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Das gute Übel Erzählungen | Gestochen scharfe Horrorgeschichten der National Book Award Gewinnerin | »Entsetzen, Angst und Lust - großartige Storys.« Siri Hustvedt

1

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9958

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

189

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/2,3 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Schwarz / Aubergine

Auflage

1

Originaltitel

El buen mal

Übersetzt von

Marianne Gareis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43138-2

Beschreibung

Rezension

»Zwischen den Sphären von Leben und Tod ... beziehen diese Geschichten ihre hypnotische Kraft zu einem wesentlichen Teil aus ihrer entschlossenen Skizzenhaftigkeit. Das gute Übel bringt Ausgesprochenes, Weggelassenes und Angedeutetes ... in ein zuvor noch nicht erreichtes Gleichgewicht.« ("DIE ZEIT")
»Samanta Schweblins Bedrohungsatmosphären sind perfekt in Szene gesetzt, ohne dabei ihre verstörende Stimmung einzubüßen. Seit nunmehr vier gemeinsamen Büchern verleiht die Übersetzerin Marianne Gareis dem im Deutschen eine Prägnanz, die Schweblins literarische Bedeutung als eine gewichtige Stimme unserer Zeit dick unterstreicht.« ("Der Tagesspiegel")
»Samanta Schweblin hat ein besonderes Gespür für Plot und Psyche. Ihre wunderbar wundersamen Geschichten blicken in Abgründe, an deren Basis die Schriftzüge Enttäuschung und Verlust eingebrannt sind.« ("Frankfurter Rundschau")
»Schweblin ... benötigt keine Monster, Gespenster, übersinnliche Mächte. ... Stattdessen schafft sie es mittels Timing und Rhythmus, erzählerisch dem Schrecken einen Weg zu bahnen.« ("neues deutschland")
»In den brillanten Geschichten der Argentinierin Samanta Schweblin werden Ängste und Traumata auf geisterhafte Weise erfahrbar. ... [G]roßartige Literatur ...« ("WELT AM SONNTAG")
»Samanta Schweblin blickt ungetrübt auf die Welt, durchdringt ihre trügerische Oberfläche und ermöglicht ihren Leserinnen und Lesern, dasselbe zu tun. Diese Direktheit und die Klarheit ihrer Sprache eröffnen ein einzigartiges emotionales Terrain, in dem Angst und Mitgefühl miteinander verschmelzen.« ("The Guardian")
»Hier schreibt eine Autorin mit absoluter und vollständiger Kontrolle. Schweblins akribische Klarheit wird niemals durch den Schrecken ihrer Themen beeinträchtigt. Indem wir ihr vertrauen, dass sie uns bis auf den Grund mitnimmt, belohnt sie uns verlässlich mit einem Hoffnungsschimmer.« ("Financial Times")
» Das gute Übel ist im Kern ein Buch über das Älterwerden und über jene Dinge, die wir uns selbst und unserer Jugend schuldig sind. Ein weiterer Triumph von Schweblin.« ("Chicago Review of Books")
» Das gute Übel ist für mich eine der großen literarischen Entdeckungen in diesem Frühjahr.« ("WDR 3")
»In den gestochen scharfen Horrorgeschichten kommen uns in diesem Erzählband die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Die Argentinierin Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.« ("Märkischer Sonntag")

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9958

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

189

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/2,3 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Schwarz / Aubergine

Auflage

1

Originaltitel

El buen mal

Übersetzt von

Marianne Gareis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43138-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Unheimliche und rätselhafte Stories

Lust_auf_literatur am 28.10.2025

Bewertungsnummer: 2639159

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samanta Schweblin ist eine mehrfach und international bekannte Schriftstellerin aus Argentinien, die mittlerweile in Berlin lebt und arbeitet. Und eigentlich wollte ich meinen Kurzgeschichten-Konsum noch stärker einschränken, aber wenn ein Erzählband mit „gestochen scharfen Horrorgeschichten“ beworben wird, kann ich ihn nicht an mir vorbei ziehen lassen. Und in der Tat finde ich die Stories, die Schweblin in „Das gute Übel“ erzählt gruselig, faszinierend und Gänsehaut erzeugend. Dabei arbeitet die Autorin natürlich nicht mit plakativen Schockeffekten, sondern erzeugt die Spannung über die Abgründe, die sich in ihren Figuren auftun. Schweblin erzählt emotional reduziert. Die Gefühle und das Grauen der Menschen in ihren Geschichten entstehen vor allem in meiner Phantasie und lassen viel Raum für Spekulation. So wird bei der Frau in der ersten Geschichte „Willkommen im Club“ gar nicht detailliert auserzählt, warum sie sich in einem Fluß ertränken will und den Selbstmord dann spontan abbricht, sondern es gibt dezente Andeutungen, die darauf hinweisen könnten. Diese Hinweise sind so dezent, dass ich sie mir vielleicht auch nur eingebildet haben könnte. Als Elternteil berührt und ängstigt mich besonders „Das Auge in der Kehle“. Die Geschichte liest sich wie eine Manifestation meiner Ängste. Die Manifestation von Ängsten und die Konfrontation damit ist ein Thema, das sich eigentlich in allen Geschichten findet. Diese Ängste lauern im ganz normalen Alltag und können plötzlich aus ganz alltäglichen Situationen entstehen. Und das Grauen liegt in den Menschen selbst. So wie der Titel der Sammlung Gut und Übel kombiniert, steckt in den Menschen das Böse, manchmal versteckt hinter dem Guten. Oder ist es genau umgekehrt? Mich reizte an den Geschichten immer auch das rätselhafte Moment, das nicht ganz greifbar und eindeutig ist. Und das ich sowohl in Romanen als auch in Stories immer gerne lese. Mir haben die Stories sehr gefallen und mein Interesse an der Autorin geweckt, von der ich jetzt gerne auch einen Roman lesen würde, beispielsweise „Das Gift“, das bereits für NETFLIX verfilmt wurde.

Unheimliche und rätselhafte Stories

Lust_auf_literatur am 28.10.2025
Bewertungsnummer: 2639159
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samanta Schweblin ist eine mehrfach und international bekannte Schriftstellerin aus Argentinien, die mittlerweile in Berlin lebt und arbeitet. Und eigentlich wollte ich meinen Kurzgeschichten-Konsum noch stärker einschränken, aber wenn ein Erzählband mit „gestochen scharfen Horrorgeschichten“ beworben wird, kann ich ihn nicht an mir vorbei ziehen lassen. Und in der Tat finde ich die Stories, die Schweblin in „Das gute Übel“ erzählt gruselig, faszinierend und Gänsehaut erzeugend. Dabei arbeitet die Autorin natürlich nicht mit plakativen Schockeffekten, sondern erzeugt die Spannung über die Abgründe, die sich in ihren Figuren auftun. Schweblin erzählt emotional reduziert. Die Gefühle und das Grauen der Menschen in ihren Geschichten entstehen vor allem in meiner Phantasie und lassen viel Raum für Spekulation. So wird bei der Frau in der ersten Geschichte „Willkommen im Club“ gar nicht detailliert auserzählt, warum sie sich in einem Fluß ertränken will und den Selbstmord dann spontan abbricht, sondern es gibt dezente Andeutungen, die darauf hinweisen könnten. Diese Hinweise sind so dezent, dass ich sie mir vielleicht auch nur eingebildet haben könnte. Als Elternteil berührt und ängstigt mich besonders „Das Auge in der Kehle“. Die Geschichte liest sich wie eine Manifestation meiner Ängste. Die Manifestation von Ängsten und die Konfrontation damit ist ein Thema, das sich eigentlich in allen Geschichten findet. Diese Ängste lauern im ganz normalen Alltag und können plötzlich aus ganz alltäglichen Situationen entstehen. Und das Grauen liegt in den Menschen selbst. So wie der Titel der Sammlung Gut und Übel kombiniert, steckt in den Menschen das Böse, manchmal versteckt hinter dem Guten. Oder ist es genau umgekehrt? Mich reizte an den Geschichten immer auch das rätselhafte Moment, das nicht ganz greifbar und eindeutig ist. Und das ich sowohl in Romanen als auch in Stories immer gerne lese. Mir haben die Stories sehr gefallen und mein Interesse an der Autorin geweckt, von der ich jetzt gerne auch einen Roman lesen würde, beispielsweise „Das Gift“, das bereits für NETFLIX verfilmt wurde.

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Das gute Übel

von Samanta Schweblin

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