Produktbild: Alpenvereinsjahrbuch BERG 2026

Alpenvereinsjahrbuch BERG 2026 BergWelten: Großvenediger. BergFokus: Wandel

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5642

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2025

Abbildungen

ca. 280 farbige Abbildungen und ca. 50 sw Abbildungen

Herausgeber

Deutscher und österreichischer Alpenverein

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

26,2/21/2,4 cm

Gewicht

1139 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4320-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5642

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2025

Abbildungen

ca. 280 farbige Abbildungen und ca. 50 sw Abbildungen

Herausgeber

Deutscher und österreichischer Alpenverein

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

26,2/21/2,4 cm

Gewicht

1139 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4320-3

Herstelleradresse

Tyrolia Verlagsanstalt Gm
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
AT

Email: buchverlag@tyrolia.at

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150. Jubiläumsausgabe mit vielen interessanten und zeitkritischen Beiträgen

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 24.11.2025

Bewertungsnummer: 2661986

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ls der Geographieprofessor Friedrich Simony vor 150 Jahren federführend bei der ersten Ausgabe mitwirkte, war vielleicht noch nicht absehbar, dass dieses Alpenvereinsjahrbuch so beständig sein würde. Waren es in den ersten Jahrzehnten noch viele Berichte von Bergfahrten, die Mitglieder des Alpenvereins im Jahrbuch schilderten, so sind es heute ganz andere Themen. Neben dem Hauptthema der 150. Ausgabe über den Großvenediger in den Hohen Tauern, dem 50 der 256 Seiten gewidmet sind, befassen sich die Kapitel mit folgenden Themen. BergFokus mit dem Wandel des Bergsteigens. Im Kapitel BergMenschen werden Persönlichkeiten von einst und jetzt vorgestellt: Hüttenwirtin Heidi Wettstein, Felix Liebeskind und Walter Mair. Das Kapitel BergSteigen widmet sich auf 56 Seiten Sicherheitsthemen, dem Sexismus in den Bergen, der Geschichte des Bergstocks, dem Thema Eigenverantwortung u. a. BergWissen bringt ganz unterschiedliche Themen wie „Menschen und ihre strapaziöse Liebe zur Natur“, den Klimaschutz im Deutschen Alpenverein, die Landshuter Hütte und eine nächtliche Sternenhimmel-Fototour im eindrucksvollen Bildern. BergKultur schließlich blickt auf die letzten 25 Ausgaben des Alpenvereinsbuchs und dessen Wandlung zurück, geht der Frage nach, wer Angst vor wem hat: Der Wolf vor dem Menschen oder umgekehrt sowie das Thema der Lehre des Sass Pordoi. Das letzte Thema kann ich im Gesamtzusammenhang des Buches nicht einordnen: Drei Geschichten, die von einer künstlichen Intelligenz nach Vorgaben erstellt wurden. Eigenartig. Zum Ende des Buches werden die 26 Autoren der Beiträge kurz vorgestellt. Noch ein Blick auf das Hauptthema des Buches, die Seiten über den Großvenediger. Es wurde gewählt, weil der große Erforscher der österreichischen Bergwelt, insbesondere des Dachsteingebirges, Prof. Simony in der ersten Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuches 32 eng bedruckte Textseiten mit dem Titel „Aus der Venedigergruppe“ publizierte. Gezeigt werden Simonys Aquarell der Gipfelwechte auf dem Großvenediger aus dem Jahr 1856, Franz Pachers naive Darstellung der Menschenkette bei der Erstbesteigung des Gipfels 1841 und ein Photochromdruck der Johannishütte um 1900. In einem Beitrag erzählen zwei Bergführer aus ihrem Leben mit dem Großvenediger. Ein weiteres Thema beschäftigt sich damit, wie man das Wasser und die Gletscher nützen kann, ohne sie zu berühren. Besonders interessant finde ich das Thema über die „Alpen-Sherpas“, die Hüttenträger im Gebiet des Großvenedigers. Unglaublich, welche Lasten – bis zu 85 kg – diese Männer gegen geringes Entgelt auf ihren Rücken transportierten. Mir schon bekannt gewesen, aber in diesem Buch nochmals sehr gut aufbereitet, die sogenannte Krimmler Judenflucht über den Krimmler Tauern im Sommer 1947. Bei der Jubiläumsausgabe ist auch die Alpenvereinskarte Venedigergruppe (1:25.000) beiliegend. Insgesamt betrachtet ist es eine inhaltlich sehr gut gestaltete Ausgabe, die mit zahlreichen guten Bildern die Beiträge ergänzen. Es ist mein erstes Alpenvereinsbuch, das ich gelesen habe und bin sehr beeindruckt.

150. Jubiläumsausgabe mit vielen interessanten und zeitkritischen Beiträgen

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 24.11.2025
Bewertungsnummer: 2661986
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ls der Geographieprofessor Friedrich Simony vor 150 Jahren federführend bei der ersten Ausgabe mitwirkte, war vielleicht noch nicht absehbar, dass dieses Alpenvereinsjahrbuch so beständig sein würde. Waren es in den ersten Jahrzehnten noch viele Berichte von Bergfahrten, die Mitglieder des Alpenvereins im Jahrbuch schilderten, so sind es heute ganz andere Themen. Neben dem Hauptthema der 150. Ausgabe über den Großvenediger in den Hohen Tauern, dem 50 der 256 Seiten gewidmet sind, befassen sich die Kapitel mit folgenden Themen. BergFokus mit dem Wandel des Bergsteigens. Im Kapitel BergMenschen werden Persönlichkeiten von einst und jetzt vorgestellt: Hüttenwirtin Heidi Wettstein, Felix Liebeskind und Walter Mair. Das Kapitel BergSteigen widmet sich auf 56 Seiten Sicherheitsthemen, dem Sexismus in den Bergen, der Geschichte des Bergstocks, dem Thema Eigenverantwortung u. a. BergWissen bringt ganz unterschiedliche Themen wie „Menschen und ihre strapaziöse Liebe zur Natur“, den Klimaschutz im Deutschen Alpenverein, die Landshuter Hütte und eine nächtliche Sternenhimmel-Fototour im eindrucksvollen Bildern. BergKultur schließlich blickt auf die letzten 25 Ausgaben des Alpenvereinsbuchs und dessen Wandlung zurück, geht der Frage nach, wer Angst vor wem hat: Der Wolf vor dem Menschen oder umgekehrt sowie das Thema der Lehre des Sass Pordoi. Das letzte Thema kann ich im Gesamtzusammenhang des Buches nicht einordnen: Drei Geschichten, die von einer künstlichen Intelligenz nach Vorgaben erstellt wurden. Eigenartig. Zum Ende des Buches werden die 26 Autoren der Beiträge kurz vorgestellt. Noch ein Blick auf das Hauptthema des Buches, die Seiten über den Großvenediger. Es wurde gewählt, weil der große Erforscher der österreichischen Bergwelt, insbesondere des Dachsteingebirges, Prof. Simony in der ersten Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuches 32 eng bedruckte Textseiten mit dem Titel „Aus der Venedigergruppe“ publizierte. Gezeigt werden Simonys Aquarell der Gipfelwechte auf dem Großvenediger aus dem Jahr 1856, Franz Pachers naive Darstellung der Menschenkette bei der Erstbesteigung des Gipfels 1841 und ein Photochromdruck der Johannishütte um 1900. In einem Beitrag erzählen zwei Bergführer aus ihrem Leben mit dem Großvenediger. Ein weiteres Thema beschäftigt sich damit, wie man das Wasser und die Gletscher nützen kann, ohne sie zu berühren. Besonders interessant finde ich das Thema über die „Alpen-Sherpas“, die Hüttenträger im Gebiet des Großvenedigers. Unglaublich, welche Lasten – bis zu 85 kg – diese Männer gegen geringes Entgelt auf ihren Rücken transportierten. Mir schon bekannt gewesen, aber in diesem Buch nochmals sehr gut aufbereitet, die sogenannte Krimmler Judenflucht über den Krimmler Tauern im Sommer 1947. Bei der Jubiläumsausgabe ist auch die Alpenvereinskarte Venedigergruppe (1:25.000) beiliegend. Insgesamt betrachtet ist es eine inhaltlich sehr gut gestaltete Ausgabe, die mit zahlreichen guten Bildern die Beiträge ergänzen. Es ist mein erstes Alpenvereinsbuch, das ich gelesen habe und bin sehr beeindruckt.

Informativ, abwechslungsreich und vielschichtig – das Alpenvereinsjahrbuch 2026.

Bewertung aus Tulfes am 09.11.2025

Bewertungsnummer: 2650098

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alle Jahre wieder gibt es eine neue, interessante Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuches, dieses Jahr die 150.! 1865 beschäftigte sich der Band inhaltlich noch mit der kleinen Eiszeit, die zu Ende ging. Heute stehen im BergFokus der Wandel von Mensch und Natur in den Alpen im Zentrum und damit natürlich auch Themen wie der „Turbotourismus“, der Klimawandel, die Gletscherschmelze und die damit einhergehenden neuen Gefahren für den Bergsteiger. In den BergWelten dreht sich dieses Jahr alles um den Großvenediger. Auch hier hinterlassen der Klimawandel und der Rückzug der Gletscher ihre Spuren: Viele klassische Touren verschwinden, das Spaltenrisiko oder die Gefahr von Steinschlägen steigt. In einem Interview geben die beiden Bergführer Karl Wieser und Sigi Hatzer Einblicke in das Thema Bergführen, das im Wandel begriffen ist, sie sprechen über Lieblingstouren, die Besonderheiten des Virgentals, aber auch über die Schwierigkeiten des Hochtourengehens. Sehr interessant ist auch der Artikel zu der „Krimmler Judenflucht“ 1947 über den Krimmler Tauern nach Südtirol und von dort nach Genua oder Bari mit dem Ziel, nach Palästina auszuwandern. Die BergMenschen beschäftigen sich dieses Jahr mit spannenden Lebensgeschichten, wie etwa jener des 24 Jahre als Obmann des Alpenvereins Lienz fungierenden “Urgesteins“ Walter Mair. Die Rubrik „BergSteigen“ berichtet in spannenden Reportagen über die rasante Zunahme der E-Bikes am Berg, der Bergrettung als Taxi, die in Form des Helikopters manchmal bereits in die Tour miteingeplant zu sein scheint oder über den Versuch, den alljährlichen Besucheransturm an Skitourengehern zu lenken (alpines Gelände, Freiraum oder Schutzgebiet?). Im Kapitel BergWissen dreht sich vieles um aktuelle Themen wie dem Overtourismus, dem Klimaschutz, ÖAV-Klimastrategien oder der Frage, ob sich aus der Gattung Gams eine völlig neue Art entwickeln könnte. Auch der preisgekrönte Astrofotograf Norbert Span und seine bildgewaltigen Abbildungen des Sternenhimmels über Tirol finden in diesem Abschnitt Erwähnung. Last but not least blickt die Rubrik BergKultur zurück auf 25 Jahre Alpenvereinsjahrbuch, aber auch auf die Schwierigkeiten, ein analoges Jahrbuch in einer dem digitalen Wandel unterliegenden Zeit zu verfassen. Auch dem Thema Wolf und seinem wachsenden Vorkommen im alpinen Raum wird ein eigener Abschnitt gewidmet. Schließlich liefert uns die KI zum Abschluss zwei spannende Geschichten zum Schmunzeln darüber, was mit Irvine wirklich geschah und ob Ruth Mallory ihrem George verziehen hätte. Fazit: Ein abwechslungsreiches, informatives Jahrbuch, das für Kontinuität und Originalität steht und in seinen Beiträgen auch vor Tiefgang und kontroversen Themen nicht zurückscheut.

Informativ, abwechslungsreich und vielschichtig – das Alpenvereinsjahrbuch 2026.

Bewertung aus Tulfes am 09.11.2025
Bewertungsnummer: 2650098
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alle Jahre wieder gibt es eine neue, interessante Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuches, dieses Jahr die 150.! 1865 beschäftigte sich der Band inhaltlich noch mit der kleinen Eiszeit, die zu Ende ging. Heute stehen im BergFokus der Wandel von Mensch und Natur in den Alpen im Zentrum und damit natürlich auch Themen wie der „Turbotourismus“, der Klimawandel, die Gletscherschmelze und die damit einhergehenden neuen Gefahren für den Bergsteiger. In den BergWelten dreht sich dieses Jahr alles um den Großvenediger. Auch hier hinterlassen der Klimawandel und der Rückzug der Gletscher ihre Spuren: Viele klassische Touren verschwinden, das Spaltenrisiko oder die Gefahr von Steinschlägen steigt. In einem Interview geben die beiden Bergführer Karl Wieser und Sigi Hatzer Einblicke in das Thema Bergführen, das im Wandel begriffen ist, sie sprechen über Lieblingstouren, die Besonderheiten des Virgentals, aber auch über die Schwierigkeiten des Hochtourengehens. Sehr interessant ist auch der Artikel zu der „Krimmler Judenflucht“ 1947 über den Krimmler Tauern nach Südtirol und von dort nach Genua oder Bari mit dem Ziel, nach Palästina auszuwandern. Die BergMenschen beschäftigen sich dieses Jahr mit spannenden Lebensgeschichten, wie etwa jener des 24 Jahre als Obmann des Alpenvereins Lienz fungierenden “Urgesteins“ Walter Mair. Die Rubrik „BergSteigen“ berichtet in spannenden Reportagen über die rasante Zunahme der E-Bikes am Berg, der Bergrettung als Taxi, die in Form des Helikopters manchmal bereits in die Tour miteingeplant zu sein scheint oder über den Versuch, den alljährlichen Besucheransturm an Skitourengehern zu lenken (alpines Gelände, Freiraum oder Schutzgebiet?). Im Kapitel BergWissen dreht sich vieles um aktuelle Themen wie dem Overtourismus, dem Klimaschutz, ÖAV-Klimastrategien oder der Frage, ob sich aus der Gattung Gams eine völlig neue Art entwickeln könnte. Auch der preisgekrönte Astrofotograf Norbert Span und seine bildgewaltigen Abbildungen des Sternenhimmels über Tirol finden in diesem Abschnitt Erwähnung. Last but not least blickt die Rubrik BergKultur zurück auf 25 Jahre Alpenvereinsjahrbuch, aber auch auf die Schwierigkeiten, ein analoges Jahrbuch in einer dem digitalen Wandel unterliegenden Zeit zu verfassen. Auch dem Thema Wolf und seinem wachsenden Vorkommen im alpinen Raum wird ein eigener Abschnitt gewidmet. Schließlich liefert uns die KI zum Abschluss zwei spannende Geschichten zum Schmunzeln darüber, was mit Irvine wirklich geschah und ob Ruth Mallory ihrem George verziehen hätte. Fazit: Ein abwechslungsreiches, informatives Jahrbuch, das für Kontinuität und Originalität steht und in seinen Beiträgen auch vor Tiefgang und kontroversen Themen nicht zurückscheut.

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