Produktbild: Die Psychoanalytikerin

Die Psychoanalytikerin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,6 cm

Gewicht

471 g

Farbe

Anthrazit / Hellbraun

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-29256-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,6 cm

Gewicht

471 g

Farbe

Anthrazit / Hellbraun

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-29256-7

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Göttingen

    5/5

    04.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    sehr spannend

    Die Psychoanalytikerin - Melanie Metzenthin Hamburg, 1920: Vera übernimmt nach dem Tod ihres Mannes seine Praxis als Psychoanalytikerin und behandelt vor allem traumatisierte Kriegsheimkehrer. Als mehrere ihrer Patienten auf rätselhafte Weise sterben, gerät sie immer tiefer in die Ermittlungen – und erkennt, dass die Fälle mit der Vergangenheit eines Regiments zusammenhängen. Ein wirklich spannender historischer Krimi mit einem gut durchdachten Plot. Besonders die psychologische Seite fand ich sehr interessant und authentisch umgesetzt. Die Mischung aus Nachkriegsatmosphäre, Ermittlungsarbeit und Einblicken in die Psyche der Figuren hat mir richtig gut gefallen. Sehr lesenswert

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Roman mit kriminalistischem Sog

    Melanie Metzenthin erzählt in ihrem Roman "Die Psychoanalytikerin" eine eindrucksvolle Geschichte aus der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges. Im Mittelpunkt steht Vera Albers, die nach dem Tod ihres im Krieg gebliebenen Mannes dessen Praxis übernimmt. Ihre Patienten sind überwiegend Männer mit Kriegserfahrung – viele von ihnen schwer gezeichnet, manche mit entstellten Gesichtern, verborgen hinter Masken. Die seelischen Wunden sind ebenso tief wie die sichtbaren. Als es plötzlich zu mehreren rätselhaften Todesfällen kommt, wird Kommissar Bender aufmerksam. Seine Ermittlungen nehmen an Brisanz zu, als Willi Schuster von seiner Frau als vermisst gemeldet wird. Welche Rolle spielt Vera Albers in diesem Geflecht aus Trauma, Schuld und Verdrängung? Und kann sie helfen, die Wahrheit ans Licht zu bringen? Obwohl der Roman nicht ausdrücklich als Krimi beworben wird, wirkt er wie ein historischer Kriminalroman, der psychologische Tiefe mit spannender Handlung verbindet. Besonders beeindruckend ist das fundierte Fachwissen der Autorin: Die psychoanalytischen Aspekte sind sorgfältig recherchiert und glaubwürdig in die Geschichte eingebettet. Ein äußerst spannender, kluger Roman, der lange nachwirkt. Das Ende liest sich so, als dürfe man auf eine Fortsetzung hoffen – und das wäre großartig. Eine Rückkehr zu Vera Albers und Kommissar Bender würde ich als Leserin sehr begrüßen.

  • Bewertung

    5/5

    29.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts ist so, wie es scheint.

    Vera Albers, Witwe, hat sich nach dem Tod ihres Mannes eine eigene Praxis als Psychoanalytikerin aufgebaut. Eine Disziplin, die Anfang der 1920er Jahre noch in den Kinderschuhen steckt und für die es noch keine geregelte Ausbildung gibt. Vera geht allerdings in ihrem Beruf auf – sie möchte Menschen helfen. Zu ihren Klienten zählen die unterschiedlichsten Personen mit den unterschiedlichsten Schicksalen. Da ist zum Beispiel ein Kriegsversehrter, der sein Zittern nicht in den Griff bekommt. Oder die junge Frau, die offenbar unglücklich in ihrer Ehe ist und droht, „sich selbst zu verlieren“. Doch es kommt zu einem Mordfall und so gerät eine Geschichte ins Rollen, die ungeheuerlich ist. Betroffen ist einer ihrer Klienten, Vera ist also direkt involviert. Sie kann mit ihrem Wissen den zuständigen Kommissar, Karl Bender, unterstützen und wichtige Hinweise geben. Die Schweigepflicht muss sie dabei etwas außer Acht lassen, aber, wie gesagt, die Disziplin steckt noch in den Kinderschuhen. Es entspinnt sich ein interessanter Fall, der durch Veras Anteil auch in den psychologischen Aspekten beleuchtet wird. Dabei kommt der kriminalistische Anteil keineswegs zu kurz, denn auch die polizeiliche Arbeit, wie sie in dieser Zeit praktiziert wurde, wird umfassend geschildert. Die handelnden Personen haben alle ein gut durchdachtes Profil und jedes Puzzlestück ist wichtig in der Geschichte. Die Beweggründe, weshalb jemand so handelt wie er handelt, die Motivation, eine Tat zu begehen, all das ist logisch und nachvollziehbar dargestellt. Hinzukommt die menschliche Seite der Figuren, deren Charakterzüge so vielfältig sind wie das Leben selbst. Es gab echte Ecken und Kanten, Humor und Sympathie, ein breites Potpourri menschlicher Wesenszüge ohne dabei völlig übertrieben zu wirken. Mir hat diese Lektüre großen Spaß gemacht. Dieser Roman ist genau richtig für Leser, die sich neben der kriminalistischen Vorgehensweise auch für die Psychologie hinter den Taten interessieren. Und außerdem sei er all jenen ans Herz gelegt, die einfach eine gute Kriminalgeschichte lesen wollen. Vielleicht gibt es ja auch eine Fortsetzung? Ich würde mich freuen.

  • Claudia

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinnig spannend

    Vera Albers versucht durch Psychoanalyse Menschen zu helfen. So sind auch der Kriegszitterer Hermann Braun und die zarte junge Johanna Schuster bei ihr Patienten. Als Hermann Braun und sein frührer Kriegskamerad Lamottke ermordet werden, wird Vera durch die Polizei als Zeugin befragt. Durch ihre Menschenkenntnis und die Arbeit mit Braun kann sie hilfreiche Hinweise geben. Johanna wird immer ängstlicher, denn ihr Mann Willi war im selben Regiment wie die 2 Mordopfer. Und so fürchtet sie un das Leben ihres Mannes. So nach und nach reift in Vera ein Gedanke wer der Mörder sein könnte und dann wird es auch für sie brenzlig. Gleichzeitig schnüffelt die angehende Reporterin und Volontärin von Veras Vater, Alma Lehmann, in der Geschichte rum und bringt damit nicht nur sich in Gefahr. Meinung: Melanie Metzenthin hat wieder mal einen tollen und unglaublich spannenden Roman verfasst. Angesiedelt im Hamburg der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts spürt man den Flair dieser Zeit. Die Protagonisten entwickeln sich glaubwürdig weiter und vor allem die 2 Kriminalpolizisten sind mir sehr sympathisch. Der Fall ist komplex und sehr spannend, die psychoanalytischen Diagnosen zeugen von Metzenthins Sachverstand durch ihren eigenen Beruf. Es würde mich freuen mehr über Vera Albers lesen zu dürfen.

  • Chattys Bücherblog

    aus Bretten

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    In den schillernden 1920er…

    In den schillernden 1920er Jahren in Hamburg, wo Zigarettenrauch und das Klingen von Jazznoten durch die Straßen wehten, wäre der Gedanke an eine Psychoanalytikerin wie Vera fast schon revolutionär. Nachdem ihr Mann aus dem Krieg nicht wieder heimkehrte, übernahm sie die Praxis um den Menschen mit ihren Traumata zu helfen. Doch mit der Psychoanalyse kommt nicht nur das Verstehen der menschlichen Psyche, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Polizei wegen eines rätselhaften Todesfalls. Und schon bald taucht die nächste Herausforderung auf: eine vermisste Person, die anscheinend mehr über geheimnisvollen Toten wusste. Der Roman entfaltet die Vorurteile und Stolpersteine, auf die Frauen seinerzeit stießen – während Vera mit einer Mischung aus Feingefühl und Neugier ihre Mitmenschen analysiert. Ich hätte mir gewünscht, manchmal noch tiefer in die Abgründe der Psyche einzutauchen! Das Setting wirkt realistisch, so dass die Handlungen der Charaktere nachvollziehbar erscheinen. Ein großartiger Roman, der durchaus als Krimi bezeichnet werden könnte und den Wunsch nach einer Fortsetzung weckt.

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