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Zerstörungslust Elemente des demokratischen Faschismus | Was wollen Donald Trump, Elon Musk und ihre Anhänger:innen?

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31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30490

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

453

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/4,2 cm

Gewicht

641 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43266-2

Beschreibung

Rezension

»[Amlingers und Nachtweys] flüssig geschriebene, beunruhigende Bestandsaufnahme ist ... deswegen so lesenswert, weil es ihnen gelingt, die extremen politischen Positionen der Befragten, die auch aus biografischen Brüchen und Krisen resultieren, überzeugend in ihre Analyse einzubeziehen.« ("NZZ am Sonntag")
»Verdienstvoll ist, dass die Autor*innen ... die Rolle des meritokratischen Prinzips beleuchten. ... In diesem Zusammenhang räumt Zerstörungslust dankenswerterweise auch mit der Vorstellung auf, dass es sich beim ›Kulturkampf‹ um ein von materiellen Konflikten getrenntes Phänomen handele. Die symbolische Anerkennung ... intensiviert den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt.« ("neues deutschland")
»... Zerstörungslust rekonstruiert gekonnt die majoritär abgesegnete Regression in den Rechtsautoritarismus mit Daten und Elan ...« ("DIE ZEIT")
»Amlinger und Nachtwey unterfüttern ihre empirischen Erkenntnisse mit einer sehr umfangreichen soziologischen Basis, was die Lektüre... lohnenswert macht. Vor allem aber arbeiten sie die ökonomischen Grundlagen heraus, die den Typus des demokratischen Faschisten hervorgebracht haben ... « ("der Freitag")
»Amlinger und Nachtwey gelingt es eindrucksvoll, die affektiven Gründe der Zerstörungslust herauszuarbeiten.« ("SWR")
»Theoretisch fundiert und durch empirische Untersuchungen plausibilisiert zeigen [Amlinger und Nachtwey] in beeindruckend klarer Weise, wie diese faschistische Zerstörungslust in das Alltagsdenken einsickert, etwa in der Unterstützung gewaltsamer Maßnahmen gegenüber Minderheiten. Mit ihrer ungemein aktuellen und wichtigen Studie legen sie insgesamt überzeugend dar, dass man dem Faschismus in Forschung und Praxis nur begegnen kann, wenn man diese affektiven Tiefenstrukturen in den Blick nimmt.« ("socialnet.de")
»... eine der spannendsten aktuellen Analysen zum Aufstieg des Autoritarismus und Rechtsextremismus.« ("Berliner Morgenpost")
»[Nachtwey und Amlinger] bündeln eine lange und vielfältige Tradition der Beschäftigung mit dem faschistischen Affektgeschehen. Lesenswert ist das vor allem, weil es dezidiert auf Schwachstellen liberaler Strategien des Antifaschismus zielt.« ("WOZ Die Wochenzeitung")
»[Die] geistige und soziale Physiognomie [der Gegner offener Gesellschaften] lernt man in Zerstörungslust auf neue, Gewissheiten verstörende Weise kennen. Das Buch wird ... zu Recht mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet, mehrfach wurde es das ›Buch der Stunde‹ genannt. Vieles spricht dafür, dass es als Kartierung des Destruktiven in unserer Gegenwart über Tag und Saison hinaus Bestand haben wird.« ("Soziopolis")
»Unter den derzeit zahlreich erscheinenden Titeln über oligarchisch und autoritär geprägte Regierungsstile ragt das Buch heraus ...« ("Das Parlament")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

453

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/4,2 cm

Gewicht

641 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43266-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Die treffende Gegenwartsanalyse

Bewertung am 27.12.2025

Bewertungsnummer: 2685734

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer sich fragt, warum unsere Gesellschaften nach rechts und ins Autoritäre abdriften, sollte dieses Buch lesen. Die Autoren sprechen von "demokratischen Faschismus", wenn sie zu Ende denken, wohin die aktuellen Tendenzen uns führen. In gewohnt gut lesbarer Art (auch für Nicht-Soziologen) erklären sie ausführlich, schonungslos offen, präzise und nachvollziehbar, wie die neoliberale Politik der vergangenen Jahrzehnte den Grundstein für die aktuellen Entwicklungen gelegt hat. Eine Pflichtlektüre für alle Demokratinnen und Demokraten.

Die treffende Gegenwartsanalyse

Bewertung am 27.12.2025
Bewertungsnummer: 2685734
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer sich fragt, warum unsere Gesellschaften nach rechts und ins Autoritäre abdriften, sollte dieses Buch lesen. Die Autoren sprechen von "demokratischen Faschismus", wenn sie zu Ende denken, wohin die aktuellen Tendenzen uns führen. In gewohnt gut lesbarer Art (auch für Nicht-Soziologen) erklären sie ausführlich, schonungslos offen, präzise und nachvollziehbar, wie die neoliberale Politik der vergangenen Jahrzehnte den Grundstein für die aktuellen Entwicklungen gelegt hat. Eine Pflichtlektüre für alle Demokratinnen und Demokraten.

Warum AfD **** Eigentlich ist…

Juti aus HD am 25.11.2025

Bewertungsnummer: 2972852

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warum AfD **** Eigentlich ist dieses das erste Buch, das ich lese, dass sich mit dem Aufstieg der AfD beschäftigt. Und da sind die Gründe umfangreich: Von der Rede von alternativen Fakten über angebliche konstruierte Sachzwänge: „Eine besonders vergiftete und vergiftende Variante der politisch konstruierten Sachzwänge war und ist die Austerität […] Historisch lenkte Austerität wiederholt Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten.“ (84f) **** So werden die Probleme hinreichend beschrieben: „Es sind die unerwarteten [..] Einbrüche in den Alltag, die die Zerbrechlichkeit des Lebens vor Augen führen. Überschwemmungen, Dürreperioden, eine globale Pandemie, ein Angriffskrieg in Europa, marode Infrastruktur und nicht zuletzt: politische Instabilität.“ (131) **** Im sonst fußnotenreichen Buch fehlt auf Seite 140 die Quelle, warum es ausgerechnet 36 Geschlechter geben soll und nicht nur 2. **** Nach verheißungsvollen Beginn wir der Dekonstruktivismus beschrieben:„Wenn ich nicht haben kann, was ich will, dann soll es niemand haben.“ (178f) und ein italienischer Autor zitiert: „Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, muss alles sich ändern.“ (214) **** Im vierten Kapitel wird die neue Rechte mit dem Faschismus verglichen, aber nochmal bestätigt, dass der Liberalismus nicht die Demokratie als Hauptziel hatte: „So muss man sich immer wieder vor Augen führen, dass der Liberalismus historisch weniger auf eine egalitäre Demokratie als vielmehr auf den Schutz des Privateigentums zielte.“ (267) **** Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, dessen Bedeutung im 4.Kapitel aber abnimmt. 4 Sterne **** Zitate: [Es] sind Ungleichheiten dann legitim, wenn Chancengleichheit herrscht und sie zum größtmöglichen Vorteil der am wenigsten Begünstigten wirken. Im Neoliberalismus ist es geradezu umgekehrt: Alles, was dem ohnehin Begünstigten zum Vorteil gereicht, ist angeblich auch für die weniger Begünstigten gut, weil der Reichtum nach unten durchsickert. Das erweist sich allerdings regelmäßig als Ideologie, zumal die Flut in Zeiten stagnierenden Wachstums kaum noch steigt, während die verbliebenen Zuwächse vor allem in die Taschen der Oberschicht gelenkt werden. (52) **** Wir wollen […] nicht bestreiten, dass es so etwas wie strukturelle Zwänge gibt. Aber wir wollen doch unterstreichen, dass das diskursive Insistieren auf Sachzwänge antiaufklärerisch sein kann, da [..] Alternativen herausgefiltert und gar nicht zur öffentlichen Diskussion gestellt werden. Das politische Misstrauen, das uns in Gesprächen mit AfD-Wähler:innen entgegenschlug hat hier erklärtermaßen eine seiner Quellen. (84)

Warum AfD **** Eigentlich ist…

Juti aus HD am 25.11.2025
Bewertungsnummer: 2972852
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warum AfD **** Eigentlich ist dieses das erste Buch, das ich lese, dass sich mit dem Aufstieg der AfD beschäftigt. Und da sind die Gründe umfangreich: Von der Rede von alternativen Fakten über angebliche konstruierte Sachzwänge: „Eine besonders vergiftete und vergiftende Variante der politisch konstruierten Sachzwänge war und ist die Austerität […] Historisch lenkte Austerität wiederholt Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten.“ (84f) **** So werden die Probleme hinreichend beschrieben: „Es sind die unerwarteten [..] Einbrüche in den Alltag, die die Zerbrechlichkeit des Lebens vor Augen führen. Überschwemmungen, Dürreperioden, eine globale Pandemie, ein Angriffskrieg in Europa, marode Infrastruktur und nicht zuletzt: politische Instabilität.“ (131) **** Im sonst fußnotenreichen Buch fehlt auf Seite 140 die Quelle, warum es ausgerechnet 36 Geschlechter geben soll und nicht nur 2. **** Nach verheißungsvollen Beginn wir der Dekonstruktivismus beschrieben:„Wenn ich nicht haben kann, was ich will, dann soll es niemand haben.“ (178f) und ein italienischer Autor zitiert: „Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, muss alles sich ändern.“ (214) **** Im vierten Kapitel wird die neue Rechte mit dem Faschismus verglichen, aber nochmal bestätigt, dass der Liberalismus nicht die Demokratie als Hauptziel hatte: „So muss man sich immer wieder vor Augen führen, dass der Liberalismus historisch weniger auf eine egalitäre Demokratie als vielmehr auf den Schutz des Privateigentums zielte.“ (267) **** Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, dessen Bedeutung im 4.Kapitel aber abnimmt. 4 Sterne **** Zitate: [Es] sind Ungleichheiten dann legitim, wenn Chancengleichheit herrscht und sie zum größtmöglichen Vorteil der am wenigsten Begünstigten wirken. Im Neoliberalismus ist es geradezu umgekehrt: Alles, was dem ohnehin Begünstigten zum Vorteil gereicht, ist angeblich auch für die weniger Begünstigten gut, weil der Reichtum nach unten durchsickert. Das erweist sich allerdings regelmäßig als Ideologie, zumal die Flut in Zeiten stagnierenden Wachstums kaum noch steigt, während die verbliebenen Zuwächse vor allem in die Taschen der Oberschicht gelenkt werden. (52) **** Wir wollen […] nicht bestreiten, dass es so etwas wie strukturelle Zwänge gibt. Aber wir wollen doch unterstreichen, dass das diskursive Insistieren auf Sachzwänge antiaufklärerisch sein kann, da [..] Alternativen herausgefiltert und gar nicht zur öffentlichen Diskussion gestellt werden. Das politische Misstrauen, das uns in Gesprächen mit AfD-Wähler:innen entgegenschlug hat hier erklärtermaßen eine seiner Quellen. (84)

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Zerstörungslust

von Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

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5/5

Zerstörungslust

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ticken die Wähler der neuen Rechten und warum findet die „Zerstörungslust“ des „demokratischen Faschismus“ soviel Zuspruch? Eine tiefgreifende Analyse der Soziologen Amlinger und Nachtwey.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
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Wie ticken die Wähler der neuen Rechten und warum findet die „Zerstörungslust“ des „demokratischen Faschismus“ soviel Zuspruch? Eine tiefgreifende Analyse der Soziologen Amlinger und Nachtwey.

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