Produktbild: Bei Licht ist alles zerbrechlich

Bei Licht ist alles zerbrechlich

Aus der Reihe detebe
14

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22806

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

17,6/11,1/2,1 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

2

Originaltitel

Il ladro di quaderni

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24827-2

Beschreibung

Rezension

»Ein eindru¨ckliches Buch.«
»Gianni Solla hat mit ›Bei Licht ist alles zerbrechlich‹ eine sehr feine, leise Geschichte über ertrotzte Freundschaften in Zeiten der Unmenschlichkeit geschrieben.«

Produktdetails

Verkaufsrang

22806

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

17,6/11,1/2,1 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

2

Originaltitel

Il ladro di quaderni

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24827-2

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Marion Olßon

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheit und Gegenwart untrennbar vereint

    Ein Roman wie ein Hauch, Protagonisten so zerbrechlich wie Glas und doch so stark wie Diamanten. Eine Geschichte, die berührt, mitfühlen, mitfiebern, mitleiden lässt. Selten hat mich eine Geschichte so in der Tiefe berührt, mich so bewegt. Die Vergangenheit lebt in uns weiter auch wenn wir uns auch noch so weit entfernen, sie läuft mit und beeinflusst unsere Geschicke, sie ist unsere Geschichte!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    27.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo deine Wurzeln sind

    Thalia Davide ist der Sohn des Schweinehirten in dem kleinen Dorf Tora e Piccilli, eine Schule besuchen darf er nicht. Teresa hingegen geht in die Schule und arbeitet nachmittags in der Seilerei ihres Vaters, wo Davide sie manchmal besucht. Der Traum davon, eines Tages das Dorf zu verlassen, schafft ein Band zwischen ihnen. Im Jahre 1942 ändert sich etwas, als Nicolas in beider Leben tritt, ein jüdischer Junge, der mit seinem Vater und weiteren Juden aus Neapel zwangsumsiedelt wird. Der folgende Sommer bringt die drei zusammen, aber als der Krieg auch das kleine Dorf erreicht, geht die Freundschaft in die Brüche. Erst viele Jahre später gibt es ein Wiedersehen. »Wir wussten nicht, dass wir wie Motten waren, die sich zu nah ans Feuer wagten: Angezogen vom strahlenden Licht, enden sie mit versengten Flügeln in diesem letzten Tanz, bei dem die Freude die Angst überwiegt.« (Seite 109) Davide als Ich-Erzähler war sperrig, dadurch aber authentisch und mir als Leser nah. Sein ungebrochener Wille, lesen und schreiben zu lernen, zollte mir Respekt ab, unter widrigsten Umständen und gegen den Willen des Vaters ging er unbeirrbar seinen Weg. Die Freundschaft mit einem jüdischen Jungen, obwohl der eigene Vater dagegen ist, war der erste Schritt auf dem steinigen Weg, den ich zusammen mit ihm gehen durfte und anfangs war ich mir noch nicht sicher, wo uns dieser hinführen wird. »Später sollte mir klar werden, dass Nicolas ein dunkles, sogar ihm selbst unbekanntes Wesen besaß und dass all meine Versuche, es zu begreifen, nur eine für mich fassbare Vereinfachung waren. Nicolas beherrschte die Macht nicht, die er besaß, er wurde von ihr beherrscht.« (Seite 43) Gianni Solla hat ein wunderbares Buch geschrieben über eine dunkle Zeit der Geschichte, ohne dass diese im Vordergrund steht, aber dennoch das Leben aller Beteiligten maßgeblich beeinflusst. Mich hat es durchgehend gut unterhalten, lediglich im Mittelteil gab es ein kurzes Stück, wo meine Aufmerksamkeit ein bisschen nachgelassen hat, danach ging es aber gewohnt spannend und in eine überraschende Richtung weiter, sodass das kleine Stück überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Ich hätte mir nicht vorstellen können, welches Ende diese außergewöhnliche Erzählung nimmt, bin mit dem Ausgang jedoch mehr als zufrieden, weil er so stimmig war. Eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    27.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Davide ist der Sohn des…

    Davide ist der Sohn des Schweinehirten in dem kleinen Dorf Tora e Piccilli, eine Schule besuchen darf er nicht. Teresa hingegen geht in die Schule und arbeitet nachmittags in der Seilerei ihres Vaters, wo Davide sie manchmal besucht. Der Traum davon, eines Tages das Dorf zu verlassen, schafft ein Band zwischen ihnen. Im Jahre 1942 ändert sich etwas, als Nicolas in beider Leben tritt, ein jüdischer Junge, der mit seinem Vater und weiteren Juden aus Neapel zwangsumsiedelt wird. Der folgende Sommer bringt die drei zusammen, aber als der Krieg auch das kleine Dorf erreicht, geht die Freundschaft in die Brüche. Erst viele Jahre später gibt es ein Wiedersehen. »Wir wussten nicht, dass wir wie Motten waren, die sich zu nah ans Feuer wagten: Angezogen vom strahlenden Licht, enden sie mit versengten Flügeln in diesem letzten Tanz, bei dem die Freude die Angst überwiegt.« (Seite 109) Davide als Ich-Erzähler war sperrig, dadurch aber authentisch und mir als Leser nah. Sein ungebrochener Wille, lesen und schreiben zu lernen, zollte mir Respekt ab, unter widrigsten Umständen und gegen den Willen des Vaters ging er unbeirrbar seinen Weg. Die Freundschaft mit einem jüdischen Jungen, obwohl der eigene Vater ein Faschist ist, war der erste Schritt auf dem steinigen Weg, den ich zusammen mit ihm gehen durfte und anfangs war ich mir noch nicht sicher, wo uns dieser hinführen wird. »Später sollte mir klar werden, dass Nicolas ein dunkles, sogar ihm selbst unbekanntes Wesen besaß und dass all meine Versuche, es zu begreifen, nur eine für mich fassbare Vereinfachung waren. Nicolas beherrschte die Macht nicht, die er besaß, er wurde von ihr beherrscht.« (Seite 43) Gianni Solla hat ein wunderbares Buch geschrieben über eine dunkle Zeit der Geschichte, ohne dass diese im Vordergrund steht, aber dennoch das Leben aller Beteiligten maßgeblich beeinflusst. Mich hat es durchgehend gut unterhalten, lediglich im Mittelteil gab es ein kurzes Stück, wo meine Aufmerksamkeit ein bisschen nachgelassen hat, danach ging es aber gewohnt spannend und in eine überraschende Richtung weiter, sodass das kleine Stück überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Ich hätte mir nicht vorstellen können, welches Ende diese außergewöhnliche Erzählung nimmt, bin mit dem Ausgang jedoch mehr als zufrieden, weil er so stimmig war. Eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    25.12.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Für mich ein literarischer Genuss, perfekt vorgetragen

    Davide hat es nicht leicht. Sein Vater ist nicht nur streng, sondern äußerst brutal. Er schlägt ihn bis zur Bewusstlosigkeit und macht auch vor der Mutter nicht Halt. Trotzdem fühlt der Junge sich in seiner Umgebung wohl. Dass er sich zu einer Tat motivieren lässt, die so sehr dem Handeln seines Vaters gleicht, merkt er erst hinterher. Davide und seine Freunde überfallen einen jüdischen Jungen und seinen Vater. Dabei verletzen sie die beiden so sehr, dass diese fast gestorben wären. Nicolas, so heißt der Junge, wird sein Freund und Davide findet bei ihm und seinem Vater faste eine neue Heimat. Das ändert sich, als der Konkurrenzkampf um ein Mädchen beginnt. „Bei Licht ist alles zerbrechlich“ beschreibt das harte Leben der einfachen Bauern in Italien. Mussolini terrorisiert das Land, diese Tatsache erkennen seine Anhänger aber leider nicht. Das Leben der drei Hauptpersonen kann der Leser mehr als 10 Jahre verfolgen und es fällt leicht, sich mit ihnen zu identifizieren. So klar und einfühlsam schreibt Gianni Solla. Das liegt auch an der hervorragenden Übersetzerin Verena von Koskull. Wer gute und sogar gehobene Literatur mag, der wird dieses Buch mit Sicherheit sehr gerne lesen. Nicht nur die Sprache des Autors konnte mich bei diesem Buch überzeugen. Es war ebenfalls der Sprecher Florian Schmidtke. Sein Vortrag zog mich in seinen Bann und ich konnte das Buch tatsächlich kaum zur Seite legen.

  • Bewertung

    5/5

    17.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührender und bewegender Roman

    In dem Roman „Bei Licht ist alles zerbrechlich“ von Gianni Solla geht es um Davide, der in Tora e Piccilli, einem kleinen italienischen Dorf aufwächst, und aufgrund seines kürzeren Beines häufig gehänselt und als dumm bezeichnet wird. Allerdings wird schnell klar, dass das nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein könnte. Er ist wissbegierig, authentisch und sein Gesagtes hat oft einen philosophischen Hintergrund. Im gesamten Roman geht es um die Freundschaft zwischen Davide, Theresa und Nicolas, einem Juden, der unter den politischen Verhältnissen während des zweiten Weltkrieges leidet. Ich möchte ungern tiefer auf den Inhalt eingehen, um nichts vorwegzunehmen, kann aber sagen, dass mir der Schreibstil des Autors Gianni Solla unglaublich gut gefallen hat. Seine Geschichte und Charaktere sind authentisch und vielschichtig, er erzeugt gekonnt Bilder vor Augen und garantiert einen angenehmen Lesefluss. Ich habe den Roman gerne gelesen, denn er hat mich berührt und in seinen Bann gezogen. Ich empfehle ihn gerne weiter und werde sicherlich noch häufig an diese Geschichte zurückdenken.

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