Produktbild: Die Morde im Dekagon-Haus
Band 1

Die Morde im Dekagon-Haus Kriminalroman - Der Auftakt zu einer der berühmtesten Krimireihen Japans

Aus der Reihe Die bizarren Häuser
2

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4369

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Abbildungen

3 SW-Abb.

Verlag

Limes

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,1/13,4/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Schwarz / Cognac

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jukkakukan no satsujin

Übersetzt von

Sabrina Wägerle

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8090-2798-0

Beschreibung

Rezension


»Ein spannender Kriminalroman [...], der sich an die klassischen Regeln des Whodunnit-Krimis hält.« ("Radio Dreyeckland")
»Eine Hommage an das klassische Verbrechen voller Rätsel, verschlossener Räume, Puzzles und Zaubertricks.« ("The Times")
»Darin liegt die Genialität von Ayatsujis Kultkrimi: Über die gesamte Handlung hinweg bleibt unklar, wer letztlich die Wahrheit kennt. Und selbst wenn man am Ende glaubt, sie herausgefunden zu haben, wird man eines Besseren belehrt.« ("Japan Society")
»Ayatsujis brillanter und atmosphärischer Roman wird Fans klassischer Krimis begeistern. Jedes Wort zählt, was zu einer atemberaubenden, aber logischen Enthüllung führt.« ("Publishers Weekly")

Produktdetails

Verkaufsrang

4369

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Abbildungen

3 SW-Abb.

Verlag

Limes

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,1/13,4/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Schwarz / Cognac

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jukkakukan no satsujin

Übersetzt von

Sabrina Wägerle

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8090-2798-0

Herstelleradresse

Limes Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein großartiger, klassischer Krimi

    Die Morde im Dekagon-Haus / Yukito Ayatsuji Poe, Ellery, Carr, Leroux, Agatha und Orczy gehören dem Krimiklub ihrer Universität an. „Es war seit der Gründung des Krimi Clubs der K-Universität Brauch, dass sich die Mitglieder gegenseitig bei ihrem Decknamen riefen.“ (S.50) Die Studierenden machen sich am 26.3.1986 auf dem Weg zu der Insel Tsunojima. Sie gehörte einst einem exzentrischen Architekten, der dort die Blaue Villa sowie das geheimnisvolle Dekagon-Haus erbaute. Im Herbst 1985 kam es zu einem mysteriösen Vierfachmord, der nie aufgeklärt werden konnte. Neben dem Architekten verstarben seine Frau und das Verwalterehepaar. Die Villa ist abgebrannt, das Dekagon-Haus existiert noch. Van, ein weiterer Student, hat durch seinen Onkel, der nun die Liegenschaft betreut, Zugang zu der Insel und so den Klubmitgliedern die Reise ermöglicht. Er ist vor den anderen dort angekommen und hat das Haus für den Aufenthalt vorbereitet. Die jungen Leute möchten die Insel erkunden, prüfen, ob die Gruselgeschichten, die über den Ort erzählt werden, stimmen und jede*r soll einen Beitrag zu der Klubzeitschrift „Die Insel der Toten“ verfassen. „Der Name unserer Zeitschrift wurde schließlich von Christies berühmtesten Werk inspiriert, das in der japanischen Erstübersetzung von 1939 den Titel „Die Insel der Toten“ trug.“ (S.52) Nach der ersten Nacht liegen auf dem Esstisch Schilder auf denen „1. Opfer“ bis „5. Opfer“, „Detektiv“ und „Mörder“ stehen – sie halten das zunächst für einen Scherz oder ein Spiel – aber dies ändert sich schnell, als Orczy ermordet aufgefunden wird. Die jungen Leute sind auf der Insel von der Außenwelt abgeschnitten und können keine Hilfe rufen. Wird es bei dem einen Opfer bleiben oder müssen sie alle fürchten, die Insel nicht lebend zu verlassen? Klar, die Idee eine Gruppe von Menschen auf einer einsamen Insel ohne Aussicht auf Hilfe in eine mörderische Situation zu bringen ist nicht neu; Yukito Ayatsuji erzählt die Geschichte jedoch auf eine besondere Art und Weise und die Widmung „Gewidmet in ehrenvollem Gedenken all meinen Vorgängern“ unterstreicht für mich den Respekt vor anderen Krimischaffenden, den ich auch im Text empfunden habe. Der Aufbau ist klassisch, ein Prolog und Epilog bilden einen passenden Anfang und Abschluss. Die Geschichte selbst spielt nicht nur auf der Insel, es gibt auch zwei Klubmitglieder, die nicht an der Reise teilgenommen haben. Kavaminami und Morisu (das sind nicht ihre Klubnamen) erhalten einen mysteriösen Brief, der in Zusammenhang mit der Insel steht und beginnen ihrerseits etwas zu recherchieren. So wechseln sich in den Kapiteln die „Tag auf der Insel“ und „Tag auf dem Festland“ Passagen ab. Der Autor beschreibt seine Figuren sehr lebhaft, ich habe sie mir bestens vorstellen und auch ihre persönlichen Befindlichkeiten untereinander nachvollziehen können. Der Krimi ist spannend, führt durch vielschichtige Handlungsstränge gelungen auf falsche Fährten und bietet eine schlüssige, für mich nicht vorhersehbare Auflösung. Ein wirklich tolles Buch und eine großartige Umsetzung des klassischen „Whodunnit“-Szenarios. An manchen Stellen gibt es Fußnoten, zum Beispiel zur Erklärung japanischer Lyrik oder zur Erläuterung von Gedichtsammlungen. Mir gefällt so etwas immer sehr gut. Großartig, absolut großartig! Ich habe die Geschichte gebannt und mit Begeisterung gelesen, Vermutungen angestellt und verworfen und war von der Auflösung überrascht! Ich bin wirklich begeistert und freue mich auf kommende Bücher des Autors. Allergrößte Leseempfehlung!

  • Eyva_liest

    Book Circle Community

    4/5

    15.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender Kriminalroman

    Ein Kriminalroman, der in Japan spielt? Da bin ich sofort dabei. Der Klappentext klang überzeugend, das Cover hat mich angesprochen und wenig später sass ich schon mit dem Buch auf dem Sofa. Was soll ich sagen? Ich fand es richtig gut. Die Handlung spielt an zwei Schauplätzen: auf einer abgelegenen Insel, auf der Studenten eines Krimiclubs eine Woche verbringen, und auf dem Festland, wo parallel ermittelt wird. Diese Wechsel haben mir sehr gefallen, denn dadurch konnte sich die Geschichte Stück für Stück entfalten und Spannung aufbauen. Wie bei vielen asiatischen Romanen sind die Figuren auch hier nicht extrem tief gezeichnet. Dennoch bekommen sie mehr Raum als erwartet, sodass man sie gut kennenlernen kann. Für mich war das absolut passend, zumal ich diesen Stil bereits kenne und mag. Besonders begeistert hat mich die Krimiclubidee: Die Studenten tragen allesamt die Namen berühmter Krimiautoren, und hier und da wird auf deren Werke angespielt. Vor allem Agatha Christie wird mehrfach erwähnt und ich finde, dass die Geschichte durchaus mit der Krimi-Queen mithalten kann. Das Ende habe ich so definitiv nicht kommen sehen. Vielleicht habe ich unterwegs zu wenig mitgerätselt, aber genau das hat mir gefallen. Ich war überrascht und erfreut, dass die Auflösung mich erwischt hat. „Schlaue“ Krimifans könnten die Lösung allerdings durchaus vorher erahnen. Für mich ist es eine sehr spannende und äußerst unterhaltsame Krimigeschichte, die ich gerne weiterempfehle. Und das Beste: Es handelt sich um den Auftakt einer Kult-Bestsellerreihe. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände.

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    Mario W.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.11.2025

    eBook (ePUB)

    Katz und Maus auf einer Insel

    Ausgezeichneter Kriminalroman, spielend auf einer einsamen Insel. Nichts neues würde man als erstes denken, dennoch schafft es der Autor durch seinen atmosphärischen Erzählstil die klassische „Who done it?“ Geschichte, diesen Krimi aus der Masse hervorstechen zu lassen.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia S.

    Claudia S.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.01.2026

    eBook (ePUB)

    Kettenrauchend im Zehneck

    Yukito Ayatsuji zählt zu den berühmten Krimiautoren Japans; seine Spezialität sind "Shin-Honkaku-Mysteries", wobei der Fokus auf komplexe Rätsel und Wendungen in der Geschichte gelegt wird. Diese deutsche Erstauflage seines 1987 verfassten Romans bietet eine faszinierende Geschichte um ein bizarres, zehnseitiges Haus auf einer abgelegenen Insel, sieben Studenten, die einen vergangenen Mord aufklären wollen und eine neue Mordserie, die kurz nach ihrem Erscheinen beginnt. In bester Mystery-Manier werden verschiedenste Charaktere eingeführt, von denen die meisten ein Motiv oder die Gelegenheit haben, umgeben von einer seltsamen und verwirrenden Baustruktur und natürlich noch vollkommen abgeschnitten von der Außenwelt auf einer einsamen Insel, wie könnte es auch sonst sein. Die Rätsel um die alten und die neuen Morde werden von verschiedensten Figuren in Gesprächen diskutiert, bevorzugt während man ein Zigarette raucht, oder fünf. Der Zigarettenkonsum ist so intensiv, dass es schon fast zur Erzählmethode wird. Nunja, es waren die Achtziger. Alles in Allem ist Ayatsujis Krimi ein spannendes Rätsel mit großer Atmosphäre und nebenbei bemerkt einem wirklich gutaussehendem Cover.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Friedrich

    Dagmar Friedrich

    Thalia Krems – ALEX

    Buchhändler*in

    5/5

    07.04.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Insel voller Rätsel und Geheimnisse

    Eine Gruppe von Studentinnen und Studenten eines Mystery-Clubs reist auf eine abgelegene Insel, auf der vor Jahren ein grausamer Mehrfachmord geschehen ist. Das namensgebende Dekagon-Haus – ein Gebäude mit zehn Seiten – dient als Kulisse für das Geschehen. Was zunächst wie ein harmloser Clubausflug beginnt, entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Rätsel, als nach und nach Mitglieder der Gruppe auf mysteriöse Weise sterben. Anfangs wirkt alles noch nach einem harmlosen Clubausflug, doch je mehr Menschen sterben wird es immer mehr zu einem Kampf ums Überleben. Keiner weiß ob der Täter von außen kommt oder aus den eigenen Reihen. Auf der Suche nach dem Täter entwickelt man als Leser immer wieder neue Theorien. Ein gut aufgebauter Rätsel-Krimi bei dem die Spannung konstant hoch bleibt.

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