Produktbild: In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied

In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied Roman | «Ein beeindruckendes Denkmal für alle Vertriebenen und Wurzellosen dieser Welt.» Frankfurter Rundschau

10

27,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Limmat

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,5 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03926-093-5

Beschreibung

Rezension

«Mit seinem jüngsten Werk setzt er allen Vertriebenen und Wurzellosen dieser Welt ein beeindruckendes Denkmal und konfrontiert seine Leserinnen und Leser gleichzeitig mit einem kaum bekannten Kapitel jüdischer Geschichte. Intensiv und fesselnd.» Petra Pluwatsch, Frankfurter Rundschau
«Detailreich schildert Al Shahmanis Roman die schicksalhaften Entwicklungen im Irak der 1930er und 1940er Jahre. Eine spannende und anregende Perspektive, die sich tastend zwischen Fiktion und Faktischem bewegt.» Eva-Christina Meier, taz
«Überzeugend rekonstruiert der Roman eine tragische jüdische Familiengeschichte, im Wechselspiel zwischen den Aufzeichnungen von Gadis Vater und der Gegenwart des Nachgeborenen.» Oliver Pfohlmann, Deutschlandfunk
«Mit seinem jüngsten Werk setzt er allen Vertriebenen und Wurzellosen dieser Welt ein beeindruckendes Denkmal und konfrontiert seine Leserinnen und Leser gleichzeitig mit einem kaum bekannten Kapitel jüdischer Geschichte. Intensiv und fesselnd. Petra Pluwatsch, Frankfurter Rundschau»
"‹In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied› ist ein Roman mit einem poetischen Titel, aber einem ungeschönten Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts und ihre Nachwirkungen bis heute." Daniel Graf, Republik
«Eindringlich erzählt Usama Al Shahmani in seinem poetisch klugen Roman von Vergangenheit und Gegenwart, Vatersuche und Ich-Suche.» Alexander Kluy, Buchkultur
«Mit eindrücklicher und detaillierter Sprache kontrastiert Usama Al Shahmani das prosperierende und religiös aufgeschlossene goldene Bagdad der 20er- und frühen 30er-Jahre mit der irakischen Hauptstadt von heute.» Julian Schütt, CH Media
«‹In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied› ist ein Roman mit einem poetischen Titel, aber einem ungeschönten Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts und ihre Nachwirkungen bis heute.» Daniel Graf, Republik
«Eine sich behutsam entwickelnde Erzählung, in der auf ganz leichte, aber bald eindrückliche Weise eine scheinbar private Familiengeschichte verknüpft wird mit den politischen Umbrüchen und Konflikten des Nahen Ostens, die bis ins Heute ragen.» Frank Keil, Jüdische Allgemeine
«Dieser Roman ist leicht zu lesen, aber gibt viel zu denken.» Gottfried Kößler, Kommbuch

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Limmat

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,5 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03926-093-5

EU-Ansprechpartner

GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung
Postfach 2021|37010|Göttingen|DE
info@gva-verlage.de

Herstelleradresse

Limmat Verlag AG
Quellenstrasse 25|8031|Zürich|CH
mail@limmatverlag.ch

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannendes und extrem lehrreiches Buch

    Ich fand das Buch unglaublich gut. Besonders der historische Hintergrund war so spannend und lehrreich. Das Buch eröffnet einen erweiterten Kontext zu den Konflikten im Nahen Osten. Definitiv eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen eines irakischen Juden

    Es ist mein zweites Buch von Usama Al Shahmani und vom ersten ist mir vor allem die Sprache in Erinnerung geblieben. Poetisch, tiefgängig, einfach schön zu lesen. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass dies dem Studium der arabischen Sprache geschuldet ist, denn Arabisch ist eine sehr blumige, bildreiche Sprache und umso beeindruckter bin ich, dass Al Shahmani es schafft, diese Poesie auf Deutsch zu übertragen. Auch thematisch hat mir das Buch gefallen, auch wenn es eine gewisse Schwere mit sich bringt. Aber für mich hat das Thema Judenverfolgung, Nationalsozialismus und deren Beschreibungen immer einen faden Beigeschmack. Und dass der Irak so sehr mit diesen Themen verknüpf ist, wusste ich bis anhin nicht - also für mich eine tolle Geschichtslektion verpackt in einem Roman. Die Tagebucheinträge des verstorbenen Vaters verknüpfen sich mit der Wirklichkeit, die Reise nach Bagdad wird mit den Erinnerungen des Vaters ausgeschmückt. Auch hier - wie bei seinem ersten Roman - fragte ich mich hinterher, wie viel davon Fiktion und wie viel real ist. Jedenfalls war die Lektüre für mich lehrreich, eindringlich und sprachlich unvergleichlich.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    01.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr zugängliche Erzählung über eine schwierige Epoche der Geschichte

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Book Circle Leserunde gelesen und bin sehr dankbar, dadurch diesen für mich noch unbekannten Autoren kennengelernt zu haben. Das Buch beschreibt anhand einer Familiengeschichte (mit Tagebucheinträgen und Briefen) die Situation der jüdischen Bevölkerung zur Zeit des zweiten Weltkriegs im Irak. Die Hauptperson Gadi setzt sich nach dem Tod seines Vaters mit dessen Herkunft auseinander und reist nach Bagdad, um dort die Asche seines Vaters in den Tigris zu verstreuen. Usama Al Shamani schafft es, sowohl die Gegenwart und die Gefühle Gadis für seinen Vater, als auch die geschichtlichen Ereignisse aus der Vergangenheit so bildlich zu beschreiben, dass ich als Leserin ganz nahe beim Geschehen bin. Ich kann das Buch allen nur wärmstens empfehlen. Eine kurze aber schöne, eindrückliche und lehrreiche Erzählung.

  • Anita

    Book Circle Community

    5/5

    26.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Usama Al Shahmani erzählt von Familie, Erinnerung und Identität

    In dieser Geschichte verfolgen wir Gadi, der nach Israel gerufen wird, weil sein Vater im Sterben liegt. Die Beziehung zwischen ihnen ist distanziert und kühl. Nach der Beisetzung macht sich Gadi auf den Weg zurück nach Zürich. In seinem Gepäck trägt er die Tagebücher seines Vaters. Als er beginnt, darin zu lesen, öffnet sich ihm eine neue, ihm bisher fremde Welt seines Vaters. Wird es ihm gelingen, den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen und die Hälfte seiner Asche im Tigris bei Bagdad zu verstreuen? Was ich mochte Ich mochte den Wechsel der Perspektiven zwischen Gadi und seinem Vater. Die Schreibweise des Autors ist direkt und zugleich poetisch. Usama Al Shahmani gelingt es mit seiner klaren und poetischen Sprache, die Leser auf verschiedene Weise zu berühren. Besonders gefiel mir, wie die Geschichte des Irak den Lesern nähergebracht wird. Mir persönlich war vieles zuvor nicht bewusst, zum Beispiel, dass das nationalsozialistische Deutschland starken Einfluss auf den Irak ausübte und dort den Antisemitismus vorantrieb. Es gefiel mir sehr, wie wir durch die wechselnden Perspektiven sowohl mehr über die Geschichte des Irak und das Schicksal der jüdischen Iraker erfahren als auch Gadi in seiner Trauer um seinen Vater begleiten dürfen. Untenstehend zwei Zitate aus dem Buch, die mich persönlich berührt haben: ” Häuser wären nur Gräber, wenn sie keine Gäste hätten.” “Warum die Wüste, Mama?” fragte Tamar. “Weil sie klar ist. Und weil sie manchmal so ist wie wir: scheinbar leer und doch voller Leben.” Was mir weniger gefallen hat Ich habe an diesem Buch nichts auszusetzen. Für mich ist es eine perfekte Geschichte mit einem wunderbaren Schreibstil. Eine absolute Empfehlung. Meine Bewertung ★★★★★ Eine ganz klare Fünf-Sterne-Bewertung. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Für mich ist es ein Meisterwerk. Für wen ist dieses Buch geeignet? Dieses Buch ist für alle geeignet, die eine emotionale Geschichte über einen jungen Mann lesen möchten, der den Spuren der Vergangenheit seines Vaters folgt und dabei zugleich mehr über die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft im Irak erfahren möchte. Letzte Gedanken Insgesamt, und wie bereits erwähnt, ist dieses Buch ein Meisterwerk. Ich bin überzeugt, dass mich das Gelesene immer wieder im Alltag begleiten und mir noch oft durch den Kopf gehen wird. Usama Al Shahmani ist für mich ein neuer Lieblingsautor geworden, und ich werde auch seine weiteren literarischen Werke lesen.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Buch über das Ende der jüdischen Gemeinden im Irak

    Für mich war "In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied" das erste Buch des schweizerisch-irakischen Autors Usama Al Shahmani, doch es wird sicher nicht mein letztes von ihm gewesen sein. Gleich nach der Beendigung der Lektüre des Buches habe ich nachgelesen, was der Autor sonst noch veröffentlicht hat und werde mir diese Bücher demnächst besorgen - ein sicheres Zeichen für ein Buch, das mich begeistert hat. Schon der poetische Titel und das Cover des Buches haben mich angezogen und neugierig gemacht, und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein ruhiges Buch und entfaltet genau dadurch seine ganz besondere Tiefenwirkung: im Zentrum steht der irakisch-israelisch-schweizerische Universitätsdozent Gadi, der seit langem in Zürich lebt und meint, vieles aus seiner Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Da erreicht ihn aus Israel ein Anruf seiner Schwester Tamar, mit der er in den letzten Jahren auch keinen Kontakt hatte: sein Vater, mit dem er vor 30 Jahren als Jugendlicher nach der Trennung der Eltern innerlich gebrochen hatte, liege in einem israelischen Spital im Sterben und wünsche sich, den Sohn noch einmal zu sehen und sich zu versöhnen. Gadi nimmt den nächsten Flug nach Israel, zögert aber dann, ins Spital zu fahren, fährt in die Richtung, dann wieder zum Flughafen und schließlich doch noch ins Spital, wo er den Vater aber nicht mehr bei Bewusstsein erlebt und dieser bald darauf stirbt, ohne dass es zu einer Aussprache gekommen ist. Jedoch hat der Vater seinen letzten Willen, gemeinsam mit umfangreichen Tagebucheinträgen, schriftlich festgehalten: seine Asche möge zur Hälfte in Israel, seiner neuen Heimat, und zur Hälfte im Irak verstreut werden. Im Irak ist der Vater geboren und aufgewachsen, doch er musste ihn dann gemeinsam mit seiner Mutter nach dem Verschwinden des Vaters im Zuge antisemitischer Unruhen verlassen, dabei die irakische Staatsbürgerschaft für immer aufgeben und zusichern, niemals zurückzukehren. Nach anfänglichem Zögern entscheidet sich Gadi, sich gemeinsam mit einem arabischen Freund in den Irak aufzumachen, die Gegend kennen zu lernen, in der sein Vater aufgewachsen ist und die Asche zu verstreuen. Und er beginnt, die Tagebucheinträge zu lesen und kommt damit der Familiengeschichte und dem entfremdeten Vater näher. Es ist ein ruhiges, angenehm zu lesendes Buch, ohne viel Dramatik in der Handlung auf der Gegenwartsebene, dafür mit poetischen Formulierungen, berührenden zwischenmenschlichen Begegnungen sowie vielen sehr interessanten und für mich neuen Informationen über die Auslöschung der einst so großen und bunten jüdischen Gemeinden im Irak, ein bisher wenig beleuchtetes Gebiet der Geschichte des Nahen Ostens, zu dem der Autor umfangreich recherchiert hat. War Bagdad früher mal eine tolerante Stadt voll von Muslimen, Christen und Juden, mit vielseitigen Kontakten zwischen den Religionen, vielen Synagogen und einem blühenden multikulturellen Leben, ist davon heute kaum mehr etwas übrig. Erste Verfolgungen der jüdischen Gemeinden Bagdads begannen schon in Kooperation mit dem NS-Regime und wurden leider auch danach fortgesetzt, sodass die Anzahl der sich offiziell zu dieser Religion bekennenden Juden in Bagdad in dem 2019 angesiedelten Roman so gering ist, dass es nicht einmal mehr für einen Minjan, für den man zehn volljährige jüdische Männer bräuchte, reicht. An vielen Beispielen wird im Roman beschrieben, wie jüdische Einzelpersonen im Irak und in anderen Ländern für die Politik des Staates Israels angegriffen und bedroht werden, auch wenn sie damit nichts zu tun haben: ein sehr aktuelles Thema, wie sich gerade leider auch hierzulande wieder in den Nachrichten zeigt. Die im Figur vorkommenden Personen sind fiktiv, das historische Hintergrundgeschehen nicht. Dem Autor ist es damit gelungen, auf ein interessantes und bisher wenig bekanntes Kapitel der Geschichte des Nahen Ostens aufmerksam zu machen. Die Figuren im Buch sind alle liebevoll und authentisch gezeichnet und ich mochte insbesondere die Stellen sehr, an denen sich immer wieder zeigt, wie Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und Verbundenheit auch zwischen den Angehörigen verschiedener Religionen möglich sein können, in der Vergangenheit genauso wie heute. Trotz allem Traurigem, das im Buch geschildert wird, sind die Hauptcharaktere, die wir auf ihrer Suche begleiten, liebevoll, freundlich und sich gegenseitig unterstützend, das war sehr schön zu lesen und macht hoffnungsvoll. Ich danke dem Autor für sein völkerverbindendes Buch gerade in dieser geopolitisch so herausfordernden Zeit!

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

3

3

1

2

1

1

0

Bewertungen (10)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied