Produktbild: Der große UFA-Bluff

Der große UFA-Bluff Roman nach einer wahren Geschichte

13

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2018 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734933875

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PDF

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Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2018 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734933875

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  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    23.09.2025

    eBook (PDF)

    Ein wahrer Bluff in der Filmindustrie kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs

    Anton Leiss-Huber erzählt eine historisch brillant recherchierte Geschichte, die teils fiktiv ist und teils auf wahren Begebenheiten beruht. Es geht um das Überleben einiger bekannter Größen im UFA - Filmschauspiel und der Film-Crew in den letzten Monaten des Krieges. In dieser Zeit wird jeder Mann, gleich welchen Alters und der auch nur irgendwie einsetzbar zu sein scheint, zum Kriegsdienst berufen. Um seinen Kollegen aus der Filmindustrie ein Überleben zu ermöglichen, hat sich Eberhard Schmidt den Plan erdacht, dass in Tirol - fernab von Kriegshandlungen- ein Film gedreht wird, der den Endsieg unterstützt. Die Propagandamaschinerie verkündet diesen in der Zeit vehement weiter und deshalb gelingt es Schmidt auch Goebbels von dem Dreh zu überzeugen. Nur geplant war dieser nie. Die Alliierten stehen bereits vor der Tür bzw. haben schon viele Teile Europas und auch Deutschlands eingenommen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann der Krieg endlich aus ist. Deshalb reist auch die ganze Film-Crew in ein kleines Gebirgsdorf nach Tirol, allen voran die Schauspieler Luis Adrian und Lisa Lion. Sie werden auf dem gleichen Bauernhof untergebracht und alle müssen der Dorfbevölkerung vorspielen, dass tatsächlich ein Filmdrehbuch stattfindet. Dabei wird insgesamt nicht nur die einzelnen Schicksale der Schauspieler und der Crew in einfühlsamer Weise deutlich, sondern die der Dorfbevölkerung gleichermaßen. Sehr gelungen ist dabei auch das Herausarbeiten einzelner Charaktere, so dass man als Leser das Gefühl hat, in diesen Tagen mitten unter ihnen zu sein. Verzweiflung, Trauer, Hunger, Angst vor jederzeitiger Entdeckung (Spitzel und Denunzianten gibt es überall), aber auch Mut und Überlebenswillen werden sehr gekonnt dargestellt. Besonders gefallen hat mir dabei nicht nur das Gefühl als Leser ein Teil der Geschichte zu sein und zu erleben, wie ein Dreh abläuft, sondern auch das bekannte Schauspieler, wie Marika Rökk, Gustav Gründgens, Veit Harlan und auch andere bekannte Personen wie Erich Kästner eingewoben sind. Der Autor erzählt in unaufgeregter, flüssiger Sprache, bildhaft und sehr spannend. Ich war gefesselt von diesem Roman und empfehle ihn daher sehr gerne weiter.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    20.09.2025

    eBook (PDF)

    Hat mir gut gefallen

    Dieser historische Roman von Anton Leiss-Huber beruht auf wahren Begebenheiten. Worum geht’s? Der Zweite Weltkrieg geht nun, 1944/45, in seine finale Phase. Während die Alliierten vom Westen her Stadt für Stadt einnehmen und die Sowjet-Armee vom Osten auf Berlin vorrückt, trommeln Hitler und Konsorten die große Mär von Wunderwaffen und Endsieg. Auch die in Babelsberg ansässige Ufa muss ihren Beitrag leisten und entsprechende Filme drehen. Doch auch hier, im Zentrum der Illusionen weiß man, wie die Wirklichkeit aussieht. Zahlreiche Schauspieler, Beleuchter und Kameramänner leben in steter Angst, eingezogen zu werden und die Mangelwirtschaft lässt die Menschen hungern. Rund um die Ufa gibt es zwar noch Lebensmittel, Zigaretten und Schnaps, woher, will niemand so recht wissen. Also redet der (fiktive) Produktionsleiter Eberhardt Schmidt Minister Goebbels ein, einen weiteren Propagandafilm für den Endsieg zu drehen. Er erhält tatsächlich den Befehl und so begibt sich das Filmteam samt Ausrüstung auf abenteuerlichem Weg nach Mayrhofen, im österreichischen Zillertal. Mit dabei unter falschem Namen ist Erich Kästner, dessen Bücher verboten sind. Zunächst scheint alles wie ein Ferienaufenthalt zu laufen, doch auch im Zillertal gibt es stramme Nazis wie den Ortsgruppenleiter oder das Fräulein Rottecker, die fest an den Endsieg glauben, weshalb die Filmcrew in große Gefahr gerät, aufzufliegen. Wie sie es schaffen, selbst den Tiroler Gauleiter Franz Hofer, von ihrer Arbeit zu überzeugen, müsst ihr schon selbst lesen. Meine Meinung: Dieser historische Roman ist Autor Anton Leiss-Huber, der durch seine Altötting-Krimis bekannt ist, sehr gut gelungen. Wie er im Nachwort schreibt, hat er penibel in diversen Archiven und vor Ort in Mayrhofen recherchiert, dort mit Zeitzeugen gesprochen. Die beste Quelle um dieses Buch authentisch zu schreiben, ist - wie er sagt - Erich Kästners Tagebuch. Kästner hat diese Ereignisse später in seinem Werk „Notabene 45“ literarisch verarbeitet. Erich Kästner ist nicht der einzige Prominente der uns hier über den Weg läuft. So taucht plötzlich die Sängerin und Tänzerin Marika Rökk, der Haltung zum Regime durchaus ambivalent zu sehen ist, zumal sie sich, wie hier zu lesen, aufmacht, zu den britischen oder amerikanischen Befehlshabern zu eilen, um für deren Unterhaltung zu sorgen. Die Rökk ist nicht der einzige bekannte Namen. Zu Beginn des Romans, noch in Berlin, treffen wir mit Gustav Gründgens, Elisabeth Flickenschild, Kristina Söderbaum und Veit Harlan zahlreiche Größen der Ufa, die in zahlreichen Propagandafilmen mitgespielt haben. Mir hat dieser historische Roman, der eine nicht ungefährliche Aktion beschreibt, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Anton Leiss-Huber hat geschickt Fakten mit Fiktion verknüpft. Fazit: Gerne gebe ich diesem, auf wahren Ereignissen beruhendem, historischen Roman 5 Sterne.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    11.09.2025

    eBook (PDF)

    Das Schelmenstück in Mayerhofen

    „Der große UFA-Bluff“ von Anton Leiss-Huber ist ein sorgfältig recherchierter Roman, der Fiktion und historische Realität überzeugend miteinander verbindet. Die Hauptfiguren Luis und Lisa sind fiktiv, könnten jedoch genauso in der Filmwelt des Jahres 1945 existiert haben. Ihre Geschichten bieten einen plausiblen Einblick in die Karrieren und persönlichen Herausforderungen von Filmschaffenden am Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Roman beleuchtet die Strukturen der UFA, politische Einflüsse auf das Filmgeschäft und die wirtschaftlichen Zwänge jener Zeit. Die Handlung zeigt, wie Machtspiele und Intrigen hinter den Kulissen das Leben der Beteiligten bestimmten. Besonders interessant ist die Episode um das Schelmenstück in Mayerhofen, das exemplarisch die Herausforderungen und strategischen Manöver innerhalb der Filmindustrie dieser Epoche aufzeigt. Luis’ und Lisas Figurenentwicklung ist nachvollziehbar gestaltet. Ihre Entscheidungen, Konflikte und Ambitionen wirken authentisch und spiegeln die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen von 1945 wider. Die Handlung ist klar strukturiert: Spannungsmomente entstehen nicht durch übertriebene Dramatik, sondern durch die realistische Darstellung von Chancen, Risiken und Machtverhältnissen in der Filmwelt jener Zeit. Die Sprache des Romans ist sachlich, klar und zugleich atmosphärisch. Szenenbeschreibungen der Studios, Drehorte und gesellschaftlichen Zusammenhänge vermitteln ein plastisches Bild der Epoche, ohne den Lesefluss zu stören. Historische Hintergründe, wirtschaftliche Zwänge und gesellschaftliche Entwicklungen werden integriert, sodass ein realistisches Gesamtbild entsteht. Insgesamt ist „Der große UFA-Bluff“ ein realistischer, gut erzählter Roman, der Geschichte, Fiktion und die Episode des Schelmenstücks in Mayerhofen in einer ausgewogenen Mischung präsentiert und ein eindrucksvolles Bild der Filmwelt in den letzten Monaten des Jahres 1945 vermittelt. 5 Sterne.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    16.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend und bedrückend

    Im Frühjahr 1945, kurz vor Kriegsende, verließ eine Gruppe von etwa sechzig UFA Filmschaffenden Berlin und reiste nach Mayrhofen in Tirol. Offiziell gaben sie an, dort einen Film zu drehen, tatsächlich war das Projekt jedoch nur Tarnung, um sich in Sicherheit zu bringen. Denn in den letzten Kriegswochen ging von der SS eine akute Bedrohung aus. Menschen, die als unzuverlässig galten, mussten mit Verhaftung oder Gewalt rechnen. Besonders Künstler und Intellektuelle standen unter Beobachtung und lebten in ständiger Angst vor willkürlichen Maßnahmen. Organisiert wurde die Aktion vom UFA-Produktionsleiter Eberhard Schmidt. Auch Erich Kästner war Teil der Gruppe und konnte so das Kriegsende außerhalb Berlins überstehen, was er in der „Notabene 45“ in seinem Tagebuch festhielt. Ja, wir kennen die historischen Fakten, die Grausamkeiten des NS-Regimes, aber was das für die Menschen wirklich bedeutet hat, wie das Leben unter diesen menschenunwürdigen Bedingungen wirklich war, das zeigen Romane wie dieser. Deshalb sind sie so wichtig. Der „UfA-Bluff“ löst bei mir große Bedrückung aus, weil hier von @ eine Atmosphäre geschaffen wird, die die Bedrohung durch das NS-Regime, gerade in den letzten Kriegswochen, lebendig macht. Das Nazi-Regime ist nicht permanent sichtbar, aber ihre Macht ist überall. Dieses Gefühl, dass ein einziges falsches Wort reichen könnte, macht den Roman so intensiv. Auch mit dem Wissen, dass das Denunziantentum an der Tagesordnung stand, lässt es mich hier erneut erschaudern. Menschen bringen sich gegenseitig in Gefahr, manchmal aus Angst oder aber aus Überzeugung oder Niedertracht. Diese Unmenschlichkeit hat mich beim Lesen wütend gemacht, weil sie so erschreckend glaubwürdig wirkt. Als Lehrerin haben mich die Szenen rund um die jungen Frauen, die sich gerade in der Ausbildung zur Lehrerin befinden sehr entsetzt. Wie streng und unmenschlich dort unterrichtet wird, wie wenig Raum für eigenes Denken bleibt, repräsentiert ihre Ausbilderin, die mit aller Macht versucht, die UFA-Mitarbeiter loszuwerden und sie dem Regime auszuliefern. Deshalb bracht man als Leser geradezu den Kontrast auf dem Hof, der die Protagonisten aufnimmt. Dort findet man nämlich plötzlich Menschlichkeit. Zusammenhalt und das stille Einverständnis, einander zu schützen und manches zu verschweigen, weil genau das Leben retten kann. Die Liebesgeschichte zwischen Luis und Lisa bleibt im Hintergrund, wirkt aber absolut nachvollziehbar. Wenn alles wankt, hält man sich eben aneinander fest. Kästner wird zwar erwähnt, aber nicht ausgeschlachtet. Das finde ich sehr angenehm, weil sich die Geschichte nicht um ihn dreht, das „Notabene 45“ in seinem Tagebuch aber als wichtige Quelle der Historie und des Romans dient. Ein sehr spannender Roman, der durch kleinen Teil der großen Geschichte nicht nur die Bedrohung für Menschen in der Öffentlichkeit zeigt, sondern die Vielschichtigkeit der Brutalität dieser Zeit.

  • Steffi

    5/5

    26.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr tolles und interessantes Buch

    Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dieses wahnsinnig einzigartige Buch zu lesen von einem wirklich sehr netten Autor. Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, habe ich mir gedacht, sowas habe ich bis jetzt noch überhaupt nicht gelesen und deshalb hat mich auch sofort der Klappentext überzeugt. Ich habe mich früher schon immer mit dem Thema zweiter Weltkrieg beschäftigt, es hat mich persönlich schon immer interessiert und deshalb habe ich mich auch so sehr über die Anfrage vom lieben Anton gefreut und bin wirklich sehr gespannt gewesen, was mich alles in dieser Geschichte erwartet. Und um das geht es: Februar, 1945. Eberhard Schmidt, Produktionsleiter der UfA, schmiedet einen kühnen Plan: Bevor die SS unliebsame Künstler loswerden kann, bringen sich einige von ihnen nach Mayrhofen in Sicherheit. In Tirol werden sie angeblich einen Film für den deutschen Endsieg produzieren. Doch was den Anschein eines Drehs hat, ist in Wirklichkeit ein Spiel mit dem Feuer. Das Team hat keinen Meter Film dabei! Während die Crew den Sieg der Alliierten herbeisehnt, entfacht sich zwischen den Schauspielern Luis Adrian und Lisa Lion ein ganz anderes Feuer. Und macht es euch neugierig? Die Geschichte ist nach einer wahren Begebenheit verfasst, also das ist auch wirklich alles passiert und sowas finde ich natürlich immer am besten, weil man sich alles so gut vorstellen kann und ich hatte persönlich auch voll das Kopfkino beim Lesen, weil ich immer die ganze Zeit daran gedacht habe, was diese Menschen durchmachen mussten und wie schwierig einfach diese Zeit gewesen ist. Das Buch hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht zu lesen, auch wenn ich teilweise ein bisschen Tränen in den Augen hatte, weil mich die Situationen in dem Buch wirklich sehr berührt haben und ich es einfach faszinierend fand, wie die ganzen Charaktere es geschafft haben diesen UFA-Bluff durchzuziehen. Ich fand die ganze Aufmachung und Idee wirklich sehr faszinierend und besonders, ich habe wirklich alle in mein Herz geschlossen, liebte auch die kleine Liebesgeschichte in dem Buch. Diese Geschichte hatte einfach für mich alles, was ich in diesem Moment gebraucht habe, denn es war keine einzige Sekunde langweilig, wirklich durchgehend spannend, deshalb hat mich ja auch der Schreibstil so sehr überzeugt, weil er locker, leicht, spannend, emotional und einfach genau für mich gemacht ist. Das Cover finde ich echt cool gemacht, weil es wirklich so passend für diese Geschichte ist und man sich tatsächlich schon einiges unter dem Buch vorstellen kann. Für mich ist es eine Story gewesen, die man wirklich unbedingt lesen sollte, vor allem wenn man historische Themen sehr mag und es natürlich einen sehr interessiert, wie es früher alles so abgelaufen ist. Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (13)

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