Produktbild: Zwei Tage im Sommer

Zwei Tage im Sommer

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23418

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Verlag

Edition Atelier

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

12,9/21/2,6 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99065-138-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23418

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Verlag

Edition Atelier

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

12,9/21/2,6 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99065-138-4

Herstelleradresse

Edition Atelier
Nußdorfer Straße 62
1090 Wien
AT

Email: office@editionatelier.at

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»Menschen lernen aus der Geschichte, die Menschheit tut das nicht.«

Bewertung aus Bamberg am 03.11.2025

Bewertungsnummer: 2644840

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Menschen lernen aus der Geschichte, die Menschheit tut das nicht.« Nachdem amtliche Warnungen an ihm abgeprallt sind, konnte Simone ihren Mann Thorsten doch endlich noch überreden, zusammen mit ihrer siebenjährigen Tochter Nicola ihren Urlaub am Neusiedler See abzubrechen. Schließlich spitzt sich die Lage zwischen Ungarn und Österreich dramatisch zu und eine Eskalation scheint bevorzustehen. Doch als sie nach Deutschland zurückfahren wollen, werden sie von dem nun aufgebauten Grenzposten abgewiesen – es ist zu spät. Der junge ungarische Soldat Balázs Varga, Bruder des gefeierten Nationalhelden László, will nicht in dessen Fußstapfen treten und muss dennoch an die Front, wo er auf die deutsche Familie stößt und sie zu retten versucht. Zuletzt begegnen wir Svenja, die unverhofft eben jene Nicola – das junge Mädchen –, 25 Jahre später interviewen soll und das doch eine ganz andere Wendung nimmt. Wenn man am Anfang hinsichtlich der drei Perspektiven noch etwas verwirrt ist, legt sich das mit dem Verlauf des Buches und es wird klar, dass es zwar unterschiedliche Sichtweisen sind, aber schlussendlich eine zusammenhängende, wirklich großartig konstruierte dystopische Geschichte, die – leider – beklemmend nah an der Realität angesetzt, deswegen aber umso wichtiger zum Lesen ist. Schon von Beginn an wird man bei der Lektüre von einer bedrückenden Atmosphäre überschattet, die vom Autor bildlich hervorgerufen wird und seine Wirkung erzielt. Trotz allem blickt in diesen dunklen Zeiten immer wieder die ach so ersehnte Menschlichkeit hervor und es wird deutlich, dass es ein großes Anliegen des Autors war, diesen Roman zu schreiben. Während des Lesens bin ich sehr oft über Zitate gestolpert, die ich mir merken musste, weil sie unsere heutige Gesellschaft und das Miteinander treffend beschreiben. Zudem war ich wirklich überrascht, was für ein guter Autor Lukas Pellmann ist und wie er es schafft schwierige Themen einerseits feinfühlig, andererseits aber auch mit einem gewissen Weckruf zu bearbeiten und diese den Leser*innen detailgetreu nahezubringen.

»Menschen lernen aus der Geschichte, die Menschheit tut das nicht.«

Bewertung aus Bamberg am 03.11.2025
Bewertungsnummer: 2644840
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Menschen lernen aus der Geschichte, die Menschheit tut das nicht.« Nachdem amtliche Warnungen an ihm abgeprallt sind, konnte Simone ihren Mann Thorsten doch endlich noch überreden, zusammen mit ihrer siebenjährigen Tochter Nicola ihren Urlaub am Neusiedler See abzubrechen. Schließlich spitzt sich die Lage zwischen Ungarn und Österreich dramatisch zu und eine Eskalation scheint bevorzustehen. Doch als sie nach Deutschland zurückfahren wollen, werden sie von dem nun aufgebauten Grenzposten abgewiesen – es ist zu spät. Der junge ungarische Soldat Balázs Varga, Bruder des gefeierten Nationalhelden László, will nicht in dessen Fußstapfen treten und muss dennoch an die Front, wo er auf die deutsche Familie stößt und sie zu retten versucht. Zuletzt begegnen wir Svenja, die unverhofft eben jene Nicola – das junge Mädchen –, 25 Jahre später interviewen soll und das doch eine ganz andere Wendung nimmt. Wenn man am Anfang hinsichtlich der drei Perspektiven noch etwas verwirrt ist, legt sich das mit dem Verlauf des Buches und es wird klar, dass es zwar unterschiedliche Sichtweisen sind, aber schlussendlich eine zusammenhängende, wirklich großartig konstruierte dystopische Geschichte, die – leider – beklemmend nah an der Realität angesetzt, deswegen aber umso wichtiger zum Lesen ist. Schon von Beginn an wird man bei der Lektüre von einer bedrückenden Atmosphäre überschattet, die vom Autor bildlich hervorgerufen wird und seine Wirkung erzielt. Trotz allem blickt in diesen dunklen Zeiten immer wieder die ach so ersehnte Menschlichkeit hervor und es wird deutlich, dass es ein großes Anliegen des Autors war, diesen Roman zu schreiben. Während des Lesens bin ich sehr oft über Zitate gestolpert, die ich mir merken musste, weil sie unsere heutige Gesellschaft und das Miteinander treffend beschreiben. Zudem war ich wirklich überrascht, was für ein guter Autor Lukas Pellmann ist und wie er es schafft schwierige Themen einerseits feinfühlig, andererseits aber auch mit einem gewissen Weckruf zu bearbeiten und diese den Leser*innen detailgetreu nahezubringen.

Erschreckend realitätsnah

wolf_im_buchrausch am 02.11.2025

Bewertungsnummer: 2643056

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich flüchte mich lesetechnisch auch gerne in gemütliche Geschichten mit Happy End - doch der Autor findet hier sehr treffende Worte in seiner Danksagung, denen ich nur zustimmen kann: "Mir ist bewusst, dass der Buchmarkt und viele Leser:innen angesichts des herausfordernden Zustandes der Welt nach Feelgood-Büchern lechzen. Aber ich bin überzeugt davon, dass die (literarische) Auseinandersetzung mit den antidemokratischen Tendenzen unsere Resilienz im Kopf gegen diese Gefahren stärkt und dass es dafür auch Bücher wie dieses braucht." Die Handlung dieses Romans ist der Realität vielleicht näher, als wir wahrhaben wollen. Zwar lesen wir jeden Tag von nationalistischen Entwicklungen in Europa, doch meistens geht es uns wohl wie Protagonist Thorsten: Doch nicht hier! Doch nicht wir! Und plötzlich steht man zwischen den Fronten und muss feststellen, dass ein deutscher Reisepass nicht automatisch alle Probleme löst. Simones Wut und die Sorge um ihre Tochter konnte ich als frischgebackene Mama absolut nachvollziehen. Wie fühlt es sich an, wenn plötzlich das Leben der eigenen Familie auf dem Spiel steht, in einem Krieg, der "einen nicht selbst betrifft"? Ein besonderer Roman, der an Vernunft und Menschlichkeit appelliert und Hoffnung schenkt, wo Hoffnung verloren scheint. Ein schwerwiegendes Thema, kurzweilig und absolut lesenswert verpackt - klare Leseempfehlung!

Erschreckend realitätsnah

wolf_im_buchrausch am 02.11.2025
Bewertungsnummer: 2643056
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich flüchte mich lesetechnisch auch gerne in gemütliche Geschichten mit Happy End - doch der Autor findet hier sehr treffende Worte in seiner Danksagung, denen ich nur zustimmen kann: "Mir ist bewusst, dass der Buchmarkt und viele Leser:innen angesichts des herausfordernden Zustandes der Welt nach Feelgood-Büchern lechzen. Aber ich bin überzeugt davon, dass die (literarische) Auseinandersetzung mit den antidemokratischen Tendenzen unsere Resilienz im Kopf gegen diese Gefahren stärkt und dass es dafür auch Bücher wie dieses braucht." Die Handlung dieses Romans ist der Realität vielleicht näher, als wir wahrhaben wollen. Zwar lesen wir jeden Tag von nationalistischen Entwicklungen in Europa, doch meistens geht es uns wohl wie Protagonist Thorsten: Doch nicht hier! Doch nicht wir! Und plötzlich steht man zwischen den Fronten und muss feststellen, dass ein deutscher Reisepass nicht automatisch alle Probleme löst. Simones Wut und die Sorge um ihre Tochter konnte ich als frischgebackene Mama absolut nachvollziehen. Wie fühlt es sich an, wenn plötzlich das Leben der eigenen Familie auf dem Spiel steht, in einem Krieg, der "einen nicht selbst betrifft"? Ein besonderer Roman, der an Vernunft und Menschlichkeit appelliert und Hoffnung schenkt, wo Hoffnung verloren scheint. Ein schwerwiegendes Thema, kurzweilig und absolut lesenswert verpackt - klare Leseempfehlung!

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von Lukas Pellmann

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