Produktbild: Ein falsches Wort

Ein falsches Wort Roman

94

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

31389

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

6425 KB

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917535

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

31389

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

6425 KB

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917535

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  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    24.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Was ich schon immer sagen wollte

    Das Cover läßt farblich an einen Sommertag auf dem Lande denken - eine Person sitzt abseits, es drängen sich Vermutungen auf. Sommerlich-leichte Wohlfühllektüre wird das Buch nicht werden, das kann man dem Klappentext entnehmen. Diese Familie ist eindeutig in zwei Lager geteilt. Zum einen die Eltern mit den beiden jüngeren Töchtern Astrid und Åsa und auf der anderen Seite die Tochter Bergljot und Sohn Bård. Die Eltern hatten ihre beiden Ferienhütten kürzlich den jüngeren Schwestern überschrieben. Es wurde festgelegt, daß die beiden älteren Kinder eine Ausgleichszahlung erhalten sollten. Diese fiel allerdings vergleichsweise gering aus. Über diese Ungerechtigkeit entbrennt aktuell und oberflächlich betrachtet ein weiterer Familienzwist. Astrid informiert jetzt ihre Schwester Bergljot, daß die Mutter einen Suizidversuch unternommen hat. Bergljot hat den Kontakt zu den Eltern schon vor langer Zeit abgebrochen, und zwar als sie über den Mißbrauch durch den Vater erzählte und es niemand hören wollte. Sie hat in diesem Zusammenhang ein Trauma, das sie bis heute verfolgt. Mittlerweile hat sie selbst erwachsene Kinder und Enkel. Auch Bård bekam die negative Seite des Vaters in Form von Prügeln zu spüren. Die beiden jüngeren Geschwister sehen die Eltern mit ganz anderen Augen. Deshalb sind sie offensichtlich auch nicht verwundert, als ihnen die beiden Ferienhäuser überschrieben werden und Bergljot und Bård eine Abfindung bekommen sollen. Allerdings und das ist der nach außen größte Streitpunkt - zum Marktwert. Die Mutter hatte einen Geliebten, kehrte aber schlußendlich zum Vater zurück, wurde von ihm gnädigerweise wieder aufgenommen, dafür bekam aber seine Gewalt und Wut zu spüren. Die Mutter selbst ist stärker als alle denken und eine „gute Schauspielerin“. Mein Eindruck war, daß sie gerne im Mittelpunkt stand und auch den mißlungenen Suizidversuch genau geplant hat. Sympathie konnte ich für sie nicht aufbringen, denn sie hatte es versäumt, Bergljot ernst zu nehmen und in ihrer Not zu unterstützen. Als Leser bemerkt man sofort, daß in dieser Familie nichts stimmt. Der Schreibstil und die Geschichte sind nicht einfach zu lesen, denn sie sind eindringlich, bedrückend, dramatisch, beklemmend und emotional. Obwohl mir die Figuren alle sehr distanziert blieben, kam für mich ein Lesesog auf. Von familiärer Harmonie war hier nichts zu spüren. Ich kann das Buch auf alle Fälle empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Macht sprachlos

    Zunächst einmal gefällt mir das Buchcover sehr gut. Wunderschöne sanfte Farben, fast wie ein Gemälde. Aber dann schlägt man das Buch auf, beginnt zu lesen und ist augenblicklich gefangen in einem Sog der Emotionen. Bergljot, die Protagonistin, erzählt ihre Geschichte. Sie ist eine zerrissene, verzweifelte, von Wut, Ängsten und Schuldgefühlen Getriebene. Sie hat den Kontakt zu ihren Eltern und Geschwistern weitestgehend abgebrochen, sieht sie doch ihre eigenen psychischen Probleme in ihrer Kindheit und Herkunftsfamilie begründet. Es ist ein bedrückendes Buch, das ich mehrfach zur Seite legen musste, um tief durchzuatmen. Es klärt sich nicht alles vollständig auf, das muss es aber auch nicht. Diese Erzählung besticht durch ihre Sprachgewalt, die bildhaften Schilderungen. Ich war gefesselt von dem Schreibstil und hatte mehrfach Gänsehautmomente. "Ein falsches Wort" ist ein Buch, das in mir noch lange nachklingen wird.

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    4/5

    16.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    unaufhörliche Untersuchung

    Es ist schwer, ein Mensch zu sein, hat Vater oft gesagt. Bergliot, die älteste Tochter, mittlerweile Grossmutter, hat sich von ihren Eltern und Geschwistern nach einem heftigen Ausbruch losgesagt. Und doch lässt die Familie sie nicht los. Schliesslich kommt alles wieder ins Rollen, als Vater überraschend stirbt. Kann, soll man sich versöhnen, und ist das überhaupt möglich, nach dem was damals im versteckten der Familie geschehen ist, und was niemand so richtig glauben will? Bergliot leidet, ihre Gedanken drehen, immer wieder, nichts kann sie davon lösen, Rotwein lässt sie zwar schlafen, aber besser wird es nicht. Muss das, was wie ein Erbstreit aussieht, muss diese Entzweiung und diese Verzweiflung ungelöst und unversöhnt stehen bleiben, müssen sich alle weiter quälen, gibt es keinen Ausweg? Haben nicht alle schon genug gelitten, der Vater mit dem, was er getan hat und verheimlichen muss, dass er «eigentlich» ein guter Mensch hätte sein wollen, die Mutter mit der Angst, alles würde auseinanderbersten, wenn sie denn einmal genau hinhören und hinsehen würde, und die Tochter, die ihre Verletzungen wider ihren Willen eben doch weiterträgt, deren Wunden ihr ganzes Leben bestimmen? Hjorth beschreibt das Ringen einer Frau mit ihrer und der Familie Vergangenheit und Gegenwart, ihren Versuch, zu verstehen und endlich aus den Gedankenspiralen loszukommen in mäandernden Sätzen, die sich in Wiederholungen dem anzunähern versuchen, was war und jetzt immer noch wirkt, unfrei macht und leiden lässt. Ein eindrückliches, nachdenklich machendes Ringen, zuweilen allerdings etwas weit aus- und wiederholendes Beschreiben dessen, was sich offensichtlich nicht mehr in Ordnung bringen lässt.

  • leseratte1310

    4/5

    13.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Familiengeflecht

    Nach dem Tod des Vaters geht es um die Erbschaft. Während sich die Geschwister um das Erbe streiten, kommen alte Verletzungen und Kontroversen wieder hoch. Besonders Bergljot leidet unter den traumatischen Erinnerungen. Immer wieder kreisen ihre Gedanken und die Schatten der Vergangenheit werden immer deutlicher. Sie möchte, dass die anderen anerkennen, was ihr widerfahren ist. Doch was ist die Wahrheit? Diese Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Daher kann das Ergebnis eigentlich nicht zuverlässig sein. Es kommen auch andere zu Wort, aber immer nur aus der Perspektive der Erzählerin. Es ist schrecklich, was der Erzählerin widerfahren ist. Es hat Einfluss auf ihr weiteres Leben. Ich konnte mit ihr fühlen, aber Sympathie für sie empfinden konnte ich nicht. Sie wollte ihr Leid mitteilen, aber niemand hat ihr geglaubt oder wollte ihr glauben. Der Anschein nach außen war wichtiger, als sich um ein harmonisches Familienleben zu kümmern. Sie muss erkennen, dass sie von der Familie keine Unterstützung erwarten kann und selbst den Kampf gegen ihre Dämonen aufnehmen muss, auch wenn sie nie vergessen wird. Dieser Roman ist nicht leicht zu lesen, denn es gibt natürlich immer und immer wieder Wiederholungen bei diesen kreisenden Gedanken. Aber es lohnt sich dennoch, dieses Buch zu lesen, zeigt es doch, wie die alten Wunden ein Leben lang nicht verheilen und die Menschen um das Opfer herum ebenfalls beeinträchtigt werden. Keine leichte Kost!

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    13.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Heftig

    Zum Inhalt: Was zunächst als Erbstreit zwischen Geschwister beginnt, wird plötzlich zu einer Beschäftigung und Kampf mit einer lang verdrängten Wahrheit, die es aufzudecken gilt. Aber auch der Frage, ob wir unserer eigenen Geschichte vertrauen dürfen. Und sollte nicht gerade die Familie der Ort sein, wo wir uns am sichersten fühlen? Meine Meinung: Wenn man sich das Cover so betrachtet, könnte man von einem leichten, eher heiteren Roman ausgehen, aber schon der Klappentext lässt erahnen, dass dem nicht so ist. Was für eine schwere Kost einen aber erwartet übertrifft die Beschreibung bei weitem. Ein wenig schwer getan habe ich mich mit den Zeitwechseln, aber das wurde im Laufe des Buches besser. Mitunter fiel es mir schwer weiter zu lesen, denn die Verletzungen wiegen schwer und wurden sehr eindringlich beschrieben. Die Herangehensweise der Autorin in einer besonderen Schreibweise hat mir gefallen. Fazit: Heftig

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Bewertungen (94)

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    Anita Summer

    Thalia Eisenstadt

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    4/5

    11.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zerrüttete Familien und unausgesprochene Wahrheiten

    "Ein falsches Wort" erzählt von einem tiefen Familienzwist, von komplizierten Verhältnissen und von lange verdrängten, missbräuchlichen Geschehnissen. Als der Vater – das Familienoberhaupt – stirbt, zeigt sich in seinem Testament unmissverständlich, wer bevorzugt wird und wer leer ausgeht. Doch der ältesten Tochter ist es gleichgültig, wie groß ihr Erbteil ist. Ihr wichtigstes Anliegen ist, dass die Vergangenheit endlich anerkannt wird – eine Vergangenheit, die die Familie über Jahre hinweg gequält und auseinandergetrieben hat. An ihrer Seite steht ihr Bruder, mit dem sie sich gegenseitig Rückhalt gibt. Das Buch ist keine leichte Kost. Der Schreibstil erfordert Aufmerksamkeit, vieles erschließt sich erst zwischen den Zeilen. Dennoch gelingt es Vigdis Hjorth, die inneren Konflikte ihrer Figuren intensiv und mit großer Empathie darzustellen. Ein herausfordernder, aber eindringlicher Roman, der die zerstörerische Kraft von Schweigen und Verdrängung schonungslos sichtbar macht.

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