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Lebensbande Roman | Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall | von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann

214

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6360

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/3,2 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28220-5

Beschreibung

Rezension

"[E]eine in jeder Hinsicht kurzweilige, lohnende Lektüre für alle, die die Autorin noch nicht kennen." ("Butzbacher Zeitung")
"Brillante Chronik: spannend, tief bewegend." ("Gong")
"Wie man es von Mechthild Borrmann kennt, lebt dieses Buch von einer nüchternen Erzählweise und zieht den Leser trotzdem von Anfang an in seinen Bann. [...] [E]hrlich, authentisch und spannend bis zur letzten Seite." ("Goslarsche Zeitung")
"Mechtild Borrmann ist bekannt für ihre sensible, genaue Sprache und die großen Bögen, die sie versiert über historische Ereignisse spannt, während sie nah am Menschen bleibt." ("Bücher Magazin")
"Zutiefst menschlich, ohne Pathos und spannend wie ein Krimi. Absolut empfehlenswert." ("Die Zeit")
»Der Roman ist ein spannendes Zeitgemälde, die Erzählung über drei Frauen, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, eine besondere Liebesgeschichte über Grenzen hinweg, eine Beschreibung der Lebensumstände, des politischen Drucks bis in die Familien hinein.« ("Neue Westfälische")

Produktdetails

Verkaufsrang

6360

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/3,2 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28220-5

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend durch und durch

    Das Cover hat ein warmes, zeitloses Design, das perfekt zur Geschichte passt: schlicht, aber mit Tiefe – genau wie das Buch selbst. Borrmann erzählt die Geschichten von drei Frauen – Lene, Nora und Lieselotte (Lotte). Ihre Wege kreuzen sich vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall. Die Geschichte basiert auf Zeitzeugenberichten und greift reale historische Schicksale auf, etwa die Verfolgung sogenannter "Reichsausschusskinder" oder die Verschleppung deutscher Frauen in sowjetische Gulags. Das macht vieles erschreckend authentisch und nahbar. Borrmanns Sprache ist echt sensibel und genau. Sie kann auch richtig große Bögen über historische Ereignisse spannen, ohne den Menschen aus den Augen zu verlieren. Einfühlsam, ohne dabei kitschig zu werden – spannender als mancher Thriller. Die drei Frauen wirken in ihren Motiven, Ängsten und Hoffnungen durchweg echt und man kann sie gut nachvollziehen. Wer Borrmanns Werke wie Trümmerkind oder Der Geiger kennt, weiß, dass sie das kann. Und "Lebensbande" bestätigt es eindrucksvoll. Das solltest du auf jeden Fall lesen.

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    12.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenfreundschaften

    Es ist nicht mein erster Roman von Mechthild Borrmann und ich bin mal wieder tief berührt und erschrocken über die Gräueltaten im Nationalsozialismus. „Lebensbande“ erzählt die Geschichte von drei Frauen. Ihre Lebenswege sind sehr unterschiedlich und doch sind sie durch ihre Freundschaft stark miteinander verbunden. Die Geschichte beginnt 1991 in Kühlungsborn, als eine Frau damit beginnt, ihre Vergangenheit aufzuschreiben. Sie hat ihren Mann Gustav beerdigt und bekommt einen Brief von der Rentenversicherung, in dem nach ihrer vergangenen Berufstätigkeit gefragt wird. Fast 30 Jahre hat sie als Krankenschwester gearbeitet, aber sie einen wichtigen Teil ihres Lebens verschwiegen und nun kann sie ihr Geheimnis nicht länger für sich behalten. Man erfährt natürlich erst zum Ende des Romans, um welches Geheimnis es sich handelt. In Rückblenden erfahren wir, dass Lena die Hauptfigur ist. Sie soll einen Bauernsohn heiraten, verliebt sich jedoch in den Niederländer Joop. Die Eltern verhindern die Verbindung. Lene heiratet einen anderen Mann, von dem sie schwanger ist und bekommt Leo, der von seinem Vater und anderen als „schwachsinnig“ abgestempelt wird und schließlich gegen Lenes Willen in einem Heim landet und dort „behandelt“ wird. Die Krankenschwester Nora versucht Leo und Lena zu helfen und riskiert viel. Sie wird schließlich nach Danzig versetzt, wo sie sich mit Lotte anfreundet. Beide werden später in einen sowjetischen Gulag deportiert. Was mich besonders bewegt hat ist der Zusammenhalt der Frauen, trotz all der Gräueltaten, die ihnen angetan werden. Sie sind immer wieder seht mutig. Der Roman von Mechthild Borrmann zeigt die Grausamkeit der NS-Zeit, aber auch, wie viel Kraft in Freundschaft, Loyalität und Menschlichkeit liegt. Es ist ein bewegender Roman über Schuld, Mut und Zusammenhalt. Von Herzen empfohlen.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    31.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenschicksale in Deutschland - ein sehr bewegender Roman

    Mechtild Borrmann hat wieder einen Roman voller emotionaler Tiefe und berührenden Schicksale - immer angelehnt an wahre Begebenheiten - geschrieben. Die Geschichte handelt von den drei Frauen Lene, Nora und Lieselotte, die sich in der Zeit des Dritten Reiches begegnen und durch die gestellten Aufgaben oder Notwendigkeiten wachsen, aber auch teilweise Schuld auf sich laden oder sich auch nur jahrelang schuldig fühlen, obwohl sie sich nichts zu Schulden haben kommen lassen. Es ist die große Frage, welches Handeln ist richtig in einer Zeit in der richtiges und falsches Handeln gar nicht erkannt werden kann. Das Buch handelt aber auch von Frauenfreundschaften unter sehr schweren Bedingungen. Ich habe es für mich gut gefunden, dass streckenweise Ereignisse zusammengefasst wurden, so waren sie nicht so schwer. Eine emotionalere Geschichte hätte mich noch viel mehr mitgenommen. Die Autorin berichtet im Prolog, dass sie in diesem Buch verschiedene Ihr erzählte Ereignisse und Geschichten im Rahmen früherer Recherchen, für Lebensbande verwendet habe. Gewünscht hätte ich mir daher im Abspann, welche Ereignisse wahre Ereignisse sind und welche fiktiv sind. Auch fand ich das Ende des Buches ziemlich abrupt. Das hätte ich mir anders gewünscht, ohne sagen zu können, was genau für ein Ende für mich gefehlt hat. Trotzdem hat das Buch mir sehr gut gefallen, weil es mich in einen regelrechten Lesesog gezogen hat, ich es kaum aus der Hand legen konnte und für mich neue Aspekte ans Licht gebracht wurden. Mechthild Borrmann hat erneut Geschichte in ein spannendes Buch verpackt. Daher empfehle ich es Lesenden, die sich für diese Zeit interessieren

  • Musteplume

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mechthild Bormann hat mit…

    Mechthild Bormann hat mit Lebensbande einen herausragenden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte umreißt das Leben zweier Frauen, wobei beide mit ihren unterschiedlichen Lebenswelten zu Wort kommen. Die eine ist eine Bauerstochter aus der Nähe von Bonn. Hier wird sehr gut deutlich, wie eng die damalige Erziehung war, besonders in religiösen, bildungsfernen Elternhäusern. Stock konservativ und „was wohl die Leute reden“. Die andere Frau ist eine Krankenschwester, durchaus emanzipierter. Dieses Buch umfasst die Zeit von kurz vor dem zweiten Weltkrieg bis in die 90er Jahre nach der Wiedervereinigung. Die Themen sind schwer, wie bei einem Buch dieser Zeit nicht anders zu erwarten. Und sie sind sehr gefühlvoll und sehr eindringlich umgesetzt. Ganz besonders spannend fand ich die Rolle der Frauen im Gulag, das ist eine Sache, die mir bisher noch gar nicht so richtig bewusst gewesen ist. Das Thema der Euthanasie so hautnah zu erleben ist schon schwere Kost, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Dieses Buch ist wirklich großartig, die Charaktere sind perfekt gewählt, die Lebenswege authentisch dargestellt und die Umsetzung trifft mich, bringt mich zum Nachdenken. Dieses Buch bleibt im Gedächtnis.

  • Bewertung

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Mechtild Borrmann hat mit Lebensbande einen herausragenden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte umreißt das Leben zweier Frauen, wobei beide mit ihren unterschiedlichen Lebenswelten zu Wort kommen. Die eine ist eine Bauerstochter aus der Nähe von Bonn. Hier wird sehr gut deutlich, wie eng die damalige Erziehung war, besonders in religiösen, bildungsfernen Elternhäusern. Stock konservativ und „was wohl die Leute reden“. Die andere Frau ist eine Krankenschwester, durchaus emanzipierter. Dieses Buch umfasst die Zeit von kurz vor dem zweiten Weltkrieg bis in die 90er Jahre nach der Wiedervereinigung. Die Themen sind schwer, wie bei einem Buch dieser Zeit nicht anders zu erwarten. Und sie sind sehr gefühlvoll und sehr eindringlich umgesetzt. Ganz besonders spannend fand ich die Rolle der Frauen im Gulag, das ist eine Sache, die mir bisher noch gar nicht so richtig bewusst gewesen ist. Das Thema der Euthanasie so hautnah zu erleben ist schon schwere Kost, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Dieses Buch ist wirklich großartig, die Charaktere sind perfekt gewählt, die Lebenswege authentisch dargestellt und die Umsetzung trifft mich, bringt mich zum Nachdenken. Dieses Buch bleibt im Gedächtnis.

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    5/5

    27.11.2025

    Hörbuch-Download

    Nora-Lieselotte

    Wahnsinn, welch erschütternde Geschichte, dieses Buch berichtet von Nora, es ist kein Einzelschicksal, es ist eine Geschichte, die viele durchgemacht haben. Eindrücklich bildhaft, voller grauen, erzählt die Autorin die wahre Geschichte von Nora. Eine Frau unter vielen, die im Gulag in Gefangenschaft waren. Nora wechselt die Identität, um frei zu sein und als die Mauer fiel, fiel auch ihr Schweigen, beeindruckend und es machte mich wahnsinnig traurig. Absolute Empfehlung.

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