein Meisterwerk!

Wow!

Bewertung am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3159281
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der mir immer in Erinnerung bleiben wird: kraftvoll, bewegend, erschütternd, aber trotzdem oder vielleicht auch deswegen poetisch und wunderschön! Selten fühlte ich vom Schicksal der Protagonisten dermaßen in den Bann gezogen, noch nie loderte in mir das Mitgefühl auf diese tiefe Weise auf. Ein Meisterwerk!

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Jenseits der See

von Paul Lynch

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Harald Mitterecker

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Von der Verantwortung flüchten = Freiheit?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mag den Erzählstil von Paul Lynch … gnadenlos, aber stimmungsvoll. In diesem Roman erzählt er von Bolivar, einem einfachen Fischer. Er führt ein unbeschwertes Leben. Als er wieder einmal auf Fischfang aus ist, wird ihm der Junge Hector zur Seite gestellt. Die Beiden verstehen sich nicht sonderlich gut. Als sie in einen mächtigen Sturm geraten, verändert sich ihr Leben drastisch. Verschollen mit dem Boot, müssen sie versuchen, miteinander auszukommen. Die menschliche Psyche, wie auch schon beim großartigen „Das Lied des Propheten“, ist wieder großes Thema. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.
  • Harald Mitterecker
  • Buchhändler/-in

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4/5

Von der Verantwortung flüchten = Freiheit?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mag den Erzählstil von Paul Lynch … gnadenlos, aber stimmungsvoll. In diesem Roman erzählt er von Bolivar, einem einfachen Fischer. Er führt ein unbeschwertes Leben. Als er wieder einmal auf Fischfang aus ist, wird ihm der Junge Hector zur Seite gestellt. Die Beiden verstehen sich nicht sonderlich gut. Als sie in einen mächtigen Sturm geraten, verändert sich ihr Leben drastisch. Verschollen mit dem Boot, müssen sie versuchen, miteinander auszukommen. Die menschliche Psyche, wie auch schon beim großartigen „Das Lied des Propheten“, ist wieder großes Thema. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.

Walter Fürhacker

Thalia Salzburg – Europark

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5/5

WORTE, WIE EIN OZEAN!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bolivar ist Fischer. Er ist ein grober Mensch. Er trinkt gern. Er raucht gern. Er liebt seine Rosa. Und er lässt sich nichts sagen. So missachtet er auch Warnungen der Dorfbewohner. Ein Sturm komme auf. Er solle nicht aufbrechen, um zu fischen. Er tut es trotzdem. In Begleitung eines jungen Mannes bricht er auf, sticht trotz eindringlicher Mahnungen in See und gerät in das Abenteuer seines Lebens. Bolivar und sein Begleiter werden auf das offene Meer hinausgetrieben. Sie begegnen der wilden ungezügelten Kraft der Natur, der unglaublichen und einsamen Stille des weiten Ozeans. Paul Lynch versteht es mit Worten zu spielen. Seine Literatur berührt. Auf knappe, fast lyrische Sätze folgen ausschweifend, wilde Worte, einem nachlassenden Sturm gleich beruhigt sich seine Sprache wieder, erfindet sich neu auf dem besänftigten, spiegelglatten Meer seiner Fantasie. Wie feingeriffelte, vom Wind zart bewegte Wellen lesen sich seine Worte, dann wieder gleichen sie wild aufschäumend, triefend rollenden Wasserwogen. Es sind schließlich jedoch nicht die Tiefen des unendlich weiten Ozeans, sondern die Abgründe der menschlichen Seele, die mich erstaunt und bewegt zurücklassen. Ein großes Stück Literatur. Bitte unbedingt lesen.
  • Walter Fürhacker
  • Buchhändler/-in

5/5

WORTE, WIE EIN OZEAN!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bolivar ist Fischer. Er ist ein grober Mensch. Er trinkt gern. Er raucht gern. Er liebt seine Rosa. Und er lässt sich nichts sagen. So missachtet er auch Warnungen der Dorfbewohner. Ein Sturm komme auf. Er solle nicht aufbrechen, um zu fischen. Er tut es trotzdem. In Begleitung eines jungen Mannes bricht er auf, sticht trotz eindringlicher Mahnungen in See und gerät in das Abenteuer seines Lebens. Bolivar und sein Begleiter werden auf das offene Meer hinausgetrieben. Sie begegnen der wilden ungezügelten Kraft der Natur, der unglaublichen und einsamen Stille des weiten Ozeans. Paul Lynch versteht es mit Worten zu spielen. Seine Literatur berührt. Auf knappe, fast lyrische Sätze folgen ausschweifend, wilde Worte, einem nachlassenden Sturm gleich beruhigt sich seine Sprache wieder, erfindet sich neu auf dem besänftigten, spiegelglatten Meer seiner Fantasie. Wie feingeriffelte, vom Wind zart bewegte Wellen lesen sich seine Worte, dann wieder gleichen sie wild aufschäumend, triefend rollenden Wasserwogen. Es sind schließlich jedoch nicht die Tiefen des unendlich weiten Ozeans, sondern die Abgründe der menschlichen Seele, die mich erstaunt und bewegt zurücklassen. Ein großes Stück Literatur. Bitte unbedingt lesen.

Meinung aus der Buchhandlung

Jenseits der See

von Paul Lynch

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