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Monstergott Roman | »Oh Gott, ist das ein gutes Buch!« Benjamin von Stuckrad-Barre

97

24,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13918

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Park

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/2,7 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881605-4-6

Beschreibung

Rezension

»Caroline Schmitt erzählt von einer ganz eigenen Welt, die liebevoll und grausam zugleich sein kann, und lässt ihre Protagonist:innen als komplexe, widersprüchliche Figuren erscheinen.« ("An.schläge")
»›Monstergott‹ ist eine packende Auseinandersetzung mit Religion, Selbstwerdung und Freundschaft. [...] Dabei überzeugt Schmitts Roman durch seinen klaren, flüssigen Stil, bewegende Innenansichten und lebendige Dialoge.« ("WDR Westart")
»Mit viel Gespür für Zwischentöne reißt Caroline Schmitt der Religion zwischen Gebet und Doppelmoral die Maske runter [...].« ("emotion")

Produktdetails

Verkaufsrang

13918

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Park

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/2,7 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881605-4-6

Herstelleradresse

park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Mareike

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit großer Wahrheit

    Schon bei Liebewesen habe ich geschätzt, wie offen Caroline Schmitt tabuisierte Themen anspricht: direkt, aber zugleich feinfühlig und sehr reflektiert. Dieser Eindruckt hat sich auch bei Monstergott bestätigt. Das Buch ist sehr ehrlich und hat mich beim Lesen gleichermaßen wütend wie traurig gemacht. Vieles wirkt auf den ersten Blick überspitzt, allerdings gibt es unzählige Menschen, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die Autorin verleiht diesen Geschichten eine Stimme und allein das zeichnet das Buch aus. Besonders beeindruckt hat mich, dass sich die Autorin intensiv mit dem Thema Freikirchen auseinandergesetzt und umfassend recherchiert hat. Das verleiht dem Buch eine große Wahrheit. Meine eigene Wut über die geschilderten Geschehnisse hat den Lesefluss stellenweise minimal gestört. Ich möchte aber auch betonen: Literatur darf und soll Emotionen auslösen, zum Nachdenken anregen und bewegen. Monstergott ist kein leichtes Buch, aber definitiv eines, das sich zu lesen lohnt.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick in eine freikirchliche WElt

    Die Geschwister Ben und Esther sind von Kindheit an Teil einer freikirchlichen Gemeinde. Die Gemeinschaft und der Glaube an Jesus Christus geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Auf den ersten Blick wirkt die Kirche sehr modern und fortschrittlich. Soziale Medien werden nicht verteufelt, sondern im Gegenteil durch die Ehefrau des Pastors aktiv für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Auch das Auftreten des Pastors wirkt ausgesprochen modern. Tatsächlich gelten aber streng konservative Wertvorstellungen und Auslegungen der Bibel. Für Ben, der diese konservativen Gebote verinnerlicht hat und auch nicht in Frage stellt, ist dadurch ein qualvoller Weg vorgezeichnet. Und von Esther wird erwartet, dass sie eine untergeordnete Rolle einnimmt, nur weil sie eine Frau ist. Trotz ihres Talentes wird ihr die Rolle im Chor verweigert, für die sie eigentlich am besten geeignet wäre. In einfachen, präzisen Formulierungen lässt Caroline Schmitt die Lesenden Einblick in eine Welt nehmen, die den meisten fremd ist. Sie zeigt die positiven Seiten die Glaubensgemeinschaften bieten können einerseits, aber auch die Konflikte und schmerzlichen Prozesse, die Mitglieder erfahren, wenn sie nicht mehr im Einklang mit den engen Regeln leben können oder wollen. Homosexualität, Emanzipation, Selbstverwirklichung – all das hat innerhalb dieses Systems keinen Platz. Sehr beeindruckend und glaubwürdig beschreibt der Roman abwechselnd aus der Sicht von Ben und Esther den Weg, den die beiden Geschwister zurücklegen. Mir hat auch der zweite Roman der Autorin sehr gut gefallen. Die Bedeutung des klug gewählten Covers habe ich erst auf den zweiten Blick verstanden.

  • Bewertung

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Blick hinter die Fassaden einer Freikirche

    Mit ihrem langersehnten zweiten Roman "Monstergott" gibt Caroline Schmitt einen spannenden und interessanten Einblick in das Leben von zwei Geschwistern, die einer Freikirche angehören und dieser ihr Leben verschrieben haben. Detailreich und eindrucksvoll erzählt Schmitt davon, wie Leben und Religion in einer freikirchlichen Gemeinschaft organisiert und gestaltet werden. Gerade für alle, denen dieses Leben fern ist, bietet das Buch die spannende Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Freikirche zu schauen. Der Schreibstil dieses kurzweiligen Buchs liest sich sehr gut und flüssig. Besonders überzeugen kann "Monstergott" durch Schmitts nuancierte und durchdachte Betrachtung der Realitäten in einer Freikirche und der klaren und starken Schilderungen der inneren und äußeren Konflikte und der herrschenden Scheinheiligkeit.

  • Raoul Chagny

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Blick hinter die…

    Spannender Blick hinter die Fassaden einer Freikirche Mit ihrem langersehnten zweiten Roman "Monstergott" gibt Caroline Schmitt einen spannenden und interessanten Einblick in das Leben von zwei Geschwistern, die einer Freikirche angehören und dieser ihr Leben verschrieben haben. Detailreich und eindrucksvoll erzählt Schmitt davon, wie Leben und Religion in einer freikirchlichen Gemeinschaft organisiert und gestaltet werden. Gerade für alle, denen dieses Leben fern ist, bietet das Buch die spannende Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Freikirche zu schauen. Der Schreibstil dieses kurzweiligen Buchs liest sich sehr gut und flüssig. Besonders überzeugen kann "Monstergott" durch Schmitts nuancierte und durchdachte Betrachtung der Realitäten in einer Freikirche und der klaren und starken Schilderungen der inneren und äußeren Konflikte und der herrschenden Scheinheiligkeit.

  • eulenmatz

    aus Hamburg

    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kirche und eigene Bedürfnisse

    MEINUNG: Ich habe von Caroline Schmitt bereits Liebewesen gelesen und sehr gemocht, besonders ihr Radikalität. Ich habe daher mit Spannung ihren neuen Roman Monstergott erwartet.  Ben und Esther sind Geschwister. Sie wachsen beide als Teil einer christlichen Freikirche auf, die von ihren Eltern gegründet worden ist. Sie kennen es nicht anders und dennoch wird der Glauben auf eine harte Probe gestellt als zu einem Konflikt mir ihren eigenen Bedürfnissen kommt. Ich bin nicht gläubig erzogen worden. Glaube bzw. vor allem Kirche spielt in meinem Leben keine Rolle. Ich sehe vor allem die Institution Kirche als ziemlich kritisch an, auch wenn ich immer wieder feststelle, dass hier auch viel Gutes für die Gesellschaft getan wird. Mir hat es dennoch ein bisschen unfassbar gemacht, dass sie ein junger Mensch wie Ben so quälen muss, weil etwas, was ich als völlig normal ansehen würde, nämlich seine Sexualität, von ihm nicht angenommen werden kann, weil es nicht zu seinen Glaubenssätzen passt. Noch viel schlimmer ist es, dass vermeintliche Hilfsstellen, wie ein Therapeut ihn auch noch darin bestärken, dass man ihm das austreiben kann oder andere ritualisierte Praktiken, die helfen sollen. Dafür habe ich kein Verständnis, denn es treibt Ben in eine lebensbedrohliche Verzweiflung, die auf jeder Seite spürbarer und drängender wurde. Auch für Esther ist es schwer einen Platz in dieser Gemeinschaft zu finden, denn sie möchte mehr Verantwortung übernehmen, wird aber vom Pfarrer immer abgewiesen, den Frauen haben sie unterzuordnen. Die Autorin beschreibt sehr gut, wie zerrissen die beiden Geschwister sind hinsichtlich ihrem Glaube und dem Leben in der Gemeinschaft und ihren eigenen Bedürfnissen. Schade ist, dass vor allem Ben sich Esther nicht anvertraut und still vor sich hin leidet.  FAZIT: Monstergott hat mich wieder einmal in meinen Ansichten bestärkt und in mir die Frage ausgelöst, ob sich Glaube und religiöse Gemeinschaft nicht auch mal Stück öffnen können hinsichtlich moderner und zeitgemäßeren Einstellungen, sodass beides - Glaube und ein freies Leben - möglich ist.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nett für zwischendurch

    Wenn der Glaube an Gott und die Gemeinschaft ins Wanken gerät, wie entscheidet man sich für das restliche Leben? Ein Geschwisterpaar, das in einer streng gläubigen Familie aufwächst, beginnt nicht nur die eigenen Sichtweisen, sondern auch die des jeweils anderen zu hinterfragen. Eine moderne Geschichte über den Glauben und die knallharte Realität, die dahinter steht. Einen Stern Abzug gibt es allerdings, da die Handlung leider zum Teil vorhersehbar und zu simpel gestrickt ist. Ich hätte mir zusätzlich auch mehr Tiefgang zum Thema gewünscht, vieles wird nur oberflächlich angesprochen. Nichtsdestotrotz ein fesselnder Roman, welcher sich gut für zwischendurch eignet.
  • Zum Bewerterprofil von Victoria B.

    Victoria B.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Monster(Gott)?!

    Die Geschwister Esther und Ben wachsen stark religiös auf, stellen ihren Glauben nie in Frage. Nach und nach bröckelt die heile Fassade und der Hunger nach der Welt "da draußen" wächst. Eine große Empfehlung von mir! Ich habe die Charaktere sehr in mein Herz geschlossen.
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    (Nicht) den Glauben verlieren!

    Das behütete Leben zweier Geschwister in einer christlichen Gemeinschaft beginnt zu bröckeln, als die Sehnsucht nach der weiten, modernen Welt und der Drang nach persönlicher Freiheit laut werden. Wie entkommt man diesen festgefahrenen Mustern, ohne den Glauben zu verlieren oder Gott den Rücken zu kehren? Toller Schreibstil.

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