Produktbild: Schattennummer

Schattennummer Der neue Roman von Thomas Pynchon

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4682

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/3,7 cm

Gewicht

542 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Nikolaus Stingl + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00822-2

Beschreibung

Rezension

Ein berührendes und beunruhigendes Buch über fragile Familienbeziehungen und die verblendende Kraft der Erinnerung. ("Buchkultur")
Das ist die Kunst des Thomas Pynchon: Er beschwört Bilder so schnell vor dem inneren Auge der Leser herauf, und dann das nächste, und dann das nächste, eh sie auch nur Stopp rufen können. Jeder Satz eine Punktlandung, jedes Adjektiv und auch erfundenes Wort ein klingender Treffer. ("Berliner Zeitung")
Der geheimnisvolle US-Autor erzählt in seinem hochkomischen, überraschend gefühlvollen Roman von einer Welt, in der Humor und Schrecken, Chaos und Groteske sich die Hand geben. ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
"Schattennummer" ist leichter, seiltänzerischer – der perfekte Einstieg in ein Werk voll Wunder, Komik und Schrecken. ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
Was Thomas Pynchon hier als Alterswerk vorlegt, ist auch ein Kaninchenbau: ein möglicher Eingang, von dem aus man sich in seinem Werk verlieren kann. ("taz")
Mit "Schattennummer" legt der 88-jährige Postmoderne-Pionier Thomas Pynchon noch einmal eine kesse Sohle aufs Parkett. ("Falter")
In "Schattennummer" ist alles da, was Pynchons Ästhetik ausmacht: der lässige Ton, die detailreiche Beschwörung von Zeit und Ort, der Hauch von Elegie, der lässige Witz. ("republik.ch")
Niemand kann auf dem Reflexions-, Erzähl- und Sprachniveau von der Einfachheit dieser hochkomplexen Welt erzählen wie dieser Autor. Mit seiner historisch kostümierten Reise zum Glück des punktgenauen Verschwindens und Erscheinens erfasst Pynchon meisterlich die Signatur unserer Gegenwart. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
Pynchon ist ein unübertroffener Meister darin, das Banale mit kulturkritischem Potenzial aufzuladen und zugleich in karnevalesken Albernheiten wieder allen Bedeutungsballast abzuwerfen. ("Welt am Sonntag")
Pynchon überrascht, schmerzhaft fast, mit einer stilistischen Vielfalt und Originalität, wie sie sich sonst nur bei Vladimir Nabokov findet. Doch die legendäre epische Verschlingung ist in «Schattennummer» einer Rasanz gewichen, bei der sich trotz allem Taumel schließlich jedes Detail zu einem Ganzen fügt. ("NZZ am Sonntag")

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Verkaufsrang

4682

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/3,7 cm

Gewicht

542 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

  • Nikolaus Stingl
  • Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00822-2

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • VolkerM

    4/5

    15.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Streichholz in einer Kiste mit Feuerwerkskörpern

    Hicks McTaggart muss nehmen, was er bekommt. Der Privatdetektiv hat in Zeiten der Prohibition nicht nur finanzielle Sorgen, sondern auch noch alte Feinde im Nacken und da kommt ihm der Auftrag, eine verschwundene Millionenerbin aufzuspüren, gerade recht. Aber schon bald wachsen ihm die Dinge über den Kopf und man legt ihm nahe, einen Ozean zwischen sich und Milwaukee zu bringen. Aber ob Europa viel angenehmer ist? Jedenfalls reißen die Probleme auch dort nicht ab. Thomas Pynchon lässt in seinem Roman die Dreißigerjahre mit einer unglaublichen Detailfülle wiederaufleben. Was er als Hintergrund recherchiert, reicht manchem Autor als Hauptstory. Er durchleuchtet die amerikanische und europäische Gesellschaft mit ihren Subkulturen und Seilschaften, er rekonstruiert den Alltag in Zeiten der Depression, beschreibt damals neue technische Entwicklungen und flicht ganz nebenbei die großen Skandalstories der Gazetten mit ein. Der Leser wird mitten hineingeworfen in dieses Babylon aus Verworfenheit und undurchschaubaren Charakteren. Wer steht auf welcher Seite? Wer ist Freund, wer ist Feind? Und gibt es da überhaupt einen Unterschied? Neben der brillanten Recherche sticht Pynchon auch als großer Stilist hervor. Man könnte ihm auf eine Stufe mit Raymond Chandler stellen, von dem er sich einige Techniken abgeschaut hat. Die coolen Dialoge, die witzigen Metaphern, das hat schon viel von Chandler. Aber Chandler dosiert seine Pointen etwas sparsamer, während Pynchon ununterbrochen aus allen Rohren feuert, wodurch die Wirkung irgendwann nachlässt. Und dann fällt auf, dass die völlig linear erzählte Geschichte ein wenig ziellos bleibt. Es tauchen Personen auf und verschwinden wieder, ihre Funktion für die Story ist oft kaum nachzuvollziehen, manchmal sorgen sie nur für eine (zweifellos gut gemachte) Szene. Am Ende habe ich mir verwundert die Augen gerieben, aber ich könnte die Geschichte beim besten Willen nicht nacherzählen. Es passiert zu viel und nicht immer würde ich meine Hand ins Feuer legen, dass die Entwicklungen auch wirklich logisch sind. Ich gebe zu, solche Momente gibt es auch bei Chandler, aber bei ihm hatte ich noch nie den Eindruck, als hätte mich eine literarische Dampfwalze überfahren. Pynchon ist ein grandioser Rechercheur und hervorragender Schriftsteller, aber „Schattennummer“ hat auf mich gewirkt, als hätte einer ein Streichholz in eine Kiste mit Feuerwerkskörpern geworfen. Eindrucksvoll, aber ein bisschen too much.

  • yellowdog

    4/5

    20.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hicks

    Der neue Roman des ewigen Literaturnobelpreisanwärters Thomas Pynchon führt uns in die dreißiger Jahre der USA, die Zeit der Prohibition und der privatdetektive. Einer dieser Schnüffler ist Hicks, ein harter Typ und irgendwie angelehnt an Raymond Chandlers Marlow-Figur, allerdings weniger idealistisch. Hicks McTaggart ist ein harter Typ. Die Dialoge sind geradezu brillant und haben viel Wortwitz. Dass das auch in Deutsch so gut funktioniert, lässt mich vermuten, dass die deutsche Übersetzung von Nikolas Stingl und Dirk van Gunsteren sehr gelungen ist. Zu den besten Stellen gehören die mit Hicks und seiner Fruendin April. Wie schon der NDR erwähnte wirken sie in nihren Wortgefechten ein wenig wie Humprey Bogart und Lauren Bacall. Ein weiteres Markenzeichen von Thomas Pynchon ist seine Genauigkeit und Detailverssessenheit in den Beschreibungen. Hier ist das auch zu finden, aber doch sehr gelassen und unverkrampft eingesetzt. Der Plot wird schnell recht wild. Was da alles hineinspielt, wenn z.B. Hicks sogar nach Europa kommt. Da kann ich teilweise nicht mehr so ganz folgen. Aber amüsant ist das ganze.

  • Bewertung

    1/5

    11.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schachtelsatz- Orgie

    Hab das Buch geschenkt bekommen und mich darauf gefreut . Nach 120 Seiten habe ich aufgegeben. Diese Orgie niemals enden wollender Schachtelsötze verursacht Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Ich habe es nicht geschafft einmal mehr als zwei Kapitel am Stück zu lesen . Als ich das Buch jetzt weggestellt habe , war das wie eine Erleichterung. Irgendwie eine fade , künstlich in Länge gezogene Handlung, wobei mir die Fortsetzung nicht gerade wichtig war. Vielleicht liegt es daran , dass ich Krimis mag und daher einen anderen schreibstil und eine spannende Handlung gewohnt bin .

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Unmögliche als politische Option

    Als Thomas Pynchon in der 80ziger Jahren wiederentdeckt wurde, las ich seine Romane "V.", "Die Versteigerung von No. 49", "Die Enden der Parabel" und "Vineland". So ist das neue Buch "Schattennummer" von Thomas Pynchon für mich ein "Pynchon" seit langer Zeit: und es lässt sich nicht leugnen, dass man seine Romane und Erzählungen an seine einzigartige Art und Weise des Schreibens erkennt. Es sind die Sprachspiele, die Verdichtungen und Verschiebungen, die Mehrdeutigkeiten, aber auch die abstrusen und fantastischen Episoden, Figuren und Gegenstände, die sich jedoch als reale Vorkommnisse, Ereignisse und Personen erweisen, sofern man nach ihnen recherchiert. Thomas Pynchon ist ein Meister darin, eine völlig unmögliche Geschichte großer Übertreibungen so zu erzählen, dass sie sich im Lesen als möglich erweist. Damit ihm das gelingt, wählt er für seinen "Plot" eine historische Zeitspanne, die sich durch Krisen und Umbrüchen auszeichnet, in der Verschwörungen im Gange sind, Verschwörungstheorien kursieren und waghalsige Handlungen in kriminelle Energie verwandelt wird. In diesem Sinne ist er Sprachzauberer mit analytischer Kraft, der mit seinen Erzählungen zeigt, dass in Krisenzeiten das Unmögliche eine politische Option ist und das Unvernünftige zum realen Lebensentwurf werden kann.
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    Mario W.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    3/5

    15.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine interkontinentale Reise

    Thomas Pynchon dürfte für die Leser, die ihn kennen und mögen, auch hier ein sehr gutes Buch geschrieben haben. Mir persönlich ist die Art des Autors zu schreiben, zu konfus, wechselhaft und ausführlich dort, wo es meiner Meinung nach keiner Ausführlichkeit bedarf. Auf jeden Fall sehr schwere Kost aber literarisch äußerst ansprechend!

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