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Ein Planet, viele Welten Die Klima-Parallaxe | Der große indische Historiker über das Dilemma des Klimawandels

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18860

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

185

Maße (L/B/H)

20,9/12,7/2,4 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

One Planet, Many Worlds. The Climate Parallax

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58834-5

Beschreibung

Rezension

»Das ... Werk, das ein höchstaktuelles Thema behandelt, ist
allen mit Interesse am aktuellen Zeitgeschehen und an Naturwissenschaften zu empfehlen.« ("ekz.bibliotheksservice")

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18860

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

185

Maße (L/B/H)

20,9/12,7/2,4 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

One Planet, Many Worlds. The Climate Parallax

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58834-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Gefangen im Offenen: Das Eine und das Viele

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was jetzt? Was tun? Wie sich zeigt, gibt es kein gemeinsames politisches Handeln - über alle nationalen, gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Grenzen hinweg -, um den Klimawandel aufzuhalten oder zumindest abzumildern. Es werden aber auch keine globalen - und selten regionale - Maßnahmen getroffen, um sich auf katastrophale Veränderungen vorzubereiten, die der Klimawandel mit sich bringen wird. Schon für jene Menschen, die bereit sind, den Klimawandel nicht zu lügnen, ist kaum möglich, einen gemeinsamen Blick auf das Phänomen "Klimawandel" zu werfen. Erst recht wird es schwierig, gemeinsame Maßnahmen zu finden, um die Folgen des Klimawandels zu mindern. Nicht wenige Diagnosen begnügen sich damit, die Lösung des Problems in der Abschaffung des Kapitalismus zu suchen, um letztlich zu keiner Handlungsoption zu gelangen. Andere halten an Strukturen gesellschaftlichen Fortschritts, technischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Entwicklung und aufgeklärter Modernität fest, um technische Lösungen zu finden, ob als nicht gerade diese Strukturelemente Hand in Hand gingen mit den Veränderungen des globalen Klimas. Wiederum andere versuchen der kapitalisierten und kolonialisierenden Mehrheit der Menschheit eine dekolonialisierte und naturnahe Minorität gegenüberzustellen, die womöglich ein Beispiel zur Veränderung unserer Handlungen abgeben können. Andere entwerfen eine Verwobenheit, d.h. ein politisches Gemeingut, zwischen dem Organischen und Anorganischen, in deren Geflecht sich für das Menschliche neue Abhängigkeiten und Lösungen entwickeln. Noch schwieriger wird es, sobald die Gegensätze von Problemerzeugung und Problemlösung verschwimmen, wenn sich die Identität von Täter und Opfer sich nicht trennen lassen, oder wenn sich der Klimawandel in seiner Wahrnehmung verändert, sobald es davon abhängt, wer ihn betrachtet. Der Historiker Dipesh Chakrabarty ist unermütlich, wenn es darum geht, auf das katastrophale Dilemma hinzuweisen, auf das die Menschheit selbsterzeugend zusteuert.
  • Ralf Rother
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Gefangen im Offenen: Das Eine und das Viele

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was jetzt? Was tun? Wie sich zeigt, gibt es kein gemeinsames politisches Handeln - über alle nationalen, gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Grenzen hinweg -, um den Klimawandel aufzuhalten oder zumindest abzumildern. Es werden aber auch keine globalen - und selten regionale - Maßnahmen getroffen, um sich auf katastrophale Veränderungen vorzubereiten, die der Klimawandel mit sich bringen wird. Schon für jene Menschen, die bereit sind, den Klimawandel nicht zu lügnen, ist kaum möglich, einen gemeinsamen Blick auf das Phänomen "Klimawandel" zu werfen. Erst recht wird es schwierig, gemeinsame Maßnahmen zu finden, um die Folgen des Klimawandels zu mindern. Nicht wenige Diagnosen begnügen sich damit, die Lösung des Problems in der Abschaffung des Kapitalismus zu suchen, um letztlich zu keiner Handlungsoption zu gelangen. Andere halten an Strukturen gesellschaftlichen Fortschritts, technischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Entwicklung und aufgeklärter Modernität fest, um technische Lösungen zu finden, ob als nicht gerade diese Strukturelemente Hand in Hand gingen mit den Veränderungen des globalen Klimas. Wiederum andere versuchen der kapitalisierten und kolonialisierenden Mehrheit der Menschheit eine dekolonialisierte und naturnahe Minorität gegenüberzustellen, die womöglich ein Beispiel zur Veränderung unserer Handlungen abgeben können. Andere entwerfen eine Verwobenheit, d.h. ein politisches Gemeingut, zwischen dem Organischen und Anorganischen, in deren Geflecht sich für das Menschliche neue Abhängigkeiten und Lösungen entwickeln. Noch schwieriger wird es, sobald die Gegensätze von Problemerzeugung und Problemlösung verschwimmen, wenn sich die Identität von Täter und Opfer sich nicht trennen lassen, oder wenn sich der Klimawandel in seiner Wahrnehmung verändert, sobald es davon abhängt, wer ihn betrachtet. Der Historiker Dipesh Chakrabarty ist unermütlich, wenn es darum geht, auf das katastrophale Dilemma hinzuweisen, auf das die Menschheit selbsterzeugend zusteuert.

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Ein Planet, viele Welten

von Dipesh Chakrabarty

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