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Letzte Chance Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie - "Ein brillantes Buch!" (Markus Lanz)

6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Siedler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/3,7 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Ozeanblau / Mauve

Auflage

0. Auflage von 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0200-1

Beschreibung

Rezension

»Alexander erzählt das Epos unserer Gegenwart.« ("Denis Scheck")
»Genießen wir als Strandlektüre diese Chance, denn es könnte unsere letzte sein.« ("DIE ZEIT")
»Robin Alexander [...] ist der Stephen King unter den deutschen Politikautoren: Jedes Buch von ihm verspricht höchste Spannung.« ("DER TAGESSPIEGEL")
»Robin Alexander erzählt Politik als Krimi im Zeitalter der Aufmerksamkeit steuernden Algorithmen.« ("Denis Scheck, DER TAGESSPIEGEL")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Siedler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/3,7 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Ozeanblau / Mauve

Auflage

0. Auflage von 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0200-1

Herstelleradresse

Siedler Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Die Geschichte der Ampel

Juti aus HD am 29.01.2026

Bewertungsnummer: 3028631

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte der Ampel Der Titel verleiht den Eindruck, dass sich das Buch mit der Zukunft beschäftigt. So ist die Regierung Merz vermutlich die letzte, die ohne Extremisten von links oder rechts regieren kann. Doch diese Thematik behandelt Alexander gar nicht. Er beschäftigt sich lieber mit dem Thema, wie Merz den Wahlkampf versiebt hat. Ursprünglich wollte er über die Wirtschaft sprechen, hat sich dann aber wegen der vielen Anschläge doch dazu verleiten lassen über Migration zu sprechen. Und sein Mitarbeiter Frey hat dann Anträge gestellt, denen auch die AfD zustimmen konnte. Fertig war der Salat und niemanden in der CDU fiel das auf. Merz fehle ohnehin ein Büro mit Mitarbeitern, die ihm schon jahrelang zuarbeiten. Er kümmere sich nur um die große Linien und überlasse den Kleinkram anderen Abgeordneten. Der Autor zitiert Heine, dass Westfalen „sentimentale Eichen“ seien (76). Auch besuchte er Schloss Stetten bei Künzelsau, wo einer der reichsten CDU-Abgeordneten wohnt. (87) Danach geht es bis auf den Epilog mit der Kanzlerwahl von Merz nur noch um die Ampel. Der Krieg in der Ukraine spielt auch eine Rolle, wobei ich nicht glaube, dass die Karte auf S.164 wirklich die Westukraine zeigte. Hier sind wohl die Himmelsrichtungen vertauscht worden. Da wir die Ampel von ihrem Ende wahrnehmen, vergessen wir oft, dass es Scholz war, der sich zuungusten Habecks zuerst profilierte. Alexander stellt die These auf, dass es kein linkes und rechtes Lager mehr gibt, sondern nur noch die Populisten am Rand gegen die Mitte. (211) Habeck hätte sich den Ärger über das Heizungsgesetz erspart, wenn er diese Aufgabe der Bauministerin Gleywitz überlassen hätte. (231) Habeck käme aus der Schule von Ralf Fücks, der das Buch „Intelligent wachsen. Die grüne Revolution“ geschrieben hat. Der Autor schreibt selbst, dass er in Zukunft eine Diskussion weg von der Frage „mehr oder weniger Klimaschutz“ hin zu der Frage „wer hat den besseren Klimaschutz“ erwartet hatte. (251) Doch die groben Fehler der Ampelregierung haben das offenbar verhindert. Nach 20 Seiten folgert er: „Die Klimapolitik einer CDU-Kanzlerin, die in er Zeit von Wirtschaftswachstum und vollen Kassen stattfindet und durch Massendemonstrationen von Fridays For Future begleitet wird, kann größere Fortschritte bewirken als ein grüner Klimaminister, der in der Rezession und im gesellschaftlichen Gegenwart operiert.“ (273) Ein trotz des falschen Titels absolut lesenswertes Buch. Interessant ist, dass der Historiker tausend Fußnoten verwendet hätte, der Journalist aber seine Quellen geheim halten muss. Aber der Leser denkt, wenn es plausibel ist, dann wirds wohl so gewesen sein. 5 Sterne.

Die Geschichte der Ampel

Juti aus HD am 29.01.2026
Bewertungsnummer: 3028631
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte der Ampel Der Titel verleiht den Eindruck, dass sich das Buch mit der Zukunft beschäftigt. So ist die Regierung Merz vermutlich die letzte, die ohne Extremisten von links oder rechts regieren kann. Doch diese Thematik behandelt Alexander gar nicht. Er beschäftigt sich lieber mit dem Thema, wie Merz den Wahlkampf versiebt hat. Ursprünglich wollte er über die Wirtschaft sprechen, hat sich dann aber wegen der vielen Anschläge doch dazu verleiten lassen über Migration zu sprechen. Und sein Mitarbeiter Frey hat dann Anträge gestellt, denen auch die AfD zustimmen konnte. Fertig war der Salat und niemanden in der CDU fiel das auf. Merz fehle ohnehin ein Büro mit Mitarbeitern, die ihm schon jahrelang zuarbeiten. Er kümmere sich nur um die große Linien und überlasse den Kleinkram anderen Abgeordneten. Der Autor zitiert Heine, dass Westfalen „sentimentale Eichen“ seien (76). Auch besuchte er Schloss Stetten bei Künzelsau, wo einer der reichsten CDU-Abgeordneten wohnt. (87) Danach geht es bis auf den Epilog mit der Kanzlerwahl von Merz nur noch um die Ampel. Der Krieg in der Ukraine spielt auch eine Rolle, wobei ich nicht glaube, dass die Karte auf S.164 wirklich die Westukraine zeigte. Hier sind wohl die Himmelsrichtungen vertauscht worden. Da wir die Ampel von ihrem Ende wahrnehmen, vergessen wir oft, dass es Scholz war, der sich zuungusten Habecks zuerst profilierte. Alexander stellt die These auf, dass es kein linkes und rechtes Lager mehr gibt, sondern nur noch die Populisten am Rand gegen die Mitte. (211) Habeck hätte sich den Ärger über das Heizungsgesetz erspart, wenn er diese Aufgabe der Bauministerin Gleywitz überlassen hätte. (231) Habeck käme aus der Schule von Ralf Fücks, der das Buch „Intelligent wachsen. Die grüne Revolution“ geschrieben hat. Der Autor schreibt selbst, dass er in Zukunft eine Diskussion weg von der Frage „mehr oder weniger Klimaschutz“ hin zu der Frage „wer hat den besseren Klimaschutz“ erwartet hatte. (251) Doch die groben Fehler der Ampelregierung haben das offenbar verhindert. Nach 20 Seiten folgert er: „Die Klimapolitik einer CDU-Kanzlerin, die in er Zeit von Wirtschaftswachstum und vollen Kassen stattfindet und durch Massendemonstrationen von Fridays For Future begleitet wird, kann größere Fortschritte bewirken als ein grüner Klimaminister, der in der Rezession und im gesellschaftlichen Gegenwart operiert.“ (273) Ein trotz des falschen Titels absolut lesenswertes Buch. Interessant ist, dass der Historiker tausend Fußnoten verwendet hätte, der Journalist aber seine Quellen geheim halten muss. Aber der Leser denkt, wenn es plausibel ist, dann wirds wohl so gewesen sein. 5 Sterne.

Lies sich wie ein Krimi

Bewertung am 13.08.2025

Bewertungsnummer: 2565964

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kapitel 1: Die letzte Chance der Demokratie liest sich besser als jeder Politkrimi. Kapitel 2+3 arbeiten das Scheitern der Ampel auf. Ich hoffe viele Politiker in Berlin lesen dieses Buch. Robin Alexander stellt die richtigen Fragen und leitet eine Menge guter Erkenntnisse ab. Absolut lesenswert.

Lies sich wie ein Krimi

Bewertung am 13.08.2025
Bewertungsnummer: 2565964
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kapitel 1: Die letzte Chance der Demokratie liest sich besser als jeder Politkrimi. Kapitel 2+3 arbeiten das Scheitern der Ampel auf. Ich hoffe viele Politiker in Berlin lesen dieses Buch. Robin Alexander stellt die richtigen Fragen und leitet eine Menge guter Erkenntnisse ab. Absolut lesenswert.

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