Wie die Integration des ayurvedischen Agni-Prinzips in die Yogapraxis und im Alltag zu mehr Wohlbefinden und geistiger Klarheit führt.
Dieses Buch verbindet auf informative und praktische Weiße zwei alte Wissensfelder, von welchen wir bis heute viel lernen können. Es zeigt, wie wir durch eine sinnvolle und nachhaltige Yogapraxis ein gesundes Wohlbefinden und geistige Klarheit stärken und was wir dazu aus dem Ayurveda einfach und sinnvoll integrieren können. Die Schnittmenge zwischen Yoga und Ayurveda wird klar herausgearbeitet und gipfelt im transformativen Prinzip ‚Agni‘, dass im Ayurveda die metabolische Komponente der Verdauung darstellt. Es wird gezeigt, welche Übungen dabei helfen und warum Agni-Übungen ein wichtiges Element auf dem Weg sind. Yogapraktiken werden vor dem Hintergrund der Integration von Agni beleuchtet und alltagstauglich dargestellt. Mit einer klaren Ausrichtung auf die Anwendung und Wirkung des Agni-Prinzips in der Yogapraxis.
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Praxisnah, klar und ohne unnötiges Drumherum!
Bewertung am 14.02.2026
Bewertungsnummer: 3046229
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein absolut formvollendetes Werk! Anja Ortmann gelingt es hier, die Tiefe des Ayurveda ohne unnötige Schnörkel oder medizinisches Kauderwelsch direkt auf den Punkt zu bringen.
Besonders beeindruckend ist die Balance: Während Einsteiger durch die klare und verständliche Sprache einen mühelosen Zugang finden, bietet das Buch auch für erfahrene Praktizierende und Profis einen enormen Mehrwert. Die Integration des Ayurveda in die Yoga-Praxis ist fachlich exzellent gelöst und bietet eine super strukturierte Anleitung für die tägliche Anwendung.
Ein Buch, das beweist, dass wahre Expertise in der Klarheit liegt. Eine klare Empfehlung für jeden, der seine Praxis substanziell und praxisnah vertiefen möchte
sehr gutes Sachbuch für Yogis mit Vorkenntnissen
Bewertung aus Oberursel am 12.11.2025
Bewertungsnummer: 2652787
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein neues Sachbuch zu den Schwesternwissenschaften Yoga und Ayurveda mit dem Schwerpunkt auf Agni, dem „inneren Feuer“, dem reinigenden Feuer in uns; dem „Verdauungsfeuer“, das bei beiden Disziplinen immer wieder als wichtiges Thema aufkommt. Agni soll im Yoga dafür sorgen, dass wir unsere Sinneseindrücke und Gefühle verarbeiten können, im Ayurveda liegt der Fokus auf der Verdauungsarbeit; und generell soll es mehr Wohlbefinden uns geben.
Soviel vorab mal zum Buchtitel :-)
Wer mehr zum generellem Inhalt wissen möchte, ist mit der Produktbeschreibung des Verlages, die auch auf Amazon ausführlich und bebildert steht, erstmal sehr gut bedient, von von daher will ich das auch hier gar nicht mehr in eigenen Worten weitergeben; ich kopier' das in meinem Blog der Einfachheit halber hinzu; es wird nämlich sonst ein sehr langer Text hier.
Die Autorin ist Yogalehrerin mit eigenem Studio, Heilpraktikerin und arbeitet im Berufsverband der deutschen Yogalehrenden als Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat, und das merkt man dem Buch an: das hier ist nichts für Einsteiger, dieses Buch richtet sich an interessierte Yogis und Yoginis, die sich auch schon mal näher mit Ayurveda, Yogaphilosophie und der Geschichte von Yoga beschäftigt haben. Wir haben hier ein Sachbuch, das in die Tiefe geht und Vorkenntnisse voraussetzt.
Okay, die bringe ich mit :-); ich fühle mich als Yogalehrerin angesprochen :-). Ich schicke das nur voraus, denn ich würde das Buch durchaus in einer Yogalehrerausbildung einbringen, aber nicht unbedingt in einem Rundumschlag an alle meine Yogaschüler weiterempfehlen. Dafür fallen hier einfach zu viele Sanskritbegriffe; hierfür muss man sich einfach schon mal näher mit Dingen die dem 8-fachen Yogaweg befasst haben, und auch mit Schlagworten wie Agni – Tapas – Kundalini – Dauti – Bhasti was anfangen können; beispielsweise. Die Autorin erklärt diese Begriffe durchaus noch einmal, und sie erklärt auch gut und man kann das Büchlein flüssig lesen, aber ohne Vorkenntnisse erschlägt es den geneigten Leser.
Was ich richtig gut gemacht finde – und auch wieder mehr die Allgemeinheit ansprechen wird, denke ich – ist das recht ausführliche Kapitel zur Atmung. Die Autorin erläutert die grundsätzlichen Prinzipien der Atmung, sozusagen die „Anatomie der Atmung“; erklärt verschiedene Atemtechniken und setzt sie in Zusammenhang mit Agni, bringt sowohl die yogische Sichtweise als auch die ayurvedische mit hinein, und es gibt ein paar sehr schöne (und schön bebilderte) Yoga-Übungsreihen, die die Asanas mit der Atmung verbinden. (Anmerkung: ich habe da vor kurzem ein Stundenbild für eine Yogastunde daraus gemacht; das war eine sehr wohltuende und fokussierte, ruhige Klasse. Danke Frau Orttmann-Heuser für die Inspiration!).
Das Buch ist prinzipiell sehr gut gegliedert und mit vielen Bildern / Graphiken / Infotafeln versehen; viele Überschriften und neue Sanskritbegriffe sind in fett und rot gedruckt; sprich, man behält als Leser ganz gut den Überblick.
Noch etwas Erwähnenswertes: wir haben hier KEINE Hochglanzfotos von Yoginis in Action, die Bilder zur Asanapraxis sind die guten alten gezeichneten Männleins, und die Anweisungen zum Ein-, respektive Ausatmen werden durch Pfeile dargestellt. Kapiert man trotzdem wunderbar, und ich muss sagen, mir persönlich gefällt das wunderbar. Ohne zu viel visuelle Ablenkung haben wir hier den Blick auf das Wesentliche.
Insgesamt ist das Buch gut strukturiert und gut lesbar; von daher gebe ich gerne 5 Sterne, aber wie gesagt, mit bedingter Empfehlung, und wer sich nicht sicher ist, sollte hier eine Leseprobe herunterladen oder noch besser, im Buchhandel in Ruhe mal herein schnuppern. Ich denke, das ist eines von den Büchern, die einen sehr lange begleiten werden – immer mal wieder als kompetentes Nachschlagewerk, das an Aktualität nicht verlieren wird.
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