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Artikelbild von Tochterliebe
Kimberly McCreight

1. Tochterliebe

Tochterliebe Thriller

Gesprochen von
8
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Lana Ghafoor

Spieldauer

11 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987857362

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Lana Ghafoor

Spieldauer

11 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987857362

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4.5 Sterne von mir - raffinierte Psychospannung

Bewertung aus Waiblingen am 08.04.2025

Bewertungsnummer: 2460634

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Studentin Cleo hat ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter Katrina, weil diese fast alles an ihr kritisiert. Doch Katrina hat kürzlich eingesehen, dass sie zu sehr damit beschäftig gewesen ist, ihre Tochter zu formen, zu kontrollieren, anstatt sie zu lieben, zu unterstützen - denn: Cleo ist zunehmend rebellisch geworden. Zum Vater, der aus beruflichen Gründen viel unterwegs war/ist, hat Cleo einen guten Draht, was Katrina aufregt. Sie findet, dass es leicht ist, liebe- und verständnisvoll zu sein, wenn man fast nur Geburts- sowie Feiertage mit seinem Kind verbringt. Katrina ist Anwältin, aber die unorthodoxe Aufgabe, die sie der Kanzlei innehat, ist streng geheim: Sie ist eine Problemlöserin, eine Mittelsfrau, die sich still und heimlich um die schmutzigen Probleme von angesehen Leuten mit viel Geld kümmert, sie hat allerdings Grenzen, sie lässt nicht alle mit ihrer Schuld davonzukommen ... Vor dem Verschwinden: Katrina ist nach der Trennung von Cleos Vater gerade wieder einigermaßen glücklich, denn sie hat sich verliebt. Doch dann geht alles schief: prätentiöse Forderungen ihres Ex-Mannes in spe wühlen sie auf, bei der Arbeit läuft es nicht so, wie es soll, sie erhält Drohbotschaften, schließlich gibt es noch einen entsetzlichen, verdächtigen Vorfall – aber schlimmer geht immer ... Nach dem Verschwinden: Als Cleo einer Einladung zum Abendessen ihrer Mutter folgt, findet sie in der Küche anbrennendes Essen, Scherben und einen blutigen Schuh vor – ihre Mutter wird vermisst. Cleo ist trotz der schlechten Beziehung zu ihrer Mutter am Boden zerstört und will der Polizei helfen sie zu finden. Sie durchsucht also das Haus und stößt auf Interessantes, auf Dinge, von denen sie nichts wusste, Dinge, die sie ihrer Mutter nicht zugetraut hat. Zudem muss sie feststellen, dass ihr Vater nicht so ist, wie sie dachte. Sie folgt den Spuren: redet mit der Nachbarin, einer Mandantin und der besten Freundin ihrer Mutter. Sie zieht sogar in Betracht, dass Katrinas Verschwinden mit den Schwierigkeiten zu tun haben könnte, die sie sich an der Uni eingebrockt hat. Dann ist da noch die Assistentin ihrer Mutter, die sich sehr seltsam verhält ... Der Handlungsaufbau ist großartig: Aus Cleos Sicht erfahren die Lesenden, was nach Katrinas Verschwinden geschieht, indem man sie bei ihren Nachforschungen begleitet. Aus Katrinas Perspektive, erlebt man, was wenige Tage zuvor passierte, nähert allmählich sich dem Abend ihres Verschwindens. Zusätzlich gibt es Einblicke in Katrinas grauenhafte Jugend, die erklärt (nicht rechtfertigt!), warum sie so kontrollsüchtig, aber eben auch souverän im Problemlösen geworden ist. Des Weiteren sind da noch Aktennotizen zu einer Zivilklage, Tagebucheinträge sowie Abschriften von aufgezeichneten Therapiesitzungen. Nach und nach entfalten sich tiefe dunkle Abgründe ... Der lebendige, ausdrucksstarke Erzählstil ist mitreißend, die Handlung ist von Anfang an packend und ich habe durchweg mit den überzeugenden Protagonistinnen gefühlt, obwohl ich sie nicht besonders sympathisch fand. Es gibt zudem einige interessante bzw. verdächtige Nebenfiguren, die ebenfalls lebensecht, mit Tiefe, gezeichnet sind. “Tochterliebe” ist ein fesselnder, vielschichtiger Pageturner: Die komplexe Handlung erforscht Mutterschaft in all ihrer Widersprüchlichkeit, was wirklich interessant gestaltet ist, und bietet raffinierte, vielschichtige Psycho-Spannung mit vielen erschütternden Enthüllungen. Die Auflösungen fand ich nicht hundertprozentig überzeugend, was mein Lesevergnügen allerdings kaum trübte.

4.5 Sterne von mir - raffinierte Psychospannung

Bewertung aus Waiblingen am 08.04.2025
Bewertungsnummer: 2460634
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Studentin Cleo hat ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter Katrina, weil diese fast alles an ihr kritisiert. Doch Katrina hat kürzlich eingesehen, dass sie zu sehr damit beschäftig gewesen ist, ihre Tochter zu formen, zu kontrollieren, anstatt sie zu lieben, zu unterstützen - denn: Cleo ist zunehmend rebellisch geworden. Zum Vater, der aus beruflichen Gründen viel unterwegs war/ist, hat Cleo einen guten Draht, was Katrina aufregt. Sie findet, dass es leicht ist, liebe- und verständnisvoll zu sein, wenn man fast nur Geburts- sowie Feiertage mit seinem Kind verbringt. Katrina ist Anwältin, aber die unorthodoxe Aufgabe, die sie der Kanzlei innehat, ist streng geheim: Sie ist eine Problemlöserin, eine Mittelsfrau, die sich still und heimlich um die schmutzigen Probleme von angesehen Leuten mit viel Geld kümmert, sie hat allerdings Grenzen, sie lässt nicht alle mit ihrer Schuld davonzukommen ... Vor dem Verschwinden: Katrina ist nach der Trennung von Cleos Vater gerade wieder einigermaßen glücklich, denn sie hat sich verliebt. Doch dann geht alles schief: prätentiöse Forderungen ihres Ex-Mannes in spe wühlen sie auf, bei der Arbeit läuft es nicht so, wie es soll, sie erhält Drohbotschaften, schließlich gibt es noch einen entsetzlichen, verdächtigen Vorfall – aber schlimmer geht immer ... Nach dem Verschwinden: Als Cleo einer Einladung zum Abendessen ihrer Mutter folgt, findet sie in der Küche anbrennendes Essen, Scherben und einen blutigen Schuh vor – ihre Mutter wird vermisst. Cleo ist trotz der schlechten Beziehung zu ihrer Mutter am Boden zerstört und will der Polizei helfen sie zu finden. Sie durchsucht also das Haus und stößt auf Interessantes, auf Dinge, von denen sie nichts wusste, Dinge, die sie ihrer Mutter nicht zugetraut hat. Zudem muss sie feststellen, dass ihr Vater nicht so ist, wie sie dachte. Sie folgt den Spuren: redet mit der Nachbarin, einer Mandantin und der besten Freundin ihrer Mutter. Sie zieht sogar in Betracht, dass Katrinas Verschwinden mit den Schwierigkeiten zu tun haben könnte, die sie sich an der Uni eingebrockt hat. Dann ist da noch die Assistentin ihrer Mutter, die sich sehr seltsam verhält ... Der Handlungsaufbau ist großartig: Aus Cleos Sicht erfahren die Lesenden, was nach Katrinas Verschwinden geschieht, indem man sie bei ihren Nachforschungen begleitet. Aus Katrinas Perspektive, erlebt man, was wenige Tage zuvor passierte, nähert allmählich sich dem Abend ihres Verschwindens. Zusätzlich gibt es Einblicke in Katrinas grauenhafte Jugend, die erklärt (nicht rechtfertigt!), warum sie so kontrollsüchtig, aber eben auch souverän im Problemlösen geworden ist. Des Weiteren sind da noch Aktennotizen zu einer Zivilklage, Tagebucheinträge sowie Abschriften von aufgezeichneten Therapiesitzungen. Nach und nach entfalten sich tiefe dunkle Abgründe ... Der lebendige, ausdrucksstarke Erzählstil ist mitreißend, die Handlung ist von Anfang an packend und ich habe durchweg mit den überzeugenden Protagonistinnen gefühlt, obwohl ich sie nicht besonders sympathisch fand. Es gibt zudem einige interessante bzw. verdächtige Nebenfiguren, die ebenfalls lebensecht, mit Tiefe, gezeichnet sind. “Tochterliebe” ist ein fesselnder, vielschichtiger Pageturner: Die komplexe Handlung erforscht Mutterschaft in all ihrer Widersprüchlichkeit, was wirklich interessant gestaltet ist, und bietet raffinierte, vielschichtige Psycho-Spannung mit vielen erschütternden Enthüllungen. Die Auflösungen fand ich nicht hundertprozentig überzeugend, was mein Lesevergnügen allerdings kaum trübte.

Viele Fährten, gutes Finale!

yuxu am 15.06.2025

Bewertungsnummer: 2516111

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Idee des Buches fand ich direkt interessant: die Thematik, das jemand verschwindet, und die Zurückgebliebenen “ermitteln”, finde ich in Thrillern meist sehr spannend. Wir lernen Katrina und auch ihre Tochter Cleo kennen, und die Geschichte wechselt immer wieder zwischen ihren beiden Perspektiven. Dadurch wirkten beide Charaktere sehr greifbar und authentisch, das fand ich sehr gut und passend umgesetzt. Dafür verbleiben manche anderen wichtigen Charaktere (z. B. Ehemann und Vater Aiden) etwas blasser. Zwischendurch gibt es auch Zeitungsverläufe, Gespräche mit Therapeuten und Ähnliches, das fand ich sehr einfallsreich. Es sorgte für Abwechslung und machte Spaß zu lesen. Was mich allerdings etwas gestört hat, war, das es zu viele Handlungsstränge gab. Dies sollte bestimmt dazu dienen, zu verwirren und mehrere Möglichkeiten für das Verschwinden von Kat aufzuzeigen, andererseits sorgte es so auch für einige Längen. Es gab einige Personen, denen ich nicht so recht getraut habe und letztendlich waren sie auch involviert, das “wie” habe ich aber so nicht vorhersehen können und es gab einige gut gemachte Plottwists. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und dort kamen viele lose Enden zusammen und alles wurde schlüssig aufgeklärt. Das Ende hätte für mich nur etwas länger sein dürfen. Besonders die Dynamik zwischen Kat und Tochter Cleo fand ich sehr authentisch, ebenso die Charakterentwicklung sehr nachvollziehbar und plausibel. Insgesamt hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.

Viele Fährten, gutes Finale!

yuxu am 15.06.2025
Bewertungsnummer: 2516111
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Idee des Buches fand ich direkt interessant: die Thematik, das jemand verschwindet, und die Zurückgebliebenen “ermitteln”, finde ich in Thrillern meist sehr spannend. Wir lernen Katrina und auch ihre Tochter Cleo kennen, und die Geschichte wechselt immer wieder zwischen ihren beiden Perspektiven. Dadurch wirkten beide Charaktere sehr greifbar und authentisch, das fand ich sehr gut und passend umgesetzt. Dafür verbleiben manche anderen wichtigen Charaktere (z. B. Ehemann und Vater Aiden) etwas blasser. Zwischendurch gibt es auch Zeitungsverläufe, Gespräche mit Therapeuten und Ähnliches, das fand ich sehr einfallsreich. Es sorgte für Abwechslung und machte Spaß zu lesen. Was mich allerdings etwas gestört hat, war, das es zu viele Handlungsstränge gab. Dies sollte bestimmt dazu dienen, zu verwirren und mehrere Möglichkeiten für das Verschwinden von Kat aufzuzeigen, andererseits sorgte es so auch für einige Längen. Es gab einige Personen, denen ich nicht so recht getraut habe und letztendlich waren sie auch involviert, das “wie” habe ich aber so nicht vorhersehen können und es gab einige gut gemachte Plottwists. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und dort kamen viele lose Enden zusammen und alles wurde schlüssig aufgeklärt. Das Ende hätte für mich nur etwas länger sein dürfen. Besonders die Dynamik zwischen Kat und Tochter Cleo fand ich sehr authentisch, ebenso die Charakterentwicklung sehr nachvollziehbar und plausibel. Insgesamt hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.

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