Produktbild: Wege aus der Gewalt

Wege aus der Gewalt Impulse für ein neues politisches Denken

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2025

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

20,2/11,6/1,8 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Eisblau / Cognac

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-2076-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2025

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

20,2/11,6/1,8 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Eisblau / Cognac

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-2076-9

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

3/5

Eine Streitschrift

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Kultursoziologe Thomas Wagner möchte mit seinem Buch „Impulse für ein neues politisches Denken“ geben. Seine These besagt, dass der Staat weniger als Friedensgarant, sondern vielmehr als treibende Kraft hinter kriegerische Konflikte zu verstehen ist. Seine zweite These lautet, dass es einerseits vor der Staatenbildung, also in Zeiten frühmenschlichen Nomadentums, keine Kriege gab, andererseits weisen auch ethnologische Kenntnisse darauf hin, dass es andere Konfliktlösungsstrategien gibt und bringt Beispiele aus Uganda, Somalia, Rojava usw. Um diese doch eher regionalen Beispiele für einen größeren politischen Raum fruchtbar zu machen, greift er auf Modelle eines dezentralen und kommunalen Föderalismus zurück und bezieht sich dabei auf Schriften von Bakunin, Öcalan und Wolffsohn. Als friedensstiftende Maßnahme im Krieg Russland gegen die Ukraine schlägt er eine föderale Dreiteilung des angegriffenen Staates vor, nicht die des angreifenden Staates oder beider Staaten: was mich stutzig machte, denn mit dieser Maßnahme soll jener Staat, der den Krieg begann und führt, ohne von Thomas Wagner angeführten Grund, innehalten. Warum? Wenn man das Buch als Impuls nimmt, so kann es interessante Hinweise liefern. Leider verzichtet das Buch weitgehend auf differenzierte Textdiskussionen, historische Analysen und argumentative Untersuchungen. So bleibt es eher eine polemische Streitschrift, die gegen Herfried Münkler und andere sogenannte Realisten der Politikwissenschaften geführt wird.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

3/5

Eine Streitschrift

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Kultursoziologe Thomas Wagner möchte mit seinem Buch „Impulse für ein neues politisches Denken“ geben. Seine These besagt, dass der Staat weniger als Friedensgarant, sondern vielmehr als treibende Kraft hinter kriegerische Konflikte zu verstehen ist. Seine zweite These lautet, dass es einerseits vor der Staatenbildung, also in Zeiten frühmenschlichen Nomadentums, keine Kriege gab, andererseits weisen auch ethnologische Kenntnisse darauf hin, dass es andere Konfliktlösungsstrategien gibt und bringt Beispiele aus Uganda, Somalia, Rojava usw. Um diese doch eher regionalen Beispiele für einen größeren politischen Raum fruchtbar zu machen, greift er auf Modelle eines dezentralen und kommunalen Föderalismus zurück und bezieht sich dabei auf Schriften von Bakunin, Öcalan und Wolffsohn. Als friedensstiftende Maßnahme im Krieg Russland gegen die Ukraine schlägt er eine föderale Dreiteilung des angegriffenen Staates vor, nicht die des angreifenden Staates oder beider Staaten: was mich stutzig machte, denn mit dieser Maßnahme soll jener Staat, der den Krieg begann und führt, ohne von Thomas Wagner angeführten Grund, innehalten. Warum? Wenn man das Buch als Impuls nimmt, so kann es interessante Hinweise liefern. Leider verzichtet das Buch weitgehend auf differenzierte Textdiskussionen, historische Analysen und argumentative Untersuchungen. So bleibt es eher eine polemische Streitschrift, die gegen Herfried Münkler und andere sogenannte Realisten der Politikwissenschaften geführt wird.

Meinung aus der Buchhandlung

Wege aus der Gewalt

von Thomas Wagner

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wege aus der Gewalt