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Schöne Scham

19

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,7 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00332-6

Beschreibung

Rezension

»Bianca Nawrath zeigt in ›Schöne Scham‹: Aktives Wegschauen ist eine klare Form von Mitschuld. [...] Nawrath zeichnet ein aussagekräftiges Porträt unserer Gesellschaft: auf der einen Seite einige wenige, die Verantwortung nicht scheuen, auf der anderen all jene, die sich das Leben leichter machen, indem sie einfach wegschauen.«

kulturnews

»Die Autorin schafft es, Widersprüche aufzuzeigen und trotz aller Ambivalenz im Dialog zu bleiben. Schwierigkeiten werden als solche anerkannt, ohne sie vorschnell zu lösen. Der Roman überzeugt durch abwechslungsreiche Dialoge, eine ungewöhnliche Sprache und lässt sich sehr schnell lesen. Er lädt dazu ein, Widersprüche auszuhalten und sich gleichzeitig um Verständnis zu bemühen.«

Magazin Rezensöhnchen

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,7 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00332-6

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

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Ein psychologisches Drama, das sich auf Dialoge statt großer Action konzentriert.

Sandra am 28.02.2026

Bewertungsnummer: 3060566

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

- Rezensionsexemplar - Es soll ein entspannter Urlaub unter Freunden werden. Zwei Paare, eine Single-Freundin. Alles könnte so harmonisch sein, doch ehe man sich versieht, kommen Themen auf, die jahrelang unter der Oberfläche gebrodelt haben und nun nicht mehr aufzuhalten sind. »Ein bisschen fühle ich mich wie in einem Theaterstück gefangen, nur dass ich nicht weiß, nach welchem Stück wir spielen.« Kata Wir nehmen abwechselnd den Blickpunkt der drei Frauen ein. Schnell wird deutlich, dass Christian sich von Ola provoziert fühlt. Ola ist feministisch, direkt, manchmal unbequem und sie spricht unangenehme Wahrheiten aus. Sie schweigt nicht, sie legt den Finger in die Wunde. Im Gegensatz zu allen anderen. »Was muss passieren, damit er versteht, dass an diesem Tisch bis zur Eskalation deeskaliert wurde?« Ola Und die Eskalation kommt. Mit voller Wucht. Noch bevor man das ungute Gefühl in der Magengegend verstanden hat, fliegt einem die ganze Situation um die Ohren. Dabei bekommen wir tiefe Einblicke in die Beziehungen, aber auch in die Persönlichkeiten mit ihren Geschichten, die aufeinanderprallen. Scharfsinnig beschreibt die Autorin dabei den Umgang mit toxischen Beziehungen, Gewalt und Migration. Das Ende lässt einen mit vielen Gedanken zurück. Sollte man sich einmischen in die Beziehungen, in das Leben anderer? Ab wann ist Nicht-Einmischen stille Akzeptanz? Wo endet Fremdscham und Schuld beginnt? Und was ist man bereit selbst zu verändern? »Veränderung ist ein Marathon in Trippelschritten.« Amalia Ein psychologisches Drama, das sich auf Dialoge statt großer Action konzentriert. Ein beeindruckendes Buch, das nachklingt. Ich habe dieses Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Ein psychologisches Drama, das sich auf Dialoge statt großer Action konzentriert.

Sandra am 28.02.2026
Bewertungsnummer: 3060566
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

- Rezensionsexemplar - Es soll ein entspannter Urlaub unter Freunden werden. Zwei Paare, eine Single-Freundin. Alles könnte so harmonisch sein, doch ehe man sich versieht, kommen Themen auf, die jahrelang unter der Oberfläche gebrodelt haben und nun nicht mehr aufzuhalten sind. »Ein bisschen fühle ich mich wie in einem Theaterstück gefangen, nur dass ich nicht weiß, nach welchem Stück wir spielen.« Kata Wir nehmen abwechselnd den Blickpunkt der drei Frauen ein. Schnell wird deutlich, dass Christian sich von Ola provoziert fühlt. Ola ist feministisch, direkt, manchmal unbequem und sie spricht unangenehme Wahrheiten aus. Sie schweigt nicht, sie legt den Finger in die Wunde. Im Gegensatz zu allen anderen. »Was muss passieren, damit er versteht, dass an diesem Tisch bis zur Eskalation deeskaliert wurde?« Ola Und die Eskalation kommt. Mit voller Wucht. Noch bevor man das ungute Gefühl in der Magengegend verstanden hat, fliegt einem die ganze Situation um die Ohren. Dabei bekommen wir tiefe Einblicke in die Beziehungen, aber auch in die Persönlichkeiten mit ihren Geschichten, die aufeinanderprallen. Scharfsinnig beschreibt die Autorin dabei den Umgang mit toxischen Beziehungen, Gewalt und Migration. Das Ende lässt einen mit vielen Gedanken zurück. Sollte man sich einmischen in die Beziehungen, in das Leben anderer? Ab wann ist Nicht-Einmischen stille Akzeptanz? Wo endet Fremdscham und Schuld beginnt? Und was ist man bereit selbst zu verändern? »Veränderung ist ein Marathon in Trippelschritten.« Amalia Ein psychologisches Drama, das sich auf Dialoge statt großer Action konzentriert. Ein beeindruckendes Buch, das nachklingt. Ich habe dieses Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Ein transformierender Kokon für die Figuren und Leser gleichermaßen

Bewertung am 25.01.2026

Bewertungsnummer: 3024919

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Schöne Scham“ schreibt Bianca Nawrath gekonnt über eine 5-er Gruppe von Menschen die durch ein gemeinsames Wochenende Masken fallen sehen und lassen und sich unliebsamen Tatsachen stellen müssen. Dabei seziert Nawrath gekonnt die Zwischenmenschliche Beziehungsebene und gibt uns Leser:innen einen Einblick in die Gedanken der 3 Protagonistinnen: Ola, Amalia und Kata. Ich muss zugeben, dass ich nicht viel vom Buch wusste als ich angefangen habe es zu lesen und somit auch von der Handlung zum Teil wirklich überrascht wurde und das im positiven Sinne. Denn die Beziehungen sind hier nicht unbedingt das was sie zu sein scheinen. Durch feine, besonders zu Beginn, subtile Hinweise die Nawrath in die Gedanken und das Handeln ihrer Figuren streut eröffnet sich uns nach und nach was dahinter steckt. Ich wünschte wirklich ich hätte dieses Buch in einer Leserunde lesen können, hier könnte man wunderbar diskutieren und auseinander nehmen, hinein interpretieren und neu zusammen fügen. Nawraths Schreibstil hat mich beeindruckt, ihre klare Sprache ohne Schnörkel lässt sich nahezu einatmen, so schnell fliegt man durch die Seiten und schnell hatte mich die Geschichte damit in ihren Bann gezogen. Dazu kommt dass ich es liebe etwas über Wortbedeutungen zu erfahren, womit sie mich beim Schmetterling ja direkt zu beginn für sich gewonnen hat. Und oh, wie genial ist dadurch bitte dieses Cover?! Ich möchte wirklich nicht zu viel verraten, daher verzichte ich auf weitere Storydetails. Nur das noch: Die Geschichte spinnt sich immer dichter um uns Leser, gleichermaßen wie um die Figuren, so dass wir am Ende selbst mit ihnen in einem Kokon sitzen und hoffen dürfen als Schmetterling daraus hervor zu gehen. Einzig das Ende war für mich dann doch etwas zu schnell, etwas zu hoppla, hop. Dafür versöhnte mich dann aber wieder der Epilog, der, aus meiner Sicht, Realistisch und nicht zu „Friede, Freude, Eierkuchen“ zeigt wie es weitergegangen ist. Etwas für jeden der sich nicht scheut einen ehrlichen Blick auf Beziehungs-- und Machtstrukturen innerhalb von Freundschaften zu werfen. Ein Buch dass auch meiner Meinung nach die Leser:innen in die Verantwortung bringt darüber nachzudenken: Was würde ich tun? Somit ein Buch für Leute, die etwas aus Büchern mitnehmen möchten und sei es nur die Wortherkunft des Schmetterlings. Von mir gibt es 4,5 Sterne. Eventuell mein Januar Highlight.

Ein transformierender Kokon für die Figuren und Leser gleichermaßen

Bewertung am 25.01.2026
Bewertungsnummer: 3024919
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Schöne Scham“ schreibt Bianca Nawrath gekonnt über eine 5-er Gruppe von Menschen die durch ein gemeinsames Wochenende Masken fallen sehen und lassen und sich unliebsamen Tatsachen stellen müssen. Dabei seziert Nawrath gekonnt die Zwischenmenschliche Beziehungsebene und gibt uns Leser:innen einen Einblick in die Gedanken der 3 Protagonistinnen: Ola, Amalia und Kata. Ich muss zugeben, dass ich nicht viel vom Buch wusste als ich angefangen habe es zu lesen und somit auch von der Handlung zum Teil wirklich überrascht wurde und das im positiven Sinne. Denn die Beziehungen sind hier nicht unbedingt das was sie zu sein scheinen. Durch feine, besonders zu Beginn, subtile Hinweise die Nawrath in die Gedanken und das Handeln ihrer Figuren streut eröffnet sich uns nach und nach was dahinter steckt. Ich wünschte wirklich ich hätte dieses Buch in einer Leserunde lesen können, hier könnte man wunderbar diskutieren und auseinander nehmen, hinein interpretieren und neu zusammen fügen. Nawraths Schreibstil hat mich beeindruckt, ihre klare Sprache ohne Schnörkel lässt sich nahezu einatmen, so schnell fliegt man durch die Seiten und schnell hatte mich die Geschichte damit in ihren Bann gezogen. Dazu kommt dass ich es liebe etwas über Wortbedeutungen zu erfahren, womit sie mich beim Schmetterling ja direkt zu beginn für sich gewonnen hat. Und oh, wie genial ist dadurch bitte dieses Cover?! Ich möchte wirklich nicht zu viel verraten, daher verzichte ich auf weitere Storydetails. Nur das noch: Die Geschichte spinnt sich immer dichter um uns Leser, gleichermaßen wie um die Figuren, so dass wir am Ende selbst mit ihnen in einem Kokon sitzen und hoffen dürfen als Schmetterling daraus hervor zu gehen. Einzig das Ende war für mich dann doch etwas zu schnell, etwas zu hoppla, hop. Dafür versöhnte mich dann aber wieder der Epilog, der, aus meiner Sicht, Realistisch und nicht zu „Friede, Freude, Eierkuchen“ zeigt wie es weitergegangen ist. Etwas für jeden der sich nicht scheut einen ehrlichen Blick auf Beziehungs-- und Machtstrukturen innerhalb von Freundschaften zu werfen. Ein Buch dass auch meiner Meinung nach die Leser:innen in die Verantwortung bringt darüber nachzudenken: Was würde ich tun? Somit ein Buch für Leute, die etwas aus Büchern mitnehmen möchten und sei es nur die Wortherkunft des Schmetterlings. Von mir gibt es 4,5 Sterne. Eventuell mein Januar Highlight.

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Schöne Scham

von Bianca Nawrath

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