Produktbild: Die Psychoanalytikerin

Die Psychoanalytikerin

29

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3740 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641282622

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3740 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641282622

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  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    20.10.2025

    eBook (ePUB)

    Geschichte, Schicksal und ein Hauch von Krimi

    Ich habe schon einige Bücher von Melanie Metzenthin mit Begeisterung gelesen und war gespannt, was mich diesmal erwartet. Und auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt. Die Geschichte spielt im Hamburg der 1920er Jahre. Vera, eine junge Psychoanalytikerin, hat nach dem Tod ihres Mannes dessen Praxis übernommen und behandelt dort Menschen, die unter den seelischen Folgen des Krieges leiden. Als mehrere ihrer Patienten auf rätselhafte Weise sterben, wird Kommissar Bender auf sie aufmerksam und bittet sie um Hilfe. Von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt. Ich war schnell in dieser Zeit und konnte mir die Stadt und das Leben der Menschen lebhaft vorstellen: die Nachwirkungen des Krieges, die Unsicherheit und den Versuch, wieder nach vorn zu blicken. Melanie Metzenthin erzählt das alles eindringlich und glaubwürdig, ohne je zu übertreiben. Besonders stark fand ich, wie fein sie die Gefühle und Gedanken ihrer Figuren beschreibt, sodass man wirklich versteht, was sie antreibt. Vera ist mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen. Sie ist klug, mutig und bleibt auch dann ruhig, wenn andere längst den Mut verlieren würden. Ich habe großen Respekt davor, wie sie sich in einer Zeit behauptet, in der Frauen in ihrem Beruf noch wenig Anerkennung fanden. Auch Kommissar Bender ist eine sympathische Figur, bodenständig, loyal und mit Sinn für Gerechtigkeit. Die Zusammenarbeit der beiden wirkt natürlich und fügt sich stimmig in die Geschichte ein. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, die Sprache klar und ohne Schnörkel. Ich bin mühelos durch die Kapitel geflogen, weil Spannung, Emotion und historische Eindrücke sich wunderbar abwechseln. Es gibt keine Längen, und trotzdem wirkt alles ausgewogen, mit Momenten, die der Geschichte Tiefe verleihen, ohne aufgesetzt zu sein. Was ich besonders schätze, ist, dass Melanie Metzenthin historische Themen so lebendig werden lässt. Sie verbindet Fakten, Atmosphäre und persönliche Schicksale so geschickt, dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein. Man erfährt viel über die Nachkriegszeit, über die Arbeit der Polizei und über die seelischen Wunden, die der Krieg hinterlassen hat. Für mich ist das Buch ein gelungener Mix aus historischem Roman und Kriminalgeschichte. Es ist spannend, bewegend und sehr menschlich erzählt. Ich habe es mit großem Interesse gelesen und das Buch am Ende mit einem zufriedenen Gefühl zugeschlagen. Ein starkes Werk mit Atmosphäre, Herz und Tiefe. Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2025

    eBook (ePUB)

    Geschichte, Schicksal und ein…

    Geschichte, Schicksal und ein Hauch von Krimi Ich habe schon einige Bücher von Melanie Metzenthin mit Begeisterung gelesen und war gespannt, was mich diesmal erwartet. Und auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt. Die Geschichte spielt im Hamburg der 1920er Jahre. Vera, eine junge Psychoanalytikerin, hat nach dem Tod ihres Mannes dessen Praxis übernommen und behandelt dort Menschen, die unter den seelischen Folgen des Krieges leiden. Als mehrere ihrer Patienten auf rätselhafte Weise sterben, wird Kommissar Bender auf sie aufmerksam und bittet sie um Hilfe. Von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt. Ich war schnell in dieser Zeit und konnte mir die Stadt und das Leben der Menschen lebhaft vorstellen: die Nachwirkungen des Krieges, die Unsicherheit und den Versuch, wieder nach vorn zu blicken. Melanie Metzenthin erzählt das alles eindringlich und glaubwürdig, ohne je zu übertreiben. Besonders stark fand ich, wie fein sie die Gefühle und Gedanken ihrer Figuren beschreibt, sodass man wirklich versteht, was sie antreibt. Vera ist mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen. Sie ist klug, mutig und bleibt auch dann ruhig, wenn andere längst den Mut verlieren würden. Ich habe großen Respekt davor, wie sie sich in einer Zeit behauptet, in der Frauen in ihrem Beruf noch wenig Anerkennung fanden. Auch Kommissar Bender ist eine sympathische Figur, bodenständig, loyal und mit Sinn für Gerechtigkeit. Die Zusammenarbeit der beiden wirkt natürlich und fügt sich stimmig in die Geschichte ein. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, die Sprache klar und ohne Schnörkel. Ich bin mühelos durch die Kapitel geflogen, weil Spannung, Emotion und historische Eindrücke sich wunderbar abwechseln. Es gibt keine Längen, und trotzdem wirkt alles ausgewogen, mit Momenten, die der Geschichte Tiefe verleihen, ohne aufgesetzt zu sein. Was ich besonders schätze, ist, dass Melanie Metzenthin historische Themen so lebendig werden lässt. Sie verbindet Fakten, Atmosphäre und persönliche Schicksale so geschickt, dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein. Man erfährt viel über die Nachkriegszeit, über die Arbeit der Polizei und über die seelischen Wunden, die der Krieg hinterlassen hat. Für mich ist das Buch ein gelungener Mix aus historischem Roman und Kriminalgeschichte. Es ist spannend, bewegend und sehr menschlich erzählt. Ich habe es mit großem Interesse gelesen und das Buch am Ende mit einem zufriedenen Gefühl zugeschlagen. Ein starkes Werk mit Atmosphäre, Herz und Tiefe. Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Göttingen

    5/5

    04.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    sehr spannend

    Die Psychoanalytikerin - Melanie Metzenthin Hamburg, 1920: Vera übernimmt nach dem Tod ihres Mannes seine Praxis als Psychoanalytikerin und behandelt vor allem traumatisierte Kriegsheimkehrer. Als mehrere ihrer Patienten auf rätselhafte Weise sterben, gerät sie immer tiefer in die Ermittlungen – und erkennt, dass die Fälle mit der Vergangenheit eines Regiments zusammenhängen. Ein wirklich spannender historischer Krimi mit einem gut durchdachten Plot. Besonders die psychologische Seite fand ich sehr interessant und authentisch umgesetzt. Die Mischung aus Nachkriegsatmosphäre, Ermittlungsarbeit und Einblicken in die Psyche der Figuren hat mir richtig gut gefallen. Sehr lesenswert

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Roman mit kriminalistischem Sog

    Melanie Metzenthin erzählt in ihrem Roman "Die Psychoanalytikerin" eine eindrucksvolle Geschichte aus der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges. Im Mittelpunkt steht Vera Albers, die nach dem Tod ihres im Krieg gebliebenen Mannes dessen Praxis übernimmt. Ihre Patienten sind überwiegend Männer mit Kriegserfahrung – viele von ihnen schwer gezeichnet, manche mit entstellten Gesichtern, verborgen hinter Masken. Die seelischen Wunden sind ebenso tief wie die sichtbaren. Als es plötzlich zu mehreren rätselhaften Todesfällen kommt, wird Kommissar Bender aufmerksam. Seine Ermittlungen nehmen an Brisanz zu, als Willi Schuster von seiner Frau als vermisst gemeldet wird. Welche Rolle spielt Vera Albers in diesem Geflecht aus Trauma, Schuld und Verdrängung? Und kann sie helfen, die Wahrheit ans Licht zu bringen? Obwohl der Roman nicht ausdrücklich als Krimi beworben wird, wirkt er wie ein historischer Kriminalroman, der psychologische Tiefe mit spannender Handlung verbindet. Besonders beeindruckend ist das fundierte Fachwissen der Autorin: Die psychoanalytischen Aspekte sind sorgfältig recherchiert und glaubwürdig in die Geschichte eingebettet. Ein äußerst spannender, kluger Roman, der lange nachwirkt. Das Ende liest sich so, als dürfe man auf eine Fortsetzung hoffen – und das wäre großartig. Eine Rückkehr zu Vera Albers und Kommissar Bender würde ich als Leserin sehr begrüßen.

  • Bewertung

    5/5

    29.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts ist so, wie es scheint.

    Vera Albers, Witwe, hat sich nach dem Tod ihres Mannes eine eigene Praxis als Psychoanalytikerin aufgebaut. Eine Disziplin, die Anfang der 1920er Jahre noch in den Kinderschuhen steckt und für die es noch keine geregelte Ausbildung gibt. Vera geht allerdings in ihrem Beruf auf – sie möchte Menschen helfen. Zu ihren Klienten zählen die unterschiedlichsten Personen mit den unterschiedlichsten Schicksalen. Da ist zum Beispiel ein Kriegsversehrter, der sein Zittern nicht in den Griff bekommt. Oder die junge Frau, die offenbar unglücklich in ihrer Ehe ist und droht, „sich selbst zu verlieren“. Doch es kommt zu einem Mordfall und so gerät eine Geschichte ins Rollen, die ungeheuerlich ist. Betroffen ist einer ihrer Klienten, Vera ist also direkt involviert. Sie kann mit ihrem Wissen den zuständigen Kommissar, Karl Bender, unterstützen und wichtige Hinweise geben. Die Schweigepflicht muss sie dabei etwas außer Acht lassen, aber, wie gesagt, die Disziplin steckt noch in den Kinderschuhen. Es entspinnt sich ein interessanter Fall, der durch Veras Anteil auch in den psychologischen Aspekten beleuchtet wird. Dabei kommt der kriminalistische Anteil keineswegs zu kurz, denn auch die polizeiliche Arbeit, wie sie in dieser Zeit praktiziert wurde, wird umfassend geschildert. Die handelnden Personen haben alle ein gut durchdachtes Profil und jedes Puzzlestück ist wichtig in der Geschichte. Die Beweggründe, weshalb jemand so handelt wie er handelt, die Motivation, eine Tat zu begehen, all das ist logisch und nachvollziehbar dargestellt. Hinzukommt die menschliche Seite der Figuren, deren Charakterzüge so vielfältig sind wie das Leben selbst. Es gab echte Ecken und Kanten, Humor und Sympathie, ein breites Potpourri menschlicher Wesenszüge ohne dabei völlig übertrieben zu wirken. Mir hat diese Lektüre großen Spaß gemacht. Dieser Roman ist genau richtig für Leser, die sich neben der kriminalistischen Vorgehensweise auch für die Psychologie hinter den Taten interessieren. Und außerdem sei er all jenen ans Herz gelegt, die einfach eine gute Kriminalgeschichte lesen wollen. Vielleicht gibt es ja auch eine Fortsetzung? Ich würde mich freuen.

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