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Ein falsches Wort Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,1 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Seidengrau / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Arv og miljø

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71268-7

Beschreibung

Rezension

Ein Buch, das herausfordert und fesselt. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
[...] keine leichte, aber eine faszinierende Lektüre. Unaufhaltsam wird man in den Gedankenstrom der Protagonistin hineingezogen [...]. ("Frankfurter Rundschau")
Das Buch geht einem sehr nahe. ("Südwestrundfunk/Lesenswert")
Vigdis Hjorth erzählt ihr großartiges Buch in einem ganz eigenen, stockenden, hochintensiven Stil, der [...] meisterhaft vermittelt. ("SRF")
Es sind 400 faszinierend nahegehende, schonungslose [...] Seiten ("Tagesspiegel")
Mit unglaublicher psychologischer Tiefenschärfe schreibt die norwegische Autorin Vigdis Hjorth über eine Tochter, deren Geschichte von ihrer Mutter und ihren Geschwistern verleugnet wird. ("Die Presse")
Ein gewaltiger frischer Wind geht durch „Ein falsches Wort“ – trotz der düsteren Thematik. ("Berliner Zeitung")
Tiefgründig. ("Woman Österreich")
eine fesselnde Lektüre. ("Hamburger Abendblatt")
In klarer, unaufgeregter Sprache, die erschüttern und mitfühlen lässt [...]. ("Handelsblatt")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,1 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Seidengrau / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Arv og miljø

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71268-7

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Besonders

S.J. am 24.11.2025

Bewertungsnummer: 2661834

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin besitzt die Gabe Gefühle so intensiv zu beschreiben,dass ich als Leserin einen tiefen Zugang zu ihrer Sicht auf die Ereignisse bekommen habe. Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, auch über meine eigene Familiengeschichte. Vigdis Hjorth ist für mich die Entdeckung des Jahres.

Besonders

S.J. am 24.11.2025
Bewertungsnummer: 2661834
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin besitzt die Gabe Gefühle so intensiv zu beschreiben,dass ich als Leserin einen tiefen Zugang zu ihrer Sicht auf die Ereignisse bekommen habe. Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, auch über meine eigene Familiengeschichte. Vigdis Hjorth ist für mich die Entdeckung des Jahres.

Vigdis Hjorths preisgekröntem…

sleepwalker am 27.02.2025

Bewertungsnummer: 3013528

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vigdis Hjorths preisgekröntem Roman „Ein falsches Wort“ ist ein Buch, das mich persönlich tief berührt. Es war für mich kein Werk, das ich einfach so lesen konnte. Ich habe es gelesen, auf mich wirken lassen, noch einmal gelesen, darauf herumgekaut und es dann noch einmal gelesen. Wie schon in „Die Wahrheiten meiner Mutter“ war der Roman psychologisch dicht, packend – und belastend, denn, sollte jemals über meine eigene Familie ein Roman verfasst werden, dann wäre er wie „Ein falsches Wort“. Aber von vorn. Bergljot hat schon vor über 20 Jahren mit ihrer Familie gebrochen. Das Verhältnis zu ihren Eltern war schon lange schwierig, das zu ihren drei Geschwistern ebenfalls, nur mit einer ihrer Schwestern hält sie lose Kontakt, überwiegend läuft aber alles über ihre erwachsenen Kinder, denen sie die Verwandtschaft nicht vorenthalten möchte. Die Eltern beschließen ihren Nachlass zu regeln. Dass die beiden Schwestern Asa und Astrid die Ferienhütten bekommen sollen, zwingt Bergljot dazu, mit der Familie in Kontakt zu treten, denn statt die andere beiden Kinder im Wert der Hütten finanziell zu bedenken, hat der Vater diese wohl mit geringerem Wert schätzen lassen. Bergljot und Bård fühlen sich doppelt übergangen. In der Familie ist jedoch so viel vorgefallen, dass der Erbstreit um die Hütten schnell zur Nebensache verkommt. Als dann der Vater überraschend stirbt, muss sich Bergljot entscheiden: kämpft sie um das, von dem sie glaubt, dass es ihr zusteht und bleibt zur Familie auf Distanz oder geht sie in die Offensive. Dysfunktionale Familien sind wohl Vigdis Hjorths bevorzugtes Thema, nach „Die Wahrheiten meiner Mutter“ dreht sich auch „Ein falsches Wort“ um eine solche. Auch in diesem Buch steht viel mehr zwischen den Zeilen als darin. Das „Unaussprechliche“, was in der Familie vorgefallen ist, nimmt unterschwellig bedrückend viel Raum ein, sowohl in Bergljots Leben als auch im Buch. Es wird ein wahrer Eiertanz um das Thema herum veranstaltet, dabei geht sie selbst nach jahrelanger Therapie offen mit dem Trauma um, während der Rest der Familie es entweder ignoriert und totschweigt oder bagatellisiert. Die Mutter kann das Wort „Inzest“ nicht einmal aussprechen, ohne ihrer Tochter damit ein noch schlechteres Gefühl zu machen (sie spricht von „Inzescht“), nennt sie eine Lügnerin, weil sie die Tat/en nie angezeigt hat. Das Buch handelt von Ignoranz und Toxizität und über allem hängt eine dicke schwarze Wolke aus Schuld, Scham und Schweigen. Wie will man ein Kindheitstrauma aufarbeiten, wenn einem nicht zugehört und einem nicht geglaubt wird? Wie soll es zu einer Versöhnung kommen, wenn beide Seiten sich in Vorwürfen verrennen und keiner zu einer Aussprache bereit ist? Wie soll es gehen, wenn beide Seiten die Schuld nur bei den anderen suchen, wenn eine Seite bei der kleinsten Konfrontation mit Sui**d droht und jeder jeden emotional zu erpressen scheint? Ein falsches Wort kann den fragilen Familienfrieden zerstören. Das Buch beschreibt Bergljots Gedankenwelt, die Leserschaft wohnt praktisch mietfrei in ihrem Kopf. Zeitsprünge und wörtliche Rede sind nicht gekennzeichnet, das Buch besteht über weite Teile aus innerem Monolog und Gedankengängen. Man erlebt aus erster Hand mit, wie die Protagonistin ihre Gedanken und Erinnerungen immer und immer wieder wälzt. Dadurch wiederholen sich manche Dinge fast wortwörtlich, was einerseits anstrengend und manchmal langweilig wirkt, aber deutlich die Zerrissen- und Zerriebenheit Bergljots zeigt. Sprachlich ist es, wie von der Autorin gewohnt, bildhaft, manchmal allerdings ein bisschen anstrengend. Vor allem konnte ich mit der Protagonistin zwar mitfühlen, sympathisch fand ich sie in ihrer teilweise ausufernden Opferrolle und ihrem Selbstmitleid nicht. Das konnte meine Lesebegeisterung jedoch nicht schmälern. Ich empfehle es jedem, der sich in einer ähnlichen Situation fühlt. Der Gedanke, damit nicht allein auf der Welt zu sein, kann trösten. Fünf Sterne von mir.

Vigdis Hjorths preisgekröntem…

sleepwalker am 27.02.2025
Bewertungsnummer: 3013528
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vigdis Hjorths preisgekröntem Roman „Ein falsches Wort“ ist ein Buch, das mich persönlich tief berührt. Es war für mich kein Werk, das ich einfach so lesen konnte. Ich habe es gelesen, auf mich wirken lassen, noch einmal gelesen, darauf herumgekaut und es dann noch einmal gelesen. Wie schon in „Die Wahrheiten meiner Mutter“ war der Roman psychologisch dicht, packend – und belastend, denn, sollte jemals über meine eigene Familie ein Roman verfasst werden, dann wäre er wie „Ein falsches Wort“. Aber von vorn. Bergljot hat schon vor über 20 Jahren mit ihrer Familie gebrochen. Das Verhältnis zu ihren Eltern war schon lange schwierig, das zu ihren drei Geschwistern ebenfalls, nur mit einer ihrer Schwestern hält sie lose Kontakt, überwiegend läuft aber alles über ihre erwachsenen Kinder, denen sie die Verwandtschaft nicht vorenthalten möchte. Die Eltern beschließen ihren Nachlass zu regeln. Dass die beiden Schwestern Asa und Astrid die Ferienhütten bekommen sollen, zwingt Bergljot dazu, mit der Familie in Kontakt zu treten, denn statt die andere beiden Kinder im Wert der Hütten finanziell zu bedenken, hat der Vater diese wohl mit geringerem Wert schätzen lassen. Bergljot und Bård fühlen sich doppelt übergangen. In der Familie ist jedoch so viel vorgefallen, dass der Erbstreit um die Hütten schnell zur Nebensache verkommt. Als dann der Vater überraschend stirbt, muss sich Bergljot entscheiden: kämpft sie um das, von dem sie glaubt, dass es ihr zusteht und bleibt zur Familie auf Distanz oder geht sie in die Offensive. Dysfunktionale Familien sind wohl Vigdis Hjorths bevorzugtes Thema, nach „Die Wahrheiten meiner Mutter“ dreht sich auch „Ein falsches Wort“ um eine solche. Auch in diesem Buch steht viel mehr zwischen den Zeilen als darin. Das „Unaussprechliche“, was in der Familie vorgefallen ist, nimmt unterschwellig bedrückend viel Raum ein, sowohl in Bergljots Leben als auch im Buch. Es wird ein wahrer Eiertanz um das Thema herum veranstaltet, dabei geht sie selbst nach jahrelanger Therapie offen mit dem Trauma um, während der Rest der Familie es entweder ignoriert und totschweigt oder bagatellisiert. Die Mutter kann das Wort „Inzest“ nicht einmal aussprechen, ohne ihrer Tochter damit ein noch schlechteres Gefühl zu machen (sie spricht von „Inzescht“), nennt sie eine Lügnerin, weil sie die Tat/en nie angezeigt hat. Das Buch handelt von Ignoranz und Toxizität und über allem hängt eine dicke schwarze Wolke aus Schuld, Scham und Schweigen. Wie will man ein Kindheitstrauma aufarbeiten, wenn einem nicht zugehört und einem nicht geglaubt wird? Wie soll es zu einer Versöhnung kommen, wenn beide Seiten sich in Vorwürfen verrennen und keiner zu einer Aussprache bereit ist? Wie soll es gehen, wenn beide Seiten die Schuld nur bei den anderen suchen, wenn eine Seite bei der kleinsten Konfrontation mit Sui**d droht und jeder jeden emotional zu erpressen scheint? Ein falsches Wort kann den fragilen Familienfrieden zerstören. Das Buch beschreibt Bergljots Gedankenwelt, die Leserschaft wohnt praktisch mietfrei in ihrem Kopf. Zeitsprünge und wörtliche Rede sind nicht gekennzeichnet, das Buch besteht über weite Teile aus innerem Monolog und Gedankengängen. Man erlebt aus erster Hand mit, wie die Protagonistin ihre Gedanken und Erinnerungen immer und immer wieder wälzt. Dadurch wiederholen sich manche Dinge fast wortwörtlich, was einerseits anstrengend und manchmal langweilig wirkt, aber deutlich die Zerrissen- und Zerriebenheit Bergljots zeigt. Sprachlich ist es, wie von der Autorin gewohnt, bildhaft, manchmal allerdings ein bisschen anstrengend. Vor allem konnte ich mit der Protagonistin zwar mitfühlen, sympathisch fand ich sie in ihrer teilweise ausufernden Opferrolle und ihrem Selbstmitleid nicht. Das konnte meine Lesebegeisterung jedoch nicht schmälern. Ich empfehle es jedem, der sich in einer ähnlichen Situation fühlt. Der Gedanke, damit nicht allein auf der Welt zu sein, kann trösten. Fünf Sterne von mir.

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Ein falsches Wort

von Vigdis Hjorth

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Anita Summer

Thalia Eisenstadt

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4/5

Zerrüttete Familien und unausgesprochene Wahrheiten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein falsches Wort" erzählt von einem tiefen Familienzwist, von komplizierten Verhältnissen und von lange verdrängten, missbräuchlichen Geschehnissen. Als der Vater – das Familienoberhaupt – stirbt, zeigt sich in seinem Testament unmissverständlich, wer bevorzugt wird und wer leer ausgeht. Doch der ältesten Tochter ist es gleichgültig, wie groß ihr Erbteil ist. Ihr wichtigstes Anliegen ist, dass die Vergangenheit endlich anerkannt wird – eine Vergangenheit, die die Familie über Jahre hinweg gequält und auseinandergetrieben hat. An ihrer Seite steht ihr Bruder, mit dem sie sich gegenseitig Rückhalt gibt. Das Buch ist keine leichte Kost. Der Schreibstil erfordert Aufmerksamkeit, vieles erschließt sich erst zwischen den Zeilen. Dennoch gelingt es Vigdis Hjorth, die inneren Konflikte ihrer Figuren intensiv und mit großer Empathie darzustellen. Ein herausfordernder, aber eindringlicher Roman, der die zerstörerische Kraft von Schweigen und Verdrängung schonungslos sichtbar macht.
  • Anita Summer
  • Buchhändler/-in

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4/5

Zerrüttete Familien und unausgesprochene Wahrheiten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein falsches Wort" erzählt von einem tiefen Familienzwist, von komplizierten Verhältnissen und von lange verdrängten, missbräuchlichen Geschehnissen. Als der Vater – das Familienoberhaupt – stirbt, zeigt sich in seinem Testament unmissverständlich, wer bevorzugt wird und wer leer ausgeht. Doch der ältesten Tochter ist es gleichgültig, wie groß ihr Erbteil ist. Ihr wichtigstes Anliegen ist, dass die Vergangenheit endlich anerkannt wird – eine Vergangenheit, die die Familie über Jahre hinweg gequält und auseinandergetrieben hat. An ihrer Seite steht ihr Bruder, mit dem sie sich gegenseitig Rückhalt gibt. Das Buch ist keine leichte Kost. Der Schreibstil erfordert Aufmerksamkeit, vieles erschließt sich erst zwischen den Zeilen. Dennoch gelingt es Vigdis Hjorth, die inneren Konflikte ihrer Figuren intensiv und mit großer Empathie darzustellen. Ein herausfordernder, aber eindringlicher Roman, der die zerstörerische Kraft von Schweigen und Verdrängung schonungslos sichtbar macht.

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