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Monstergott Roman | »Oh Gott, ist das ein gutes Buch!« Benjamin von Stuckrad-Barre

99

24,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40441

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Park

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881605-4-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Caroline Schmitt erzählt von einer ganz eigenen Welt, die liebevoll und grausam zugleich sein kann, und lässt ihre Protagonist:innen als komplexe, widersprüchliche Figuren erscheinen.« ("An.schläge")
»›Monstergott‹ ist eine packende Auseinandersetzung mit Religion, Selbstwerdung und Freundschaft. [...] Dabei überzeugt Schmitts Roman durch seinen klaren, flüssigen Stil, bewegende Innenansichten und lebendige Dialoge.« ("WDR Westart")
»Mit viel Gespür für Zwischentöne reißt Caroline Schmitt der Religion zwischen Gebet und Doppelmoral die Maske runter [...].« ("emotion")

Produktdetails

Verkaufsrang

40441

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Park

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881605-4-6

Herstelleradresse

park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ben und Esther

    Das Wirken von Freikirchen in einem Roman. Eine interessante Idee. Wie auch ein Thema, welches gut in unsere Zeit passt. Nun hat ja unsere patriarchale westliche Welt in den Kirchen ein gutes Fundament gefunden. Ein Fundament, welches dafür sorgt, dass es den Richtigen gut geht. Den in den Augen der Machtzentralen Richtigen. Und die Anderen. Nun wie ist das mit dem Hamsterrad? Dazu noch etwas Brot und Wein und natürlich die Spiele. Und das Märchen, das man es schaffen kann, wenn man nur ordentlich ranklotzt. Und schon läuft der Laden. Da der Mensch ja nun schon immer dafür bekannt ist sein Leben verbessern zu wollen, gibt es natürlich findige Geister, meist männlicher Natur, die das Thema Kirche noch etwas auf die Spitze treiben möchten. Wo wir bei den Freikirchen landen. Wer sich für das Thema Freikirche interessiert, wird dazu etwas in den bekannten Medien finden. Nicht viel. Aber so ein paar Infos dazu gibt es schon. Wie das halt bei gewissen Strukturen so ist, man lässt sich ungern in die Karten schauen. Es könnte ja so eh bissel was rauskommen. Klarer Fall. Um so besser, wenn es Menschen gibt, die da etwas Licht auf die dunkle Bühne bringen wollen, sei es als Doku, oder wie hier in Romanform. Nun darf man nicht erwarten, dass das Licht auf der Bühne in diesem Roman sonnenhell ist.  Dieses Buch hier beleuchtet eine Familie, die einer Freikirche angehört. Eine Familie mit Kindern. Kinder, die erwachsen werden und in ihrem Erwachen in dieser Freikirche und ihren Strukturen an Grenzen stoßen. Emotional und sehr intensiv ist dieses Buch geschrieben. Ich habe es geliebt! Sehr! Wie man meinen Zeilen unschwer entnehmen kann, mein Bezug zu religiösen Umtrieben in kirchlichen Strukturen hält sich in engen Grenzen. Wobei ich nicht das Göttliche negiere. Dies nicht. Ich bin da eher im animistischen Bereich. Und ich weiß, dass in Europa die Scheiterhaufen brannten. Dies darf man nicht vergessen. Von den ganzen anderen Gräueln, die im Namen der Kirche, im Sinne der Gier stattfanden gar nicht zu reden. Und die Gier, sie regiert immer noch.  Von daher hat mich das Buch schon aus diesem Grund aufgeregt. Die Skizzierung der Kinder der Familie in den Fängen der Freikirche hat mich aber noch aus anderen Gründen sehr angesprochen. Ben und Esther sind diese Kinder. Ein junger Mann und eine junge Frau. Er kämpft mit sich und seinen Gefühlen, entspricht nicht dem Bild eines Adam in der Kirche und wird damit zum Underdog. Er wird manipuliert und benutzt, unter Druck gesetzt. Und ja, damit dürfte klar sein, Ben berührt mich. Esther besetzt als junge Frau das Weibliche Prinzip. Und Frauen und die Kirche. Nun ja!?!? Und natürlich eckt sie als Frau an und wird vom gefeierten Sternchen zum NoGo. Weil sie als Frau Wünsche und Ziele hat und natürlich ihren Bruder liebt und beschützen will. Und damit befeuert auch Esther mich. Charaktere, die mich beeindrucken. Kein lautes Buch, aber ein sehr berührendes Buch, welches ich hiermit sehr gern empfehle! Lesen! 

  • Mareike

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit großer Wahrheit

    Schon bei Liebewesen habe ich geschätzt, wie offen Caroline Schmitt tabuisierte Themen anspricht: direkt, aber zugleich feinfühlig und sehr reflektiert. Dieser Eindruckt hat sich auch bei Monstergott bestätigt. Das Buch ist sehr ehrlich und hat mich beim Lesen gleichermaßen wütend wie traurig gemacht. Vieles wirkt auf den ersten Blick überspitzt, allerdings gibt es unzählige Menschen, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die Autorin verleiht diesen Geschichten eine Stimme und allein das zeichnet das Buch aus. Besonders beeindruckt hat mich, dass sich die Autorin intensiv mit dem Thema Freikirchen auseinandergesetzt und umfassend recherchiert hat. Das verleiht dem Buch eine große Wahrheit. Meine eigene Wut über die geschilderten Geschehnisse hat den Lesefluss stellenweise minimal gestört. Ich möchte aber auch betonen: Literatur darf und soll Emotionen auslösen, zum Nachdenken anregen und bewegen. Monstergott ist kein leichtes Buch, aber definitiv eines, das sich zu lesen lohnt.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick in eine freikirchliche WElt

    Die Geschwister Ben und Esther sind von Kindheit an Teil einer freikirchlichen Gemeinde. Die Gemeinschaft und der Glaube an Jesus Christus geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Auf den ersten Blick wirkt die Kirche sehr modern und fortschrittlich. Soziale Medien werden nicht verteufelt, sondern im Gegenteil durch die Ehefrau des Pastors aktiv für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Auch das Auftreten des Pastors wirkt ausgesprochen modern. Tatsächlich gelten aber streng konservative Wertvorstellungen und Auslegungen der Bibel. Für Ben, der diese konservativen Gebote verinnerlicht hat und auch nicht in Frage stellt, ist dadurch ein qualvoller Weg vorgezeichnet. Und von Esther wird erwartet, dass sie eine untergeordnete Rolle einnimmt, nur weil sie eine Frau ist. Trotz ihres Talentes wird ihr die Rolle im Chor verweigert, für die sie eigentlich am besten geeignet wäre. In einfachen, präzisen Formulierungen lässt Caroline Schmitt die Lesenden Einblick in eine Welt nehmen, die den meisten fremd ist. Sie zeigt die positiven Seiten die Glaubensgemeinschaften bieten können einerseits, aber auch die Konflikte und schmerzlichen Prozesse, die Mitglieder erfahren, wenn sie nicht mehr im Einklang mit den engen Regeln leben können oder wollen. Homosexualität, Emanzipation, Selbstverwirklichung – all das hat innerhalb dieses Systems keinen Platz. Sehr beeindruckend und glaubwürdig beschreibt der Roman abwechselnd aus der Sicht von Ben und Esther den Weg, den die beiden Geschwister zurücklegen. Mir hat auch der zweite Roman der Autorin sehr gut gefallen. Die Bedeutung des klug gewählten Covers habe ich erst auf den zweiten Blick verstanden.

  • Bewertung

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Blick hinter die Fassaden einer Freikirche

    Mit ihrem langersehnten zweiten Roman "Monstergott" gibt Caroline Schmitt einen spannenden und interessanten Einblick in das Leben von zwei Geschwistern, die einer Freikirche angehören und dieser ihr Leben verschrieben haben. Detailreich und eindrucksvoll erzählt Schmitt davon, wie Leben und Religion in einer freikirchlichen Gemeinschaft organisiert und gestaltet werden. Gerade für alle, denen dieses Leben fern ist, bietet das Buch die spannende Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Freikirche zu schauen. Der Schreibstil dieses kurzweiligen Buchs liest sich sehr gut und flüssig. Besonders überzeugen kann "Monstergott" durch Schmitts nuancierte und durchdachte Betrachtung der Realitäten in einer Freikirche und der klaren und starken Schilderungen der inneren und äußeren Konflikte und der herrschenden Scheinheiligkeit.

  • Raoul Chagny

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Blick hinter die…

    Spannender Blick hinter die Fassaden einer Freikirche Mit ihrem langersehnten zweiten Roman "Monstergott" gibt Caroline Schmitt einen spannenden und interessanten Einblick in das Leben von zwei Geschwistern, die einer Freikirche angehören und dieser ihr Leben verschrieben haben. Detailreich und eindrucksvoll erzählt Schmitt davon, wie Leben und Religion in einer freikirchlichen Gemeinschaft organisiert und gestaltet werden. Gerade für alle, denen dieses Leben fern ist, bietet das Buch die spannende Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Freikirche zu schauen. Der Schreibstil dieses kurzweiligen Buchs liest sich sehr gut und flüssig. Besonders überzeugen kann "Monstergott" durch Schmitts nuancierte und durchdachte Betrachtung der Realitäten in einer Freikirche und der klaren und starken Schilderungen der inneren und äußeren Konflikte und der herrschenden Scheinheiligkeit.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tamara

    Tamara

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Spielentdecker*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    04.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nett für zwischendurch

    Wenn der Glaube an Gott und die Gemeinschaft ins Wanken gerät, wie entscheidet man sich für das restliche Leben? Ein Geschwisterpaar, das in einer streng gläubigen Familie aufwächst, beginnt nicht nur die eigenen Sichtweisen, sondern auch die des jeweils anderen zu hinterfragen. Eine moderne Geschichte über den Glauben und die knallharte Realität, die dahinter steht. Einen Stern Abzug gibt es allerdings, da die Handlung leider zum Teil vorhersehbar und zu simpel gestrickt ist. Ich hätte mir zusätzlich auch mehr Tiefgang zum Thema gewünscht, vieles wird nur oberflächlich angesprochen. Nichtsdestotrotz ein fesselnder Roman, welcher sich gut für zwischendurch eignet.
  • Zum Bewerterprofil von Victoria B.

    Victoria B.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Monster(Gott)?!

    Die Geschwister Esther und Ben wachsen stark religiös auf, stellen ihren Glauben nie in Frage. Nach und nach bröckelt die heile Fassade und der Hunger nach der Welt "da draußen" wächst. Eine große Empfehlung von mir! Ich habe die Charaktere sehr in mein Herz geschlossen.
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    (Nicht) den Glauben verlieren!

    Das behütete Leben zweier Geschwister in einer christlichen Gemeinschaft beginnt zu bröckeln, als die Sehnsucht nach der weiten, modernen Welt und der Drang nach persönlicher Freiheit laut werden. Wie entkommt man diesen festgefahrenen Mustern, ohne den Glauben zu verlieren oder Gott den Rücken zu kehren? Toller Schreibstil.

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