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Die Nacht der Bärin Roman | SPIEGEL-Bestsellerautorin Kira Mohn von einer neuen Seite | Aufarbeitung der Vergangenheit und Trauma | Opfer häuslicher Gewalt | Mutter-Tochter-Beziehungen

98

16,00 €

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Produktdetails

Verkaufsrang

39011

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,4 cm

Gewicht

276 g

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01120-1

Produktdetails

Verkaufsrang

39011

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,4 cm

Gewicht

276 g

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01120-1

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • karins_buecherwelt

    aus Österreich

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tief bewegend, eindringlich und lange nachwirkend

    Mit Die Nacht der Bärin gelingt Kira Mohn ein leiser, aber unglaublich kraftvoller Roman über die Auswirkungen von häuslicher Gewalt und die unsichtbaren Wunden, die sich über Generationen hinweg weitervererben können. Die Geschichte von Jule, die nach familiären Geheimnissen sucht und dabei auf die verdrängte Vergangenheit ihrer Familie stößt, entfaltet sich Stück für Stück und entwickelt eine beeindruckende emotionale Tiefe. Besonders gelungen ist die Art, wie die Autorin schwierige Themen behandelt. Sie beschreibt Gewalt nicht plakativ, sondern lässt den Lesenden Raum für eigene Gedanken und Gefühle. Dadurch wirken die Ereignisse umso intensiver und authentischer. Auf knapp 300 Seiten schafft Kira Mohn es, vielschichtige Figuren zu zeichnen und die Verbindungen zwischen Großmutter, Mutter, Jule und der nächsten Generation eindrucksvoll darzustellen. Ein besonderes Highlight ist das Motiv der Bärin. Die beinahe mythische Figur steht für Schutz, Stärke und Überlebenswillen und verleiht der Geschichte eine zusätzliche, berührende Ebene. Sie macht greifbar, wie Menschen mit Schmerz und Angst umgehen und Wege finden, das Unaussprechliche auszuhalten. Die Nacht der Bärin ist kein lauter Roman, sondern einer, der sich nachhaltig im Herzen und in den Gedanken festsetzt. Eine emotionale, fesselnde und wichtige Geschichte über familiäre Prägungen, Heilung und den Mut, zerstörerische Kreisläufe zu durchbrechen. Absolute Leseempfehlung!

  • Holla_Die_Waldfee

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte die im Kopf bleobt

    „Die Nacht der Bärin“ hat mich sehr berührt. Und das, obwohl das Buch mit seinen knapp 300 Seiten gar nicht besonders umfangreich ist. Kira Mohn schafft es, auf diesen wenigen Seiten unglaublich viel Gefühl und Tiefe unterzubringen. Das Grundthema ist sehr schwer und stellenweise wirklich erschütternd. Die Autorin geht damit allerdings sehr respektvoll und feinfühlig um. Man erfährt genau das, was man wissen muss, um die Geschichte und die Figuren zu verstehen – ohne dass die schlimmsten und härtesten Momente unnötig explizit erzählt werden. Sehr gefallen hat mir, wie sich die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden und wie deutlich wird, welche Spuren Erlebtes hinterlassen kann. Die Geschichte zeigt, wie lange Gewalt und Schweigen nachwirken können und wie schwer es sein kann, sich aus solchen Mustern zu lösen. Dabei ist der Schreibstil wunderbar angenehm, ruhig und gefühlvoll. Trotz der Schwere liest sich das Buch unglaublich flüssig und hat mich immer weiter in die Geschichte gezogen. „Die Nacht der Bärin“ ist für mich ein Buch, das tief bewegt, und zum Nachdenken anregt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir diese Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Eine klare Leseempfehlung – aber aufgrund der schweren Themen keine leichte Kost.

  • papa.hirsch.liest

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Instikt der knurrt

    Worum geht es: 
Nach einem Streit flieht Jule zu ihren Eltern. Der Tod der Großmutter bringt verdrängte Familiengeheimnisse ans Licht. In einem Haus am Waldrand stößt sie auf Spuren einer Vergangenheit, die alles verändert – und erkennt, wie tief diese Schatten bis in die Gegenwart reichen. Mein Eindruck: Sehr rohe, intensive Geschichte. Man ist schnell mitten drin und spürt diese unterschwellige Unruhe die ganze Zeit. Gleichzeitig sehr berührend und auch wütend machend, weil es sich leider erschreckend real anfühlt. Solche Geschichten liest man viel zu oft in den Medien – und selbst das ist vermutlich nur ein Bruchteil. Bewertung:

  • Sindy

    aus Gera

    5/5

    21.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    eindringlich, erschütternd und emotional

    Der Roman beginnt mit Jule, die nach einem Streit zu ihren Eltern flüchtet. Schon nach den ersten Zeilen spürte ich, dass etwas Dunkles im Verborgenen liegt, das mich noch tief erschüttern würde. Im nächsten Kapitel lernen wir die junge Maja kennen. Sie erzählt von sich und ihrer älteren Schwester Anna. Was die beiden erleben mussten, hat mich tief getroffen und innerlich zerrissen. An dieser Stelle würde ich tatsächlich eine Triggerwarnung aussprechen. Da ich jedoch nicht spoilern möchte, könnt ihr mich gerne anschreiben, dann gehe ich näher darauf ein. Ich war unglaublich beeindruckt von der Stärke und dem Mut, den diese beiden Mädchen gezeigt haben. Trotz allem haben sie sich ihre kindliche Fantasie bewahrt. Die Szenenwechsel hat die Autorin für mich sehr authentisch dargestellt – sowohl die erwachsene Jule als auch die kindliche Ausdrucksweise von Maja wirkten absolut glaubwürdig. Der Schreibstil ist leicht und dennoch sehr ausdrucksstark. Diese Geschichte hat mich wütend gemacht, erschüttert und fassungslos zurückgelassen. Mehr als einmal hatte ich feuchte Augen und Gänsehaut auf den Armen. Gleichzeitig empfand ich aber auch Stolz – Stolz auf ein junges Mädchen, das sich zur Wehr gesetzt hat. Empfehlen kann ich diesen Roman auch für Leser die sonst eher zu Thrillern greifen. Die Spannung die, die Autorin hier aufgebaut hat macht ein Weg legen unmöglich und ist nicht nur ein Familiendrama. Kira Mohn hat mit "Die Nacht der Bärin" einen emotionalen Roman geschaffen, der ein Thema behandelt, das auch heute noch tausende Frauen und Kinder betrifft und viel zu oft verschwiegen wird.

  • bibis.stuebchen

    aus Berlin

    5/5

    13.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmende Geschichte

    Achtung: Rezension enthält Spoiler! Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es erzählt auf erschütternde Weise eine Familiengeschichte, die so überall passieren kann. Jule erfährt vom Tod ihrer Großmutter, die sie nie persönlich kennengelernt hat. Zusammen mit ihrer Mutter begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und erfährt die Vergangenheit ihrer Mutter und deren Schwester. Erzählt wird die Geschichte aus Jules und Majas (Jules Tante) Perspektive. Die Geschichte ist sprachlich absolut fesselnd. Es muss nicht ausgeführt werden, was in der Familie in der Vergangenheit geschehen ist, um das Ausmaß der Abscheulichkeiten darzustellen. Die Andeutungen und wenigen Worte genügen, um eine wahnsinnig beklemmende Atmosphäre zu erschaffen. Es wird ganz stark transportiert, wie ohnmächtig man gegenüber physischer und psychischer Gewalt ist, wenn sie aus dem direkten Umfeld kommt und wie sehr man sich trotz allem versucht, an einen kleinen Funken Hoffnung zu klammern und wie schwer es ist, zu erkennen, dass es nicht besser wird oder wieder aufhört. Diese Geschichte ist sehr intensiv und bleibt hängen. Sie ist ein Mahnmal dafür, dass keine Form jeglicher Gewalt durch einen Partner jemals zu entschuldigen ist oder toleriert werden kann. Es ist ein Buch, das ganz laut "Stopp!" Sagt. Hinweis: Dieses Buch enthält keine Triggerwarnungen. Es geht um häusliche Gewalt in jedem Ausmaß.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Triggerwarnung: Keine leichte Kost.

    Ein unglaublich intensives und gut geschriebenes Buch über häusliche Gewalt und eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. In zwei Erzählsträngen – Gegenwart der Tochter und Vergangenheit der Mutter – kommen verdrängte Erinnerungen ans Licht, ausgelöst durch den Tod der Großmutter. Schonungslos, erschütternd und sehr nah an der Realität. Man leidet mit, ist schockiert und traurig. Ein starkes Buch, das lange nachwirkt.

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Bewertungen (1)

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