Produktbild: Spion Nr 9 und die Kunst, nicht aufzufallen

Spion Nr 9 und die Kunst, nicht aufzufallen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Illustriert von

Julia Dürr

Verlag

Mixtvision

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,6/14,2/1,9 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95854-251-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Illustriert von

Julia Dürr

Verlag

Mixtvision

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,6/14,2/1,9 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95854-251-8

Herstelleradresse

mixtvision Medienges.mbH
Leopoldstraße 25
80802 München
DE

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  • LeLiPä

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch

    Der junge Estrich (11) hält sich für einen Spion. Ein Spion, der vom Stern Okocha stammt und Forschungsaufträge durchführt. Er führt Logbuch über all seine Untersuchungen und versucht dabei, seine Mission geheim zu halten. Allerdings ist er fest davon überzeugt, dass es noch mehrere seiner Art auf dem Planeten Erde geben muss. Außerdem zählt Estrich immer nur bis neun, um dann wieder von vorne zu beginnen. Die Geschichte spielt in der Jetztzeit in der Sternenschanze in Hamburg. Dort lebt Estrich mit seiner Mutter zusammen, die häufig wechselnde männliche Bekanntschaften hat und viel arbeitet. Der Viertklässler Estrich, der ursprünglich Esther hieß, hat Elisa als beste Freundin, und zwei weitere Menschen in seinem Umfeld, die vorgeben, ihn zu verstehen. Dabei verliert sich das Kind häufig in Gedanken und Fragen über das Leben und ist für sein Alter viel zu ernst. Die Geschichte, die sich über einen Erzählzeitraum von wenigen Tagen erstreckt, wird in 12 Kapiteln und in auktorialer Weise erzählt. Estrichs Logbuch, das er in einem speziellen Raum in der Schule versteckt, verschwindet eines Tages. Dessen nicht genug, tummeln sich Schüler des benachbarten Kleist-Gymnasiums plötzlich in der Toilettenanlage der Grundschule und scheinen ein strenges Geheimnis zu hüten. Ein dringender Fall für Estrich, der dahinter eine Spionage vermutet. Dabei ist er vielmehr auf der Suche nach sich selbst... Nach und nach klärt der Autor auf und wirft den Lesenden Häppchen zu, die zur Verdeutlichung des Handlungsverlaufes beitragen. Eine wichtige Geschichte über ein Kind, das über Alltagsprobleme stolpert und aufgefangen werden möchte.

  • Liesa_Kinderbuchbloggerin

    aus Niederkrüchten

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz wundervoller Kinderbuchroman eines neurodivergenten Jungen

    Neurodiversität - was ist das eigentlich? Der HausForderung e. V. umschreibt es liebevoll als "Vielfalt im Denken und Lernen" und die Neurodiversitätsforschung in Hamburg/Eppendorf erklärt den Begriff wie folgt: "Neurodiversität bezeichnet die Vielfalt menschlicher Nervensysteme, unter denen es wie bei Schneeflocken, niemals zwei sich völlig gleichende Exemplare gibt. Im Neurodiversitäts-Spektrum gibt es auch Menschen, die anders denken, fühlen und handeln, als üblicherweise erwartet wird. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass diese nicht vollkommen richtig im Kopf wären. Im Neurodiversitäts-Spektrum befinden sich beispielsweise auch Personen mit „Autismus-Spektrum-Störung“, „AD(H)S“, „Dyskalkulie“, „Legasthenie“, „Dyspraxie“ oder „Tourette-Syndrom“." Einige von uns erinnern sich vielleicht an dieser Stelle an die Figur Sheldon Cooper in "The Big Bang Theory", Sam aus der Serie "Atypical" oder auch Jason aus dem deutschen Spielfilm "Wochenendrebellen". Wie das Leben für betroffene Kinder und Familien letztendlich aber wirklich aussieht, ist für viele von uns nur schwer vorstellbar. Denn jedes neurodivergente Kind ist eben genau so vielfältig und einzigartig wie alle anderen Heranwachsenden. Mit seinem Kinderromandebüt "Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen", eröffnet uns Autor Jona Manow eine neue Welt, die der ein oder andere vielleicht belächeln mag, aber für Betroffene Alltag ist. Wir erhalten einen kurzen Einblick in das Leben des elfjährigen Grundschülers Estrich. Ein neurodivergenter Junge, der zwanghaft bis 9 zählt. Beispielsweise die Löffel beim Müsli essen. Genauso kommt er vollkommen aus dem Konzept, wenn Routinen unterbrochen werden oder für uns einfache Sachverhalte für den Jungen zu einer komplexen, schwer lösbaren Aufgabe werden, in der er sich schnell verliert. Nachdem der mittlerweile Ex-Freund seiner Mutter, Karl 1, dem Jungen weismachte, Estrich sei einzigartig und von dem Planeten Okocha komme, um hier auf Erden die Menschen zu beobachten, trägt der Schüler ein Logbuch bei sich, um genau diese Beobachtungen für seinesgleichen zu notieren. Als Spion Nr. 9 versucht er, nicht aufzufallen und von anderen als Mensch wahrgenommen zu werden. Als dann seine beste Freundin Elisa am Morgen auf dem gemeinsamen Schulweg nicht anzutreffen ist und Estrich sie später an der eigentlich verhassten Tischtennisplatte entdeckt, wird ihm im Gespräch mit Mitschülerin Zoey eins klar: "Menschen ändern sich!" und genau das hat ihm gerade noch gefehlt! "Immerhin ist noch genau so viel in der Spiderman-Schokosterne-Packung, wie in seine Schüssel passt. Aber abgesehen davon ist alles andere ein komplettes Chaos." (Buchzitat) Und das nimmt leider nicht ab. Estrichs Welt steht mehr und mehr Kopf. Welchen Freunden kann er vertrauen? Wird er vielleicht schon bald von seiner Mission abgezogen und zurück auf den Planeten Okocha geholt? Welche Rolle spielt Gabriella vom Kleist-Gymnasium nebenan? Für welche Jackenfarbe soll er sich nur beim Rollhockey-Tournier entscheiden? Dieses Buch geht unter die Haut. Zum einen zeigt es uns Lesern einerseits, wie anstrengend und kompliziert der Alltag mit Neurodivergenz sein kann. Andererseits lernen wir auch einen ganz wundervollen, inspirierenden Menschen kennen, der die einfachsten Dinge hinterfragt und damit seinen eigenen aber auch unseren Horizont erweitert. Wie Estrich in seiner Idee von einem Leben eines Aliens unter Menschen aufgeht, wie er es immer wieder schafft, anderen unbefangen zu begegnen und dank seiner strikten Routinen seinen Alltag meistert, beeindruckt mich als Leserin. Ein Punkt, der mich beschäftigt hat, war die Frage nach seinem Geschlecht. Eigentlich lernen wir Estrich im Laufe der Geschichte als Jungen kennen (daher benenne ich ihn hier auch so), immer wieder wird er aber auch von anderen als Esther bezeichnet. Hier hätte ich mir tatsächlich ein wenig mehr Klarheit gewünscht. Ansonsten erzählt Jona Manow eine ganz wundervolle, warmherzige Geschichte, die uns an manchen Stellen immer wieder zum Schmunzeln bringt.

  • Lesereich.von.kira

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich gutes Buch zu wichtigen Themen

    Die wunderbare Geschichte von Spion Nr. 9 hat mich sehr beeindruckt. Schon nach dem Lesen der ersten Seite wusste ich, dass mir das Buch gefällt. Es ist so feinsinnig, queer, neurodivers, spannend und feinfühlig humorvoll, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Der Schreibstil von Jona Manow ist gekennzeichnet durch kurze Sätze ohne Schnörkel, aber mit viel feinem Gespür für Gefühle, Stimmungen und Beweggründe von Personen in bisweilen schwierigen Situationen. Die Hauptfigur Estrich, eine Figur, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, weil er (oder sie) sympathisch und authentisch wirkt. Diese fünf Gründe sprechen dafür, das Buch zu lesen: ✅ Wichtige Themen: Neurodiversität, Selbstfindung, Dazugehören, Anderssein, Queerness, Diversität, Freundschaft ✅ Humorvoll und gleichzeitig spannend wie ein Krimi ✅ Literarisch anspruchsvoll und intelligent: Teebeutelzettelchen-Weisheiten ✅ Tiefgründig und völlig ohne Klischees ✅ Wichtige Message: Anderssein ist schwer zu erkennen, denn irgendwann sind ja alle anders und Einzigartigkeit ist etwas Gutes. Buchige Grüße aus dem , Kira

  • CorniHolmes

    4/5

    20.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warmherzig, humorvoll, außergewöhnlich.

    3,5 Sterne Der 11-jährige Estrich hat eine wichtige Mission. Als außerirdischer Spion muss er die Menschen beobachten und deren Verhalten in einem streng geheimen Logbuch dokumentieren. Estrich nimmt seine Aufgabe sehr ernst. Für ihn ist es absolut klar, dass er nicht von der Erde ist, dafür ist ihm dort alles viel zu kompliziert. Warum sind manche Menschen freundlich und andere nicht? Sind Zebras schwarz mit weißen Streifen oder weiß mit schwarzen Streifen? Estrich ist auf jeden Fall anders als die anderen. Um nicht aufzufallen, konzentriert er sich auf seine Lieblingszahl 9 und versucht dem Hausmeister an seiner Schule die richtigen Fragen zu stellen (von denen er ziemlich viele hat!). Sein Leben gerät jedoch komplett aus den Fugen, als sein Logbuch eines Tages verschwindet, ein Erpresserbrief auftaucht und dann auch noch eine Mitschülerin wie vom Erdboden verschluckt ist. Steht seine Rückreise zu seinem Heimatplaneten an? Oder ist es nun an der Zeit herauszufinden, wer er eigentlich wirklich ist? Kinderbücher über das Anderssein lese ich immer unheimlich gerne. Meine Neugierde war daher sehr schnell geweckt, als ich zum ersten Mal von Jona Manows erstem Kinderroman hörte. Cover und Klappentext überzeugten mich auf Anhieb – die Geschichte hat mich jedoch etwas zwiespältig zurückgelassen. „Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen“ ist ein sehr ruhig erzählter Roman, der sich langsam entfaltet und dessen besondere Erzählweise vermutlich nicht jedermanns Sache ist. Es kommt natürlich immer aufs Kind an – ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die meisten jungen Leser*innen das Buch recht schnell wieder aus der Hand legen werden, da ihnen einfach zu wenig Aufregendes passiert. Jona Manow lässt seine elfjährige Hauptfigur selbst erzählt die Geschichte erzählen. Man ist dadurch ganz dicht dran an Estrichs Gedankengängen, die eindrucksvoll zeigen, wie fremd man sich fühlen kann, wenn man die Welt anders wahrnimmt als andere und vom Alltag und seinen Mitmenschen manchmal völlig überfordert ist. Dem Autor ist es wunderbar gelungen, aus der Sicht eines neurodiversen Kindes zu schreiben – authentisch, humorvoll und mit ganz viel Herz. Estrich ist ein überaus sympathischer Junge, den man einfach gernhaben muss. Er hinterfragt oft die banalsten Dinge, nimmt vieles wortwörtlich und zieht häufig andere (sehr fantasievolle) Schlüsse. Als Leser*innen durchschaut man die Zusammenhänge meist schneller als Estrich und kann gar nicht anders, als über sein Denken und Verhalten zu schmunzeln. Stellenweise lesen sich seine inneren Monologe aber auch ein wenig wirr und kompliziert. Einerseits unterstreicht dies natürlich sehr gut Estrichs Einzigartigkeit, aber mir persönlich ist es mitunter ein wenig schwer gefallen, mich komplett darauf einzulassen. Darüber hinaus hätte ich mir auch mehr Klarheit über Estrichs Geschlecht gewünscht. Eigentlich lernen wir ihn als einen Jungen kennen, aber immer mal wieder wird er von anderen auch Esther genannt. Jona Manow hat zweifellos einen Kinderroman geschrieben, der sich von der Masse abhebt. Wichtige Themen wie Neurodiversität, Querness, Freundschaft, Selbstfindung und das Dazugehören haben hier ihren Platz gefunden, verpackt in einer unterhaltsamen Schulgeschichte mit leichten Krimielementen, liebevollen Charakteren und einer wertvollen Botschaft, die zum Nachdenken anregt. Wir sollten uns alle ein Beispiel an Estrichs Mutter und seinen Freund*innen nehmen, die unseren einzigartigen Protagonisten immer mit Verständnis begegnen und so akzeptieren wie er ist. Fazit: „Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen“ ist eine tiefgründige Geschichte über das Anderssein, Individualität und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Ein außergewöhnliches und anspruchsvolles Kinderbuch ab 9 Jahren, das durch seine warmherzige Erzählweise und seinen feinen Humor besticht. Auch wenn ich mit dem Bucht nicht vollends warm geworden bin, kann ich es empfehlen, allen voran Fans der „Rico und Oskar“ - Reihe. Von mir gibt es 3,5 – hier gerundet auf 4 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    4/5

    24.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie kommt man in der Welt zurecht, wenn man sich so ganz anders fühlt?

    Der ca. 11jähriche Estrich ist anders als andere Kinder. Weil er sich nicht wirklich gut in der Welt zurechtfindet, ist er davon überzeugt, dass er eigentlich von einem anderen Planeten stammt und als Spion auf die Erde geschickt wurde, um das dortige Verhalten der Menschen zu studieren. Seine Erkenntnisse und Beobachtungen hält er in einem Notizbuch fest, das er in einer nahezu unbenutzten Toilette der Schule versteckt. Eine Toilette, die laut Schulleiter Kinder wie ihm vorbehalten ist, denn eigentlich heißt Estrich Esther. Als Estrichs Notizbuch aus der Toilette verschwindet, eine geheimnisvolle Tüte und ein fremdes Mädchen dort auftauchen, muss Estrich aktiv und damit auch sichtbar werden. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich mochte die Anspielungen und versteckten Hinweise, dass Estrich möglicherweise transgender ist, sehr. Manchmal empfand ich es als etwas anstrengend, Estrich in seine Gedankenwelt zu begleiten, die immer wieder um seine vermeintliche Herkunft vom Planeten Okocha und seinen Auftrag kreist. Wenn man sich aber darauf einlässt, dass so nun mal sein Innenleben aussieht, dann entsteht auch viel Verständnis und Wärme für ihn. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass viele Kinder ab 10 Jahre, diese berührende Erzählung verstehen werden. Sie ist sicherlich eher etwas für sensible, introvertierte Kinder, die nicht unbedingt Action und Abenteuer in ihrer Leselektüre suchen. Interessant könnte ich mir das Buch als Leselektüre für eine 5. Klasse vorstellen, um gerade auch so wichtige Themen wie Anderssein oder Transgender zu thematisieren.

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